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Paul McCartney: Das Porträt [Gebundene Ausgabe]

Howard Sounes , Sonja Schuhmacher , Gabriele Gockel , Maria Zybak
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

2. November 2010
Fünfzig Jahre nach der Gründung der Beatles liefert uns Howard Sounes sein biographisches Meisterwerk über den erfolgreichsten Popmusiker und Songwriter aller Zeiten: Paul McCartney – eine grandiose Lebensschau von der Kindheit in Liverpool bis zu seinen auch heute noch frenetisch umjubelten Konzerten. Ein Muss für die Fans der schönsten Popsongs von Please, Please Me bis Let It Be.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 848 Seiten
  • Verlag: Droemer (2. November 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426275090
  • ISBN-13: 978-3426275092
  • Originaltitel: The Life of Paul McCartney
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 5,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 453.104 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

""Paul McCartney, Das Portrait" ist natürlich ein Muss für Musiker, Beatles-, Wings- und McCartney Fans. Faszinierend, facettenreich und fesselnd." Arno Udo Pfeiffer, MDR Magdeburg Mitteldeutscher Rundfunk, MDR 1, 22.04.2011

"facettenreich von Musiker McCartney bis zum Vegetarier." Format (A), 03.12.2010

"Eine umfassende Biographie, 700 Seiten stark, informativ, spannend und klug...." Dresdner Morgenpost, 04.11.2010

Über den Autor

Howard Sounes wurde 1965 in London geboren. Bis 1997 war er Journalist beim Sunday Mirror, seitdem arbeitet er als freier Schriftsteller. Neben einer Kulturgeschichte der siebziger Jahre machte er sich einen Namen mit Biographien von Charles Bukowski und Bob Dylan, die in Großbritannien Bestseller wurden.

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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen
3.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das hat der arme Paul nicht verdient! 22. Januar 2011
Ich habe mir diese Biographie zu Weihnachten schenken lassen. Also großer Beatles Fan muss ja alles gelesen werden. Als Referenz habe ich die John Lennon Biographie von Philip Norman und Reinhard Kreissl von Droemer. In ihrer umfassenden Länge und datailierter Betrachtungsweise hat sie mir gut gefallen. Mit Lennon wurde nicht zimperlich, aber immer respektvoll umgegangen. Klar, hätte man das eine oder andere Zitat rauslassen können, aber man will ja ein echtes Bild zeigen und nicht als Fan seinen Helden als Helden darstellen. Meine Erwartungen waren also recht hoch.

Vom Umfang und Detail her ist die Biographie ebenbürtig. Gerade die Beatles-Zeit ist umfassen erzählt. Noch jede Kleinigkeit wird dargestellt, um ein Bild von Paul McCartney zu zeichnen. Aber wieder und wieder sieht man eher die schlechten Seiten des Musikers. Oft sind diese mit Zitaten von Zeitzeugen belegt. Am Ende des Buches gibt es ein schier unendliches Literaturverzeichnis als wolle der Autor belegen, dass er sich das alles nicht ausdenkt. Das ganze lässt das Buch sehr wissenschatlich aussehen. Aber nur weil es wo anders steht, heißt lange nicht, dass es stimmt. Man hat das Gefühl, dass niemand wirklich Paul McCartney mag. Jeder lästert über ihn und sagt, dass er manchmal ein A**chloch sein kann. Oder noch besser, nie damit aufhört.

Ich will keine totale Verehrung des Mannes, aber einen respektvollen Umgang. Gerade der scheint hier zu fehlen. Nicht nur, dass sich hier Jeder auslassen darf auch über die Musik wird hart geurteilt. Alles aus der Wings Phase scheint großer Mist zu sein. Ein paar Ausnahmen gibt es, aber größtenteils alles Mist. Linda McCartney war eh eine Fehlbesetzung von vorne bis hinten. Konnte nicht singen, konnte nicht Keyboard spielen und war außerdem anstrengend. Auch hier will ich lieber die Wahrheit als ein geschöntes Bild, aber ich will nicht dauerhaft die Meinung des Autoren hören. Dieser meint, dass die Texte von McCartney immer flach gewesen wären. Nur die Zeile aus The End "...the love you take is equal to the love you make..." wird immer wieder als großartig zitiert. Ich weiß ja nicht, ich sehe beides anders. Der Atuor meldet sich viel zu oft zu Wort. Er beschreibt mitten im Buch, dass er Paul McCartney Ende der 80iger des Erste mal Live gesehen hat und ihn da so richtig lieben gelernt hat als Solomusiker. Toll, er wird gut, wenn er auf Sicherheit spielt und fast nur noch alte Lieder spielt.

Ein weiterrer richtig nerviger Punkt ist ein Name: Ringo Starr. So wird er immer genannt. In den kompletten Anthology Filmen sagt nie jemand Richard oder Richtchie. Nur in dieser Biographie soll er Ritchie heißen, weil ihn seine engsten Freunde so genannt haben. Aber das wird auch nicht so durch gezogen. Manchmal Ritchie, manchmal Ringo. Sowas nervt und ist nicht nötig.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich viel gelernt habe über meinen Lieblingsbassisten, aber doch teilweise das Gefühl bekommen, dass ich aus der John Lennin Biographie mehr gelernt habe über Paul als in seiner eigenen. Ein kritischer Umgang ist wichtig, aber die eigene Meinung sollte zurück stehen. Das am Ende Heather Mills extrem runter gemacht wird finde ich natürlich nicht schlimm. Das muss wohl so sein!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Klatsch, wenig Substanz 6. April 2011
Um fair zu sein: das grundlegende Problem jeder McCartney-Biographie ist, daß die Paul McCartney am nächsten stehenden Menschen - seine Kinder, sein Bruder, Jane Asher, die vor Linda die längste Beziehung zu ihm hatte, seine jetzige Freundin, und John Hammel, der Mann, der seit Mitte der 70er Jahre als persönlicher Assistent/Roadie/engster Vertrauter für ihn fungiert -, nicht mit der Presse reden. Was für die Loyalität spricht, die er inspiriert, aber auch dafür sorgt, daß sich die Biographen, so auch Sounes, auf die Zeugnisse von weiter entfernten Verwandten und Ex-Angestellten verlassen müssen, und dabei ist oft viel Klatsch und wenig Substanz. Aber selbst unter Berücksichtung dieser Schwierigkeit, an der kein Biograph vorbei kommt, ist das Buch in vieler Hinsicht eine Enttäuschung, vor allem aus drei Gründen:

1) Howard Sounes scheint wenig Ahnung von Musik zu haben. Über McCartneys Baßgitarrenspiel, das von John Lennon noch zu feindseligsten Zeiten neidlos als revolutionär und genial bezeichnet wurde, findet sich gar nichts; bei seinen Post-Beatles-Kompositionen bemüht Sounes alte Klischees, statt sich ernsthaft mit dem Ouevre auseinander zu setzen. (Hier schneidet Peter Ames Carlin als McCartney-Biograph viel besser ab. Er findet nicht kritiklos alles gut, aber wo er sich begeistert, da schreibt er leidenschaftlich und detailliert, ob nun über Band on the Run, Ram, Tug of War oder The Fireman: Electric Arguments, was eben auch seine Kritiken an schwächeren Alben wie Pipes of Peace viel fundierter herüberkommen läßt als Sounes' einseitige Verrisse.) Gut, über Geschmack läßt sich streiten, aber ganz gleich, was seine eigene Meinung ist, er könnte zumindest festhalten, daß sich die Einschätzung des seinerzeit heruntergerissen zweiten McCartney-Albums "Ram" bei vielen Kritikern aus der Rückschau zu einem der besten Soloalben eines Ex-Beatles gewandelt hat. Aber um ehrlich zu sein: als Sounes noch zu Beatles-Zeiten ausrechnet "Here, There and Everywhere" als schwachen Song bezeichnete, wußte ich, daß sein Urteil in musikalischer Hinsicht nicht das meine sein würde. (Auch nicht der von John Lennon, der diesen McCartney-Song in Interviews 1972, 1975 und 1980 als einen seiner liebsten Songs aus der Beatles-Zeit bezeichnete und in einem seiner Double-Fantasy-Songs deutliche Anleihen machte.)

2)Der Sexismus in der Beurteilung von Linda McCartney ist schon atemberaubend. Der verräterischste Satz ist der, in dem Sounes zugibt, daß die meisten Menschen, die sie tatsächlich kannten, sie als warmherzig und engagiert schilderten, aber ihm, dem Reporter, erschien sie aus der Ferne "gauche and abrasive", um den Originaltext zu zitieren, und das ist natürlich das wichtigere Kriterium. Dann gefällt sich unser Autor darin, sie als Groupie zu bezeichnen, weil sie vor ihrer Ehe, Schock, Horror, mit einer Reihe von Männern aus der Musikszene schlief. (Merkwürdigerweise werden männliche Fotografen der Szene, die ebenfalls mit einer Reihe der von ihnen dargestellten Personen ins Bett gingen, wie David Bailey zum Beispiel, nicht derart heruntergemacht. Free Love während der 60er Jahre ist halt nach Ansicht unseres Autors nur etwas für Männer.) Er muß dann zwar zähneknirschend zugeben, daß die dreißig Jahre lange Ehe der McCartneys bis zu Lindas Tod selbst nach eifrigem Forschen der Paparazzi beidseitig monogam war, aber das hindert ihn nicht daran, sich über den seit 40 Jahren bekannten Umstand zu mokieren, daß sie vor ihrer Ehe ein paar prominente Liebhaber hatte, und das als sensationelle Enthüllung zu verkaufen. Oh, und wo wir gerade beim Thema Privatleben sind: die Aussagen von Francie Schwartz, die 1968 ein paar Wochen mit Paul verbrachte, als Autorität zum Thema der Beziehung zu Jane Asher zu verwenden, die Ms. Schwartz nie persönlich kennen gelernt hat, ist schon gewagt.

3.) Die interessanten und aufschlußreichen Zitate von Paul McCartney selbst stammen entweder aus alten Interviews oder, zum allergrößten Teil, aus der autorisierten Biographie von Barry Miles, der als McCartney-Freund in der Lage war, über fünf Jahre hinweg Gespräche für das Buch mit ihm zu führen. Gut, es war klar, daß Sounes kein neues Interview bekommen würde (siehe oben zum Thema: Vertraute), und Miles' Biographie hat den Nachteil aller autorisierten Biographien - d.h. Zensur durch das Subjekt der Biographie - aber bei der schieren Anzahl von Many Years From Now-Zitaten hoffe ich, daß Barry Miles zumindest an den Einnahmen beteiligt wird. Und ziehe es vor, gleich die Miles-Biographie zu lesen, wenn ich mehr über Paul McCartney erfahren will. Selbst im zensierten Zustand ist sie unendlich aufschlußreicher als die von Sounes.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Zufall oder nicht, jedenfalls erschien diese Biographie am gleichen Tag wie die Autobiographie von Keith Richards. Der schrieb in einem größeren Schriftfont zwar nur 736 Seiten statt deren 848, liefert aber Geschichten, die persönlicher und daher auch spannender zu lesen sind als die Quellenverarbeitung von Howard Sounes. Und weil Richards zu bekannten Themen seine Sicht der Dinge abgibt, erfahren die Leser auch mehr Neues als bei Sounes. Denn der 1965 in London geborene Journalist und freie Schriftsteller legt ja nicht die erste Biographie über Paul McCartney vor. Und autorisiert hat Sir McCartney diese Version ja auch nicht. Da wie schon beim "Sir" sind, mich störte die häufige Verwendung dieses Titels das ganze Buch hindurch.

Vielleicht liegt es auch am Geburtsdatum von Howard Sounes, dass er Stimmungen von damals manchmal so wiedergibt, als müsste er sie protokollieren. Denn als die Beatles sich bereits wieder trennten, war Sounes gerade mal fünf Jahre alt. Beim Zeichnen des Porträts von Paul McCartney geht Howard Sounes geht streng chronologisch vor. Das vereinfacht zwar die Übersicht, birgt aber auch die Gefahr der Langeweile. Zumal wir kaum etwas erfahren, was nicht schon andere gesagt und geschrieben haben. Denn aus dem Umfeld der Beatles gibt es zahlreiche Memoiren. Aber immerhin hat uns Howard Sounes die Arbeit abgenommen, auch alle schlechten lesen zu müssen.

Das Porträt in die beiden Hälften "Bei den Beatles" und "Nach den Beatles" zu teilen, macht Sinn. Allerdings heißt das letzte Kapitel nicht zufällig "Die stets gegenwärtige Vergangenheit". Denn Paul McCartney wurde den übermächtigen Schatten nie los, den die Beatles-Zeit auf sein Leben und Werk warf. Aber gerade bei solchen Betrachtungen, vermisste ich Ausflüge in die Kultur- und Gesellschaftsgeschichte. Und obwohl mir allzu vulgärpsychologische Erklärungsversuche eine Gräuel sind, hätten mich auch die persönlichen Meinungen des Autors interessiert, weshalb so viel von Geld, Gerichtsprozessen und gescheiterten Beziehungen die Rede ist.

Was man Howard Sounes nicht vorwerfen oder unterstellen kann, ist platte Parteinahme, unkritische Herangehensweisen oder banale Heldenverehrung. Indem er verschiedene Seiten zu Wort kommen lässt, Gerichtsprotokolle zitiert und auf die Schattenseiten von Paul McCartney hinweist, arbeitet er nicht an einer Legende mit, die Sir Paul McCartney in den Status eines Heiligen erhebt. Das wäre auch deshalb Unsinn, da man bei den vielen Facetten von Paul McCartney kaum sagen könnte, welche Gruppe von Lesern sich unter seinen Schutzschirm stellen dürfte. Die Musikfreunde, Familienmenschen, Maler, Naturschützer, Friedensaktivisten, Businessleute, Teamplayer, Solisten, Nationalisten oder Weltenbürger? Es gehört sicher zu den Verdiensten von Howard Sounes, dass sein Porträt letztlich einen Menschen zeigt, der nicht so einfach zu kategorisieren ist. Auch als Musiker und Songschreiber nicht.

Mein Fazit: Da mir die Stones immer näher waren als die Beatles und ich selbst verschrobene Autobiographien einem nicht autorisierten Porträt vorziehe, ist meine Bewertung natürlich alles andere als objektiv. Die Fans von Paul McCartney werden Howard Sounes dafür dankbar sein, dass er die unzähligen Quellen für sie gesichtet hat, das immense Material ordnet und in einer verständlichen, oft sogar unterhaltsamen Sprache vermittelt.
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