Das Jahr 1998 war Gauguin-Jahr. Zum 150. Geburtstag des Malers gab es im Folkwang in Essen und danach in der Nationalgalerie Berlin die Ausstellung "Das verlorene Paradies". Gauguin hätte es gerne noch erlebt. Es hätte ihn dann nichts mehr auf Hiva Oa gehalten. Er wäre in Essen und Berlin eingezogen. Das hat er im übertragenen Sinne ja auch getan. Die Ausstellungen sind irgendwann vorüber gegangen, alles was bleibt ist dieser Katalog. Es ist ein Muss, um das Paradies wiederzufinden. Der Roman
Fälschung von Ole R. Börgdahl spielt auch im Jahr 1998, welch ein Zufall, und der Autor bindet die zweite Ausstellung in Berlin gleich mit ein, um ein noch unbekanntes Werk des Meisters zu präsentieren. Hier werden Fiktion und Realität gekonnt vermischt. Ich bin erst durch Börgdahls Roman auf den Katalog gekommen und dafür bin ich dem Autor dankbar.