Ich fing an mit Interesse dieses Buch zu lesen, doch schon auf der ersten Seite ist beschrieben, wie sie nach Paris zum Pére-Lachaise-Friedhof fährt, um dort ihre toten Helden zu besuchen - Jim Morrison, Oscar Wilde, Balzac...Zitat von Seite 1: "Nach ihrem Aufenthalt in Paris 69 war Patti nach New York zurückgekehrt(...), wobei ihr allmählich klar wurde, daß ihr eigenes Werk wertvoller war die Kunst derer, die sie als Helden verehrte und um die ihre Phantasien kreisten." - Wertvoller? Irgendwie verging mir schlagartig die Lust am Weiterlesen. Einmal angefangen, tat ich es dann doch bis ich wenige Seiten weiter lesen musste, dass ihr schon als Kind klar war, dass sie "auserwählt" war. Ebenso innerhalb der ersten Seiten lese ich, dass Patti Smith ganz normale Arbeitsleut als Eltern hatte - der Vater Fabrikarbeiter, die Mutter arbeitete im Drugsttore. Sie erzählte später allerdings, ihr Vater sei Steptänzer und Rennläufer und die Mutter Jazzsängerin gewesen.
Wenn ein Buch schon so anfängt, ist mir das irgendwie unsymphatisch. Also lasse ich es. Eigentlich kann ich es nicht bewerten, weil ich es nicht gelesen habe. Da ich es aber bewerten muss, hinterlasse ich hier drei Sterne - einen dafür, dass es überhaupt geschrieben wurde und die anderen beiden dafür, dass in diesem Buch sicherlich noch manch interessantes drinsteht wovon ich nichts weiss.