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Pathfinder - Fährte des Kriegers [Blu-ray]
 
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Pathfinder - Fährte des Kriegers [Blu-ray]

Clancy Brown , Ralf Möller , Marcus Nispel    Freigegeben ab 18 Jahren   Blu-ray
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,99
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Produktinformation

  • Darsteller: Clancy Brown, Ralf Möller, Nathaniel Arcand, Russell Means, Karl Urban
  • Regisseur(e): Marcus Nispel
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Italienisch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Polnisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Polnisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 29. November 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 107 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000X3KKIG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.323 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Momentan häufen sich die Neuauflagen alter Filme, nach "Texas Chainsaw Massacre: The Beginning" und dem "Hitcher"-Remake nun "Pathfinder", der vom norwegischen Original aber nur wenig übernimmt.
Schon lange vor Kolumbus erreichten Wikingerkrieger die Küsten Amerikas - ein Schiff nach einem Sturm allerdings nur in Trümmern. Eine Indianerin findet das Wrack und den einzigen Überlebenden, einen kleinen Jungen. Der Junge wird bei den Indianern aufgenommen, die noch nicht wissen können, dass der Junge im Gegensatz zu den anderen Nordmännern kein Interesse am Meucheln der Ureinwohner hat. Jedoch werden Befürchtungen laut er sei ein böser Geist, weshalb er (zumindest laut den Credits von "Pathfinder") den Namen Ghost bekommt.
15 Jahre später ist Ghost (Karl Urban) ein junger Mann, doch wird von den Dämonen der Vergangenheit gejagt. Mit seinem Erbe kann er noch nicht ganz fertig werden, seine Unsicherheit hat ihm bisher auch den Aufstieg in den Rang eines vollwertigen Kriegers verwehrt. Ein fähiger Jäger und Kämpfer ist er aber, aufgrund des eigenen Traumas stets am Trainieren, also quasi das perfekte Material für einen Actionhelden.

Als die Wikinger jedoch erneut landen und Ghosts Stamm massakrieren ist seine Chance gekommen sich zu beweisen: Um die Flucht eines befreundeten Stammes zu schützen, nimmt er allein den Kampf gegen die blutrünstigen Nordmänner auf...
Einen solchen Stoff mit Potential für zünftige Historienaction sollte man einem erfahren Genreregisseur in die Hände geben und nicht Marcus Nispel überlassen, der für diese Art Film nicht die beste Wahl ist. Allenfalls stimmige Bilder von Landschaften und Dorfgemeinschaften kann man positiv auf Regieseite vermerken, die sich jedoch klar an den großen Vorbildern "Der 13te Krieger" und "Conan - Der Barbar" orientieren. Außerdem sind gerade bei der Inszenierung der winterlichen Landschaften starke Ähnlichkeiten zu "Cliffhanger" festzustellen und Ghosts Guerillataktiken erinnern doch sehr an die "Rambo"-Trilogie.

Vor allem aber fehlt Nispel das Gespür die rechte Dramatik, die man bei Regisseuren wie z.B. Michael Bay hingegen gut sehen kann. So fehlt z.B. der Szene, in der eine Gruppe Indianerkrieger in eine Fallgrube stürzt und anschließend von den Wikingern verhackstückt wird jene Dramatik, die etwa das nicht unähnliche Duschraummassaker in "The Rock" besitzt. Auch sonst werden Hauptfiguren nebenbei abgemetzelt ohne dass "Pathfinder" hier die nötige Tragik an den Tag legen würde, um wirklich mitreißen zu können.
Das ist schade, denn das Script reduziert sich auf das Wesentliche und liefert Action in schneller Reihenfolge. Die Wikinger sind düstere Angreifer, die sich ähnlich monströs herausputzen wie die Fieslinge in "Der 13te Krieger", gegen die Ghost einen flotten Kleinkrieg startet, Subplots wie die Lovestory zwischen Ghost und der Tochter des alten Pathfinders werden so klein gehalten, dass sie den Fluss nicht aufhalten, sodass "Pathfinder" an sich jede Menge Drive besitzt, ebenso wie reichlich Action.

Doch trotz dieser Vorzüge will auch beim Genrefan der Funke nicht komplett überspringen, was erneut an Marcus Nispels Regie liegt. Inszenatorisch wäre deutlich mehr drin gewesen, leider rauben Wackelkamera und hektischer Schnitt bei diversen Kämpfen etwas vom Unterhaltungswert. Dabei wird flott und reichlich hart gekämpft, die Choreographie der Konfrontationen ist recht gut geworden und auch bei den Austragungsorten der Kämpfe wurde für Abwechslung gesorgt. Teilweise sind auch halbwegs originelle Ideen dabei wie die Schlittenfahrt auf dem Schild oder das Duell in der Steilwand, aber unter dem Zepter eines Actionexperten wie Michael Bay oder Renny Harlin wäre hier wirklich Großes drin gewesen.
Karl Urban liefert eine nicht preisverdächtige, aber doch zufriedenstellende Vorstellung als Held zwischen zwei Völkern ab, sodass auch der Zwiespalt der Hauptfigur nicht verloren geht. Clancy Brown und Ralf Moeller geben herrlich düstere Bösewichte ab und besitzen Charisma, auch wenn sie in ihrer Montur mit der unförmigen Rüstung und den Gesichtshelmen nur wenig spielen müssen, sondern mehr bedrohlich aussehen. Auch die indianischen Darsteller liefen keinen Grund zur Klage.

Eine originelle Story bietet "Pathfinder" dann schlussendlich nicht und orientiert sich offensichtlich an bekannten Vorbildern, dafür besitzt das Werk viel Action und genug Tempo. Leider ist Marcus Nispel kein Actionregisseur und kann das Gebotene nicht so ansprechend umsetzen, dass eine wirklich dolle Actiontour de force bleibt, sondern lediglich nette Wikingerunterhaltung.

--- Nils Bothmann (McClane)

Produktbeschreibungen

FOX Pathfinder, USK/FSK: KJ VÃ--Datum: 03.12.07

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Schlag ins Wasser, 31. August 2007
Die Story ist schnell erzählt: nordischer Waisenjunge wächst bei Indianern auf und rächt die Ermordung seines Sippe durch Wikinger... Man muß die Helligkeit am Fernseher schon auf Maximalstufe stellen, wenn man optisch was mitkriegen will, den die Indianer leben in so einer Art Düsterwinter in Graublau-Brauntönen. Vielleicht fungieren die einsilbigen, Dialoge im Telegrammstil ( Oh- du hast eine Flöte", In seinem Herzen ist nur Rache"; Sie kommen"..)als Metapher für die dünne Story. Als Gegengewicht gibt es kontrastüberladene, dunkeldüstere Bilder mit schnellen zusammenhangslosen Schnitten, die schnell die Augen und Nerven überstrapazieren. Hier und da ein paar Indianerweisheiten eingestreut (Geh meinen Weg- und ich werde Deinen gehen"). Die bösen Wikinger sind zu profillosen, maskierten Fratzen in Fell und Rüstung verkommen. Eigentlich kommt man sich vor, als hätte man hastig einen Comic durchgeblättert. Alles in allem unspektakuläre Haudrauf-Action mit dem eigenen Anspruch banale Brutalität besonders künstlerisch umgesetzt zu haben. Was der Filmtitel mit der Story zu tun hat, nehmen die getöteten Indianer leider mit ins Grab. Für die müde Unterhaltung gibt's mit Promi-Bonus von Karl Urban (HDR und Bourne Verschwörung)nur drei Sternchen. Schade.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Es gibt wesentlich schlechtere Filme des Genres als diesen..., 25. August 2007
Von 
...aber leider auch einige die besser sind.

Es ist erstaunlich wie man wohl einen durchaus guten und Sehenswerten Film durch eines der wichtigsten Elemente komplett ruinieren kann. Bei "Pathfinder" ist dies auf jeden Fall gelungen.

An sich wäre der Streifen wohl mehr als Sehenswert gewesen. Auf eine sonderlich tiefgründige und durchdachte Story könnte ich z.B. ja noch verzichten; besitzt der Film nämlich schon mal nicht, aber egal. Auch auf einen sonderlich hohen Wahrheitsgrad was Wikinger und ähnliches betrifft, lege ich bei einem Film dieses Genres nicht allzu viel Wert - tat ich ja bei "300" auch nicht. Was "Pathfinder" im Gegensatz zu eben genannten jedoch richtig nervig erscheinen lässt, ist genau das was "300" ausgemacht hat - die gesamte Inszenierung.

Es ist zum Teil wirklich nicht möglich dem Film durchgehend zu folgen, so grauenvoll, schnell und schlecht geschnitten sind insbesondere die Actionreichen - Szenen. Dies fällt vor allem bei der "Schlittenfahrt" auf, welche wohl eher Stefan Raabs Wok-WM gleicht. Die Schnitte sind viel zu schnell als das man nur annähernd folgen könnte. Dies wird leider auch im weiteren Verlauf des Filmes keinesfalls besser, so dass dies im Endeffekt einen einfach nur nervigen Schatten über den Film wirft. Ebenso sind die animierten Szenen von einer nicht sonderlichen Pracht und wirken eher billig.

Hingegen sind die etwas ruhigeren, vor allem Landschaftsszenen durchaus Sehenswert und auch der Sound passt eigentlich recht gut in den Film - wenn man ihm nur folgen könnte. So richtig Spannung und Dramatik vermag jedoch auch zu keinem Zeitpunkt so richtig aufzukommen. Irgendwie gehen die sogenannten "Highlights" in der recht flotten Aufeinanderfolge der Szenen irgendwie total unter.

Die Darsteller...Naja...was soll man sagen. Selbst eine Guss-Statue hat wohl mehr Aussagekraft als ein Ralph Möller - keine Mimik, keine Aussagekraft, aber dafür Muckis und Hau-Drauf-Action. Alle weiteren Rollen sind schlecht zu beurteilen, da sie sich entweder unter seltsamen Gewändern verstecken, oder ohnehin nur Statistenwert besitzen. Die genannten Gewänder und Kostüme sind wiederum positiv zu erwähnen - wenn man Sie denn nur mal richtig bestaunen könnte...

Im großen und ganzen ist "Pathfinder" vielleicht nicht ganz so schlecht, wie er oftmals dargestellt wird. Er ist nur schlicht und einfach grauenvoll zerschnitten. Man hätte aus dem ganzen wohl wesentlich mehr machen können, selbst mit Mittelmäßigen Darstellern und einer doch sehr einfach Story, aber Naja. Die paar Mängel machen im Endeffekt leider mind. zwei Noten aus.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen So-La-La!!!!, 2. Februar 2008
Von 
Sarah H. "Sarwen Undomiel" (Hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Was soll man über diesen Film nur sagen!?!

Er ist nicht ganz so schlecht wie viele schreiben, aber auch kein Film bei dem man sich denkt "WOW" ist der cool!!!

Die Bilder sind eigentlich echt toll und die Story wäre,wenn man sie anders umgesetzt hätte echt super gewesen, aber wie gesagt, wenn man hätte, aber leider ist die Story dünn, dünner als das Eis, über das Karl Urban in diesem Film gehen muss.

Was dann noch recht dürftigausfällt, sind die Dialoge!!! Mir ist klar, dass man bei den meisten FSK 18 Filmen nicht Massen an Konversation erwarten kann, doch war es hier einfach etwas zu wenig!

Aber wie oben schon mal gesagt, ist die Geschichtsidee an sich sehr gut und wer etwas Fantasie hat, sollte über die Filmbilder hinausdenken und sich einfach hier und da etwas dazu denken, dann wird man auch seinen (wenn auch nicht übermäßigen) Spaß am Film haben!!!

PS: Für Frauen rentiert sich der Film schon allein, um Karl Urban mal im Lendenschurz zu sehen!!! ;o)
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