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Pathfinder [Limited Edition, Original Recording Remastered]

Beggars Opera Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (2. Dezember 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Limited Edition, Original Recording Remastered
  • Label: Repertoire Records (Sony Music)
  • ASIN: B000AQBAT4
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  Kunststoffeinband
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 50.879 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Beggars Opera schafften es zwischen 1970 und 1972, mit drei Alben ihr Kapitel der Rockgeschichte zu schreiben. „Act One" war sehr stark von klassischer Musik beeinflusst, „Waters of Change" erhielt durch den Einsatz und die Kompositionen der Pianistin Virginia Scott einen gleichermaßen folkloristischen, wie auch abgehobenen Flair.

Auf dem Album Nummer Drei, Pathfinder, gibt es neben zarten Spinettklängen und rockigen Grooves wie gewohnt verträumten, melodischen Rock zu hören.

Mag sein, dass Beggars Opera bei Pathfinder bemüht waren, etwas eingängigere, leichter verständlichere Rockmusik zu schaffen. Manche Parts nehmen schon Klangbilder vorweg, die später für Wishbone Ash typisch wurden. Das Album wurde in folgender Besetzung eingespielt: Martin Griffiths: Gesang, Alan Park: Keyboards, Ricky Gardiner: Gitarre, Gordon Sellar: Bass, Raymond Wilson: Schlagzeug.

Virginia Scott hatte die Band, zumindest fürs Erste, verlassen.

Ein paar Worte zum zweiten Stück, MacArthur Park:

Der gleichnamige Park ist in L.A. lokalisiert, der sich dort aufhaltende Erzähler lässt uns in surrealen Metaphern an seinem Schmerz um eine verlorene Liebe teilhaben. Da schmilzt Eis in der Sonne, und ein Kuchen wurde im Regen stehen gelassen...

Die Originalversion von Richard Harris stammt aus dem Jahr 1968. Auch Donna Summer, sowie the 5th Dimension, haben das Stück gecovert, es gibt das Lied auch auf Deutsch, es heißt „Alle Träume, die wir hatten", und wird von Gitte Haenning gesungen.

Martin Griffiths ist wirklich ein außergewöhnlicher Sänger, und die Band hatte beim Album Nr. 3 eine Reife erlangt, die wohl einfach nicht mehr zu überbieten war.

In der Folge versuchte die Formation zwar, an die Linie der großen Zeit anzuknüpfen, diese Bemühungen blieben leider erfolglos, den, übrigens nur in Deutschland erschienen Alben der später entstandenen Nachfolgeband blieb jegliche Beachtung versagt. Insofern macht sich hier schon ein Hauch von Abschied bemerkbar.

Nach der endgültigen Auflösung der Gruppe blieben ein Teil der ehemaligen Mitglieder durchaus weiterhin Bestandteil des internationalen Rock-Zirkus.

Der erste Bassist, Marshall Erskine, arbeitete 1979 beim Rockclown Jango Edwards, im gleichen Jahr tauchte sein Nachfolger Gordon Sellar bei der Alex Harvey Band auf. Der Keyboarder Alan Park ist seit den achtziger Jahren musikalischer Direktor bei Cliff Richards.

1975 heirateten Virginia Scott und Ricky Gardiner, und sie realisierten in den folgenden Jahren verschiedene Projekte, teils alleine, teils gemeinsam. Virginia Scott wandte sich außerdem der klassischen Musik zu, sie wurde für ihre Arbeiten auch ausgezeichnet.

Ricky Gardiner arbeitete zeitweise mit Iggy Pop und David Bowie zusammen.

Eines Morgens ging er mit der Gitarre in den Garten, und in einem selbstvergessenen Seinszustand fügte er vier Akkorde auf recht ansprechende Art zusammen. Das Gitarrenriff zum Song „The Passenger", mit dem Iggy Pop seinen größten Hit hatte, war geboren.

Gardiner und Scott beschäftigten sich aber auch mit Meditationsmusik und mit dem Computer als Musikinstrument.

Über den Sänger Martin Griffiths, lässt sich nicht viel in Erfahrung bringen. Sein Sohn, Philip Griffiths, singt in der Mannheimer Artrock-Band „Alias Eye", und auf dem ersten Album der Gruppe, das im Jahr2001 erschien, befindet sich auch ein Duett mit Vater und Sohn. Die junge Band erhält übrigens erfreulich gute Kritiken.

Über den Drummer Ray Wilson, den wilden Mann im Kilt, ist nichts bekannt. Mehrere der ehemaligen Mitglieder von Beggars Opera üben jetzt andere Berufe aus, und musizieren noch regional, oder als Hobby.

Somit ist Beggars Opera leider nur noch eine schöne Legende, verwahrt im Pantheon des Rocks.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Beggars Opera schafften es zwischen 1970 und 1972, mit drei Alben ihr Kapitel der Rockgeschichte zu schreiben. „Act One" war sehr stark von klassischer Musik beeinflusst, „Waters of Change" erhielt durch den Einsatz und die Kompositionen der Pianistin Virginia Scott einen gleichermaßen folkloristischen, wie auch abgehobenen Flair.
Auf dem Album Nummer Drei, Pathfinder, gibt es neben zarten Spinettklängen und rockigen Grooves wie gewohnt verträumten, melodischen Rock zu hören.
Mag sein, dass Beggars Opera bei Pathfinder bemüht waren, etwas eingängigere, leichter verständlichere Rockmusik zu schaffen. Manche Parts nehmen schon Klangbilder vorweg, die später für Wishbone Ash typisch wurden. Das Album wurde in folgender Besetzung eingespielt: Martin Griffiths: Gesang, Alan Park: Keyboards, Ricky Gardiner: Gitarre, Gordon Sellar: Bass, Raymond Wilson: Schlagzeug.
Virginia Scott hatte die Band, zumindest fürs Erste, verlassen.

Ein paar Worte zum zweiten Stück, MacArthur Park:
Der gleichnamige Park ist in L.A. lokalisiert, der sich dort aufhaltende Erzähler lässt uns in surrealen Metaphern an seinem Schmerz um eine verlorene Liebe teilhaben. Da schmilzt Eis in der Sonne, und ein Kuchen wurde im Regen stehen gelassen...
Die Originalversion von Richard Harris stammt aus dem Jahr 1968. Auch Donna Summer, sowie the 5th Dimension, haben das Stück gecovert, es gibt das Lied auch auf Deutsch, es heißt „Alle Träume, die wir hatten", und wird von Gitte Haenning gesungen.

Martin Griffiths ist wirklich ein außergewöhnlicher Sänger, und die Band hatte beim Album Nr. 3 eine Reife erlangt, die wohl einfach nicht mehr zu überbieten war.
In der Folge versuchte die Formation zwar, an die Linie der großen Zeit anzuknüpfen, diese Bemühungen blieben leider erfolglos, den, übrigens nur in Deutschland erschienen Alben der später entstandenen Nachfolgeband blieb jegliche Beachtung versagt. Insofern macht sich hier schon ein Hauch von Abschied bemerkbar.

Nach der endgültigen Auflösung der Gruppe blieben ein Teil der ehemaligen Mitglieder durchaus weiterhin Bestandteil des internationalen Rock-Zirkus.
Der erste Bassist, Marshall Erskine, arbeitete 1979 beim Rockclown Jango Edwards, im gleichen Jahr tauchte sein Nachfolger Gordon Sellar bei der Alex Harvey Band auf. Der Keyboarder Alan Park ist seit den achtziger Jahren musikalischer Direktor bei Cliff Richards.
1975 heirateten Virginia Scott und Ricky Gardiner, und sie realisierten in den folgenden Jahren verschiedene Projekte, teils alleine, teils gemeinsam. Virginia Scott wandte sich außerdem der klassischen Musik zu, sie wurde für ihre Arbeiten auch ausgezeichnet.
Ricky Gardiner arbeitete zeitweise mit Iggy Pop und David Bowie zusammen.
Eines Morgens ging er mit der Gitarre in den Garten, und in einem selbstvergessenen Seinszustand fügte er vier Akkorde auf recht ansprechende Art zusammen. Das Gitarrenriff zum Song „The Passenger", mit dem Iggy Pop seinen größten Hit hatte, war geboren.
Gardiner und Scott beschäftigten sich aber auch mit Meditationsmusik und mit dem Computer als Musikinstrument.
Über den Sänger Martin Griffiths, lässt sich nicht viel in Erfahrung bringen. Sein Sohn, Philip Griffiths, singt in der Mannheimer Artrock-Band „Alias Eye", und auf dem ersten Album der Gruppe, das im Jahr2001 erschien, befindet sich auch ein Duett mit Vater und Sohn. Die junge Band erhält übrigens erfreulich gute Kritiken.
Über den Drummer Ray Wilson, den wilden Mann im Kilt, ist nichts bekannt. Mehrere der ehemaligen Mitglieder von Beggars Opera üben jetzt andere Berufe aus, und musizieren noch regional, oder als Hobby.
Somit ist Beggars Opera leider nur noch eine schöne Legende, verwahrt im Pantheon des Rocks.

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Beggars Opera schafften es zwischen 1970 und 1972, mit drei Alben ihr Kapitel der Rockgeschichte zu schreiben. „Act One" war sehr stark von klassischer Musik beeinflusst, „Waters of Change" erhielt durch den Einsatz und die Kompositionen der Pianistin Virginia Scott einen gleichermaßen folkloristischen, wie auch abgehobenen Flair.
Auf dem Album Nummer Drei, Pathfinder, gibt es neben zarten Spinettklängen und rockigen Grooves wie gewohnt verträumten, melodischen Rock zu hören.
Mag sein, dass Beggars Opera bei Pathfinder bemüht waren, etwas eingängigere, leichter verständlichere Rockmusik zu schaffen. Manche Parts nehmen schon Klangbilder vorweg, die später für Wishbone Ash typisch wurden. Das Album wurde in folgender Besetzung eingespielt: Martin Griffiths: Gesang, Alan Park: Keyboards, Ricky Gardiner: Gitarre, Gordon Sellar: Bass, Raymond Wilson: Schlagzeug.
Virginia Scott hatte die Band, zumindest fürs Erste, verlassen.

Ein paar Worte zum zweiten Stück, MacArthur Park:
Der gleichnamige Park ist in L.A. lokalisiert, der sich dort aufhaltende Erzähler lässt uns in surrealen Metaphern an seinem Schmerz um eine verlorene Liebe teilhaben. Da schmilzt Eis in der Sonne, und ein Kuchen wurde im Regen stehen gelassen...
Die Originalversion von Richard Harris stammt aus dem Jahr 1968. Auch Donna Summer, sowie the 5th Dimension, haben das Stück gecovert, es gibt das Lied auch auf Deutsch, es heißt „Alle Träume, die wir hatten", und wird von Gitte Haenning gesungen.

Martin Griffiths ist wirklich ein außergewöhnlicher Sänger, und die Band hatte beim Album Nr. 3 eine Reife erlangt, die wohl einfach nicht mehr zu überbieten war.
In der Folge versuchte die Formation zwar, an die Linie der großen Zeit anzuknüpfen, diese Bemühungen blieben leider erfolglos, den, übrigens nur in Deutschland erschienen Alben der später entstandenen Nachfolgeband blieb jegliche Beachtung versagt. Insofern macht sich hier schon ein Hauch von Abschied bemerkbar.

Nach der endgültigen Auflösung der Gruppe blieben ein Teil der ehemaligen Mitglieder durchaus weiterhin Bestandteil des internationalen Rock-Zirkus.
Der erste Bassist, Marshall Erskine, arbeitete 1979 beim Rockclown Jango Edwards, im gleichen Jahr tauchte sein Nachfolger Gordon Sellar bei der Alex Harvey Band auf. Der Keyboarder Alan Park ist seit den achtziger Jahren musikalischer Direktor bei Cliff Richards.
1975 heirateten Virginia Scott und Ricky Gardiner, und sie realisierten in den folgenden Jahren verschiedene Projekte, teils alleine, teils gemeinsam. Virginia Scott wandte sich außerdem der klassischen Musik zu, sie wurde für ihre Arbeiten auch ausgezeichnet.
Ricky Gardiner arbeitete zeitweise mit Iggy Pop und David Bowie zusammen.
Eines Morgens ging er mit der Gitarre in den Garten, und in einem selbstvergessenen Seinszustand fügte er vier Akkorde auf recht ansprechende Art zusammen. Das Gitarrenriff zum Song „The Passenger", mit dem Iggy Pop seinen größten Hit hatte, war geboren.
Gardiner und Scott beschäftigten sich aber auch mit Meditationsmusik und mit dem Computer als Musikinstrument.
Über den Sänger Martin Griffiths, lässt sich nicht viel in Erfahrung bringen. Sein Sohn, Philip Griffiths, singt in der Mannheimer Artrock-Band „Alias Eye", und auf dem ersten Album der Gruppe, das im Jahr2001 erschien, befindet sich auch ein Duett mit Vater und Sohn. Die junge Band erhält übrigens erfreulich gute Kritiken.
Über den Drummer Ray Wilson, den wilden Mann im Kilt, ist nichts bekannt. Mehrere der ehemaligen Mitglieder von Beggars Opera üben jetzt andere Berufe aus, und musizieren noch regional, oder als Hobby.
Somit ist Beggars Opera leider nur noch eine schöne Legende, verwahrt im Pantheon des Rocks.

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