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Der Pate. Bild Bestseller Bibliothek Band 1
 
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Der Pate. Bild Bestseller Bibliothek Band 1 [Gebundene Ausgabe]

Mario Puzo , Mario Cleri , Gisela Stege
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Weltbild Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (28. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898970949
  • ISBN-13: 978-3898970945
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 113.259 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mario Puzo
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Pate
OT The Godfather OA 1969 DE 1969Form Roman Epoche Moderne
Mario Puzo erzählt in dem Roman Der Pate die Geschichte des Gangsterwesens in den USA als opulente Saga einer Familie, die den amerikanischen Traum von Reichtum und Erfolg mit brutaler Gewalt verwirklicht.
Inhalt: Die Handlung spielt im New York gegen Ende der 1940er Jahre. Don Vito Corleone, der 1901 als kleiner Junge aus Sizilien allein in die USA eingewandert ist, führt als Pate die mächtigste Mafia-Familie der Stadt. Im Kampf um Millionenprofite aus Schmuggel, Erpressung und Glücksspiel scheut er vor Mord nicht zurück. Nur am »schmutzigen Geschäft« des Drogenhandels, das ihm der Gangster Solozzo vorschlägt, will er nicht teilhaben, um die von ihm bestochenen Politiker und Justizbeamten nicht zu verprellen. Es beginnt ein gnadenloser »Kampf der Familien« um die Macht in der Unterwelt, bei dem Don seinen hitzköpfigen Sohn Sonny verliert. Durch ein Attentat selbst schwer verletzt, alt und müde geworden, übergibt der Pate das Kommando seinem jüngsten Sohn Michael. Nach Don Vitos Herztod rechnet Michael mit den Feinden der Familie ab.
Aufbau: Virtuos entfaltet Puzo das Panorama menschlicher Leidenschaften – Intelligenz und Niedertracht, Freundschaft, Treue und Verrat, kleine Gaunereien und Big Business, Geld, Sex und Liebe. Die Charaktere sind klar gezeichnet, die Handlungsstränge spannend und schlüssig aufgebaut. Mit bitterer Ironie schildert Puzo die verlogene Moral der »ehrenwerten Gesellschaft«, die den rücksichtslosen Kampf für ihre Sache (ital.: cosa nostra) mit dem korrupten Justizapparat der Vereinigten Staaten begründet. Der Pate ist Boss einer hoch profitablen Firma, die nach ökonomischen Kriterien aufgebaut ist. Auch Gewalt gehört zu diesem Geschäft. Hier ist für Puzo die Schnittlinie zur »normalen« US-Gesellschaft, die oft nicht danach fragt, wie ein Selfmademan zu Wohlstand und Einfluss gekommen ist.
Wirkung: In einer Zeit, als in den USA sogar Polizisten immer noch an der Existenz der Mafia zweifelten, beschrieb Puzo in seinem Roman glaubwürdig und kenntnisreich deren Methoden. Der Pate wurde einer der größten Bestseller der 1960er Jahre. Wie die meisten Kritiker war auch der »Mob« zufrieden, denn Puzo bestätigte dessen Mythos.
1971 wurde der Roman von Francis Ford Coppola verfilmt. Nur der erste Teil des Films bezieht sich auf das Buch. Marlon Brando erhielt für seine grandiose Darstellung des Don Vito Corleone seinen zweiten Oscar. In den beiden anderen »Paten«-Filmen (1974 und 1990) erzählte Puzo als Drehbuchautor die Vita der Corleones weiter bis zum natürlichen Tod des alten Michael Corleone. B. B -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Der kleine Vito entkommt als einziger seiner Familie einem Massaker in seinem Heimatort auf Sizilien. Er flieht nach New York und muß erleben, wie seine Landsleute von einem Mafiaboss ausgebeutet werden. Vito tötet ihn und steigt selbst zum Paten auf. Aber ihn beherrscht nur ein Gedanke: Er will den Mord an seiner Familie rächen. Er kehrt nach Italien zurück und vollzieht die Rache.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geniales Meisterwerk von dem Mafiaschrifsteller überhaupt - MARIO PUZO, 29. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Pate. Bild Bestseller Bibliothek Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Wir sollten uns dem Werk "Der Pate" vorab in der Sprache annähern, die jeder Mensch auf diesen Planeten versteht: GELD.

Als Mario Puzo 1969 sein Meisterwerk über seinen Manager an einen Verleger brachte, horchte die Verlagswelt auf der ganzen Welt auf. Mario Puzo erhielt damals die unglaubliche Summe von 1.000.000$ für das Schreiben von ca. 500 Seiten, die nicht nur die Summe eines Buches bildeten, sondern die Welt um ein weiteres fulminantes Epos bereicherten.

Im Stile eines Shakespeares kämpfen besondere Könige um die Macht - Könige der Unterwelt New Yorks. Und wie es sich für ein gutes Stück a la Shakespear gehört, finden sich in dem Roman "Der Pate" Intrigen, Verrat, Mord, Liebe, Sex und Leidenschaften wieder. Welche der großen Mafia-Familien wird den ausgebrochenen Blutkrieg zu ihren Gunsten entscheiden können?

Zur Geschichte selbst gibt es wahrscheinlich nicht mehr viel hinzuzufügen, da wohl beinahe jeder Mensch auf Erden den Film "Der Pate" mindestens einmal gesehen hat. Die Familie Corleone, geführt von dem alternden Don Vito Corleone, der Loyalität als das höchste Gut in seinem Leben stuft, gerät in die Zwickmühlen der anderen Mafiafamilien, als er es abschlägt Geld mit den Verkauf von Drogen zu machen. Mit einem ausgeklügelten Schachzug wird er vor den Augen seines Sohnes Fredo einige Tage nach dem Platzen des Deals niedergeschossen. Die Familie Corleone steht nun, ohne ihren intelligenten und weisen Oberhaupt, mit dem Rücken zur Wand. Keiner seiner Söhne scheint den anderen Familienclans gewachsen zu sein. Und als der anscheinend geeigneteste Sohn durch eine Intrige ermordet wird, scheint das Ende der Ära Corleone besiegelt zu sein. Doch keiner hatte mit dem Sohn des Dons Michael Corleone gerechnet, der sich stets dagegen gewährt hatte in die Geschäfte und Machenschafften seiner Familie hinein gezogen zu werden.

Was unterscheidet das Buch von den Filmen? Was wahrscheinlich die wenigsten Wissen, mehrere prikäre Kapitel aus dem Buch sind im Film nicht wieder zu finden. Mario Puzo war ein talentierter Drehbuchautor, der Hollywood wahrscheinlich wie seine Westentasche kannte. Und ein großer Teil seines Romanes spielt sich eben genau in diesem Milieu ab: Hollywood und ihre Kontakte zur Mafia. Sehr interessante Kapitel, die den spannenderen Kapiteln im Buch zum Opfer gefallen sind, sind daher im Film nicht wiederzufinden. Das Buch selbst behandelt ebenso die Lebensgeschichte des altenden Don Vito Corleone, die erst im zweiten Film aufgerollt wird.

Stil des Buches: genial geschrieben. Präzise und auf das Wichtigste reduziert, liest sich das Buch als würde ein Film vor dem geistigen Auge ablaufen. Im Gegensatz zu Shakespear kann jeder "Der Pate" lesen und verstehen. Sehr leicht und spannend geschrieben. Die Charaktere sind derartig ausgebaut, dass damals unbekannte Schauspieler wie Al Pacino oder Robert de Niro es leicht hatten sich in diese Charaktere hineinzufühlen - wie AL PACINO es in seiner Interviw-biographie erwähnt.

Kurz: Ein Meilenstein der Literaturgeschichte, der das Genre Mafia-Thriller erst zum Leben erweckte. Ein muss für jeden, der gerne spannende Bücher liest. Und falls ein Leser in dem Glück ist, das Buch lesen zu können, bevor er den Film überhaupt gesehen hat - ein Schelm wäre er, wenn er nicht zum Buche greifft!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auf die Matratzen!, 30. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Pate. (Broschiert)
Nun, wer kennt ihn nicht - den wohl besten aller Mafia-Romane. Zumindest die grandiose Verfilmung ist wohl jedem bekannt. Aber wo Hollywoods Regisseure 2 Teile brauchen und über 5 Stunden Konzentration vom Zuschauer verlangen, fesselt Mario Puzo den Leser derart an das Buch, daß man es geradezu verschlingt. Der Roman beginnt mitte der vierziger Jahre und beleuchtet auf den über fünfhundert Seiten die Machenschaften des Corleone - Clanes über dreissig Jahre hinweg. In New York der damaligen Zeit spielt sich alles nach den Regeln der Sizilianer ab, die die Stadt unter sich aufgeteilt haben. Wettgeschäft, Prostitution, Bestechung und Schmuggel sind noch der harmlose Zeitvertreib von Männern, die ihrem Paten die bedingungslose Treue geschworen haben. Doch es ist eine Zeit der Veränderung. Mit dem Rauschgifthandel kommt ein neuer "Geschäftszweig" in Mode, der dem alten Vito Corleone überhaupt nicht paßt. Der Pate gerät so in die Schußlinie der Machtinteressen verschiedener Clans. So kommt es, wie es kommen muß - ein Bandenkrieg bricht über New York herein und die Corleones gehen auf die Matratzen.

Das Buch ist einfach nur großartig. Die Charaktere sind herrlich markant und unverwechselbar. Macht, Rache und Unbarmherzigkeit zeichnen die Männer, wie die Gutgläubigkeit und Weiblichkeit der Frauen. Es ist ein Buch, das so nah an den Tatsachen gedichtet ist, daß es beim Erscheinen großen Rummel und bei der Verfilmung noch größeren Ärger mit den Gewerkschaften und anderen - sizilianischen - Leuten verursachte. Wer wissen will, wie diese Leute an Macht und Geld kommen, der sollte unbedingt dieses Buch lesen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Pate, der Roman, der Film., 10. Januar 2004
Von 
robotgeorgie "robotgeorgie" (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Pate (Taschenbuch)
Bei "Der Pate" wird man zuerst an den Film denken, jenes grandioses Epos mit Marlon Brando in der Hauptrolle. Doch bis es schließlich soweit war, sollte einige Zeit vergehen: Mario Puzo verfaßte in den 60ern nur eine kleine, zwanzigseitige Geschichte mit dem Titel "Mafia", die er den Paramount-Studios anbot. Paramount schien zunächst recht angetan, sicherte sich für (die aus heutiger Sicht lächerliche Summe) 7500 US$ die Rechte an dem Werk und beauftragte Puzo mit der Erstellung eines Scripts. Diese, weitaus wuchtigere Werk führte schließlich zu diesem Roman, "Der Pate".

Die anfangs berührende Geschichte des kleinen Vito Corleone, als einziger einem brutalen Massaker in seinem Heimatort Sizilen entkommen, macht sich auf die Kreise nach Amerika, nach New York. Er arbeitet sich hoch, zuerst kleinere "Aufträge", dann größere. Aus dem kleinen Jungen sollte schließlich ein geachteter wie gefürchteter Mafia-Pate werden (und sowas schafft auch böses Blut, wie man bald sehen wird): Mit den Jahren gewinnt der Pate also zunehmend an Bedeutung, und zählt schon bald zu den einflußreichsten Mafia-Clans Amerikas. Korruption und Konkurrenz gehört in der ehrenwerten Gesellschaft zu den Umgangsformen, kontrolliert werden Filmindustrie, Politiker, Casinos. Doch all das ist dem Don nicht genug. Er sinnt auf Rache, ein teuflischer Plan: Rache soll genommen werden, für den Mord an seiner Familie... .

Paramount hatte inzwischen, als Mario Puzo's "Der Pate" fertiggestellt war, ebenso das Interesse an einer Verfilmung verloren wie die Tatsache vergessen, die Rechte an einer Verfilmung überhaupt zu besitzen. Puzo veröffentlichte das Script, etwas verärgert, nun selbst. Das Filmstudio war der Meinung, Mafiafilme wären aus der Mode gekommen. Der Roman allerdings wurde zum Top-Seller und hielt sich monatelang auf Platz 1 der Bestseller-Charts. Trotz dieses enormen Erfolges des Romans (er verkaufte sich allein in den USA über 15 Millionen Mal) willgte man bei Paramount nur äußert widerwillig ein, eine Filmunsetzung anzustreben. Dies geschah dann doch, unter der Regie von Francis Ford Coppola, und der Rest ist, wir wir wissen, bespiellose Filmgeschichte.
Ein großartiger Film, ein großartiges Buch.

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russen-mafia 0 19.11.2008
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