Nach den beiden grandios komischen Staffeln bietet die dritte immer noch empfehlenswerte, kurzweilige und amüsante Unterhaltung.
Aber erstmals ist bei Pastewka festzustellen, dass es wirklich misslungene Episoden gibt, z.B. bei Folge 2 (Der Wecker). Insgesamt kaschieren das die restlichen aber glücklicherweise sehr gut. Die Gags behalten ihre "Pastewka-typische" Unberechenbarkeit, so dass sie noch immer ihren wunderbar witzigen Effekt erzielen können. Es gibt allerdings zu bemängeln, dass die Stories insgesamt berechenbarer geworden sind, auch die Abschlüsse der einzelnen Geschichten haben sich verändert. Wo alles in Staffel 1 und vor allen Dingen 2 immer noch in dem großtmöglichsten Desaster endete, kommt der immer fieser werdende Bastian diesmal fast immer glimpflich davon.
Was Pastewka zum Glück beibehalten hat, ist die brilliante Mimik, die auch in der dritten Auflage noch den ein oder anderen Lacher heraufbeschwören kann.
Bemerkenswert ist auch, dass erstmals eine Personenentwicklung festzustellen ist, so findet zum Beispiel die pubertierende Kim einen Freund oder es kommt zu einer zwangsbedingten Annäherung zwischen Bastian und Frau Bruck.
Faszit: Pastewka bleibt auch in der dritten Staffel eine ausgezeichnete Satire über das Leben eines Comedians, kommt aber von der Originalität und Witzigkeit nicht ganz an seine beiden Vorgänger heran.