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Pasta all' infinito. Meine italienische Reise in die Mathematik
 
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Pasta all' infinito. Meine italienische Reise in die Mathematik [Gebundene Ausgabe]

Albrecht Beutelspacher
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 267 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 4 (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406454046
  • ISBN-13: 978-3406454042
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 12,9 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 577.565 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Albrecht Beutelspacher
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein Reisebericht? Ein Mathematikbuch? Tagebuchaufzeichnungen? Dieses Buch ist von allem etwas, ohne daß diese tollkühne Mischung unübersichtlich wird. Der Mathematiker Albrecht Beutelspacher, Autor und zugleich Figur dieses Buches, reist in den 80er Jahren zu einer mehrwöchigen Gastprofessur nach Italien. Keine Palmen und Sandstrände im Sonnenlicht erwarten ihn da, sondern die schneeverwehten Berge von L'Aquila, östlich von Rom. Um seine Italienischkenntnisse ist es ebenso schlecht bestellt wie um die Deutsch- oder Englischkenntnisse seiner Gastgeber -- aber man behilft sich mit anschaulichem Radebrechen und Skizzen, betreibt Geometrie anhand von Spaghetti mit Hackfleischsoße (ja, das funktioniert), und kreist so das Thema der gemeinsamen Forschungswochen immer mehr ein: Die Unendlichkeit.

Zwischen den Verwicklungen um kaputte Heizungen, kalte Hotelzimmer und ungezählte Tassen Kaffee, die die italienische Reise des Wissenschaftlers prägen, bekommt man wie aus Versehen eine Menge Mathematik mit: Vom Goldenen Schnitt bis zu Fermats berühmtem letzten Satz, von Zahlentheorie bis Codierungstechnik. Das italienische Unisystem, die Mafia, die RAF, Ronald Reagan -- diese und viele andere Themen tauchen auf.

Die Darstellung und die Sprache wirken bisweilen ein wenig naiv -- aber immerhin ist der Mann Mathematiker und kein Schriftsteller. Und die Sprache paßt zu seiner Art, staunend, aber interessiert seine Umgebung wahrzunehmen. Oder würden Sie darauf kommen, das lebhafte Treiben auf einer italienischen Piazza mit der Brownschen Molekularbewegung zu vergleichen, oder hupende Autos im römischen Verkehrsgewühl mit jungen Enten, die auf ihren ersten Ausflügen ständig quaken (respektive hupen), um der Entenmama mitzuteilen, daß sie noch da sind?

Ein Reisebericht? Ein Mathematikbuch? Ganz einfach 240 Seiten unterhaltsamer und zugleich lehrreicher Lesestoff. Am Ende kann man dann etwa berechnen, warum die letzte Stelle der ISBN dieses Buches ausgerechnet eine 6 ist. Oder hätten Sie das schon vorher gewußt? --Heike Reher

Pressestimmen

»In diesem Buch ist es Albrecht Beutelspacher gelungen, Mathematik einmal auf eine ganz andere Weise zu vermitteln, als es in normalen Mathematikbüchern der Fall ist. Er leitet die Rechenaufgaben höherer Mathematik von Alltagssituationen ab. Wer jedoch mit Mathematik nicht viel anzufangen weiß, der wird das Buch vermutlich gar nicht erst zur Hand nehmen. Denn auch diese Lektüre erfordert vom Leser, die Bereitschaft sich auf den doch etwas schwierigeren Inhalt einzulassen.«
lehrerbibliothek.de

»In seinem Buch über diese Forschungsreise gewährt er unübliche Einblicke in den Wissenschaftsbetrieb, macht dem Laien interessante mathematische Fragestellungen verständlich, zeichnet ein Bild von der italienischen Art zu leben und zu forschen und macht nebenbei Appetit auf Mathematik.«
Forschung und Lehre -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen italienische Mathematik, 25. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pasta all' infinito. Meine italienische Reise in die Mathematik (Gebundene Ausgabe)
Pasta all' Infinito ist ein interessantes Buch des populären Mathematikprofessors Albrecht Beutelsbacher der seine Erlebnisse als Gastwissenschaftler an einer italienischen Universität beschreibt. Ihn verschlägt es auch noch ausgerechnet nach L'Aquila in die Berge der Abruzzen, wo auch nicht immer italienische Temperaturen herrschen, und beschreibt wie er dort mit seinen Gastgebern versucht Mathematik zu betreiben und dabei auf alltägliche Probleme stößt, zuerst vor allem die Sprachschwierigkeiten, denn welch Italiener spricht schon Fremdsprachen. Es ist interessant auch einmal etwas darüber zu erfahren, wie das "normale" Leben eines Mathematikers und das vor allem in Italien aussieht. Und man erfährt einiges darüber, was in Italien anders läuft. Es handelt sich um ein Buch, daß auch Nichtmathematiker im Wesentlichen verstehen können und das sehr anschaulich geschrieben ist, so daß es ein Lesevergnügen ist.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Reiseroman meets Mathematik - Gut gelungen!, 10. Mai 2002
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Wie Beutelspacher am Anfang schreibt: Dies ist weder ein Mathematikbuch noch ein Reisebericht. Es ist beides. Unglaublicherweise schafft er den Spagat zwischen diesen beiden Kategorien und fesselt den Leser sowohl mit interessanten und lustigen Anekdoten seiner Erlebnisse in Italien, als auch mit lehrreichen und einfach zu verstehenden Beispielen der Mathematik. Man lernt einiges, sowohl über Italien als auch über die abstrakte Geometrie. Ein tolles Buch!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wohl das Beste seiner Art, 15. August 2002
Von Ein Kunde
Unter den Bergen von Büchern, die man in der Sparte "Lassen Sie uns doch mal ganz locker über Mathematik reden" finden kann, ist es wahrlich nicht einfach, eines zu finden, das mit dieser Erzählung vergleichbar ist!
Was ich damit sagen will, ist folgendes: Mathematische Populärliteratur (wenn man das überhaupt so nennen kann - immerhin scheinen die Begriffe "Mathematik" und "populär" gar nicht zusammenzupassen)ist oft genug einfach nicht gut gelungen. Oft fehlt es an einem originellen bzw. wenigstens interessanten Aufhänger.
Ein wichtiger Trumpf dieses Buches ist nämlich, daß Beutelspacher aus seinen Erinnerungen und Emotionen schöpfen kann und es wahrlich versteht, diese dem Leser authentisch und vor allem offen nahezubringen.
Ich finde den Text dadurch ungeheuer sympathisch. Beim Lesen hat man tatsächlich das Gefühl, daß Mathematiker doch einfach nur Menschen sind. In diesem Buch kommt entschieden mehr rüber, als ich es mir im Vorhinein vorgestellt hatte, und ich war am Ende sogar etwas traurig, daß alles schon zu Ende war.
Diese Erzählung bringt einem vieles viel näher: den Autor, Italien, die Mathematik, die Mathematiker (deutsche und italienische!), die Kultur, die Uni, das Leben, die Mentalitäten und so weiter und so fort...
Dieses Buch ist lehrreich, unterhaltsam und durch diese ganz bestimmte Kombination ungeheuer wertvoll.
Ich habe keine volle Punktzahl gegeben, weil einige der italienischen Sprachfetzen (die ja eigentlich gewitzt eingeflochten sind) den Lesefluß doch etwas behindern.
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