Hermann Max war über Jahrzehnte ein Schatzgräber und grub manche Schätze aus. In der Staatsbebliothek Preussischer Kulturbesitz befindet sich dieses Pasticcio aus dem Nachlass des Carl Philipp Emanuel Bach. Nun fängt die Spurensuche an. War es ein Stück aus dem Besitz des Johann Sebastian, von diesem aufgeführt und teilweise komponiert?
Mindestens hört man deutliche Anklänge an den Meister,nicht wenige Choräle klingen doch sehr nach Johann Sebastian. Allerdings gab es mal einen Forscher ( ich weiss nicht mehr den Namen),der behauptete, Bach habe das aufgegriffen und vertieft,was in der Region komponiert und musiziert worden ist.
Studiert man das booklet,finde man manche Überlegungen, wieso diesdie Autorenschaft von Johann Sebastian, der Fall sein könnte.
Letztlich hat man keine Gewissheit, so bleibt allenfalls, ob einen diese Musik anspricht?
Hängt dies davon ab,ob die Musik nun von Johann Sebastian oder von Graun,Altnikol oder Telemann stammt?
Unabhängig vom Komponisten möchte ich dies bejahen, auch wenn ich nicht verhehlen kann, dass mit der Altus von Ralf Popken gar keine Freude macht. Das hörte Hermann Max sicher anders.Deswegen will ich nicht allein wegen dieses einen Sängers abwerten.
Ansonsten hatte Hermann Max (1990) bewährte Interpreten der Alte-Musik-Scene.
In jedem eine hörenswerte und interessante Bereicherung.