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Passiondale
 
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Passiondale

God Dethroned Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (24. April 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Metal Blade (Sony Music)
  • ASIN: B001T1CMTQ
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 38.462 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. The Cross Of Sacrifice 1:05EUR 0,99
Anhören  2. Under A Darkening Sky 3:59EUR 0,99
Anhören  3. No Man's Land 3:14EUR 0,99
Anhören  4. Poison Fog 6:39EUR 0,99
Anhören  5. Drowning In Mud 3:44EUR 0,99
Anhören  6. Passiondale 4:05EUR 0,99
Anhören  7. No Survivors 3:51EUR 0,99
Anhören  8. Behind Enemy Lines 3:38EUR 0,99
Anhören  9. Fallen Empires 4:49EUR 0,99
Anhören10. Artifacts Of The Great War 2:57EUR 0,99


Produktbeschreibungen

GOD DETHRONED, Passiondale - CD


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Granatenstark 22. August 2009
Von mshannes VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Immerhin drei Jahre sind ins Land gegangen, seit God Dethroned ihr superbes Album The Toxic Touch in die Regale gebracht hatten. Drei Jahre, in denen einiges passiert ist, was die Band betrifft. Mit Roel Sanders an der Schießbude durfte die Band um Henri Sattler einen Rückkehrer in ihren Reihen begrüßen und mit Susan Gerl (u. a. Cliteater) eine ganz neue Kraft an der Sechssaitigen. Da fragt man sich, ob sich diese Wechsel auf den Sound der Band ausgewirkt haben...

Haben sie, aber im positiven Sinn. Denn God Dethroned klingt auf Passiondale so frisch und unverbraucht wie schon lange nicht mehr. Da hat das frische Blut wirklich gut getan. Die Holländer holzen sich auf diesem Konzeptalbum, dessen Erzählstruktur sich um die Ortschaft Passendale und deren Schicksal im ersten Weltkrieg dreht, so bombastisch und gleichzeitig deftig durchs Gebälk, dass einem Angst und Bange werden kann. Intensiv, grandios, brutal und auch nachdenklich, das alles sind Stimmungen, welche die Käsköpp gleichzeitig aufs Plastik gebannt haben und dabei wirkt der Sound keineswegs überfrachtet oder zusammengestückelt. Hier stimmt alles von vorn bis hinten, das Songwriting strahlt hier im höchsten Glanze.

Henris markante Stimme ist wie gewohnt in Bestform, das Drumming ist variabel und drückend, der Bass hält die Songs perfekt zusammen und die Gitarrenfraktion weiß sowohl durch messerscharfes Riffing als auch durch tolle Leads zu gefallen. Einzig die beiden Klargesangspassagen treffen bei mir nicht auf uneingeschränkte Gegenliebe. Zwar sich sie glücklicherweise nicht so leiernd oder näselnd ausgefallen wie beim Gros der Genrekonkurrenz, aber bei mir erwecken sie trotzdem ein bisschen den Eindruck der Anbiederung an den Zeitgeist. Na ja, ist ja nur zwei Mal der Fall und bei "Poison Fog" passt es sogar halbwegs ins Konzept des Stückes, deswegen drücke ich mal ein Auge dabei zu.

Passiondale ist mit einer Produktion gesegnet, die mit Abstand zum Besten gehört, was ich in letzter Zeit gehört habe (und da waren einige richtige Kracher mit dabei). Die Wucht des Album haut einen schier aus den Latschen und trotzdem bleibt kein noch so kleines Soundteilchen unentdeckt. Wuchtig drückt einen der Sound an die Wand und der Detailreichtum der Musik treiben mir die Tränen in die Augen. Ganz großes Ohrenkino!

Exzellente Scheibe, die den Vorgänger qualitativ meiner Meinung nach noch toppt, da führt auch der Klargesang nicht mehr zur Abwertung. Super Sach'
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ewonwrath
Format:Audio CD
Die Holländer God Dethroned dürften mit ihren letzten beiden Outputs bei einigen Fans für Verwirrung und auch ein wenig Ärgernis gesorgt haben. Zu poliert, zu simpel und plump, manchmal gar poppig kämen "The Lair Of The White Worm" und "The Toxic Touch" daher - so meinten viele. Das kann ich zumindest für einige der darauf vertretenen Songs glattweg unterschreiben.

Doch auf "Passiondale" gehen die Todesmetaller um Bandleader Henri Sattler mit ganz anderer Manier zu Werke. Rauer, ungeschliffener und kompromissloser wird hier aufgespielt. Ganz wie zu Zeiten von "Ravenous" und "Into The Lungs Of Hell" wird das Augenmerk auf mehr Geschwindigkeit und schnelles Riffing gelegt, was "Under A Darkening Sky" gleich zu Beginn der Platte eindrucksvoll unter Beweis stellt: schnell, fies und doch auf die typische God Dethroned Art eingängig, da ein Mitsing-Refrain eingebaut wurde. Ähnlich drauf losgeprügelt wird in "No Man's Land", wobei ab und an geschickt das Tempo rausgenommen und der Panzer gefahren wird. Besser kann das kaum einer.

Unangefochtener Höhepunkt des Langspielers ist in meinen Augen "Poison Fog", der über alle bereits erwähnten Eigenschaften verfügt, aber mit einem kongenialen Refrain aufwartet: hymnisch und - man höre und staune - mit cleanem Gesang vorgetragen! Passt nicht zu God Dethroned? Weit gefehlt! Das ist ein neues Element in der Musik der Holländer, das Würze bringt. Immerhin handelt es sich bei "Passiondale" um deren neunten Output. In solch einer Phase der Bandgeschichte fällt es vielen Kombos schwer, sich nicht mehr nur stets und ständig selbst zu kopieren, sondern mal etwas Neues und Unerwartetes auszuprobieren.

Weitere Anspieltipps sind "Drowning In Mud" und "No Survivors". Und während "Artifacts Of The Great War" als episch eingespieltes, instrumentales Outro im Lowspeed-Bereich in Ordnung geht, kann man das von "Passiondale", dem Titeltrack des Albums, nicht wirklich behaupten. Als einziger Wermutstropfen des ansonsten fehlerfreien und gelungenen Albums verfallen God Dethroned hier wieder einmal in den Metal Pop, der auf den beiden Vorgängern immer wieder durchblickte. Aber darüber kann und sollte man hinwegsehen - der Hörspaß steht hier klar im Vordergrund!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schlachtplatte !!! 12. Mai 2009
Von kwichybo TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Mit ihrer letzten Scheibe "The toxic touch" wagte das holländische Death/Thrash-Quartett GOD DETHRONED einen minimalen Stilwechsel, und begab sich in ungewohnt melodiöse Gefilde. Prinzipiell war dies keine schlechte Entscheidung, weil die Band ihren eigenen Sound um einige interessante Nuancen erweitern konnte. Insofern war "The toxic touch" eine gute und mutige Platte, die aber nur wenige echte Hits (z.B. das geile "Failed to exist") parat hatte. Wenn man aber mal ehrlich ist...am allerbesten waren GOD DETHRONED schon immer, wenn sie die Lautsprecherboxen des Hörers - durch die Mixtur aus gnadenlosem Tempo und Hammer-Groove - in ihre Einzelteile zerbröselt haben. Allen Neueinsteigern sei an dieser Stelle das 2000er Prügel-Meisterwerk "Into the lungs of hell" empfohlen, welches für mich persönlich zu den 10 besten Death Metal-Scheiben aller Zeiten zählt. Alles was GOD DETHRONED danach ablieferten, musste automatisch den Kürzeren ziehen.
Auf dem brandneuen 10-Tracker "Passiondale" gehen die Niederländer überraschenderweise wieder einen Schritt zurück zu ihren Wurzeln, und orientieren sich deutlich an ihren Frühwerken. GOD DETHRONED geben dabei keinen Pfifferling auf irgendwelche Trends, sondern zocken eine ziemlich rohe Mischung aus Death Metal , Thrash Metal mit vereinzelten Black Metal-Zitaten. Dies ist zwar alles in allem nicht sonderlich originell...auf gnadenlosen Nackenbrechern wie "Drowning in mud" , "No man's land" , "Fallen empires" und der Quasi-Opener "Under a darkening sky" musizieren GOD DETHRONED aber mit der punktgenauen Präzision eines Schweizer Uhrwerks, wobei die Band ein ums andere mal durch messerscharfes Riffing überzeugen kann. Auffällig ist hierbei tatsächlich, dass der Aggro-Faktor wieder deutlich (!) höher ist, und fast bei jedem Song hammerharte Blastbeats ausgepackt werden. Qualitative Abstriche müssen lediglich auf "Behind enemy lines" gemacht werden, bei dem die Band irgendwie nicht auf den Punkt kommen will. Im krassen Gegensatz dazu steht u.a der großartige Titelsong, der mit einer brutalen Mischung aus BOLT THROWER und early PARADISE LOST-Vibes überzeugt, wobei der Chorus wirklich ungemein eingängig ist. Absoluter Höhepunkt dieses rabiaten 38-Minüters ist aber zweifellos das mächtige "Poison fog". Hier haben GOD DEHRONED den Überraschungseffekt tatsächlich auf ihrer Seite. So beginnt die Nummer eigentlich mit gewohnt typischer Thrash-Schlagseite, ehe die Band im Mittelteil in einen lupenreinen Pagan-Part im Stile von PRIMORDIAL übergeht. Die "Clean-Vocals" von Gastsänger Marco v. d. Velde (THE WOUNDED) schaffen eine nahezu bedrohliche Atmosphäre und passen an dieser Stelle wirklich haargenau. Klasse !!! Einer der größten Pluspunkte von "Passiondale" ist übrigens der gnadenlose Mörder-Sound, für den sich mal wieder Jörg Uken (Soundlodge Rhauderfehn) verantwortlich zeichnet. Der norddeutsche Knöpfchendreher hat GOD DETHRONED eine wirklich beispielhafte Produktion "auf den Leib geschneidert". Soundlöcher Fehlanzeige !!! Es würde mich nicht verwundern, wenn sich die "Soundlodge"-Studios zukünftig zu einem der gefragtesten Recording-Tempel Europas entwickeln würde.
An dieser Stelle möchte ich noch kurz auf das Text-Konzept von "Passiondale" eingehen, welches sich mit den Schrecken des 1. Weltkrieges auseinandersetzt. Nun ja, solche Kriegsthemen sind im Metal-Bereich ja nichts neues, und für Freizeit-Historiker möglicherweise sogar interessant. Mir entlockt so ein martialisches Text-Konzept mittlerweile nur ein laues Gähnen. Und wenn die Musiker dann im Booklet noch unbedingt Uniformen tragen müssen, bekommt das ganze schon irgendwie einen ziemlich naiven Touch. Politisch sind GOD DETHRONED zwar absolut unbedenklich...aber man sollte diesbezüglich nicht mit dem Feuer spielen. Es gab schon ganz andere Bands, deren musikalischer Charakter "von Rechtsaußen" zweckentfremdet wurde.
Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass GOD DETHRONED mit "Passiondale" eine tolle Scheibe abgeliefert haben, die sich bedenkenlos zwischen KREATOR , BOLT THROWER , GOREFEST und DEFLESHED im Plattenregal einsortieren lässt. 4 Sterne !!!
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