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Pascal, Fermat und die Berechnung des Glücks: Eine Reise in die Geschichte der Mathematik Gebundene Ausgabe – 22. Juli 2009

3.3 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Format: Gebundene Ausgabe
Wie es nun also von der Idee, keiner könne die Zukunft vorhersagen, über das Glücksspiel und das Problem des Spielabbruchs zu einer Wahrscheinlichkeitstheorie und dem damit verbundenen modernen Risikomanagement gekommen ist, erzählt der Mathematiker Keith Devlin in seinem Buch "Pascal, Fermat und die Berechnung des Glücks". Roter Faden ist hier ein Brief Pascals, in dem er Fermats Lösung, die er mit dem letzten Brief erhalten hat, mit einigen Schwierigkeiten nachzuvollziehen versucht. So ist die erste Hälfte des Buches vor allem dem Glücksspiel und dem Problem des Spielabbruchs sowie Pascal und Fermat gewidmet, während der Autor in der zweiten Hälfte des Buches mit den Gebrüdern Huygens, den Bernoullis, Gauß und anderen Mathematikern die Spieltische verlässt und erzählt, wie die Wahrscheinlichkeitstheorie mit Konzepten wie Erwartungswert, Normalverteilung und Standardabweichung vorangetrieben wurde.

Wer immer sich ein wenig für Wahrscheinlichkeiten und Risikoabschätzung interessiert, sei es, weil er selbst dem Glücksspiel frönt, statistische Methoden anwendet oder einfach mathematisch interessiert ist, wird sich über ein populärwissenschaftliches Sachbuch freuen, das ihm die Geschichte der Wahrscheinlichkeitstheorie und damit ihre grundlegenden Konzepte näherbringen will. Ob Devlins Ansatz allerdings so gelungen ist, dass eine große und heterogene Zielgruppe sich davon fesseln lässt, ist fraglich. Die ständige Wiederaufnahme der Briefausschnitte - jedem Kapitel ist ein solcher Ausschnitt vorangestellt - wirkt oft etwas beliebig.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist für so manchen in der Mathematikausbildung (vor allem in der Schule) ein gigantisches schwarzes Loch, da es einfach niemand schafft mit ansehlichen Beispielen zu erklären wie manches funktioniert.
Das die Entwicklung der Wahrscheinlichkeitsrechnung bis hin zur Black-Scholes Formel von Fermat und Pascal angestoßen wurden, welche das Spielabbruchproblem mit Gewinnaufteilung in einem Briefwechsel behandelten, ist manchem schon von der Schulbildung bzw. Universität bekannt. In diesem Buch wird jedoch mehr auf die Auswirkungen und Weiterentwicklung der Theorien, bis hin zu einer für mich super verständlichen Erklärung des Bayes Theorem's (Ich hab es dadurch jetzt wirklich verstanden!), eingegangen als wie auf den Briefwechsel. Dies mag manchen stören für mich war jedoch die geschichtliche Entwicklung von Pascal bis Bernoulli viel interessanter und da ich das Buch auch geschenkt bekommen habe und keine Erwartungen hatte war es für mich supertoll zu Lesen und hat mich echt begeistert.
Ich würde es für interessierte an der Mathematik sicher weiterempfehlen... vielleicht aber in der Originalfassung "The Unfinished Game: Pascal, Fermat, and the Seventeenth Century Letter that Made the World Modern" und nicht in der Übersetzung.
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Von Marc am 24. März 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Durch überschwängliche Rezensionen in der Tagespresse angeregt, habe ich dieses Buch bestellt. Leider hat es meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt. Inhaltlich steht wenig drin (sowohl qualitativ als auch quantitativ). Letztlich geht es nur um diesen einen Brief, was vielleicht für Mathematikhistoriker interessant sein mag, für den interessierten Leser aber zu wenig ist. Die übrigen Abschnitte sind altbekannt und auch für einen Laien wie mich zu einfach gehalten. Es gibt wesentlich Besseres zum Thema.
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