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Pas de deux [Taschenbuch]

Philippe Djian
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 7., Aufl. (August 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257228694
  • ISBN-13: 978-3257228694
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 11,3 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 304.695 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Djian befindet sich in einer neuen Lebens- und Schreibperiode. Er hat die Gelassenheit des Älterwerdens für sich entdeckt, schaltet bewusst einige Gänge zurück in seiner Gier nach Abenteuern und ersetzt sie durch Weisheit, Wärme und philosophische Betrachtungen - ohne dass ihm darüber freilich das Grinsen auf den Lippen einfriert." (Wiener)
"Dem Kultautor aus Frankreich gelingt einmal mehr das simpelste und zugleich schwierigste Kunststück: das des Geschichtenerzählens." (Schweizer Illustrierte)
"Pas de deux hat mich überwältigt wie ein Klavierkonzert, piano zu Beginn, molto furioso im Finale." (Sächsische Zeitung)

Buchrückseite

Philippe Djian - Pas de deux

Henri-John will nur das eine: daß seine Frau Edith, die er schon seit ihrer gemeinsam verlebten Jugend im Sinn-Fein-Ballett kennt und liebt, zu ihm zurückkehrt. Doch bis dahin ist es ein langer Weg, denn die inzwischen arrivierte Schriftstellerin verträgt zwei Dinge gar nicht: daß Henri-John in ihrer Abwesenheit eine Affäre hatte und dank er bei ihrer Heimkehr ihr neuestes Manuskript in Grund und Boden kritisiert. Ein Buch, das langsam anläuft wie ein Jim-Jarmusch-Film und sich steigert wie der Bolero von Ravel.

»Wenn der Autor gekonnt durch Gegenwart und Vergangenheit Henri-Johns führt, wenn die beiden Erzählstränge sich beinahe tänzelnd einander annähern, immer wieder unterbrochen von reizvollen Abstechern in das faszinierende Reich der Erotik, dann birst jeder Satz geradezu vor Vitalität, dann beschwört jedes Wort lustvolle Lebendigkeit herauf. Djian besticht durch die saloppe, fast schnodderige Leichtigkeit seiner Sprache und seine herb-poetische Erzählkunst.« Silke Rabus/Buchkultur, Wien


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Langsam draussen 24. November 2004
Von zueribueb TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Philippe Djians Bücher haben meist nicht sehr glückliche deutsche Titel. Der Titel "Pas de deux" seines Romans aus dem Jahr 1991 weist zwar darauf hin, dass Ballett eine Rolle spielt, aber auch, dass es um Paarbeziehungen bzw. um den Widerstreit zwischen Männern und Frauen geht. Der Originaltitel ist "Lent dehors", was etwa "Langsam draussen" bedeutet. Dies ist wichtig für das Verständnis des Romans, der einen Entfremdungsprozess zeigt, also ein langsames Entfernen von bekannten Verhältnissen.
Der Roman hat zwei zeitliche Ebene. In der Gegenwart wird der Ich-Erzähler Henri-John, Lehrer an einem Internat, von seiner Frau Edith verlassen, weil er diese betrogen hat. Die Vergangenheitsebene spielt 30 Jahre früher, als Henri-John mit einer Ballett-Truppe durch Europa zog, sexuell erwachte und nach einer langen Leidensdauer zu Edith fand. In beiden zeitlichen Ebenen entfremdet er sich von seiner Familie, macht eine Phase der Einsamkeit und Selbstfindung durch, um schliesslich wieder zurück zu finden.
"Pas de deux" gehört zu den besten Romanen von Philippe Djian. Das Buch ist grandios durchkomponiert und Djian ist ein äusserst sensibler Erzähler.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dran bleiben, es lohnt sich! 5. Juni 2001
Format:Taschenbuch
Wer an Djian gerät, wird mit Sicherheit bereits andere von ihm gelesen haben, bis er an Pas de deux gerät. Die Betty Blue- Trilogie ist wohl das Erste, was einem von Djian unter die Nase gehalten wird. Wer dann jedoch an diesen Roman gerät, sollte sich von dem seltsam langsamen Beginn nicht täuschen lassen und dran bleiben. Was Djian im Laufe dieser Geschichte seine Protagonisten erleben, erzählen oder nur beobachten lässt, ist einmalig. Wahrscheinlich nicht sein witzigster, nicht sein wildester, aber vielleicht sein bester Roman. In altbewährter Manier lässt Djian seine Helden flüssig daher kommen und sich selbst die allertiefsten Gräber schaufeln. Und wie üblich hat der Leser einen Heidenspaß daran, mitzuerleben, wie sie versuchen wieder einen Fuß an Land zu bekommen. Seine derben Dialoge kommen dabei ebensowenig zu kurz wie seine knallharte Erotik und wenn die Zeit zurück in die Vergangenheit Henri-Johns springt, fühlt man sich sogar an Irvings "Owen Meany" erinnert. Djian gewährt seinen Lesern wie gewohnt einen ganz tiefen Einblick in seine Charaktere, aber nicht immer hat man so mit ihnen gelitten.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Sprung durch die Zeit, die Liebe und das Leben. 17. Januar 2008
Format:Taschenbuch
-Pas de deux- Djians Werk aus dem Jahr 1991, stammt noch aus einer Schaffensphase des Meisters, wo er bei keinem seiner Anhänger in Ungnade gefallen war. In den darauf folgenden Jahren sollten einige Djian-Jünger von Frankreichs Kultschreiber abfallen, übrigens hat sich diese Entwicklung bis heute schon fast wieder umgedreht. Der -Pas de deux- hat nicht diese strenge, klassische Handlungslinie, die zum Beispiel -Betty Blue- und -Rückgrat- aufweisen. Die Geschichte zwischen Djians Alter Ego Henri-John und Edith wird in drei Zeitebenen erzählt. Einmal aus Henri-Johns Sicht der Gegenwart, dann aus seinen Erinnerungen und aus Ediths Tagebucheintragungen. Die beiden brauchen unendlich lange, um zusammen zu finden, um letztendlich festzustellen, dass es doch nicht klappt. Ihre Ehe zerbricht und Henri-John lässt sein Leben Revue passieren, um herauszufinden, was da nicht funktioniert hat. Nichts Welt bewegendes, was Djian uns da an Inhalt präsentiert, aber: Der Djian des Jahres 1991 brauchte das auch nicht. Der Mann kann schreiben. Berichtet detailgetreu und hochinteressant über zwischenmenschliche Beziehungen, die eigenen Ängste und die Furcht, nicht geliebt zu werden. Das alles in einer Sprache, die jeder versteht und die vielleicht(aber auch wirklich nur ein bisschen) an eine französiche Bukowski Ausgabe erinnert.
Der Roman beginnt langsam und nimmt ständig Fahrt auf. Mit ein wenig Startschwierigkeiten laviert man sich über die ersten 50 Seiten, dann ist man drin in der Geschichte. Und wenn man bei Djian erst einmal eingestiegen ist, dann will man auch nicht wieder hinaus. Mein Fazit: Es gibt Bücher von Phillipe Djian, die lassen einen schweben. -Pas de deux- gehört nicht dazu. Aber um einmal kurzfristig abzuheben, reicht es alle Mal. Das ist doch schon eine ganze Menge.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Einer von Djians Besten
Las schon einige von Djian und "Pas de deux" und "Betty Blue" sind mit Sicherheit die besten.Die Rückblicke sind gut getaltet, alles überzeugt mit Tempo und wunderbarer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2007 von C.B
5.0 von 5 Sternen Djians Meiststück...
Was dieses Buch so überaus reizvoll macht, ist der ständige Wechsel der Erzählperspektiven und der zeitlichen Sprünge zwischen der Kindheit von Henri-John und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2005 von "georgealexanderwolf"
5.0 von 5 Sternen Applaus!
„Pas de deux" vereinigt alle bekannten und geliebten Stärken Dijans: sprachliche Brillanz, Tempo und tiefenscharfe Realitätsdarstellung. Lesen Sie weiter...
Am 1. März 2005 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Djian am Höhepunkt
Man sollte an dieses Buch nicht mit der Erwartung herangehen, man läse einen "typischen alten Djian", obwohl man spätestens nach seinen jüngsten Büchern... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2004 von zzebra
3.0 von 5 Sternen ein anderer Djian
Dieses Buch hat meine Erwartungen nicht entsprochen. Die Geschichte war mit bis zum Schluss sehr undurchsichtig und hatte mit dem mir bis jetzt geliebten Schreibstil von Djian... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2004 von Heinz Müller
1.0 von 5 Sternen Stagnation
Nach den jüngeren Werken Djians (Betty Blue etc.)entpuppte sich dieser Roman als eine herbe Enttäuschung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2002 von Marianne Szulyovszky
5.0 von 5 Sternen Eindeutig Djians Meistewerk
Philippe Djians Erzählungen plätschern dahin wie eine frische Gebirgsquelle, die sich am neuen Tag erfreut... Lesen Sie weiter...
Am 15. November 2001 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Leben mit all seinen Facetten
Ein tolles Buch, was soll ich schreiben? Könnte ich so schreiben, wie Djian es hier vollführt: ich würde nichts anderes mehr zu tun versuchen. Lesen Sie weiter...
Am 20. Juli 1999 veröffentlicht
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