• Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Parzival ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von buecher_baer80
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: Artikel stammt aus Nichtraucherhaushalt!
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 1,00 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Parzival Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1980


Alle 47 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 15,00
EUR 15,00 EUR 3,49
CD-ROM, Audiobook
"Bitte wiederholen"
EUR 22,00
52 neu ab EUR 15,00 18 gebraucht ab EUR 3,49

Hinweise und Aktionen

  • Sparpaket: 3 Hörbücher für 33 EUR: Entdecken Sie unsere vielseitige Auswahl an reduzierten Hörbüchern und erhalten Sie 3 Hörbücher Ihrer Wahl für 33 EUR. Klicken Sie hier, um direkt zur Aktion zu gelangen.


Wird oft zusammen gekauft

Parzival + Homo faber: Ein Bericht
Preis für beide: EUR 23,00

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Langen-Müller; Auflage: 30 (1. Januar 1980)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3784418155
  • ISBN-13: 978-3784418155
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 4,3 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 116.265 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über die Autoren

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Parzival
EZ zwischen 1200 und 1210 DE 1833 (neuhochdt.)Form Reimpaarepos Epoche Mittelalter
Im Parzival verbindet Wolfram von Eschenbach wie seine Hauptquelle, Li Contes del Graal (1180/90) von R Chrétien de Troyes, die rein religiöse Grals- mit der säkularen Parzival-Geschichte aus dem Sagenkreis um König Artus. Kennzeichnend für Wolframs Bearbeitung ist u. a. die enge Verzahnung zwischen Rittertum, Religion (speziell Sündenlehre), weltlicher Liebe und vor allem Eheliebe. Auffälllig ist die besondere Rolle, die der Genealogie bei Wolfram zukommt: Zwischen den zahlreichen Personen, die er teils aus seinen Quellen übernommen, teils selbst eingeführt hat, werden immer wieder Verwandtschaftsverhältnisse konstruiert.
Struktur: In Anlehnung an die durch Initialen gekennzeichnete Einteilung einiger Handschriften hat der erste Herausgeber das knapp 25 000 Verse umfassende Epos in 16 »Bücher« eingeteilt. Die Handschriften verfahren aber nicht alle gleich, und es ließen sich auch andere sinnvolle Großabschnitte bilden. Kennzeichnend für die Struktur des Epos ist ein mehrfacher Perspektivenwechsel durch das Nacheinander von personendominierten Hand- lungsblöcken. Die Grenzen dieser Blöcke decken sich oft mit denen der sog. Bücher oder von Buchgruppen, verlaufen aber teilweise auch innerhalb von Büchern. Wie Wolfram selbst sich die Struktur gedacht hat, ist nicht mehr rekonstruierbar, da keine vom Autor selbst stammende Handschrift erhalten blieb. Auffällig ist in einigen Handschriften auch noch eine Mikrostruktur, die von der Zahl 30 bestimmt wird (Absetzung von je 30 Versen durch Kleininitialen, Teilbarkeit der Gesamtverszahl vieler Bücher durch 30).
Inhalt: Parzivals Vater Gahmuret stirbt im Kampf. Die Mutter Herzeloyde isoliert den Sohn, um ihm ein ähnliches Schicksal zu ersparen, von jedem Kontakt mit der adligen Gesellschaft. Nachdem er aber im Wald drei Ritter getroffen hat, will er an den Artushof ziehen. Trotz seines naiven Wesens erregt er dort auch positive Beachtung. Indem er einen Ritter mit seinem Jagdspieß tötet, erwirbt sich Parzival eine Rüstung und wird wegen deren Farbe »der rote Ritter« genannt. Der alte Gurnemanz nimmt ihn in seine Obhut und unterweist ihn im Kampf und im höfischen Benehmen. Danach zieht Parzival aus, um sich zu bewähren, hilft der Königin Condwiramurs, deren Stadt von einem Bewerber belagert wird, und heiratet sie anschließend. Obwohl sie von ihm schwanger wird, zieht er weiter. Er findet die Gralsburg Munsalvaesche und erlebt das Zeremoniell eines Speisewunders mit. Den kranken Gralskönig Anfortas nach dem Grund für sein Leiden zu fragen, unterlässt er, weil er bei Gurnemanz gelernt hat, im Gespräch zurückhaltend zu sein. Durch diese Frage hätte Anfortas jedoch erlöst werden können. Am nächsten Morgen ist die Gralsburg verschwunden.
Parzival kehrt wieder zum Artushof zurück und wird in die Tafelrunde aufgenommen. Bei einem Fest erscheint die Gralsbotin Cundrie und verflucht ihn wegen der unterlassenen Frage. Viereinhalb Jahre zieht er umher, um den Gral zu finden, fühlt sich von Gott verlassen und sagt ihm sogar Fehde an. An einem Karfreitag kehrt er bei dem Einsiedler Trevrizent ein. Dieser klärt ihn sowohl über die Geschichte des Grals als auch über Details seiner Familiengeschichte auf: Trevrizent und Anfortas sind Brüder von Herzeloyde, und auch der Ritter, den Parzival getötet hat, um seine Rüstung zu erhalten, war mit ihm verwandt. Parzival ist erschüttert, aber es gelingt Trevrizent, ihn von der Barmherzigkeit Gottes zu überzeugen.
Bei seinem nächsten Kampf unterliegt Parzival. Der Sieger ist, wie sich herausstellt, sein Halbbruder Feirefiz, Sohn Gahmurets und der Heidenkönigin Belakane. Gemeinsam ziehen sie zum Artushof, wo erneut Cundrie erscheint – diesmal aber, um zu verkünden, dass Parzival zum Gralskönig berufen worden sei. Feirefiz und Parzival reiten los und finden die Gralsburg wieder. Diesmal stellt Parzival die »Erlösungsfrage«. Er holt Condwiramurs zu sich und lebt mit ihr zusammen als neuer Gralskönig.
In die Parzivalgeschichte ist die Geschichte Gawans, des »Musterritters« der Tafelrunde, eingelagert. Auch Gawan bricht vom Artushof auf, weil ihn eine schwere Beschuldigung getroffen hat: Er soll ein Mörder sein und wird zum Zweikampf gefordert. Auf dem Weg dorthin wird er in mehrere Kämpfe und Abenteuer verwickelt, gewinnt die Liebe Orgeluses und lädt Artus und seinen Hofstaat zu einem Fest ein. Ohne sich gegenseitig zu erkennen, kämpfen Parzival und Gawan gegeneinander und können nur mit Mühe getrennt werden. Dann gelingt es Artus, alle Feindschaften zu beenden. Es folgt ein Fest, bei dem einige Hochzeiten stattfinden. Parzival verlässt schließlich die feiernde Gesellschaft.
Wirkung: Die große Wirkung des Parzival im Mittelalter lässt sich aus der Zahl der Handschriften ebenso erschließen wie aus Bildzeugnissen, Erwähnungen einzelner Personen in anderen Werken und der Tatsache, dass Adlige ihre Kinder nach Figuren des Epos benannt haben. Im 14. Jahrhundert entstand eine erheblich erweiterte Neubearbeitung. Seit 1783 haben Editionen und Übersetzungen für ein reges Weiterleben des Stoffs gesorgt, wobei die Übersetzungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts eine oft erstaunliche Zahl von Auflagen erreichten. Noch höher ist die Zahl der dichterischen Bearbeitungen, unter denen die von Johann Jacob Bodmer (1698–1783), Friedrich de la Motte Fouqué (1777–1843), Ludwig Uhland (1787–1862), Gerhart R Hauptmann, Tankred Dorst (*1925), Dieter R Kühn und Adolf R Muschg die literaturwissenschaftlich bekanntesten, wenn auch nicht immer folgenreichsten sind. Hinzu kommen eigene Fassungen für die »Jugend«, mindestens 15 Dramatisierungen und etwa ebensoviele lyrische, aber auch zwei parodistische Bearbeitungen. Eine Bühnenfassung mit Musik von D. L. Meinecke (1905) ist heute so gut wie vergessen; anders natürlich das »Bühnenweihfestspiel« Parsifal von Richard Wagner (UA1882), in dem der Komponist zwar – wie in allen seinen Bearbeitungen mittelalterlicher Stoffe – massive individuelle Umdeutungen vorgenommen, zugleich aber das Interesse am Stoff bis in unsere Zeit wachgehalten hat. R. B.

Synopsis

In this volume, the second edition of the 'Parzival' (ca. 1200/1210) continues to offer the text according to Karl Lachmann and the translation of Peter Knecht. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mareike Scholl am 28. April 2010
Format: Taschenbuch
Die Ausgabe des Parzival von de Gruyter ist groß und teuer, aber sie lohnt sich.
Auf einer Buchseite ist je eine Hälfte in der mittelhochdeutschen Fassung und die Andere ind der übersetzten Fassung abgedruckt, so ist das kopmlette Buch aufgebaut.
Es gibt ausführliche Erklärungen, Stellungenahmen und Kommentare, welche den Leser durch das Buch begleiten, man muss sie aber nicht Lesen denn sie sind am Anfang abgedruckt und bis auf kleine Hinweise im unteren Bereichs des Blattes ist der Text frei.
Der Parzival hat ein sehr großes Personenaufkommen und um hier nicht durcheinander zu geraten hat die de Gruyter Ausgabe auf den letzten Seiten ein Schaubild zu den wichtigsten Personen, das ist sehr hilfreich und es lässt sich ausklappen, sodass beim lesen nicht immer zurück geblättert werden muss.
Und letztlich ist die Übersetzung noch sehr genau und gut versändlich, die schrift ist in einer gut lesbaren Größe und es ist übersichtlich aufgebaut.
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carmen am 25. September 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Eines vorneweg: Ich habe den "Parzival" mit viel Freude gelesen. Das Folgende bezieht sich speziell auf die Ausgabe im Müller Langen Verlag in der Prosaübertragung von Wilhelm Stapel:
Besonders gut an dieser Ausgabe gefällt mir zum einen, dass sie für mich gut lesbar war, da es ein Prosatext ist, wogegen Wolfram sich der Form des Kurzverses bedient hat. Dabei ist es, wie W. Stapel schreibt, interessanterweise so, dass der Kurzvers im Mittelalter für längere Erzählungen verwendet wurde, die heute in Romanform geschrieben würden. Das spricht ebenfalls dafür, den Parzival in Romanform und nicht in Gedichtform zu übersetzen.
Zum anderen finde ich gut, dass die Übersetzung durch möglichst originalgetreuen Satzbau und Wortwahl implizit ein lebendiges Bild mittelalterlichen Fühlens und Denkens vermittelt. Auch wenn das ein etwas aufmerksameres Lesen erfordet, hat es sich wirklich gelohnt.
2 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Linn Hans-Jochen am 1. Juni 2010
Format: Taschenbuch
Erlösung dem Erlöser
Wie einer in die Welt hinauszieht um sich selbst zu finden und dabei in die abenteuerlichsten Umstände gerät -
wie einer sich selbst so verliert, daß er sein anderes Ich zunächst nicht wiedererkennt und es auf Leben und Tod bekämpfen muß, um wieder er Selbst zu werden -
wie einer Raum und Zeit überwinden muß um dorthin zu gelangen wo kein sichtbarer Weg hinführt -
und wie er dort andere erlöst und dabei selbst erlöst ist -
das erzählt mit irrem Witz und vielen Seitenhieben auf überalterte Bräuche und gesellschaftliche Mißstände der großartige Roman Parzival von Wolfram von Eschenbach und es sage keiner, das seien nicht unsere Menschen und Verhältnisse, die da vor 800 Jahren geschildert worden wären, weil es nämlich Männer mit ihren alten Balz-Spielchen und Frauen, die die Männer zum blöden Ehrgeiz anstacheln immer gegeben hat und weil sich die Verhältnisse so sehr auch nicht geändert haben.
Ich habe den Parzival in 3 verschiedenen Übertragungen (ins Neuhochdeutsch) gelesen. Die liebste Prosaübersetzung ist mir die von Peter Knecht. Sie bleibt immer hart an der kühnen Sprache Wolframs. Damit wirkt der Roman auch heute springlebendig. (Das Nachwort unbedingt lesen - es ist ein Spaß für sich!). Die hier besprochene Studienausgabe stellt dem Neuhochdeutschen das Deutsch Wolframs gegenüber - ist damit etwas teurer - aber ohne diese Gegenüberstellung ist die Knechtsche Übertragung derzeit wohl nur antiquarisch zu bekommen. Aber es lohnt. Ich bin mit der Besprechung von Carmen (2004) und von Mareike (2010) voll einverstanden.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mona M. am 7. April 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Diese Ausgabe des Parzival wurde mir von meiner Dozentin empfohlen und ich muss sagen sie ist wirklich gut! Gut strukturiert und durch den vorhandenen mittelhochdeutschen Text können auch gut Übersetzungsvergleiche angestellt werden. Dafür nehme ich das Gewicht des ganzen in kauf.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Umfangreicher mittelalterlicher Roman, doch das Durchhalten lohnt sich! Parzival besticht mit einer mitreißenden Geschichte und zahlreichen intertextellen Verweisen und Voraussdeutungen, die das Werk zu einer Gesamtkonzeption machen! Gelungen ist auch die Übersetzung der mittelhochdeutschen Verse in Prosatext. Auch für Übersetzungsübungen geeignet, da man sich selbst gut kontrollieren kann, da der mittelhochdeutsche Text neben dem übersetzen Prosatext in Neuhochdeutsch abgedruckt ist.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Ähnliche Artikel finden