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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Herrlich intelligent dämlich,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Partyschreck - SZ-Cinemathek (DVD)
Herrlich zum Wiedersehen. Als Hrundi Bakshi, ein indischer Statist eines Hollywoodfilms der als "unguided missile" den Film ruiniert und versehentlich auf der Einladungsliste des Produzenten landet, der ihn eigentlich loswerden will, brilliert Peter Sellers hier in einem Klamauk - Klassiker. Mit unheimlicher Situationskomik, die Sellers von einem Unglück ins nächste treibt und die ganze Filmhandlung immer mehr in den Irrsinn, präsentiert sich Sellers als besserer Mr. Bean der sechziger Jahre. Alles, was einem Autor an unfassbaren aber nicht platt dämlichen sondern "intelligent" - schwachsinnigen Zwischenfällen in den Sinn kommen kann, wird hier aneinander gereiht. Sellers der Partyschreck im wahrsten Sinen des Wortes. Dabei bekommt er zuletzt den Hauptpreis, nämlich das Herz der weiblichen Protagonistin, dargestellt von Claudine Longet, die in den späten Siebzigern dann in den Mordfall an Ihrem Lebensgefährten, der Skikanone Spider Sabich, verwickelt war und von der Bildfläche verschwand. Nebenher wird alles an damaligem Zeitgeist durch den Kakao gezogen - von künstlichen Haarteilen bis hin zur Protestbewegung. Herrlich und - zeitlos! Meine fünfzehnjährige Tochter hat sich den Bauch gehalten vor Lachen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Trio Edwards, Sellers, Mancini,...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Partyschreck - SZ-Cinemathek (DVD)
...weltberühmt durch zwei zuvor gedrehte "Pink Panther"-Filme, überzeugt auch in seiner dritten Zusammenarbeit, fernab vom trotteligen Inspektor Clouseau.Hrundi V. Bakshi, ein eigens aus Indien eingeflogener Schauspieler, ruiniert eine kostenaufwendige Filmproduktion durch seine Fehltritte (Armbanduhr im 19. Jahrhundert/ versehentliche Auslösung einer minutiös geplanten Sprengung). Durch ein Kuddelmuddel im Sekretariat des Produzenten landet Bakshi, statt auf einer Abschussliste, auf der Einladungsliste zur Premierenparty. Hier angekommen beginnt er, natürlich unbeabsichtigt, langsam aber sicher das Anwesen des Produzenten in einer sich leise immer weiter steigernden Komik auseinander zu nehmen. Leider sind die deutschen Synchrondialoge manchmal etwas platt und durch einen schlechten, überzogenen Dialekt nicht sonderlich zeitgemäß. Vielleicht hätte man besser daran getan, auch hier Georg Thomalla einzusetzen. Einen sehr erfrischenden Aspekt fügt dem Film die Tatsache zu, dass Sellers über weite Strecken etwas die Show geklaut wird und er somit nicht der Alleinträger der Komik ist: Eine sehr ambitionierte Rolle hierbei spielt nämlich Steve Franken als Levinson, dem Diener, der sich an Bakshi's abgelehnten Drinks den herrlichsten Rausch antrinkt und immer mehr aus dem Rahmen fällt. Das Gesamtwerk darf man wohl auch als kleinen Seitenhieb auf pompöse und ausschweifende Hollywood-Partys sehen (hierzu trug später noch mal Edwards' "S.O.B" bei, wo Peter Sellers wohl auch seinen Platz gefunden hätte, wenn er noch gelebt hätte). Manchmal konnte Hollywood auch über sich selbst lachen. Nur von außen durfte (und darf) man es nicht öffentlich kritisieren, wie es einst Sellers tat, wodurch er offenbar seinen Oscar (Dr. Strangelove) einbüßte. Aber wie immer hat Sellers mit seinem tollpatschigen Auftreten Glück im Unglück, denn was andere Wichtigtuer nicht zu erobern im Stande sind, liegt ihm zu Füßen: Das Herz der reizenden Michele Monet. Es empfiehlt sich häufig bei Peter Sellers-Filmen sich die Originalfassungen anzusehen, selbst wenn man der englischen Sprache nicht oder nur unzureichend mächtig ist, da Sellers nicht sehr gut zu synchronisieren ist, was darauf zurückzuführen ist, dass er mit einer Radiokarriere als Stimmenimitator groß wurde und diese Gabe auch in seine Filme einarbeitete, wofür ihm die meisten Regisseure (außer Billy Wilder) auch freie Hand gaben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tränen gelacht,
Von VV "Spitze!" (Spitze!) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Partyschreck - SZ-Cinemathek (DVD)
Ich bin sehr froh, dass es diesen Film auf DVD gibt. Ich habe ihn schon x mal gesehen und habe immer wieder Tränen gelacht. Solche Perlen sind selten. Das wirkt alles so leicht gemcht, so perlend, so köstlich. Ob es an Peter Sellers liegt? Für mich ist der Mann einfach genial. Dieser Film ist köstlich, köstlich, köstlich!
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