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Partitur des Todes
 
 
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Partitur des Todes [Gebundene Ausgabe]

Jan Seghers
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: wunderlich; Auflage: 3 (18. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805208391
  • ISBN-13: 978-3805208390
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 149.041 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jan Seghers
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kriminalpolizist Kai Döring sitzt am Schreibtisch in seinem Büro in der Mordkommission in Frankfurt und verdrückt gerade einen Hot Dog mit einer Extraportion Röstzwiebeln, als das Telefon unerbittlich klingelt. Mit vollem Mund bittet er seinen Kollegen Sven Liebmann, das Gespräch entgegenzunehmen. Am anderen Ende ist Eva Helberger: eine Frau, mit der Döring vor Urzeiten einmal einen One-Night-Stand gehabt hat. Seitdem belästigt sie den Polizisten mit ihren Anrufen, die immer auch verdächtige Beobachtungen enthalten. Deshalb nimmt Döring es auch nicht allzu ernst, als Helberger seinem Kollegen von einem merkwürdigen Mann erzählt, der sich bei einem Restaurantschiff namens „Sultans Imbiss“ am Mainufer herumtreibt. Liebmann lässt sich sogar zu ein paar Witzen auf Kosten der Frau hinreißen. Verärgert legt Helberger auf.

Später müssen die beiden Polizisten erkennen, dass sie den Fehler ihres Lebens gemacht haben. Denn noch am selben Abend werden beim Restaurantschiff fünf Menschen erschossen. Gleichzeitig verschwindet der Wirt von „Sultans Imbiss“ spurlos. Und nicht nur er: Auch die Fernsehjournalistin Valerie, die gerade erst aus Frankreich nach Frankfurt gekommen ist, wird entführt. Kurz zuvor hatte sie im Fernsehsender ARTE den jüdischen Revuetheaterbesitzer Georges Hofmann interviewt, der vor laufender Kamera zum ersten Mal von seiner durch die Nationalsozialisten zerstörten Familie erzählt hatte. Nach der Sendung hatte Hofmann einen Brief mit dem Namen seines Vaters und der Aufschrift „Auschwitz“ bekommen. Inhalt: eine verschollen geglaubte Operette des Komponisten Jacques Offenbach, die Millionen wert sein muss -- und die Valerie an sich genommen hatte, um sie im Auftrag Hofmanns in Deutschland zu verkaufen...

Satz für Satz, Abschnitt für Abschnitt, Kapitel für Kapitel entfaltet Jan Seghers alias Matthias Altenburg in Die Partitur des Todes seinen Atem beraubenden Plot, der tief hineinführt ins dunkle Herz menschlicher Begehrlichkeiten. Wie es ihm dabei gelingt, die Erzählstränge, deren Zusammenhang nicht von Anfang klar ersichtlich ist, stringent und logisch zusammenzufügen, ist schon großartig gemacht. Die Partitur des Todes ist ein tolles Buch. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

kulturnews.de

Ein alter Mann in Frankreich erinnert sich vor laufender Kamera an seine lang verdrängte Vergangenheit: Seine Eltern wurden nach Auschwitz abtransportiert, sorgten aber dafür, dass der Junge vorher ins Ausland fliegen konnte. Wenige Tage später erhält der alte Mann die Partitur einer unbekannten Operette von Jacques Offenbach, die sein Vater einem Mithäftling überlassen hatte. Dann überschlagen sich die Ereignisse: In Deutschland werden plötzlich fünf Menschen ermordet, und die Kripo in Frankfurt hat alle Hände voll zu tun, Motiv und Täter aufzuspüren. Ab hier wird die zunächst arg konstruierte Geschichte richtig gut - nicht zuletzt, weil Jan Seghers alias Matthias Altenburg mit seinem Hauptkommissar Marthaler einen wahren Charakterkopf geschaffen hat. Die deutsche Geschichte ist noch längst nicht verarbeitet und sollte nicht in Archiven weggeschlossen werden. Noch immer muss die Verarbeitung in den Köpfen der Menschen stattfinden. Und ein so spannender Krimi ist sicher nicht der schlechteste Weg, um möglichst viele zu erreichen und zum Nachdenken zu bringen. (bl)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Krimi-Ereignis! 18. Januar 2008
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Wenn es noch nicht so früh im Jahr wäre, ließe ich mich glatt zum Urteil "Krimi des Jahres" hinreißen: Jan Seghers dritter Roman um den Frankfurter Hauptkommissar Robert Marthaler ist nämlich ein Ereignis!

Hier stimmt einfach alles: Eine ausgeklügelte Story, in der mehrere Stränge im Lauf der Geschichte zusammenlaufen. Ein Kommissar, der nicht "Everybodies Darling" ist und dem Leser vielleicht darum so sympathisch wird. Und ein eindringlich geschildertes Stück Vergangenheitsschuld - das Ganze in einem Stil, der den Leser nicht nur von den ersten Seiten an begeistert, sondern auch so packt, das man möglichst nur dann mit dem lesen beginnen sollte, wenn man weiß, das am nächsten Morgen kein Wecker klingelt -- denn "Partitur des Todes" verspricht schlaflose Nächte!

Die Geschichte beginnt mit einem Arte-Interview in Paris. Der alte Georges Hofmann betrieb dort über Jahrzehnte einen kleinen Tingel-Tangel, ist so etwas wie ein Original. Er soll etwas über sein Leben berichten und erzählt erstmals von seinem Schicksal. Als Kind musste er mit ansehen, wie seine Eltern aus Frankfurt verschleppt wurden und ins KZ kamen, er selbst wurde über die französische Grenze geschmuggelt. Sein Geburtsland hat er seitdem nie mehr besucht.
Nach der Sendung bekommt er einen geheimnisvollen Umschlag zugespielt, der eine wertvolle Partitur von Jaques Offenbach enthält. Gegen seinen Willen reist die Redakteurin der Arte-Sendung nach Frankfurt, um mehr über diese Partitur zu erfahren, sie eventuell auch für Hofmann zu verkaufen.
Am selben Tag werden dort auf einem Restaurantschiff fünf Menschen brutal hingerichtet.
Robert Marthaler und sein Team stehen fassungslos vor diesem kaltblütigen Verbrechen und finden lange Zeit kein Motiv für die Tat.
Gleichzeitig ahnt Georges Hofmann, das er sich nun den Schatten der Vergangenheit am Ort des Geschehens stellen muss...

Und Robert Marthaler? Ihn plagen private Sorgen. Seine Liebe zu Tereza steht vor einer schwierigen Zerreißprobe und erneut macht er sich mit seinen eigenwilligen Ermittlungsmethoden in seinem Team nicht nur Freunde...

"Partitur des Todes" macht den Leser wirklich zum Seitenfresser. Mit jedem Kapitel wächst die Spannung und so kann man das Buch wirklich kaum zur Seite legen.
Alle, die Freude an genau geschilderten, lebendigen Charakteren haben, werden hier auf ihre Kosten kommen!

Und Jan Seghers gebührt ein Platz in der ersten deutschen Krimi-Liga, die man ja mit Fug und Recht derzeit als meisterhaft bezeichnen kann.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
George Hoffmann erinnert sich in Frankreich an seine Jugend. Seine Eltern wurden von den Nazis verschleppt und der Junge George sah sie nie wieder. Jahrzehnte später erhält Hoffmann einen Brief mit einer bisher unbekannten Operette von Jaques Offenbach. Der Brief stammt von Hoffmanns Vater und wurde für ihn aufbewahrt. Verfasst wurde er im Vernichtungslager Auschwitz. Die Sensation ist perfekt. Die Presse verkündet die Sensation der verloren gegangenen Operette. Hoffmann gibt die Noten aus der Hand und dann passiert es: Fünf Menschen werden ermordet. Der Frankfurter Hauptkommissar Marthaler übernimmt den Fall. Hängt der Tod der Menschen mit den Noten von Offenbach zusammen? Oder geschah die grausame Tat aus völlig anderen Motiven? In jedem Fall liegt der Schlüssel zur Lösung des Falls in der Vergangenheit.

Jan Seghers -Partitur des Todes-wurde von den Kritikern hochgelobt. Die Hörbuchversion ist gelungen; außergewöhnlich ist sie nicht. Der Plot der Geschichte ist nicht neu, allerdings erzählt Seghers sie gut. Miroslav Nemec liest die Story gekonnt und sicher. Die Hörbuchversion bringt den Stoff allerdings ein wenig holprig an den Mann. Die gekürzte Version ist spürbar zu bemerken. Die Logik der Handlung ist Seghers sauber gelungen, lediglich am Ende wird ein wenig konstruiert, um den Plot "rund" zu machen.

-Die Partitur des Todes- ist ein gelungenes, gutes Krimi-Hörbuch. Als außergewöhnlich gut oder gar sensationell habe ich es allerdings nicht empfunden. Auch der Charakter Mathaler ist interessant, aber wie viele dieser Ermittler gibt es mittlerweile in der Krimiszene? Wie gesagt; als Krimifreund können sie mit diesem Hörbuch nicht viel verkehrt machen. Die Story unterhält und ist spannend, zudem wird sie ordentlich vorgetragen. Das ist mehr, als man von vielen anderen Produktionen behaupten kann. Als "Meisterwerk" möchte ich Seghers Roman deswegen jedoch nicht deklarieren.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von B. Preuschoff TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
...ohne bleibenden Eindruck.

Damit sind wohlauch schon alle Vor- und Nachteile des Buches beschrieben. Einmal angefangen, liest sich das Buch sofort weg, ich selbst brauchte dazu drei Tage. Der Stil ist einfach, unaufgeregt, ohne Komplexität. Gleiches gilt aberauch für die Story an sich: Die Lösung zeichnete sich, wie ich fand, bald ab, die Verknüpfungen waren nicht all zu unvorhersehbar.

Aber in Summe war es gute, solide Krimi-Unterhaltung. Hinterher fühlt man sich wie nach einem guten Tatort. War ein netter Abend.
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Reise in die Vergangenheit
Die Geschichte beginnt in Frankreich, wo der Revuetheaterbesitzer Georges Hofmann ins Arte Studio eingeladen und dort von der Fernsehjournalistin Valerie interviewt wird. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von McFayden veröffentlicht
Mein Favorit...
Von allen drei Kommissar-Marthaler-Krimis scheint mir dieser dritte Band der Beste. Gut recherchiert, glaubhaft und eindringlich geschrieben, spannend und erschütternd... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von claudia-aus-grone veröffentlicht
Bitte mehr davon..
Eigentlich bin ich ja kein Krimileser,aber
das was Jan Seghers da zu Papier gebracht hat-ist der Hammer. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Antje veröffentlicht
Solider, unaufgtreregter Krimi
Der Krimi beginnt in einem sehr altmodisch-klischeehaften Paris, wo ein alter Herr anlässlich einer Arte-Talkshow über sein Leben etwas preisgibt, worüber er nie... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von h'mph veröffentlicht
Super Krimireihe !!!
ZU dem Inhalt brauch ich wohl nicht mehr viel schreiben (hier steht ja schon genug).
Super spannender Krimi genau wie die anderen Teile. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von JP veröffentlicht
Starkes Buch!
Hier gibt es einige Kommentare zu lesen, daß die Handlung ein wenig konstruiert sei. Einverstanden - dennoch habe ich dieses Buch mit ganz besonderer Freude gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Friedhelm Klein veröffentlicht
Partitur des Todes
Super spannend geschrieben. Besonders interessant für Frankfurter oder solche, die sich in Frankfurt und Umgebung auskennen.
Nur zu empfehlen!
Vor 22 Monaten von FK veröffentlicht
Hofmanns Erzählungen
Als Arthur Hofmann von den Nazis nach Auschwitz verschleppt wird, führt der musikinteressierte Jude die unveröffentlichte Partitur einer Operette Offenbachs mit sich. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Dr. Peter Joham veröffentlicht
Akte Rosenherz ist ein toller Roman
ich finde jan seghers schon immer gut und freue mich über jedes neue buch von ihm. mehr kann ich im moment nicht schreiben, ich habe meine hand verletzt.
Veröffentlicht am 30. April 2010 von Karin Sobotta
3. Band der Robert Marthaler-Reihe...
ZUM INHALT:
Die Story beginnt in Paris. Der ehemalige Varieté-Besitzer Georges Hofmann offenbart in einem Interview mit der Journalistin Valerie Rochard (bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2010 von Büchersüchtig
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