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Parthenope
 
 
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Parthenope [Taschenbuch]

Andreas Beyer


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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Parthenope

zgl. Im Zentrum der vorliegenden Studie steht das Patrozinium der Parthenope über Neapel. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts liess der aragonesische König Alfonso I. den Kult um die von Homer besungene Sirene in der Stadt am Vesuv wieder aufleben. In der Reaktivierung des antiken Gründungsmythos verbinden sich machtpolitische Ambitionen, kulturelle Herleitungsstrategie und höchste künstlerische Ansprüche. Durch bedeutende Bauaufträge werden die antiken Wurzeln der Stadt, die auf das Grab der Parthenope zurückführen sollen, wieder vor Augen geführt. In einer fundierten, facettenreichen und anschaulich verfassten Untersuchung zeigt Andreas Beyer auf, wie Neapel unter der Herrschaft der Aragonesen eine Entfaltung der Künste erlebte, die die Stadt gleichrangig neben die anderen Zentren der Renaissance – Florenz, Ferrara, Urbino, Mantua – stellt. Besonderes Gewicht erhält der Palazzo Carafa di Maddaloni, den der Bauherr Diomede Carafa zur «Nymfarum domus» bestimmte. Im marmornen Torbogen des Castel Nuovo wird das legendäre Grab der Parthenope monumental imaginiert. Und in der östlich vom Stadtzentrum gelegenen Villa von Poggio Reale entstand nicht nur das erste Nymphäum der Neuzeit, sondern explizit das «Bad» der Parthenope als Ausdruck der in der «Nea polis» fortlebenden hellenischen Tradition. Erstmals wird in dieser Publikation Neapel in seiner Identität als Renaissancestadt gewürdigt.

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 24.06.2000
Eine „fundierte, facettenreiche und anschauliche“ Untersuchung zur Geschichte Neapels, meint der Rezensent mit dem Kürzel "zgl". Es geht um die Blütezeit der Stadt unter der Herrschaft der Aragonesen Mitte des 15.Jh. und vor allem um die Wiederaufnahme des Parthenope-Mythos aus den Zeiten Homers. Um die Sirene Parthenope und deren Grab hätten sich die Phantasien der damaligen Künstler und Bauherren gerankt, so sei u.a. in der Villa von Poggio Reale das erste „Nympheum der Neuzeit“ entstanden, referiert "zgl". Kurz und gut: In dieser Veröffentlichung werde Neapel zum ersten Mal als eine richtige „Renaissancestadt“ gewürdigt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Über den Autor

Prof. Dr. phil. Andreas Beyer war bis Herbst 2003 Leiter des Instituts für Kunstgeschichte an der RWTH Aachen und hat jetzt die Professur Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Basel inne.
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