Das Buch gibt in der Form eines Schlüsselromans eine Darstellung der Vorgeschichte des Bremer CDU-Parteitags 1989, auf dem eine Gruppe um Späth, Geissler und Süssmuth versuchte, Helmut Kohl als Parteivorsitzenden und auch als Kanzler zu stürzen. Viele Abläufe können so gewesen sein, wie sie der Autor beschreibt, der als Mitarbeiter von Heiner Geissler dem Geschehen nah genug war. Liegt es an dem zeitlichen Abstand oder an der gewählten Form, dass die Darstellung wenig dramatisch wirkt? Wahrscheinlich hätte eine unverschlüsselte Zusammenfassung der Abläufe auch nach vielen Jahren noch viel aufregender gewirkt. Schade.