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Parsifal Symphon. Auszüge/Symph. Nr. 6 Pathetique
 
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Parsifal Symphon. Auszüge/Symph. Nr. 6 Pathetique

Wagner/Tschaikowsky , Peter Iljitsch Tschaikowsky , Richard Wagner , Roger Norrington , Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Orchester: Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart
  • Dirigent: Roger Norrington
  • Komponist: Wagner/Tschaikowsky, Peter Iljitsch Tschaikowsky, Richard Wagner
  • Audio CD (15. November 2004)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Hänssler (Naxos Deutschland Musik & Video Vertriebs-)
  • ASIN: B0006OSENA
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 239.931 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Symfoniska Utdrag Ur Parsilfal
2. Symfoni Nr 6 Pathetique

Produktbeschreibungen

"Die Musik des 19. Jahrhunderts sollte uns erheben, uns aus der Alltagswelt herausreißen. Für mich sind Würde und Unschuld die Schlüssel zu ihrem Charakter. Sentimentalität, Bombast und Vibrato sind ihre Gegner." Sir Roger Norrington lässt mit dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem er als Chefdirigent vorsteht, den "reinen Ton" mit einem modernen Orchester wieder erklingen. Der "reine Ton" bedeutet zuvörderst, ohne Vibrato zu spielen, wie es die damalige Aufführungspraxis vorsah. Wagners Musik wurde im 20. Jahrhundert zunehmend bomastischer aufgeführt, die Lesart wurde immer nebulöser und pompöser, der Wagnersche höchst effektvolle dramatische Stil durch immer langsamere Tempi verdrängt. Norrington hingegen orientiert sich wieder an Wagners Anweisung "deutlich und natürlich" zu spielen und befreit den Ton von jeglichem Ballast. Ähnliches gilt für Tschaikowskys "Pathtique", seine letzte und größte Sinfonie "Romantische Musik steckt voller Leidenschaft, aber sie muss nicht übertrieben werden." Durch die Konzentration auf das Wesentliche spreche Tschaikowskys Musik "viel unmittelbarer" zu uns. "Auf der vorliegenden Aufnahme werden Sie, so hoffe ich, hören können, wie die Akkorde reiner und die Dissonanzen emotionaler werden, wobei der Klang immer transparent bleibt. Sie werden gewiss auch feststellen, wie sich die verschiedenen Instrumente klanglich miteinander verbinden und wie sich ihre Obertöne mischen, ohne durch Vibrato aus dem Glei ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Neue Lesart für "Parsifal" 27. August 2009
Von mimek TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Der interessanteste Teil dieser CD sind die Symphonischen Auzüge aus Wagners "Parsifal". - Damit soll nichts gegen die Einspielung der 6. Symphonie Tchaikovskys gesagt sein, die auf dieser CD abenfalls enthalten ist. Nur: im Falle der "Parsifal" Musik bietet Roger Norrington eine völlig neue Lesart an.

In seiner Herangehensweise durch die sogenannte Alte Musik geschult hat Norrington sich den Autographen der Partitur vorgenommen sowie andere von Wagner erhaltene Äußerungen den "Parsifal" betreffend. Zunächst kommt Norrington zu dem Schluß: die Parsifal-Musik wird heutzutage langsamer gespielt, als es Wagners Intentionen entspräche. Ferner läßt er diese Musik, der Aufführungstradition zu Wagners Zeit entsprechend, ohne das heutzutage übliche Vibrato spielen.

Ob Norrington mit seiner Lesart "Recht" hat, kann der interessierte Laie wohl kaum entscheiden. Was man aber auch jeden Fall hören kann, ist eine neue, frische Lesart, die mit einer langen Aufführungspraxis bricht und die transparenter und unverstellter klingt, als man es gerade beim gerne "verrätselt" aufgeführten Parsifal gewohnt ist. Mich persönlich hat diese Lesart überzeugt, weswegen ich diese CD empfehle kann.
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Extrem spannend! 7. September 2011
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Auch mich spricht die in einer anderen Rezension gelobte Wagner-Interpretation auf der vorliegenden Einspielung in ihrer Klarheit und Intensität sehr an. Ich möchte aber doch auch ein paar Worte zur Pathétique von Tschaikowskij verlieren.
Ich kenne von dieser Sinfonie nur wenige Aufnahmen, meine persönliche erste Wahl war bislang Mrawinskijs Version mit den Leningrader Philharmonikern aus London von 1960 (z. B. Tschaikowsky: Sinfonien 4, 5 und 6 [Doppel-CD]). Mit der Norrington-Einspielung gibt es für mich nun eine - trotz sehr positiver Erfahrungen mit seinen jüngeren Aufnahmen mit Mendelssohn- und Elgar-Sinfonien unerwartete - echte Alternative. Der berühmte reine Ton, also das weitgehend vibratofreie Spiel der Streicher, der so apostrophierte Stuttgart-Sound, der bei dieser Musik sicher noch ungewohnt klingt, aber tatsächlich für sich schon einen faszinierend großen Gewinn an Transparenz und Klarheit mit sich bringt, ist dabei nur ein Baustein des für mich frappierend überzeugenden Gesamtergebnisses.
Norrington holt aus den Stuttgartern natürlich viel mehr heraus, als ihnen nur das Vibrato zu verbieten. Der vermeintliche Verlust an Ausdrucksmöglichkeiten durch den Verzicht auf das Vibrato wird mehr als wett gemacht durch ein erstaunlich brillantes und perfektionistisch-sauberes Musizieren, durch fabelhafte Steigerungen - hören Sie nur einmal die letzten fünf Minuten des dritten Satzes an -, durch gelungene Artikulation, durch Dynamik, Akzente und durch eine bei alldem vielleicht kalkulierte, aber in meinen Ohren auch empfundene tiefe Emotionalität - beispielhaft hierfür der herrlich umgesetzte tragische letzte Satz. Dass es sich um eine Live-Aufnahme mit den hierfür üblichen Nebengeräuschen handelt, stört mich persönlich nicht, zumal die Klangqualität dieser Produktion mich schier überwältigt. Nachhaltigste Empfehlung!
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