... Seit Jahren auf der Suche nach DER Parmesanreibe, locker schon 10 Modelle gekauft, getestet und wieder entsorgt, weil langfristig untauglich, Geräteteile im Essen, Ärger beim Reinigen, Verziehen in der Spülmaschine, zu kraftaufwändig usw. Diese Reibe ist jetzt ein Modell, das, sollte es nicht vorher den Geist aufgeben, die Kleinkindzeit hier im Haus überstehen wird und später nur aus ästhetischen Gründen entsorgt werden wird. Hier haben mich die bisherigen Kommentare zum Kauf verführt, die vom einfachen Handling sprachen, auch für Kinder geeignet.
Nach mehrfachem Gebrauch jetzt meine subjektive Bewertung: bekommt keinen Preis fürs Design, weder schön noch exzellent in der Konstruktion, die Verarbeitung ist ok - könnte man auch in einer Krabbelkiste im Kaufhaus finden oder in der italienischen Ferienwohnung (wobei, dort wäre es schon wieder ein Pluspunkt). Der Käse wird für meine Wünsche zu grob gerieben. Das Schiebeteil am Boden, das Käsekrümel bei Nicht-Gebrauch verhindern soll, krümelt trotzdem und ist sehr locker. Meine Kinder schaffen es jedes mal (unbeabsichtigt), dass es beim Reiben wie durch Zauberhand selbstätig schließt und so gar keine Käse auf den Teller kommt (das könnte man steuern, wenn man vorher darüber nachdächte, wie rum man nun halten und reiben muss. Aber welches Kind tut das schon??). Wenn das Teil dann wieder geöffnet wird, platscht alles raus und ist (oft) zu viel Käse auf dem Teller. Es ist richtig, dass selbst kleine Kinder damit schon allein reiben können, das war für mich der Hauptgrund für den Kauf und ist die einzige Existenzberechtigung für dieses Teil in unserem Haushalt, denn so kommt der Parmesan nicht jedes Mal mit Patschehändchen in Berührung.
Die Kinder lieben das Selbst-Reiben natürlich und plötzlich wollen alle geriebenen Käse, was mögliche Sorgen um ausreichenden Calciumzufuhr mindert. Wir Erwachsenen bevorzugen heimlich die Lurch RazorTech Reibe (die es auch bei Amazon gibt), weil sie ganz feine Flöckchen reibt, aber die ist so höllisch scharf, dass sie wirklich nicht in Kinderhände gehört. Wenn gar nichts geht, dann kann ich noch auf ein Uralt-Gerät meiner Großmutter aus dem Hause Krups zurückgreifen, aber das muss von Hand gespült werden und wird üblicherweise für größere Reibeaktionen von Schokolade, Mandeln und sonstigen Kandidaten benutzt und nicht für 10 g Käse.
Fazit: Akzeptabel, aber ich warte noch immer auf den großen Wurf eines genialen Designers.