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Parker Bordeaux (Klassische Weinregionen)
 
 
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Parker Bordeaux (Klassische Weinregionen) [Gebundene Ausgabe]

Robert M. Parker Jr.
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1240 Seiten
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH; Auflage: 1 (14. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3774265801
  • ISBN-13: 978-3774265806
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 16,6 x 6,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 608.557 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn Kenner Wein als eine Investition bezeichnen, die über Jahrzehnte ihren geschmacklichen (und auch finanziellen) Wert steigert, dann sprechen sie meistens von rotem Bordeaux-Wein -- Frankreichs bedeutendstem und lagerfähigstem Wein. Das Ansehen von Bordeaux-Weinen ist weiterhin in der ganzen Welt ungeschmälert und dementsprechend schossen in den 90er Jahren die Preise für roten Bordeaux in die Höhe. Daher war es für den Kauf von Bordeaux-Weinen noch nie so wichtig, gut informiert zu sein -- und hierfür ist Parkers Bordeaux einfach der beste Führer.

Wie die erste Auflage von 1985 orientiert sich die dritte Auflage an den verschiedenen Weinklassifizierungen der Region. Zunächst erklärt Parker die Charakteristika, die Geschichte und die Techniken der wichtigsten Weinbauregionen. Danach beschreibt er jedes der genannten Châteaus im einzelnen: von den Techniken des Winzers bis zu den maßgeblichen Besonderheiten des Terroirs (regionale Gegebenheiten wie z.B. Bodentyp, Klima, Topographie). Parkers Beurteilung der degustierten Jahrgänge, basierend auf der 100-Punkte-Skala, die er durch den Wine Advocate publik machte, sind für das Verzeichnis jeder Kellerei maßgeblich. Daß er sämtliche Weine blind degustiert, d.h. der Wein wird beurteilt, ohne daß Preis oder Erzeuger bekannt sind und lediglich zusammen mit ähnlichen Weinen, garantiert eine gewisse Objektivität. Weine mit großem Namen bekommen oft einen Dämpfer und viele "Mitläufer" der Apellation Controllé von 1855 erhalten endlich ihre wohlverdiente Anerkennung.

Die dritte Auflage konzentriert sich auf die neuen (zumeist guten) Bordeaux-Jahrgänge, die seit Erscheinen der zweiten Auflage erzeugt wurden. Sie enthält jedoch auch überarbeitete Degustationsnotizen zu älteren Jahrgängen sowie Bemerkungen über die Winzer, die Parker seit seinem letzten Besuch erneut besucht hat. Seine Meinung ist weltweit so anerkannt, daß, wenn man seinen Rat befolgt, entweder der Gaumen oder die Geldbörse mit der Zeit davon profitieren. --Todd Gehman -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Der Autor des Titels, Robert M. Parker, Jr. ist der wohl profundeste Kenner des legend„ren Anbaugebietes im Sdwesten von Frankreich. Die Neuausgabe des Parker Bordeaux widmet sich neben der generellen Analyse der verschiedenen Jahrg„nge in gewohnter Qualit„t auch den einzelnen Produzenten und ihren Weinen. Mit Hilfe des ausgefeilten Bewertungssystems den berhmten Parker-Punkten gelingt es, differenzierte Urteile abzugeben, die die St„rken und Schw„chen der Weine wirklichkeitsgetreu abbilden. Parker Bordeaux ist damit ein unersetzlicher Einkaufsfhrer, der dem Konsumenten, Sammler und H„ndler einen zuverl„ssigen Pfad durch das undurchschaubare Dickicht der mehr als 3000 verschiedenen Bordeaux-Weine ebnet.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Standardwerk 12. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Da gibt es nichts zu rütteln: Der Parker ist und bleibt das Standardwerk für Bordeaux-Weine. Auch wenn sein (bei amerikanischen Lesern sehr beliebtes) Punkte-System umstritten ist (wieviele Punkte gäbe man einer Fuge von Bach, wieviele einer Symphonie von Beethoven?): Kein anderer Weinführer enthält derart detaillierte Informationen wie der Parker. Was mir besonders gut gefällt: Bei kostbaren alten Jahrgängen ist das Datum der letzten Probe aufgeführt, und seine Beschreibungen des Geschmacks sind wirklich treffend und sensibel und zeugen von großer Kennerschaft. Allerdings scheut auch Parker manchmal davor zurück, die Reife- und Haltbarkeitszeiten wirklich realistisch anzugeben - aber ein 47er Chateau Latour ist heute einfach immer noch nicht ausgereift und kann wahrscheinlich noch weitere 50 Jahre lang gelagert werden. Gerade wegen der langen Reifezeiten, die es oft schwierig machen, einen jungen Bordeaux zu beurteilen, ist der Parker eine unentbehrliche Hilfe - zumal er nicht mehr kostet als eine halbe Flasche premier grand cru classé.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
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Sicher gehört Parker zu den großen und wichtigen Degustatoren, weshalb auch sein neuestes Werk im Regal eines Weinliebhabers nicht fehlen sollte.

Jedoch sollte man sich bewußt sein, dass die neueste Ausgabe etwas "geschäftstüchtig" ausgelegt ist. D.h., dass nur noch "bedeutende Jahrgänge" dargestellt werden und somit kein Gesamtbild der Chateau-Leistung mehr ersichtlich ist.

Beispiel: In der aktuellen Ausgabe werden zu Chateau Leoville Las Cases genau 15 Jahrgänge beschrieben, 8 weitere im Abschnitt "ältere Jahrgänge" kurz umrissen. Noch in der Vorgängerausgabe wurden zu diesem Chateau insgesamt 31 Jahrgänge genau beschrieben! So gibt es dann nur drei Möglichkeiten: 1. man hat ältere Ausgaben oder 2. man kauft sich diese zusätzlich (geschäftstüchtig zum ersten) oder 3. man holt sich den Online-Zugang zu Parker (geschäftstüchtig zum zweiten). Und bei weniger namhaften Chateaux ist diese Reduktion noch deutlicher zu spüren.

Fazit: Ein nützliches und gutes Update auf die neuesten Jahrgänge (bis einschließlich 2001) und auf die aktuellen Nachverkostungen bzw. Neubewertungen. Vorausgesetzt man hat vorherige Ausgaben oder kann darauf verzichten.
.

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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Robert Parker ist zweifellos einer der profiliertesten Weinkritiker und -kenner der Gegenwart. Seine Kompetenz, vor allem auch bei Bordeaux, ist unbestritten. Seine neue, sündhaft teure Bordeauxfibel bleibt indes hinter den Erwartungen zurück. Das Buch will die "Eierlegende Wollmilchsau" sein und scheitert dabei. Es bietet wenig neue Informationen und ist somit letzlich nicht mehr als eine -zu teure- Enzyklopädie. Endweder man widmet sich den Regionen und Gütern und zeichnet die jeweiligen Stile und Besonderheiten heraus (d.h., wendet sich an den Liebhaber), oder man beschreibt und bewertet die Weine (und zielt somit eher auf die Gastronomie und die vielen Idioten, die sich, bar jeglicher individueller Geschmacksvorlieben, auf die Suche nach dem qualitativen Unterschied zwischen einem 86 Punkte- Rioja und einem 85 Punkte-Moulis begeben möchten). Wie man es besser macht, führt Hugh Johnson seit Jahren erfolgreich vor. Parker dagegen probiert den Spagat und scheitert. An die "Punkte" kann man preiswerter und aktueller gelangen. Hier wird das Werk zudem in kurzer Zeit veraltet sein. Die Informationen aus dem Prosateil hat der Weinliebhaber in der Regel schon im Regal stehen. Noch ein Schwachpunkt: Den mittel- und niedrigpreisigen Weinen wird kaum Platz eingeräumt. Angesichts des derzeitigen Preisniveaus in Bordeaux sucht praktisch jeder Weinliebhaber nach erschwinglichen Alternativen. Bei Parker wird er -diesmal- nicht fündig werden.
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