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Paris war eine Frau
 
 
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Paris war eine Frau [Taschenbuch]

Andrea Weiss
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 12,90  
Taschenbuch, 2001 --  
Unbekannter Einband --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 238 Seiten
  • Verlag: Edition Ebersbach; Auflage: 6 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393178200X
  • ISBN-13: 978-3931782009
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 17,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 747.697 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andrea Weiss
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Frauen von der Rive gauche

Djuna Barnes und Thelma Wood, Gertrude Stein und Alice B. Toklas, Nataly Barney und Romaine Brooks, Sylvia Beach und Adrienne Monier, Jannet Flanner und Solita Solano; H.D., Colette und Gisèle Freund, um nur die wichtigsten zu nennen, deren Leben, Zusammenleben und Schaffen unsere Kultur des 20. Jahrhunderts entscheidend mitgeprägt und verändert haben, werden dem Leser in Zitaten, vielen Bildern und Anekdoten vorgestellt und nähergebracht.

Erstaunlich und faszinierend sind die engen, oft über Jahrzehnte oder lebenslang andauernden Liebesbeziehungen und Freundschaften zwischen den meisten Künstlerinnen, die den Mut hatten, sich aller Konventionen zu entledigen und genug Genialität besaßen, um damit große Kunstwerke zu schaffen. --Daphne Großmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Nun, ich habe dieses Buch von meiner Freundin als Geschenk bekommen und war von Anfang begeistert, diese Vermischung persönlicher Anekdoten mit den realistischen Texten der Autorin und nicht zu vergessen diese wunderbaren Fotos haben mich von anfang an gefesselt, und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Manchmal hätte ich mir gewünscht ins Buch hineinzuspringen und die Geschichte live zu erleben, diese ganze Situation von Salons, Disskussionsrunden, Vorlesungen, Kunstforen und verschiedenen Lebensansichten sind zu bewundern. Es ist schade, dass in unserer heutigen Zeit nichts mehr von diesem früheren Zeitgeist übriggeblieben ist. Frauen sind heute zwar noch selbstständiger als in den 20igern, aber ohne Colette, Getrude Stein, Simone de Beauvoir, usw. wäre es nie dazu gekommen. Früher wurde dem Individualismus viel mehr Rechenschaft getragen als heute. Mein Tipp an alle, lest dieses Buch und lernt daraus
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wertvolles Standardwerk! 25. März 2007
Format:Taschenbuch
Andrea Weiss hat vor mehr als zehn Jahren ein Buch veröffentlicht, das bis heute einen prominenten Platz in meinem Bücherregal einnimmt, weil es ein bis heute unerreichtes Standardwerk geblieben ist.
<br />Sie führt die Leser in das literarische Paris zwischen den Weltkriegen und dröselt die avantgardistischen, weiblichen Kreise auseinander, die alle miteinander verknüpft waren und sich gegenseitig befruchteten.
<br />Eine der "Schlüsselfiguren" in diesem Literatur-Kabinett war Gertrude Stein. Jeder literarisch interessierte Mensch ordnet sofort "Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose..." ihr zu, aber wer war Gertrude Stein wirklich? Um die Jahrhundertwende kam die finanziell unabhängige Erbin mit ihrem Bruder nach Paris und machte sich rasch einen Namen mit ihrem geradezu schlafwandlerischen Kunstgeschmack! Sie "entdeckte" Picasso und viele weitere Künstler der Moderne, die in ihr eine loyale Mäzenin fanden. Ebenso legendär ist ihre lebenslange Liebe zu Alice B. Toklas, die Miss Stein den Rücken freihielt und im Hintergrund klug schaltete und waltete.
<br />Auch Nathalie Clifford Barney kam eine ähnliche Rolle zu. Auch sie stammte aus schwer-reicher amerikanischer Familie und frönte in Paris den schönen Künsten, denen sie bei ihren legendären Freitagspartys ein Forum bot.
<br />Die Buchhändlerinnen Sylvia Beach und Adrienne Monnier waren ebenfalls von großer Bedeutung für die literarische Avantgarde. In ihren kleinen Läden waren sie nicht nur "Hauptumschlagplatz" für moderne, noch unbekannte amerikanische und französische Autoren, sondern pflegten auch eine legendäre Gastfreundschaft...
<br />Allen diesen außergewöhnlichen Frauen ist dieses wunderschön gestaltete Buch gewidmet. Es ist eine Kulturgeschichte ersten Ranges und gibt beredt Auskunft über bahnbrechendes Künstlerinnentum, dass bis heute ohne Beispiel geblieben ist.
<br />Nicht nur für Literatur-interessierte ein Muss! Dieses Buch ist auch darum so beeindruckend, weil es von Vorkämpferinnen selbstbestimmten Lebens und Liebens berichtet!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Literarische Leben im Paris der Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts: Ein anderes Buch, "Die realen Frauen der Surrealisten" brachten mich auf das Thema und den Geschmack. Weit über die rein persönlichen Bezüge zu Breton/ Éluard/ Aragon hinausgehend trifft man einige der Personen in "Paris ist eine Frau" wieder. In ihrer selbstbestimmten Lebensweise, der produktiven Atmosphäre und im Bewußtsein ihres Werkes strahlen sie mit einer Leichtigkeit aus ihrer Zeit herüber in die heutige.

Andrea Weiss ist es gelungen, Appetit zu machen auf Werke von Gertrude Stein, die 14tägigen Artikel-Briefe von Janet Flanner, James Joyce' Ulysses oder Bilder von Gisèle Freund. Das Register am Schluss ist hilfreich v.a. für Neueinsteiger zu diesem Themenkreis.... Für mich eine geniale Lektüre zum Jahres-Jahrhundert-Jahrtausend-Beginn ... Es gab einen Kalender???!!!

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