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Paris - ein Fest fürs Leben [Taschenbuch]

Ernest Hemingway , Annemarie Horschitz-Horst
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Juli 1999 3499226057 978-3499226052 6
Als Hemingway im Jahre 1956 mit seiner Frau Mary im Hotel Ritz in Paris abstieg, ließ er sich aus dem Keller die Koffer holen, die dort seit mehr als zwanzig Jahren auf ihn warteten. Sie enthielten seine Tagebücher und Aufzeichnungen aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, als er Korrespondent einer kanadischen Zeitung in Paris war. Für Hemingway waren es glückliche Zeiten, als er an der Seine angelte, bescheidene Gewinne beim Pferderennen in Champagner umsetzte, sich mit Gertrude Stein, James Joyce, Ezra Pound und F. Scott Fitzgerald traf - und im übrigen lebte, wie Gott in Frankreich zu leben pflegt.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 6 (1. Juli 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499226057
  • ISBN-13: 978-3499226052
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 309.484 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Am 21. Juli 1899 als Sohn eines Arztes in Oak Park/Illinois geboren, verließ vorzeitig die High School und wurde Reporter bei einer Lokalzeitung in Kansas City. 1921 lernte er in Chicago den Dichter Sherwood Anderson kennen, der sein literarischer Lehrmeister wurde. Nachdem er in den 1920er Jahren überwiegend in Paris, später in Florida und auf Kuba lebte, nahm er auf Seiten der Republikaner am Spanischen Bürgerkrieg teil. Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg. Seine Reportagen, Kurzgeschichten und Romane verarbeiten meist eigene Erfahrungen und Ereignisse seiner Zeit. 1954 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Hemingway schied nach schwerer Krankheit am 2. Juli 1961 freiwillig aus dem Leben.

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hemingway's Zeit in Paris 8. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Sind sie ein Genießer. Ein Mensch, der mit einem Glas Wein und einem guten Buch Stunden verbringen könnte. Haben Sie Lust mit Hemingway in einem Cafe zu sitzen, quer durch die Straßen von Paris zu spazieren und große Persönlichkeiten kennen zu lernen, und die Atmosphäre buchstäblich riechen. Dann ist dieses Buch für Sie wie geschaffen! Es ist kein Buch mit besonders großer Spannung, dafür aber, hat sich Hemingway in der Art wie er seine Erlebnisse beschreibt, grandios übertroffen! Einer der besten Bücher, die es gibt.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Liebeserklärung an die Stadt der Liebe 10. Dezember 2000
Format:Taschenbuch
Der vermutlich beste Paris-Reiseführer, den es je gab. Viele der Orte, Cafés und Straßen, die Hemingway in diesem Buch literarisch verwertet sind noch existent und nach wie vor viel charmanter als die überlaufenen großen Sehenswürdigkeiten der Stadt. So ist z.B. die Buchhandlung Shakespeare und Co., in der sich Hemingway in den 20er Jahren Lesestoff auslieh, einer der urtümlichsten Läden seiner Art, die mir bisher untergekommen sind. Zu Hemingways besten literarischen Werken gehört diese Buch meiner Meinng nach jedoch nicht.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch über das Schreiben 22. September 2006
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Auch ich liebe "A Moveable Feast / Paris - ein Fest fürs Leben", seit langem, weil es die Atmosphäre der Zwanziger Jahre in Paris lebendig macht. Beim wiederholten Lesen jedoch fällt mir auf, dass dieses Buch viel mehr ist als eine Anekdoten-Sammlung. Es ist ein Buch über das Schreiben. Hier blickt ein Mann am Ende seines Lebens auf den Anfang seines Schriftsteller-Daseins. Künstlerisch entkräftet, hat er nichts mehr als seine Erinnerung, aus der er den Stoff für ein großes Werk herauspressen kann wie den Saft aus einer Zitrone. Noch einmal saugt sich seine Sprache voll mit Energie, Ernest Hemingway träufelt Zitronensaft auf eine Auster - und wir schmecken das Leben. Den Meister zeichnet die Harmlosigkeit der Geschichten aus, eine scheinbare Harmlosigkeit. In Wahrheit sind die Stories Erklärungs- und Verteidigungsreden seiner Schreibkunst. Am Anfang werden wir von der Aufrichtigkeit des Autors überzeugt. Armut ist ihm hier der Ausdruck des Ehrlichseins. Dann folgen die Techniken des Schreibens: das Schnitzen des Bleistifts, das Taxieren einer schönen Frau, der kontrollierte Alkoholgenuss... Alles, was du tun musst, ist: Einen wahren Satz schreiben. Die berühmten Begegnungen Hemingways mit anderen Künstlerinnen und Künstlern dienen der Abgrenzung. Seine Urteile sind nicht warmherzig, vielmehr sauer und ätzend. Herrlich. Am Ende kommen die Reichen zu ihm ins arme Viertel, besuchen ihn, fragen ihn als Experten, wie es ist, arm zu sein. Wir wissen heute, dass Hemingway in diesem Punkt übertrieb, so knapp war er mit seiner kleinen Familie gar nicht bei Kasse, dass er etwa Tauben auf dem Pariser Pflaster hätte fangen müssen. Aber die Begegnung mit den Reichen dient ihm als Kontrast. Lesen Sie weiter... ›
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hemingways glückliche Jahre in Paris 9. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ernest Hemingway (1899 - 1961) war nach dem Ersten Weltkrieg als Korrespondent der kanadischen Zeitung "Toronto Star" in Paris tätig. Hier, des "verdammten Zeitungszeugs" überdrüssig, entstanden zahlreiche literarische Aufzeichnungen und Tagebücher. Es waren glückliche Jahre für Hemingway, der außerdem gerade an seinem Roman "Fiesta" schrieb, der wenig später literarisches Aufsehen erregte und ihn zu Weltruhm führte. Er traf Gertrude Stein, Ezra Pound, James Joyce und Scott Fitzgerald, er angelte an der Seine und war beim Pferderennen anzutreffen. Die Erinnerungen an die glückliche Zeit in Frankreich sind das Ergebnis dieses Buches. Mit Humor und intimer Kenntnis beschreibt Hemingway die Menschen und Freunde. An diesen Notizen und Aufzeichnungen hat Hemingway bis zu seinem Tod gearbeitet. Trotzdem atmen die Notizen die Frische der jugendlich unbeschwerten Daseinsfreude. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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49 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut für kalte Wintertage 8. November 1999
Von Rymon
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
In diesem Buch schreibt Hemmingway wunderbar darstellend über seine Jahre im Europa (und besonders natürlich Paris) der zwanziger Jahre. Manch einer kennt das Buch eventuell aus dem Film "Stadt der Engel", in dem es die Bettlektüre der Hauptdarstellerinn Meg Ryan war. In dem Film war freilich nur der englische Originaltitel "A moveable Feast" zu erkennen, die deutsche Übersetzung ist aber keinesfalls schlecht. In der Hemmingway eigenen, sehr bildhaften Sprache beschreibt er sein Leben mit den Großen der Kunst der zwanziger Jahre. Fazit: Ein Buch, mit dem man sich an kalten Wintertagen wunderbar in eine warme Decke am Fenster einwickeln kann und bei einer Tasse heißem Tee in eine andere Welt abtauchen kann.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entwaffnend ehrlich und mondän! 7. Januar 2012
Von Bücherwurm TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ich habe mir diese Rezension nicht leicht gemacht und seit einem Jahr trage ich sie nun mit mir herum. Heute war der Tag, wo ich gedacht habe: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt...
Hemingway hat eine lebenslange Affinität zu dieser Stadt gehabt, das kann ich persönlich nicht nur verstehen, sondern auch mit jeder Zeile lesen. Paris in den 20er Jahren war durchaus etwas besonderes, was sogar kürzlich in einem wunderbaren Woody Allen-Film zum Ausdruck gekommen ist (Midnight in Paris). Obwohl es natürlich keine Verfilmung von diesem Buch ist. Trotzdem bin ich sicher, dass der Film Hemingway gefallen hätte.
Aber zurück zum Buch:
Hemingway besaß die einzigartige Gabe Menschen in Worten so zu porträtieren, dass man glaubt eine 400 Seiten Biografie gelesen zu haben. Egal ob er über Ezra Pound, Wyndham Lewis (den er widerlich fand), den mir unbekannten Schriftsteller Hilaire Belloc oder über Ford Madox Ford, Gertrude Stein, oder aber James Joyce schreibt; alle sind vortrefflich beschrieben, erklärt und werden vor dem lesenden Auge lebendig. Gibt es ein schöneres Kompliment für den - damals - 25jährigen Hemingway? Aber er spart auch nicht mit Kritik an sich selbst. Obwohl damals verheiratet (mit seiner ersten Ehefrau Hadley), treibt er sich ständig in Bars, Kneipen und Restaurants herum. Er trifft dadurch natürlich ständig auf besagte Menschen und noch mehr, dennoch sieht ihn seine Ehefrau relativ selten. Er war den Kriegswirren entkommen, dennoch hatte er - wie so viele damals - diese im Kopf und konnte so manche Stimmen nur mit Alkohol bekämpfen. Seine Abhängigkeit war damals noch nicht so grenzenlos, aber sicher ein Anzeichen.
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Veröffentlicht am 11. Dezember 2008 von Jeeves
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Veröffentlicht am 9. April 2006 von Polygraph
4.0 von 5 Sternen ein buch fuer paris
recht interessantes buch, nicht schlecht geschrieben und wenn man jeden Tag an den beschriebenen Oertlichkeiten vorbeikommt, macht das Lesen noch mehr spass...
Veröffentlicht am 10. Januar 2002 von tobias
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