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Paris, Texas - SZ-Cinemathek
 
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Paris, Texas - SZ-Cinemathek

Harry Dean Stanton , Nastassja Kinski , Wim Wenders    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Harry Dean Stanton, Nastassja Kinski, Dean Stockwell
  • Regisseur(e): Wim Wenders
  • Komponist: Ry Cooder
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Stereo), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Stereo)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Süddeutsche Zeitung GmbH
  • Erscheinungstermin: 13. August 2005
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 139 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007S5VVI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.241 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

In der texanischen Wüste wird ein halbverdursteter Mann gefunden, der scheinbar Sprache und Erinnerung verloren hat. Walt identifiziert ihn als seinen Bruder Travis, der vor Jahren verschwunden war und dessen Sohn Hunter bei ihm lebt. Nach einiger Zeit beginnt Travis wieder zu sprechen und gewinnt das Vertrauen seines Sohnes, mit dem er sich auf die Suche nach seiner Frau Jane begibt. Er findet sie in einer Peep-Show.

Video.de

Mit "Paris, Texas" fand Amerika-Kenner Wim Wenders einen idealen Ausdruck für seine Beschäftigung mit den Mythen und dem Kino des Landes. Dabei ließ er seine europäische Perspektive mit der amerikanischen Filmästhetik verschmelzen und schuf mit der Hilfe des brillanten Kameramanns Robby Müller einen bestechenden Film. Faszinierende Bilder, eine überzeugende Darstellerriege, aus der Harry Dean Stanton und Nastassja Kinski herausragen, und eine zeitlos-allegorische Geschichte fügen sich zu einer atmosphärisch dichten Einheit zusammen. Der Film brachte Wenders nicht nur internationale Beachtung, sondern auch die Goldene Palme in Cannes.

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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großes Kino 10. Juni 2006
Von Ulrich Hartmann TOP 1000 REZENSENT
Dieser Film hat einfach alles: großartige Bilder, schöne Musik, gute Schauspieler, Poesie, Spannung, Humor, Melancholie, Atmosphäre ... Deshalb kann man sich an ihm nie sattsehen. Man entdeckt immer wieder etwas neues. Er ist weit mehr als die Geschichte einer gescheiterten Beziehung. Er zeigt eine Welt, in der alle unterwegs sind, aber nie irgendwo ankommen, in der dauernd kommuniziert wird und man sich doch fremd bleibt.

Für mich einer der Filme, die ich auf die sprichwörtliche einsame Insel mitnehmen würde.

Die SZ-DVD hat nur eine dem Preis angemessene magere Ausstattung, die aber m.E. völlig ausreicht, denn der Film spricht für sich. Wichtig ist, daß die Original-Tonspur darauf ist, denn die Synchronisation überdeckt doch manches, z.B. den französischen Akzent von Aurore Clément - in einem Film mit "Paris" im Titel wohl kein unwichtiges Detail.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
Travis - bei einem ersten Anblick mußte ich spontan an "The Machinist" denken - mit dessen "Travis" er neben dem Namen tatsächlich ausgemergelten Körper, Schlaflosigkeit und Verlorenheit gemein hat. Beide Filme laden ob ihres Anspruchs zum mehrfachen Anschauen und zur Auseinandersetzung ein.

Und beide übrigens - jetzt, wo ich darüber nachdenke - kommen mit wenigen Schnitten, wenig Geschwindigkeit und ganz ohne Geballer und ausschweifende Sexszenen aus...

Zu Beginn fühlte ich mich durch "Paris, Texas" aufgrund der schönen und ruhigen Landschaftsaufnahmen mitgenommen auf eine Reise über die endlosen Highways der USA. Roadmovie-Feeling mit Zeit zum unspektakulären, aber nicht minder interssanten Schauen auf das Amerika am Straßenrand.

In der Mitte tatsächlich die von Kritikern angesprochenen Längen (Travis und Hunter unterwegs und unterwegs und unterwegs)...

Im letzten Drittel dann - für mich als Erstseher überraschend - ganz viel (traurige) Offenbarung (zwischen)menschlichen Scheiterns. Schluß mit "Roadmovie", raus aus den Längen, mitten rein ins Drama, das mich glatt zu Tränen rührte.

Und auch am Ende wird nicht alles gut. Wiedervereinigung und Abschied zugleich.

Dabei: Obwohl ein Film und damit natürlich Fiktion, glaubhaft und "aus dem Leben". Und zwar dem ganz normaler Menschen. Ohne Super-Helden, ohne wunderschöne, reiche Hauptdarsteller.

Insgesamt schwer in Worte zu fassen. Ja, was hab ich da nun eigentlich im Regal stehen ? - Einen Film, auf dessen Landschaftsaufnahmen und ruhige Erzählweise ich mich schon wieder freuen kann und der mit wohlüberlegten Sätzen und ganz unspektakulär sehr nachdenklich, betroffen und ein wenig ratlos macht ? Bei dem es so viel zu entdecken gibt ?

Ich hab hier übrigens die SZ-Ausgabe (super Preis-Leistungsverhältnis, aber jetzt im Nachhinein vermisse ich die BonusDVD der 2Disc-Edition...) vorliegen. Durchaus hübsch gemacht und mit kurzen, überschaubaren Zusatzinfos. Danach wurde der Film 1984 in Cannes uraufgeführt. Immer wieder erstaunlich, was auch ohne Computer-Animation, "action-baller-baller-bumm-bumm-fi..-fi.." möglich war... ;-)
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Von Amazon bestätigter Kauf
Natürlich hat der Film die volle Punktzahl verdient. Schön ist auch die Verpackung der SZ-Cinemathek-Filme und das Preis-Leistungsverhältnis ist o.k. Aber es fehlt eben das Sahnehäubchen: der Audiokommentar von Wim Wenders; ein Highlight für sich. Natürlich sind seine Filme im Kino am schönsten, aber die interessanten Extras und das Gefühl, den Film zu "besitzen", gibt es eben nur auf DVD.

Zum Film selbst wurde wohl schon alles gesagt. Ich fasse mich daher kurz: eine schwierige Liebe, die auch dem eigenen Kind viel Leid bringt; herausragende Darsteller; wundervolle Amerikabilder wie aus einem Reisekatalog (Die Realität ist noch besser); sorgfältige Farbmischung in Landschaftsbildern, Gebäudeszenen und Kleidung der Darsteller.Viel Neon. Ein emotionales Meisterwerk. Selten wurde das Scheitern einer Beziehung so hoffnungslos gut dargestellt. Anschauen. Immer wieder.

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