Ich bin noch immer begeistert von diesem erstklassigen Bollywoodfilm. Ein Film, der ohne den teilweise sehr überdrehten indischen Humor auskommt, sondern allein durch seine tollen Schauspieler, die gigantische Kulisse und die wunderschöne Musik besticht. Auch die junge Nachwuchsschauspielerin Vidya Balan hat mich absolut überzeugt. Saif Ali Khan, der mir durch seine Rolle in "Indian Love Story" oder "Hum Tum" bekannt war, hat hier eine völlig neue Fassette seiner Schauspielkunst gezeigt. Er spielt einen Mann, der auch ohne viele Worte auskommt und gerade durch das nicht Gesagte seiner Rolle Tiefgang verleiht.
Kalkutta 1962: Die junge Lalita (Vidya Balan) lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel, ihrer Tante und ihrer Cousine. Sie versteht sich auf anhieb mit dem reichen Nachbarsjungen Shehkar (Saif Ali Khan) und teilt mit ihm seine Leidenschaft für die Musik. Shehkars Vater, ein reicher Industrieller, möchte dass sein Sohn standesgemäß die Tochter eines Geschäftspartners heiratet. Doch dieser hält nichts von einer arrangierten Ehe. Lalita macht währenddessen Bekanntschaft mit Girish, einem in London lebenden Inder, der sich sehr für das junge Mädchen interessiert. Erst da erkennt Shehkar seine wahren Gefühle für Lalilta... Hat ihre Liebe eine Chance?
Eine wundervolle Literaturverfilmung, die fünf Sterne wirklich verdient hat!