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Das Parfum
 
 

Das Parfum

Alan Rickman, Rachel Hurd-Wood Ben Whishaw    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Alan Rickman, Rachel Hurd-Wood Ben Whishaw
  • Region: Region 2
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Spieldauer: 142 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000O6XATI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.403 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Patrick Süßkinds Roman "Das Parfüm" habe ich vor vielen Jahren gelesen. Die Lektüre des Buchs liegt zu lange zurück, um begründbar darüber zu urteilen, ob der Film ebenso großartig ist, wie der Roman.

In Erinnerung blieben mir vom Buch speziell die wundervollen Beschreibungen der Düfte. Solche Beschreibungen lassen sich natürlich nur bedingt visuell umsetzen. Dies hat der Verfilmung des Romans allerdings keinen Abbruch getan. Die dahinter stehende Idee wurde hervorragend filmisch herausgearbeitet. Was ist Sinnlichkeit? Wodurch kann Sinnlichkeit verstärkt werden? Welche Macht hat ein wirklich gutes Parfum?

Dargestellt wird das Leben Jean Baptiste Grenouille, der 1738 von einer Marktfrau auf dem Fischmarkt von Paris zur Welt gebracht wird und nach deren Willen mit dem Fischabfall unter ihrem Ladentisch weggekehrt werden sollte.Das Kind ist widerstandfähig beginnt zu schreien, wird entdeckt und in ein Waisenhaus gebracht. Seine Mutter wird aufgrund ihrer gefühllosen Tat erhängt.

Im Waisenhaus versuchen andere Kinder Grenouille zu töten, weil er anders ist. Sie fürchten sich vor seinen Eigenheiten. Den Kindern misslingt allerdings der Anschlag auf das Leben dieses gebeutelten Jungen. Der völlig ohne Mitgefühl aufwachsende Grenouille beginnt erst nach seinem 5. Lebensjahr zu sprechen. Dabei ist er keineswegs unaufmerksam.

Er nimmt von Kindesbeinen an die Welt durch seine Nase wahr und erschnuppert sich sein Umfeld, denn er hat das absolute Geruchsempfinden.Diese besondere Gabe ermöglicht es ihm die Orte seiner Kindheit hinter sich zu lassen, Lehrling bei einem bekannten Pariser Parfümeur zu werden und seine Gabe dort unter Beweis zu stellen. Zu diesem Zeitpunkt allerdings hat er bereits ein junges Mädchen getötet, von dessen Duft er betört war. Der Totschlag an dem Mädchen wurde nicht aufgeklärt. Grenouille musste sich für sein Tun nicht verantworten.

Er geht von Paris in die Parfümstadt Grasse um dort alle Geheimnisse der Parfümherstellung zu erlernen. Grenouille träumt von einem optimalen Parfüm, bei dem die Kopf- Herz- und Basisnoten so harmonisch zueinander passen, dass von der Mixtur eine vollständige Verzauberung ausgeht. Er benötigt hierfür den Duft der Haut und der Haare von 12 besonders schönen jungen Frauen.
Um seinen Lebenstraum zu erfüllen, tötet er diese Frauen. Grenouille besitzt keine Empathie, sondern hat nur die Realisierung seines Traums im Sinn. Es gelingt ihm tatsächlich besagtes, ultimatives Parfüm herzustellen. Zu diesem Zeitpunkt hat man in Grasse jedoch bereits ermittelt, dass er der Mörder der jungen Frauen ist und hat ihn dem Scharfrichter übergeben. Wie durch ein Wunder wird Grenouille jedoch nicht hingerichtet, nachdem er das Volk und den Scharfrichter mittels ein paar Tropfen des Parfüms betört hat. Anstelle seinen Kopf zu fordern, verfällt die gaffende Menge entzückt in eine Massenorgie.

Grenouille hat ein Mittel gefunden, dass die Menschen friedfertig macht und hochgradig erotisiert. Er, der nicht lieben kann, vermag anderen Liebe einzuflößen. Er ist der Messias der Düfte.Dies führt auf dem Fischmarkt von Paris schließlich dazu, dass die Fischweiber ihn aus Liebe zu seinem Duft, den er über sich gegossen hat, verschlingen.

Ein sehr skurriler Film, der hervorragend verdeutlicht, dass der Sinn eines guten Parfums darin besteht Sinnlichkeit zu erzeugen. Was auch sonst?

Zu erwähnen sind noch die gute Rollenbesetzungen und eine außerordentlich gelungene Visualisierung der Lebensverhältnisse im 19. Jahrhundert.

Empfehlenswert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Retro Kinski TOP 500 REZENSENT
INHALT

Nur kurz: Ein Heranwachsender entdeckt, dass er Düfte erfassen und "in sich sammeln" wie kein anderer. Oft fehlen ihm Worte, die geeignet scheinen, zu beschreiben, was er riecht. Mit 13 trifft er auf den Parfumeur Baldini (Dustin Hoffman), der ihn unter seine Fittiche nimmt und in seine Künste einweist. Einige Zeit später perfektioniert er bei Madame Arnulfi (Corinna Harfouch) sein Handwerk. Doch Jean-Bapiste will mehr: Ihn plagt der Wunsch, ein Parfum zu kreieren, so wundervoll und einzigartig, wie es noch nie eines gab auf der Welt. Und Grenouille findet, dass sich zu diesem Zweck besonders gut der Körpergeruch schöner, junger Mädchen eignet. Die Morde beginnen'

BEWERTUNG

Die Verfilmung des Mega-Bestsellers musste ja einmal kommen - und wie das Buch wird es sicher ein guter Erfolg werden. Das sieht man schon an der doch sehr guten Schauspieler Riege. Das ganze auch noch von Eichinger produziert ist sicher eine passende Voraussetzung für zumindest filmtechnisch und schauspielerisch Ansprechendes.

Und der Film hält diese Erwartungen. Die Stimme aus dem off - der Erzähler - erzählt einfülsam und in schönen Worten die Geschichte des Films. Und das ist sehr angenehm, obwohl sonst nur wenige Filme in diesem Sinne gut funktionieren. Die Ausstattung ist bombatisch, aber dennoch nicht überladen. Auch das Dunkle dieser Zeit ist gut eingefangen. Schön ist der Mix aus internationalen und deutschen Schauspielern.

In das Lob kann man auch die Musik einbeziehen die das ganze mehr als passend unterstreicht. Das potentielle filmische Grundproblem der Umsetzung des Themas "riechen" und "Gerüche" - also die Bilder nicht ohne weiteres Gerüche transportieren können - .wird durch eine abstrakt flutende und repetitiv gut eingesetzte Bilderflut ersetzt. Das Experiment gelingt weitgehend, wer auf solche Effekte steht wird bestens bedient !

Ben Wishaw und Dustin Hoffman machen Ihre Sache sehr gut und durch vielerlei kleine Story-Twists wird die Spannung stets hoch gehalten. Wie zu erwarten, und oft in entsprechenden Verfilmungen eingesetzt, wird der Protagonist nicht so brutal und bestialisch als Monster dargestellt wie im Buch sondern als Anti-Held der sich sogar - wenn auch dunkle - Sympathien erspielt. Alles in allem ein Pflichtbesuch für Kinofreunde des guten konservativen Starkinos ohne Experimente. Hier wird Kino nicht neu erfunden und es ist auch kein nie gesehenes Meisterwerk. Da handwerklich und schauspielerisch auf so hohem Niveau halte ich 4/5 Sternen für angemessen.

4/5 Sternen
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bücher-Liebhaberin TOP 1000 REZENSENT
Um was es in diesem Streifen geht, werde ich hier zu anfangs nicht rezensieren, da meine Vorrezensenten mir diese Aufgabe schon abgenommen haben. So wie ich gelesen habe, teilen sich viele Meinungen bei diesem Film und wenn man ihn ein Mal gesehen hat, bleibt es der Sache des Geschmacks überlassen, ob man ihn nun mag oder doch nicht. Mir hat er gefallen aufgrund der schauspielerischen Leistungen, der Besetzungen, den Drehorten und dem Informationsgehalt (über die Herstellung von Parfüm z.B.). Natürlich ist die Geschichte fiktiv und dies ist vielleicht etwas, das viele Zuschauer stört oder das sie nicht mögen. An dieses Faktum klammere ich mich nicht so sehr. Ich betrachte eher die vorher gesagten Dinge und daher vergebe ich 4 Sterne. Das, was den Film ausmacht ist die Schlussszene als das Parfüm geöffnet und die Zusammensetzung aller Körpergerüche der Frauen freigesetzt und zu einem Geschenk für die Menschheit wird. Dabei hat man als Zuschauer das Gefühl, zwar nicht einen Geruch direkt in der Nase zu haben, doch das Glück und Wohlbefinden, das die Menschen erfahren, als sie sich diesem Duft hingeben, mit ihnen zu teilen und selbst eine Art Glücksgefühl und Befriedigung als Betrachter zu erlangen. Die verschiedenen Essenzen und Bilder sind sehr farbenfroh und eindringlich beschrieben und dies macht den Film rund um das Phänomen des Parfüms gerade so interessant. Die Anfänge und Entwicklungen bzw. die Herstellung dieses geheimen Wässerchens werden informativ im Film erläutert. Ich würde also abschließend sagen, dass der Film nicht unbedingt einer ist, den man im Leben unbedingt gesehen haben muss, aber der auch nicht unsehenswert ist und es letztendlich immer wieder Geschmacks- bzw. in diesem Falle Geruchssache bleibt.

Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.
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