Rezension zu Paranoid Park
In dem Buch Paranoid Park geht es um den Namenlosen Ich-Erzähler, der 16 Jahre alt ist.
Er skatet auf einer illegalen Skateanlage, wo er einen obdachlosen Jungen kennenlernt, mit dem er auf einen Zug aufspringt. Dort werden die Jungen in einen Kampf mit einem Wachmann verwickelt, bei dem der Mann stirbt, als er unter den Zug gerät.
Die nächsten Monate im Buch, geht es zum die Hauptperson, die ihre Gedanken sehr ausführlich schildert. Es geht um Zweifel, Schuldgefühle und die Art und Weise mit einem dunklen Geheimnis zu leben.
Mir persönlich haben Inhalt und vor allem die Sprache des Buches sehr gut gefallen, da es um einen Teenager geht, ist das Buch viel in Jugendsprache geschrieben, allerdings nicht so extrem, dass es für Erwachsene Leser unzumutbar werden würde. Da es am Rande auch um das Thema Skateboarding geht, könnte man hier jetzt das mangelnde Grundwissen des Autors über Skateboarding kritisieren, doch ich finde es geht Hauptsächlich um die Gedanken der Hauptperson, die sehr emotional und nachvollziehbar geschildert werden.
Der Protagonist macht Charakterlich einen relativ großen Sprung, da er die wenigen Seiten am Anfang des Buches eher als fröhlicher Mensch rüberkommt und nach dem Unfall ein sehr in sich gekehrter Mensch ist, entwickelt sich der Charakter weiter. Man merkt auch, dass die Unsicherheit nach dem Unfall langsam nachlässt, was ich sehr realistisch finde. Als Beispiel, 'Skater' probiert das Buch über keine Hinweise auf sich als Beteiligten des Unfalles zu geben und wird mit der Zeit nachlässiger, indem er seinen 'History-Ordner' am Computer nicht mehr regelmäßig löscht wie er es am Anfang tat.
Die Aussage durch die Handlung von 'Skater' kann man in verschiedene Art und Weisen interpretieren.
Einerseits geht es viel um die Psychologie des Protagonisten und man kann daraus seine Lehre zeihen, wie zum Beispiel: 'Achte auf deine Schritte und überprüfe jeden sorgfältig, dann kann keiner dein Geheimnis herausbekommen.'
Andererseits kann man aus der Psychologie auch sehen, wie der Junge von seinem Geheimnis aufgefressen wird und darunter leidet.
Am Ende des Buches wird der Junge von einem Polizisten angelogen, als er sich diesem gerade anvertrauen wollte, daher könnte man lernen, man kann einem Polizisten nicht immer vertrauen, aber vorher wird der Polizist als sehr sympathisch und als Freund und Helfer dargestellt.
Die Aussagen dieses Buches sind verschieden, doch was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass der Autor probiert das schlechte Image von Skatern darzustellen und dieses Problem auch anspricht.
Der Autor lässt den Erzähler in Briefen schreiben, was im widerfahren ist, daher ist das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben, was man nicht so häufig sieht und dadurch das der Autor am Anfang auslässt, an wen die Briefe geschrieben werden, baut er so auch noch einmal Spannung auf. Er schildert die Gedanken sehr ausführlich, und mir hat es sehr Spaß gemacht die Gedanken zu lesen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, gerade wegen den Andeutungen Richtung Psychologie und Philosophie des Lebens. Es regt zum Nachdenken an und ich habe mich mehr als einmal gefragt wie ich mich in der Rolle des Jungen verhalten würde. Es ist sehr emotional geschrieben und man leidet wirklich mit 'Skater'.
Ich persönlich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, allerdings ist das Buch für Personen die viel Action erwarten oder sicht nicht für die Wandlung von Charakteren interessieren nicht geeignet.
Ein kleines Manko war vielleicht, dass es kaum ums Skaten geht, also können sich Skater nicht auf ein ausführliches Buch über Skateboarding freuen.
Die Version als Taschenbuch ist nicht teuer und sehr robust, von daher kann ich jedem interessierten nur nahelegen es zu kaufen.
Ich musste für eine Lesemappe in der Schule diese Rezension Verfassen, ich hoffe sie hilft euch weiter. Falls mein Lehrer das hier liest, ich habe es 100% selbst verfasst.
Felix S.