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Paranoid Park [Taschenbuch]

Blake Nelson , Heike Brandt
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, August 2008 --  

Kurzbeschreibung

August 2008
Blake Nelson versetzt uns in innere Aufruhr: Was wäre wenn…? Ein moderner Skaterroman über die uralte Frage der Schuld. Taff, schnell und knisternd vor Spannung »Paranoid Park« ist eine illegal aufgebaute Skateranlage in Portland, Oregon, und sie trägt ihren Namen nicht ohne Grund: Der Streetpark ist das Reich jener, die das Leben hart gemacht hat. Es gibt keine Regeln und keinen Besitzer, es herrscht die Anarchie der Asphaltpiraten – und wer zu weich ist, der schiebt Paranoia. Als »Skater« den Park betritt, wird er in einen Kampf verwickelt, an dessen abruptem Ende ein Toter zurückbleibt. Ein Unfall. Vielleicht Notwehr. Niemand hat Schuld. Oder doch? Panik. Flucht. Schlaflose Nächte. Sich jemandem anvertrauen wollen. Aber es siegt die Sprachlosigkeit. Der Gedanke: Vielleicht werde ich nicht geschnappt. Schweigen. Bis Unschuld zu Mitschuld wird und die Frage, wie damit umgehen, eine brisante Eigendynamik entwickelt … Balke Nelson zeichnet das packende Psychogramm eines juvenilen Gewissens – authentisch, klischeefrei und vielschichtig. Ein Buch, dass einem vor soviel Lebensnähe und Echtheit den Atem verschlägt.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 184 Seiten
  • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Deutsche Erstausgabe (August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407810393
  • ISBN-13: 978-3407810397
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.075 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das ist die Kunst dieses Romans: Er versetzt uns in den Geist eines Jungen, dem etwas zustößt, was wir nie erleben möchten. Und dennoch haben wir das Gefühl, Skaters Mitgehangener zu sein und Ähnliches schon erlebt oder unmittelbar vor uns zu haben.« Die Zeit »Das Motiv des Romans ist klassisch, die Erzählweise einfühlsam, schnell und ohne Werturteil.« Welt am Sonntag »Blake Nelson beschreibt sehr genau das Lebensgefühl junger Menschen und die besondere Atmosphäre einer Skater-Community. Große Spannung.« Brigitte »Deshalb ist Paranoid Park vor allem ein Initiationsroman, in dem ein Teenager durch die Mitschuld am Tod eines Menschen über Nacht erwachsen wird.« Süddeutsche Zeitung »Ein Buch, das einem vor so viel Lebensnähe und Echtheit den Atem verschlägt.« Frankfurter Rundschau »Ein bewegendes Buch, die präzise Skizze einer Generation und ihrer Rituale« Bücher »Ein hochspannender Roman aus dem Skatermilieu um Schuld, Reue und die mögliche Unmöglichkeit der Liebe.« Eselsohr »Ein unglaublich spannender, emotional aufwühlender Roman, der große menschliche Fragen gekonnt anpackt.« Bulletin Jugend & Literatur »Selten durfte man in einem Jugendbuch so intensiv und mitreißend an der Gedankenwelt eines schuldlos Schuldigen teilnehmen.« Stuttgarter Zeitung »Ein atemberaubend dichter Roman über eine verlorene Jugend.« Kölner Stadtanzeiger »Jeder kennt das, wenn man vin innen aufgefressen wird und die Last eines Geheimnisses einen erdrückt, gerade deswegen geht die Geschichte von Alex so nahe!« Eselsohr

Über den Autor

Blake Nelson, geboren 1960 in Chicago, studierte an der Wesleyan University in Connecticut und Moderne Europäische Geschichte an der New York University. Er ist Autor zahlreicher Jugendbücher und schreibt auch für Zeitschriften wie Details, British Cosmopolitan und die Männer Vogue. Blake Nelson wohnt mit seiner Frau in New York. Bei Beltz & Gelberg erschienen bisher die Romane Cool Girl, Paranoid Park, emmaboy und tomgirl und zuletzt Rockstar Superstar.

Heike Brandt, geboren 1947, wuchs in Berlin auf. Sie studierte dort Pädagogik und arbeitete vier Jahre in einer Obdachlosensiedlung. Danach arbeitete sie in einem von ihr mitgegründeten Kinderbuchladen-Kollektiv. Seit 1986 ist sie freiberuflich als Übersetzerin und Autorin tätig. Weiterhin rezensiert sie Kinder- und Jugendbücher für den Rundfunk. Heike Brandt hat einen erwachsenen Sohn und lebt in Berlin-Kreuzberg. Ihr erstes Buch "Die Menschenrechte" haben kein Geschlecht war 1990 auf der Auswahlliste des Deutschen Jugendliteraturpreises. Für die Übersetzung des Buches "M. C. Higgins der Große" von Virginia Hamilton erhielt sie 1991 den Gustav-Heinemann-Friedenspreis. Für die Übersetzung von F. L. Buss "Ein fremdes Land" erhielt sie 1994 die Blaue Brillenschlange.

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr interessant und mal etwas anderes 20. Dezember 2009
Format:Taschenbuch
Rezension zu Paranoid Park

In dem Buch Paranoid Park geht es um den Namenlosen Ich-Erzähler, der 16 Jahre alt ist.
Er skatet auf einer illegalen Skateanlage, wo er einen obdachlosen Jungen kennenlernt, mit dem er auf einen Zug aufspringt. Dort werden die Jungen in einen Kampf mit einem Wachmann verwickelt, bei dem der Mann stirbt, als er unter den Zug gerät.
Die nächsten Monate im Buch, geht es zum die Hauptperson, die ihre Gedanken sehr ausführlich schildert. Es geht um Zweifel, Schuldgefühle und die Art und Weise mit einem dunklen Geheimnis zu leben.

Mir persönlich haben Inhalt und vor allem die Sprache des Buches sehr gut gefallen, da es um einen Teenager geht, ist das Buch viel in Jugendsprache geschrieben, allerdings nicht so extrem, dass es für Erwachsene Leser unzumutbar werden würde. Da es am Rande auch um das Thema Skateboarding geht, könnte man hier jetzt das mangelnde Grundwissen des Autors über Skateboarding kritisieren, doch ich finde es geht Hauptsächlich um die Gedanken der Hauptperson, die sehr emotional und nachvollziehbar geschildert werden.
Der Protagonist macht Charakterlich einen relativ großen Sprung, da er die wenigen Seiten am Anfang des Buches eher als fröhlicher Mensch rüberkommt und nach dem Unfall ein sehr in sich gekehrter Mensch ist, entwickelt sich der Charakter weiter. Man merkt auch, dass die Unsicherheit nach dem Unfall langsam nachlässt, was ich sehr realistisch finde. Als Beispiel, 'Skater' probiert das Buch über keine Hinweise auf sich als Beteiligten des Unfalles zu geben und wird mit der Zeit nachlässiger, indem er seinen 'History-Ordner' am Computer nicht mehr regelmäßig löscht wie er es am Anfang tat.
Die Aussage durch die Handlung von 'Skater' kann man in verschiedene Art und Weisen interpretieren.
Einerseits geht es viel um die Psychologie des Protagonisten und man kann daraus seine Lehre zeihen, wie zum Beispiel: 'Achte auf deine Schritte und überprüfe jeden sorgfältig, dann kann keiner dein Geheimnis herausbekommen.'
Andererseits kann man aus der Psychologie auch sehen, wie der Junge von seinem Geheimnis aufgefressen wird und darunter leidet.
Am Ende des Buches wird der Junge von einem Polizisten angelogen, als er sich diesem gerade anvertrauen wollte, daher könnte man lernen, man kann einem Polizisten nicht immer vertrauen, aber vorher wird der Polizist als sehr sympathisch und als Freund und Helfer dargestellt.
Die Aussagen dieses Buches sind verschieden, doch was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass der Autor probiert das schlechte Image von Skatern darzustellen und dieses Problem auch anspricht.
Der Autor lässt den Erzähler in Briefen schreiben, was im widerfahren ist, daher ist das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben, was man nicht so häufig sieht und dadurch das der Autor am Anfang auslässt, an wen die Briefe geschrieben werden, baut er so auch noch einmal Spannung auf. Er schildert die Gedanken sehr ausführlich, und mir hat es sehr Spaß gemacht die Gedanken zu lesen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, gerade wegen den Andeutungen Richtung Psychologie und Philosophie des Lebens. Es regt zum Nachdenken an und ich habe mich mehr als einmal gefragt wie ich mich in der Rolle des Jungen verhalten würde. Es ist sehr emotional geschrieben und man leidet wirklich mit 'Skater'.
Ich persönlich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, allerdings ist das Buch für Personen die viel Action erwarten oder sicht nicht für die Wandlung von Charakteren interessieren nicht geeignet.
Ein kleines Manko war vielleicht, dass es kaum ums Skaten geht, also können sich Skater nicht auf ein ausführliches Buch über Skateboarding freuen.
Die Version als Taschenbuch ist nicht teuer und sehr robust, von daher kann ich jedem interessierten nur nahelegen es zu kaufen.

Ich musste für eine Lesemappe in der Schule diese Rezension Verfassen, ich hoffe sie hilft euch weiter. Falls mein Lehrer das hier liest, ich habe es 100% selbst verfasst.

Felix S.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der übliche Durschnitt, mehr nicht 8. September 2008
Von MissCabyCane VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Der namenlose Ich-Erzähler im Teenager-Alter, schlicht "Skater" genannt, begibt sich eines Tages mit anderen Jugendlichen zum "Paranoid Park", einer illegal aufgebauten, berühmt-berüchtigten Anlage für Skateboarder, zu der sich nur die "Harten" trauen. Gleich an diesem Abend wird "Skater" in einen Kampf verwickelt. Als er sich gegen einen Wachmann zur Wehr setzt, der ihn beim S-Bahn-Surfen erwischt, kommt es zu einem Unfall. Der Wachmann kommt ums Leben und "Skater" bleibt völlig schockiert und desillusioniert zurück. War es Mord oder nur ein Unfall? Was dann folgt, sind Monate, in denen der Junge mit seinem schlechten Gewissen zu Leben versucht. Soll er sich jemandem anvertrauen? Wird die Polizei ihn erwischen? Wird er jemals vergessen können, was passiert ist?

"Paranoid Park" fängt spannend an und mündet nach (zu) vielen Seiten voller unzähliger Gewissensbisse und Nachdenkereien in einen unspektakulären Schluss. Die Geschichte liest sich schnell und kurzweilig, hält aber keinerlei Überraschungen bereit. Die Handlung plätschert vor sich hin, es kommt nur wenig Spannung auf. Am Ende bleibt nur die (abgedroschene) Lektion: gute Freunde braucht jeder. Was will der Autor der jungen Generation mit diesem Buch bloß sagen - etwa, wie man sich verhält, wenn man aus Versehen jemanden umgebracht hat? Wie man es hinkriegt, nicht von der Polizei erwischt zu werden? Ich sehe nicht viel Sinn in diesem Buch. Auch für Skateboarder dürfte das Ganze nicht allzu interessant sein, denn um den Sport geht es nur am Rand. Eine nette, unscheinbare Lektüre, mehr aber nicht.
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5.0 von 5 Sternen Sehr spannend 18. Februar 2012
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe das Buch eigentlich nur durch Zufall gelesen. Doch schon bei den ersten Sätzen war ich gepackt und habe es an einem Nachmittag bis zum Ende geschafft. Es ist spannend bis zum Schluss und psychologisch nachvollziehbar. Auch als Schullektüre ist es empfehlenswert.
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