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Paramount
 
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Paramount

Sieges Even Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (21. September 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Inside Out (SPV)
  • ASIN: B000U9XG02
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 106.198 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. When alpha and omega colide
2. Tidal
3. Eyes Wide Open
4. Iconic
5. Where our shadows sleep
6. Duende
7. Bridge to the divine
8. Leftovers
9. Mounting castles in the bloodred sky
10. Paramount

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit ihrem Comeback-Album The Art Of Navigating By The Stars konnten Sieges Even an ihre grandiosen Frühwerke anknüpfen, und auch der Nachfolger Paramount dürfte selbst anspruchsvollste Fans zufriedenstellen.

Anderthalb Jahrzehnte nach ihrer Hochphase sind die Süddeutschen wieder die unangefochtene Nummer eins im deutschen Progressive-Rock/Metal-Sektor. Der vor The Art... zur Band gestoßene Sänger Arno Mendes hat sich mittlerweile hundertprozentig in die Gruppe integriert, und kompositorisch schaffen es die Holzwarth-Brüder und ihre Mitstreiter, ihren Meisterwerken Steps und A Sense Of Change einen gleichwertiges Ideen-Feuerwerk zur Seite zu stellen. Im Vergleich zu den Anfangstagen geht man melodiebetonter und softer zur Sache, verzichtet dabei aber nie auf instrumentale Zungenschnalzer und harte Riff-Attacken. Die völlig klischeefreie, trotz ihrer komplexen Arrangements jederzeit ohrenfreundliche Scheibe enthält zehn makellose Song-Perlen, die jede nationale Konkurrenz-Veröffentlichung der letzten Jahre problemlos in den Schatten stellen. Für Genre-Gourmets ein absoluter Pflichtkauf! -- Michael Rensen

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PARAMOUONT

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Weltklasse!!!, 18. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Paramount (Audio CD)
Mit ihrem Comebackalbum "The Art Of Navigating By The Stars" haben sich die Süddeutschen Prog-Urgesteine ein schier unüberwindbares Monument gesetzt. Ein derart ausgereiftes und wahrhaft perfektes Stück Musik hätten sich die Fans wohl nicht zu wünschen gewagt. Es stand also damals schon fest, dass es unheimlich schwierig werden würde an diese Ausnahmeplatte anzuknüpfen. "Paramount" stellt sich nun unweigerlich diesem auftauchenden Vergleich, quasi der Konkurrenz seines Vorgängers, und ja, es bietet ihm erstaunlich gut Paroli. Ob es nun sinnvoll ist oder nicht, beide Platten in einem konkurrierenden Verhältnis zu sehen, sei mal dahin gestellt. Als Fan ist es jedenfalls nicht leicht nach einer Scheibe wie "The Art..." völlig unbefangen an die Sache ranzugehen. Daher gilt es dem Werk zunächst einige Komplettdurchläufe zu geben, bevor man sich ein Vergleichsurteil bilden sollte. Danach steht aber fest: "Paramount" ist klasse!

Ein Album, wie es nur diese eine Band hätte schreiben können, musikalisch und technisch perfekt, mit Melodien, die in dieser manchmal trostlos eintönig gewordenen Musikwelt, wie wahre Offenbarungen wirken und eher schmeicheln, als mit Überheblichkeit und Arroganz zu protzen. Natürlich trägt Sänger Arno Menses wiedermal einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zu dieser Ausnahmestellung des Albums bei. Seine Stimme hat ein Charisma, welches die Stücke nicht nur vorträgt sondern mit Leben füllt und zu SIEGES EVEN passt wie keine andere. Auf der anderen Seite erwartet den Hörer erneut eine regelrechte Achterbahnfahrt an Musikalität. Es treffen vertrackte Arrangements auf packende Grooves, eingängige Hooklines auf völlig unerwartete Breaks, straighte Rocker auf schwerelose, schwebende Passagen. Alles hat seinen Platz, alles seine Daseinsberechtigung. SIEGES EVEN gelingt es all diese verschiedenen Aspekte oft gar in einem einzigen Stück zu kombinieren, ohne dass es gekünstelt wirkt. Man höre nur den Opener "When Alpha And Omega Collide", das treibende "Tidal" mit seiner fantastischen Chorusmelodie oder die sanftmütige Ballade "Eyes Wide Open". "Iconic" schlägt wiederum etwas poppigere Töne an, wo hingegen "Mounting Castles In The Blood Red Sky" die berühmte "I have a dream"-Rede Martin Luther Kings in einem aussagekräftigen Instrumental verarbeitet. Ein tragender Baustein des SIEGES EVEN Sounds ist wiedermal das typische cleane Gitarrenspiel von Markus Steffen, welches jedoch häufiger als auf dem Vorgänger mit verzerrten Klampfen ergänzt wird und in der makellosen Produktion exzellent zur Geltung kommt.

Es handelt sich erneut um ein Album voller unterschiedlichster Facette und Akzente, die es für alle Fans zu erkunden gilt. Diese Band ist einfach einzigartig und folglich lässt sich "Paramount", wie auch der Vorgänger, mit kaum einer anderen Platte des Genres vergleichen. Aber um auf den eingangs erwähnten Verglich zurück zu kommen, so ist das aktuelle Werk zwar wirklich großartig, doch auf keinen Fall besser als "The Art Of Navigating By The Stars". Man könnte sagen, es handelt sich um den würdigen Nachfolger eines nicht zu toppenden Meisterwerks. Und ehrlich gesagt finde ich das auch gut so. Danke für diese Platte!
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Intelligent komponiert, intensiv zu erleben und traumhaft schön, 23. September 2007
Von 
Boris Theobald "www.RockTimes.de" (St. Wendel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Paramount (Audio CD)
"The Art Of Navigating By The Stars" von 2005 war eine Wiederauferstehung und eine Neugeburt zugleich. An dieses Meisterwerk knüpfen die Progmetal-Legenden nahtlos an und gehen wieder einmal verschwenderisch mit überirdischen Hooklines um. "Paramount" führt die musikalischen Stimmungen des Vorgängers fort. Zwar hätte jeder der zehn Songs zweifellos auch auf "The Art..." gepasst. Andererseits hat man nicht das Gefühl, nur eine der knapp 62 Minuten schon einmal gehört zu haben. Die Münchner konnten gar nicht 'besser' werden, dafür aber anders. Mit großartiger Kreativität haben die Holzwarth-Brüder, Markus Steffen und Arno Menses völlig neue Glanzstücke geschaffen. Sie sind meist kürzer ausgefallen, oberflächlich betrachtet weniger verschachtelt und vertrackt, bieten aber die gewohnte Komplexität der Band auf engerem Raum und haben aber nichts an Tiefgang eingebüßt.

Eröffnet wird Studioalbum Nr.7 mit einem seiner Höhepunkte: WHEN ALPHA AND OMEGA COLLIDE. Die Trademarks der Band treten gleich zu Tage. Markus Steffens Cleangitarren-Arbeit treibt Fans von Jim Matheos Tränen in die Augen. Alex Holzwarths Drum Fills sind das Beste, was der progressiven Musikwelt seit der Geburt Neil Pearts passiert ist. Die Basslines seines Bruders Oliver stehen so markant im Vordergrund wie bei kaum einer anderen Band, haben einen bemerkenswerten Anteil selbst an der Melodiegestaltung. Faszinierende Rhythmuswechsel wirken niemals konstruiert, scheinen fast naturgegeben. Um sie zu erfassen, braucht man keinen Taschenrechner, sondern Gefühl.

Rasch kommen aber auch musikalische Neuigkeiten im Ohr des anspruchsvollen Hörers an. Sparsam eingesetzte elektronische Effekte verstärken die oft wehmütig melancholischen Stimmungen. Minimalistische Klänge treffen plötzlich auf überraschend breitwandige verzerrte Gitarren. So klingt auch das Einstiegsriff von LEFTOVERS schon beinahe nach Iommi. Und niemand rechnet mit einem Radikal-Break, schwebenden Gesangspassagen fast ohne instrumentale Begleitung und dem feinfühlig balladesker Refrain. Auch bei DUENDE wechseln sich grazile Clean-Arpeggien, die alle Taktgrenzen völlig bedeutungslos werden lassen, mit einem treibenden Heavy-Groove ab. Jeder Ton ist unverzichtbar - "Heaviness" ebenso detailliert dosiert wie die zerbrechlichsten Balladen-Klanggebilde. Die Art und Weise, wie beides nahtlos ineinander verwoben wird, ist eine Kunst, die nur wenige beherrschen, die man sonst vielleicht noch von Fates Warning kennt. Ständige Veränderungen, atmosphärische Wechsel - die Erwartung des Unerwarteten bleibt auch in den weiteren Songs die einzige Konstante in der Kunst, wie sie Sieges Even pflegen.

TIDAL, EYES WIDE OPEN und BRIDGE TO THE DIVINE sind im Grunde genommen recht ruhig ausgefallene Stücke. Es sind aber keine Balladen im klassischen Sinne. Sie alle machen Entwicklungen durch, gehen ungewöhnliche Wege, nehmen plötzlich wie aus dem Nichts mit dynamischen Drives Fahrt auf, kommen nicht auch ohne Heavy-Parts aus und bestechen trotz der insgesamt dominierenden Ruhe durch eine enorme Dichte an technischen Feinheiten und kompositorischen Ideen. Jeder Song für sich hat mehr Inhalt als manch anderen Bands für ein ganzes Album zur Verfügung steht.

Für den niederländischen Sänger Arno Menses ("nebenberuflich" auch Sänger und Drummer bei Bonebag) bieten auf seinem zweiten Album mit der Band gerade die ruhigen Stellen dieser Songs besondere Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Seine markante Stimme, die Gefühl und Kraft vereint, ist sehr individuell, erinnert höchstens manchmal an Jon Anderson - nicht nur wegen der hellen Klangfarbe, sondern auch weil Menses in alter Yes-Tradition ab und an Silben 'ohne Inhalt' singt, da-da-dah usw. Seinem emotionalen Gesang und der auf den Punkt perfekt zugeschnittenen Instrumentierung, sind zahllose Gänsehaut-Momente zu verdanken. Unkonventionell platzierte Chorstellen machen die Atmosphären derart schwerelos, dass man das Gefühl hat, die vier Wände um einen herum versinken im Boden und zwischen Himmel und Erde gibt es nur noch diese Musik.

ICONIC und WHERE OUR SHADOWS SLEEP sind gute Beispiele für verschwimmende Grenzen zwischen Progmetal und Progrock. Diese beiden sind eher intelligent durchdachte Rocksongs mit punktuellen Anleihen von Yes oder Rush. Nach dem Instrumentalstück MOUNTING CASTLES IN THE BLOOD RED SKY, das Auszüge aus Martin Luther King Juniors berühmter "I Have A Dream"-Rede umspielt, hebt man sich den größten Wurf des Album bis zum Schluss auf. Der Titelsong PARAMOUNT ist eine atemberaubende Collage aus endzeitlich wirkenden, Gitarren-Breitseiten, plötzlichem Nichts und einem hypnotisierend fesselnden, schwergewichtig melancholischen Refrain, der nur ganze zwei Mal gespielt wird. Dazu überrascht ein Saxofon-Solo. Vergleichbar ist das Album als Ganzes nicht. Punktuell ja, mit Rush, Yes oder Fates Warning im neuen Jahrtausend. Doch Sieges Even kopieren nicht und können nicht kopiert werden. Darum setzen sie auch keine Trends. Ein Zeichen für außergewöhnlich wertvolle Musik, zeitlos und unsterblich.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wie machen die das nur?, 1. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Paramount (Audio CD)
Es ist wirklich fast unglaublich was die schon 1986 in München gegründeten Prog-Metaller hier abgeliefert haben. So eine vielseitige, facettenreiche und zugleich kraftvolle Musikproduktion wie Paramount ist schon gefühlte zehn Jahre her. Ob harmonische Intros, coole Breaks oder mal eine asiatische Bridge, dieses Album hat wirklich alles, was einen experimentierfreudigen ProgFan begeistert. Musikalisch gesehen muss man den Hut ziehen und sich verneigen für so viel kompositorische Höchstleistung von Markus Steffen (Guitars), Oliver Holzwarth (Bass), Alex Holzwarth (Drums) und Arno Menses (Vocals). Instrumental wäre Paramount schon der Tipp des Jahres, dann kommt aber noch Arnos einmalige Stimme hinzu, die dieses Werk unvergesslich machen wird. The Art Of Navigation By The Stars (2005) hat die bandeigene Messlatte sehr hoch gelegt. Als vor kurzem bekannt wurde, dass Paramount kein Konzeptalbum wird, haben sicher einige gedacht: Kann das was werden? - Freut Euch, denn: Es ist der Hammer!! Jedes Stück einzeln erschließt sich schnell dem aufmerksamen Hörer und trotz eben dieses schnellen Zugangs bekommt man diese Scheibe einfach nicht mehr aus dem CD-Player. Arnos Stimmexperiment im fast neun Minuten langen Titelsong Paramount schreit förmlich danach verstanden zu werden. Ist dies dem Hörer gelungen, macht es süchtig. Nicht nur wegen dem perfekt platzierten Saxophonsolo (ja Saxophon!) sondern auch wegen der Erzählkraft dieser Nummer. In Eyes Wide Open zeigt Sieges Even, dass sie auch Hitpotential haben. Den Titel kann man sich nicht nur sehr gut im Radio vorstellen, sondern auch in den Singlecharts. Das Lied Tidal wirft uns zunächst in die härtere Zeit der Band zurück, dann knacken die filigranen Rocker mit gut inszeniertem Chorus die Neugier beim Hörer und das akustische Gitarrensolo vor dem Hintergrund des kräftigen Rhythmus sprechen für die genialen Einfälle der Band. Blicken wir noch zu Where Our Shadows Sleep, bei dieser melodiösen und proggigen Nummer hört man einmal mehr, wie viel Spaß Sieges Even beim Ausprobieren im Studio haben müssen: Jeder Ton scheint sich einem harten Vorstellungsgespräch unterziehen zu müssen bevor ihm die Ehre gebührt zu einem Teil dieser grandiosen Musik zu werden. Fakt ist: Jedes Lied glänzt anders, deswegen ist es schwierig genau zu beschreiben was Euch Ende September erwartet, nur so viel: Harmonie, rockige Gitarrenriffs, erzählender Gesang, brillante Stimmpassagen, akustische und elektrische Gitarrenparts, souveränes und knackiges Schlagzeug, verträumte Intros und kaum zu spürende aber unersetzliche Synthesizer. Die Faszination im Prog: Die Stimme einen anderen Weg gehen zu lassen als die Instrumente, und dann ein Treffen zu arrangieren, welches unverhofft in vollendeter Harmonie stattfindet  Die Jungs von Sieges Even haben es perfektioniert mit dem Abliefern dieses Albums. Sie haben es einmal mehr geschafft alles bisher Gehörte zu übertreffen und ein wenig weiter in den Schatten zu rücken. Wer seine Anlage nicht mit diesem Silberling verwöhnt hat einiges verpasst.
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