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Parallelwelt
 
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Parallelwelt [Gebundene Ausgabe]

Tine Wittler
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 310 Seiten
  • Verlag: Argon Verlag; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3870246200
  • ISBN-13: 978-3870246204
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.132.149 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Tine Wittler
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Marnie Hilchenbach gehört zu jener Generation, die keinen Anzug oder gar Kostüme trägt. Die Online-Redakteurin gehört zu den Kreativen des Berufslebens, den Frei- und Querdenkern, die der Hype der Neuen Medien direkt "on top" der Karriereleiter gespült hat. "Der Spaß an der Arbeit ist uns wichtiger als eine 38-Stunden-Woche", sagt die Protagonistin in Tine Wittlers Roman Parallelwelt, als der Vorstandsvorsitzende ihrer Firma als verkörperte Gefahr im Anzug aufs Podium tritt. Ein Mikrofon hat man ihm nicht gegeben -- die "undankbare Aufgabe", die er zu verkünden hat, richtet sich ohnehin nur noch an die wenigen, die nach dem Crash der New Economy bisher übrig blieben. Bisher: Denn jetzt trifft die Kündigung auch Marnie Hilchenbach. Zuvor war Arbeitslosigkeit "so etwas wie Zwangsbeschneidung oder Schwindsucht oder Räumungsklage" für "Ungebildete ohne Abschluss oder Hauptschulabgänger vielleicht, dann noch Leute am Fließband oder Gastarbeiter2. Jetzt taucht auch Marnie in diese Parallelwelt ein.

Die Parallelwelt in Wittlers gleichnamigem Roman sind also die neuen Universen der Arbeitsämter und Stellenmärkte, in der sich die Heldin zurechtfinden muss; in Kapiteln, die mit hohlen Weisheiten der Frauenmagazine ("Jetzt freuen!"), aber auch mit Arbeitslosenmeldungen der Tagespresse überschrieben sind. Eine weitere Parallelwelt aber, darauf weist Wittler selber hin, ist ihr eigener Roman. Und der kommt derart erfrischend daher, dass man dem Buch allen Erfolg wünschen will. "Sympathisch, unaufgeregt und unterhaltsam", hat Brigitte das genannt. Bei Wittler kann man diese Weisheit aus der Parallelwelt der Literaturkritik gut zitieren. --Isa Gerck

manager magazin (10/2003)

"Bizarre Erfahrungen"

Arbeitslosigkeit: Wie eine Karrierefrau mit dem Jobverlust fertig wird.

mm Sie haben einen Roman geschrieben über eine beruflich erfolgreiche Frau in den 30ern, die plötzlich ohne Job dasteht und in die Mühlen der Arbeitslosenbürokratie gerät. Wie viel eigene Erfahrung steckt in Ihrem Buch?

Wittler Eine ganze Menge. Ich habe im vergangenen Jahr meinen Job bei einer TV-Produktionsfirma verloren und einige bizarre Erfahrungen mit dem Arbeitsamt gemacht. Andere Teile der Handlung habe ich mir ausgedacht.

mm Sind Sie einfach zu einem Verlag gegangen und haben gesagt: "Guten Tag, ich bin arbeitslos und möchte über mein trauriges Schicksal ein Buch schreiben"?

Wittler Das wäre ein denkbar schlechtes Entree gewesen. "Parallelwelt" ist bereits mein zweiter Roman, und die Leute vom Verlag wussten, dass ich literarisch nicht zum Jammern neige. Gerade bei so einem düsteren Sujet wie Arbeitslosigkeit muss es auch mal was zu lachen geben.

mm Ihre Heldin fällt zunächst ins Bodenlose. Dann erwägt sie, ihrem Leben eine ganz neue Richtung zu geben. Entspricht das Ihren Erfahrungen in der Arbeitslosigkeit?

Wittler Ja, mir erging es ähnlich wie meiner Hauptfigur: Zunächst bricht mit dem Job der wichtigste Lebenssinn weg. Man versucht, um jeden Preis eine neue, gleichwertige Stelle zu ergattern. Wenn das nicht sofort gelingt, entdeckt man allmählich andere Lebensinhalte, die bislang neben der Arbeit zu kurz kamen.

mm Was steht jetzt im Mittelpunkt Ihres Lebens?

Wittler Ich will mich möglichst lange gegen eine Festanstellung wehren und lieber weiter Romane schreiben. Außerdem moderiere ich ab Oktober eine Sendung bei RTL.

© manager magazin - Vervielfältigung nur mit Genehmigung


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Grundsätzlich finde ich es prima, wenn sich Autoren eines aktuellen Themas annehmen. Und ich bin jeder Autorin dankbar, die nicht süß-verrührten Hera-Lind-Kitsch produziert von ach so starken Frauen, die ihren Mann stehen...
Was das angeht, eigentlich 5 Sterne für Tine Wittler. Es gibt ein Aber, dazu komme ich gleich. Ihr Thema: plötzlich wirst Du arbeitslos, weil Deine Firma Stellen streicht. Du weißt nicht, was und wie Dir geschieht. Du hast doch immer fleißig gearbeitet, Deine Überstunden angesammelt, warst bei den Kollegen beliebt und hast Deine Sache ziemlich gut gemacht. Wieso trifft es also Dich?
Marnie, die Heldin aus PARALLELWELT, sieht sich in ebendiese Lage versetzt. Und muß dann erst mal mit sich selbst klar kommen. Mit den Freunden. Mit den Eltern. Mit den Kerlen. Das geht nicht ohne zahlreiche Ups & Downs. Wittler gelingen dabei immer wieder treffende, kauzige oder auch einfach nur anrührende Szenen.
Die 5 Sterne habe ich deshalb nicht vergeben, weil die gute Marnie noch vor Ende ihrer Kündigungsfrist schon wieder einen neuen Job hat - da hat sich die Autorin wohl nicht getraut, ihre Heldin wirklich leiden zu lassen. So bleibt es bei "ein bißchen Arbeitslosigkeit" - schade. Das Thema hätte mehr verdient.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ginger77
Format:Broschiert
Da warte ich nun, ja das gebe ich zu, auf das Erscheinen von "parallelwelt" im TB-format & werde enttäuscht.
Ich konnte es kaum erwarten mich mit dem Buch auf den Balkon zu hocken und es zu lesen.

Doch was sich da auftat, war alles andere, aber nicht so, wie ich es erwartet habe.

Nachdem ich "Die Prinzessin und der Horst" und "Horst go home" verschlungen habe, musste ich mich zusammennehmen, dieses Buch nicht einfach ins Regal zu stellen. Während die Erstlingswerke von Tine Wittler von Dialogwitz leben, finden wir bei "parallelwelt" seitenweise Monologie und Monotonie, in denen sich nur beschwert wird und der Leser vergebens auf Initiative der Hauptfigur Marnie Hilchenbach wartet, sich Ihrer Situation zu stellen und sich selbst einen neuen Weg in die Zukunft zu suchen. Ich als Leser entschuldige auch nicht, dass die Untätigkeit mit mangelnder Oritentierung der Hauptfigut begründet wird, denn schliesslich landet Marnie zum Schluss wieder in Ihrem alten Beruf und hat sich nicht neu orientiert. Zumal das Buch nur über 3 Wochen Arbeitslosigkeit schreibt.
Hätte Tine Wittler nicht das "Familieneck" in dem Buch erwähnt, hätte ich ganz vergessen, dass Sie es geschrieben hat.

Somit ist auch die Geschichte des Buches schnell erzählt:
Working woman wird vor weihnachten arbeitslos-knall auf fall-ist schockiert- geht sich betrinken-trifft verheirateten mann und schläft mit ihm-ärgert sich- verheirateter mann bietet íhr einen job in seiner firma an, weil er findet er war unfair zu ihr-silvester kommt, working woman hat wieder arbeit-

Tut mir leid, aber dieser Ausflug von Tine Wittler in die gesellschaftskritischen Wasser ist Ihr leider nicht gelungen.

Bitte schreiben Sie wieder über Prinzessinnen und Horste!

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ich hatte kaum Erwartungen an dieses Buch, da mir Tine Wittler, die ich bislang nur aus der Glotze kannte, eher unsympathisch war. So fing ich mit kritischer Einstellung zu lesen an und erwartete die übliche Frauenlektüre mit den üblichen Witzen über Frauen- und Männerklischees im oberflächlichen, schon zu oft gehörten humorvollem Stil. Doch weit gefehlt. In diese Riege reiht die Autorin sich nicht ein. Ihr Buch ist absolut unterhaltsam und humorvoll geschrieben und die Überlegungen, die sie sich macht, haben Tiefgang und sind realistisch. Die arbeitslos gewordene Protagonistin möchte sich nicht sofort um einen neuen Job bemühen, sondern gönnt sich die ersten Wochen nach der Kündigung eine Ruhepause. Trotz ihrer vielen Versuche der Ablenkung wird sie immer wieder mit dem Thema Arbeitslosigkeit konfrontiert und muss sich damit auseinandersetzen, wobei ihr nicht sehr der Sinn danach steht. Als selbst arbeitslos Gewordene habe ich mich in vielem in diesem Buch wiedergefunden. Die Fragen, die Marnie Hilchenbach sich stellt, habe ich mir so auch schon alle gestellt. Direkt nach der Kündigung befindet sie sich zwischen dem Wunsch erstmal alles sacken zu lassen und ein wenig die Freiheit und Freizeit zu genießen und den Ängsten (ihren und denen Außenstehender, z.B. ihrer Eltern), irgendwann ohne Geld dazustehen. Aber eigentlich möchte sie sich damit in ihrem momentanen Zustand nicht zuviel befassen. Zum Schluß wird ihr jedoch klar, dass alle Überlegungen und Gedanken einen kaum weiterbringen, sondern man muss, das, was man tun möchte, einfach tun, sonst wird man nicht vom Fleck kommen. Dieses Buch nimmt dem Umgang mit dem Thema Arbeitslosigkeit die Schwere und hat mich motiviert, mich an neue Vorhaben heranzuwagen und nicht alles so ängslich und düster zu sehen. Das hat Tine Wittler sicherlich vor allem durch ihren lockeren Ton geschafft, denn Tipps gibt sie natürlich nicht, denn schließlich handelt es sich hier um Fiktion und nicht um einen Ratgeber. Seit diesem Buch ist mir Tine Wittler sehr sympathisch.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Tine Wittler schreibt überraschend qualitätvoll...
...anders als bei ihren bonbon-bunten Inneneinrichtungen, geht es Autorin Tine Wittler in diesem Roman um das ernste Thema Arbeitslosigkeit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2010 von isy3
Inhalt paßt so gar nicht zum zuckrigen Cover
Ich hab es grad beendet und bin eigentlich ziemlich positiv überrascht.
Bei dem wirklich ätzigen gelben und rosa Cover hatte ich mit übelster... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von Janie
Von wegen "extrem lustig"!
Auf dem Klappentext wird dieses Buch als "extrem lustig" beworben. Der Zitatgeber muss einen sehr eigenartigen Humor haben, denn "extrem lustig" ist hier nichts. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2008 von NRH
Nicht Fisch - Nicht Fleisch
Leider ist sich Tine Wittler nicht ganz schlüssig, ob es nun ein "unterhaltsames" Buch über die wachsende Arbeitslosigkeit oder doch eine Sinnfindung sein soll. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2008 von Chaos-Mama
arg enttäuschend
Eigentlich betrifft das Thema ARBEITSLOSIGKEIT ja (fast) jeden! Deshalb habe ich mit großem Interesse dieses Buch gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. November 2007 von Bookoholic
ewig oft in der hand gehabt
und immer wieder zurückgelegt - was soll ich sagen? ich hätts liegen lassen sollen. leider hab ich es gekauft und nun dümpelt es bei mir zu hause herum, denn mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2007 von toma
Habe mher erwartet...
Wenn man die "Horst"-Bücher gelesen hat, dann hat man von diesem Buch sicherlich mehr erwartet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2007 von Herbert Huttenloch
Schade!
Leider hat dieses Buch nichts vom Charme der beiden Horst-Bücher. Langatmit kämpft man sich durch so manche Textpassage und muss sie gar mehrfach lesen, weil man vor... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2006 von Nina Möller
Wen das Thema interessiert...
Also für Arbeitslose die den Sinn suchen ist das Buch echt der Hit. Natürlich auch für andere die sich für das Thema stark interessieren. Lesen Sie weiter...
Am 20. März 2006 veröffentlicht
Eine unter Vielen
Ich kann dieses Buch von meiner (subjektiven) Sicht aus, nur weiterempfehlen. Es ist witzig geschrieben, man kann den Ereignissen gut folgen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2006 von latefall
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