Pressestimmen
.olkskunde, 106/1 (2010) "Der Autor nähert sich seinem Thema kritisch und [...] ausgesprochen einfühlsam. Seine Studie besitzt durchaus operativen Charakter, und sie illustriert in hervorragender Manier neuere Konzepte von Kultur als Prozess, als Diskursfeld, als Arena, als Ort der Verhandlung von alltagsbezogenen Standards und Regeln." Burkhart Lauterbach, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde, 2010
Kurzbeschreibung
Die Beschwörung gemeinsamer Werte sowie der Notwendigkeit einer Leitkultur und der ständige Hinweis auf Gefahren der Parallelgesellschaft verringert eher die Chancen der Ausbildung von Gemeinwohlorientierung bei Migranten, als dass sie sie fördert.Dies ist die These, die in diesem Buch, ausgehend von ethnografischen Untersuchungen zur Lebensrealität in Einwanderervierteln und islamischen Gemeinden, entwickelt wird. Dabei wird gefragt, wie und wo sich in den Einwanderervierteln Identifikationspotenziale mit der Gesellschaft ausbilden, und wie sie sich in gesellschaftlichem Engagement niederschlagen.
Über den Autor
Werner Schiffauer (Prof. Dr.) lehrt Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Seine Forschungsschwerpunkte sind Migration, Strömungen im europäischen Islam sowie heterogene Gesellschaften.Werner Schiffauer (Prof. Dr.) lehrt Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Seine Forschungsschwerpunkte sind Migration, Strömungen im europäischen Islam sowie heterogene Gesellschaften.