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Hearts of Iron III
 
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Hearts of Iron III

von Koch Media GmbH
Windows XP / Vista  USK ab 12 freigegeben
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Windows XP / Vista
  • USK-Einstufung: USK ab 12 freigegeben
  • Medium: Computerspiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch, Deutsch, Deutsch
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Produktmerkmale

  • Windows 2000/XP/Vista, 3,0 GHz Pentium od. 100% kompatibler Prozessor, ab 2 GB RAM, Grafikkarte mit
  • min. 1 GB, Pixelshader 2.0 und höher als GeForce GTX 280, DirectX - kompatibel

Produktinformation

  • ASIN: B002FFYHRA
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 1,8 x 19,3 cm ; 222 g
  • Erscheinungsdatum: 28. August 2009
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.080 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Statt nur die "üblichen Verdächtigen" Alliierten und Achsenmächte zu spielen, wählen Sie in Hearts of Iron III aus über 100 Ländern. Das komplexe Strategiespiel inszeniert den dramatischen Zeitraum von 1936 bis 1948 und verbindet historischen Realismus mit weitgehender Entscheidungsfreiheit. Neben packenden Gefechten zu Lande, im Wasser und in der Luft führen Sie die politischen Geschicke Ihrer Nationen, diplomatische Verhandlungen und die komplette Volkswirtschaft!


Statt nur die Alliierten oder Achsenmächte zu spielen, können Sie aus über 100 Ländern wählen

Hearts of Iron III übertrifft dabei seinen Vorgänger, denn mit über 15.000 Landprovinzen ist die Weltkarte fünfmal so detailliert wie Hearts of Iron II. Ausserdem neue Elemente wie Überraschungsangriffe, Waffenkauf im Ausland, Geheimdienstaktivitäten und Exilregierungen kombiniert mit umfangreichen militärischen Kommandosystem und einer neuen KI.

gamestar.de
„Rund 15.000 Provinzen enthält Hearts of Iron 3, fünfmal mehr als sein Vorgänger. Die Zahl zeigt schon, wohin die Richtung geht: Die Weltkriegs-Simulation pfeift auf Gelegenheits-Strategen, wer hier Erfolg haben will, muss sich wirklich um alles kümmern. Das grundsätzliche Spielprinzip bleibt unberührt: In den Jahren rund um den Zweiten Weltkrieg (1936 bis 1948) übernehmen wir eine von 100 Nationen - in der Regel natürlich eine der Hauptkriegsparteien, etwa Deutschland, die USA oder Japan. Diplomatie, Innenpolitik, Wirtschaft und Forschung gehören in Hearts of Iron 3 ebenso zu unseren Aufgaben wie die Truppenführung. …


Mit über 15.000 Landprovinzen ist die Weltkarte fünfmal so detailliert wie beim Vorgänger

Die Entwickler versprechen im Vergleich zu Hearts of Iron 2 umfangreiche Neuerungen bei Diplomatie und Politik: So sollen Exilregierungen à la Polen oder den Niederlanden möglich sein, die aus dem Ausland Partisanen unterstützen. Oder Waffenimporte von Alliierten, um heimische Versorgungslücken zu schließen. Auch die strategische Kriegsführung wird ausgebaut, wir müssen zum Beispiel Jagdflugzeuge zuteilen, um unsere Städte vor Bombern zu schützen, oder Eskortschiffe, damit unsere Geleitzüge nicht den U-Booten zum Opfer fallen.“

krawall.de
„Neben den sechs Übungsmissionen stehen vier vorgefertigte Ausgangssituationen zur Verfügung. Startet man als König von Deutschland im Jahr 1939, sollen Paris und Warschau erobert werden. Der Fokus liegt ganz klar auf der Kriegsführung. Die Sowjetunion setzt im Szenario von 1941 alles daran, Moskau, Stalingrad und Leningrad zu halten, die USA betreten 1940 die Bühne des Krieges, und die Japaner wollen 1941 Pearl Harbor und Guadalcanal unter ihre Kontrolle bringen. Natürlich kann man das Spiel auch komplett den eigenen Vorlieben anpassen. …


Die Militärführungs-KI eröffnet nie dagewesene strategische und taktische Möglichkeiten

Damit der Spieler nicht immer Mädchen für alles sein muss, lassen sich die Kernbereiche Diplomatie, Produktion Technik, Politik und Aufklärung wahlweise auch von der KI steuern, wobei die Kontrollgewalt sich jederzeit zuteilen lässt. Außerdem kann man ausufernde Tabellen, zum Beispiel Landesübersichten, filtern. Auch die Weltkarte bekommt per Klick thematisch verschiedene Farbanstriche verpasst. Besonderes Augenmerk gilt natürlich dem Militärapparat: Das Truppenmanagement wurde vereinfacht und sorgt dafür, dass sich Verbände leicht bilden und auch wieder auflösen lassen.

Dadurch können Truppen leichter bewegt werden, die im Übrigen nicht mehr nur durch zahlenmäßige Überlegenheit alles niederwalzen. Wie im richtigen Leben passen an eine begrenzte Frontlinie auch nur eine begrenzte Anzahl Fahrzeuge. Wenn also angenommene irrsinnige 10.000 Tiger-Panzer die schmale Grenze zwischen Dänemark und Deutschland überschreiten wollten, würde nur ein Bruchteil zum Einsatz kommen, der Rest bliebe in Reserve. So lassen sich bei technologischer Überlegenheit auch kleine Abschnitte mit wenigen Truppen gut verteidigen.“


Interagieren Sie mit Tausenden historisch akkuraten Militärführern und Politikern

4players.de
„Auch HoI 3 wird sich wieder an Veteranen wenden, die von der Spielebranche immer mehr vernachlässigt werden. Allerdings soll die Einarbeitungszeit dieses Mal kürzer werden. Es soll möglich sein, dem Computer auf Wunsch bestimmte Operationen zu überlassen. So kann man sich dem vergleichsweise überschaubaren Afrikafeldzug widmen, während sich die KI um die unübersichtliche Ostfront kümmert, wo man sich als Anfänger leicht verzettelt.

Bislang war das Spiel vorbei, wenn die letzte Provinz flöten ging. Jetzt darf man eine Exilregierung bilden, die dann vom befreundeten Ausland den Widerstand koordiniert - Rückkehr nicht ausgeschlossen. Überhaupt soll die Zugehörigkeit zu einem der drei Bündnisse (Alliierte, Kommunismus, Achsenmächte) eine größere Rolle spielen. Jeder muss sich entscheiden, da es kaum neutrale Länder wie die Schweiz gibt.


Führen Sie die politischen Geschicke Ihrer Nationen, diplomatische Verhandlungen und die komplette Volkswirtschaft

Hearts of Iron ist ein hoch komplexes Strategiespiel. Das ist gut so und daran wird sich auch beim dritten Teil nichts ändern, was die Veteranen untern den Hobby-Feldherren ganz besonders freuen dürfte. Die Schlachten sollen historisch korrekt ablaufen, wobei man aber wieder den Lauf der Geschichte ändern kann. Dabei soll alles etwas komfortabler zu verwalten sein.

Aber nicht alles soll unter dem Stichpunkt der Zugänglichkeit über Bord geworfen werden, selbst wenn der Spieler in Hearts of Iron 3 manches der KI überlassen kann. Ganz im Gegenteil: Das Spiel soll dort noch detaillierter, durchdachter und realistischer werden, wo es nötig ist. Jedes Volk wird dann seine speziellen Technologien und Vorgehensweise entwickeln können, die es einzigartiger machen sollen.“


Das flexible Technologiesystem bietet Hunderte von Kategorien

looki.de
„Eine genaue Zielvorgabe gibt es nicht. Rein theoretisch könnte man das ausgewählte Szenario mit Nationen bestreiten, die am Zweiten Weltkrieg eine untergeordnete Rolle spielten oder tausende Kilometer von den Kriegsschauplätzen entfernt waren. Der Spieler entscheidet, welche Rolle die Nation im weiteren Verlauf spielen soll. Versucht man die Gemetzel unbeschadet zu überstehen oder erhofft man sich bei aktiver Teilnahme Vorteile? Willkommen in der Gedankenwelt der komplexen Weltkriegssimulation „Hearts of Iron 3“, wo nahezu alle Entscheidungen in der Deutungsmacht des Spielers liegen.

Vor allem der Anstieg der Provinzen von ehemals 2.608 auf sagenhafte 15.000 verdeutlicht, dass Entscheidungen Stück für Stück geplant werden wollen. Damit ist jedenfalls genügend Platz für ausgefeilte taktische Manöver vorhanden. Natürlich ist vor allem Europa in viele kleine Gebiete unterteilt, doch auch die asiatischen Räume haben durch die Vielzahl an neuen Provinzen deutlich an Gebieten gewonnen. Auch die erhöhte Anzahl historischer Einheiten, die sich im Kampfe zu Land, Wasser und Luft beweisen können sorgt für mehr Möglichkeiten. …

Die Detailtreue geht sogar so weit, dass Exilregierungen die Untergrundbewegungen in ihrem Land unterstützen können und somit die Autorität der Besatzungsmacht heimlich untergraben. Falls sich beispielsweise der Spieler mit Polen in dieser Situation befindet, kann er auf zahlungskräftige Hilfe hoffen und kleine Truppen ausheben, die versuchen, das besetzte Land zurückzuerobern.…

Traditionell erwartet uns ein überaus komplexes Spiel, das mit vielen Kleinigkeiten zu begeistern weiß. Nahezu alles kann in dem gewählten Staat kontrolliert werden, was für einen hohen Wiederspielwert sorgt. Neueinsteiger werden behutsamer an die Hand geführt und diverse Automatismen erleichtern das teilweise nervige Mikromanagement.“

Features:

  • Realistische Militärführungs-KI eröffnet nie dagewesene strategische und taktische Möglichkeiten
  • Interaktion mit Tausenden historisch akkuraten Militärführern und Politikern
  • Flexibles Technologiesystem mit Hunderten von Kategorien
  • Fünfmal größer als zuvor durch fast 15.000 Provinzen

Voraussetzungen
Windows 2000/XP/Vista; 3,0 GHz Processor; ab 2 GB RAM; 4 GB Festplattenspeicher; Grafikkarte mit min. 1 GB, Pixelshader 2.0 und höher als GeForce GTX 280; zu DirectX kompatible Soundkarte; DirectX 9.0; 1 - 32 Spieler im Multiplayer-Modus (LAN/Internet)

Produktbeschreibungen

Statt nur die üblichen Verdächtigen Alliierten und Achsenmächte zu spielen, wählen Sie in Hearts of Iron III aus über 100 Ländern. Das komplexe Strategiespiel inszeniert den dramatischen Zeitraum von 1936 bis 1948 und verbindet historischen Realismus mit weitgehender Entscheidungsfreiheit.

Neben packenden Gefechten zu Lande, im Wasser und in der Luft führen Sie die politischen Geschicke Ihrer Nationen, diplomatische Verhandlungen und die komplette Volkswirtschaft! Hearts of Iron III übertrifft dabei seinen Vorgänger, denn mit über 15.000 Landprovinzen ist die Weltkarte fünfmal so detailliert wie Hearts of Iron II. Ausserdem neue Elemente wie Überraschungsangriffe, Waffenkauf im Ausland, Geheimdienstaktivitäten und Exilregierungen kombiniert mit umfangreichen militärischen Kommandosystem und einer neuen KI.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
165 von 178 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gemischte Gefühle... 8. August 2009
Von Oegli
Spaß:   
Die "Hearts of Iron" Reihe gehört zu den Besten Strategiespielen die es gibt. Daran gibt es keinen Zweifel.
Nun soll sich auch "Hearts of Iron 3" nahtlos in diese Erfolgsgeschichte einfügen, doch gibt es so manchen Stolperstein...

Ich habe das Spiel als Downloadversion am 07.08 erworben und konnte den ersten Start kaum erwarten.
Der dauerte bei meinem ziemlich Leistungsstarken PC fast eine halbe Stunde!
Das Spiel erstellte wohl beim ersten Start sämtliche Datenbanken, so das schon der erste Frust aufkam.

Überhaupt sind Ladezeiten und Performance stark Verbesserungswürdig.
Mit dem Release, gibt es schon den ersten Patch, der dieses Problem angeblich lösen soll.
Davon merke ich trotz Patch aber nichts...
Danach ist ein Hotfix erschienen, der das Spiel zwar schneller macht, aber es beileibe noch nicht an HOI2 Geschwindigkeit heran bringt.
Da heißt es warten auf den "Patch 1.2", der da deutliche Verbesserung bringen soll.

Läuft das Spiel anfangs noch recht flüssig, wird es mit zunehmender Spieldauer immer langsamer und erst ein Neustart bringt wieder die alte Geschwindigkeit.
So kann man sagen, das dieses Spiel in seiner jetzigen Verfassung, nach einem starken Rechner, starken Nerven und einem Patch verlangt.

Der Spieleinstieg ist für "Hearts of Iron" Veteranen relativ einfach.
Alles Alte findet sich am gleichen Platz und auch die Neuerungen hat man relativ schnell im Griff.

Für Neulinge muss dieses Spiel aber, eine fast unüberwindbare Hürde darstellen.
Hearts of Iron 2" war schon schwer zu erlernen und bei "Hearts of Iron 3", wurde noch einmal eine "Schüppe" drauf gelegt!
Hier muss man sich auf einige Stunden Einarbeitung gefasst machen.

Die neue Kommandostruktur der Armeen, sollte eigentlich eine gezieltere Strategie auf dem Schlachtfeld ermöglichen.
Wenn man das System irgendwann verstanden hat, ist man erst einmal einige Zeit damit beschäftigt seine Truppen neu aufzustellen, zu benennen und in der Befehlskette einzuordnen.
Das benötigt viel Zeit und Sorgfalt, da man sonst total den Überblick über seine Truppen verliert.

Zieht man nun in einen größeren Krieg, ist es fast unmöglich die Ordnung über seine Truppen zu behalten.
Hier verlieren dann Einheiten ihren HQ Bonus und das nervt gewaltig!
Also wieder das Spiel pausieren und Armeen sortieren...

Der Forschungsbaum ist so gewaltig und unübersichtlich, das man nach jeder beendeten Forschung nach schauen und nachjustieren muss.
Dazu kommt eine Teils merkwürdige Verschachtelung einzelner Forschungsstränge, die einem nicht immer ganz klar wird.

Hier hatte "Hearts of Iron 2" in Sachen Übersicht doch klar die Nase vorn.

Die neue Karte hat gewaltige Ausmaße bekommen und ist relativ schön gestaltet.
Die Provinznamen werden nun grafisch schön eingeblendet.
Leider dauert dies immer einige Zeit was extrem nervt.
Die Darstellung der Armeen ist gewohnt schlecht, aber es gibt bereits Verbesserungen der Community.

Diplomatie und Aufklärung sind gut gelungen und schnell im Griff.
Zwar erschlägt einen die Auswahl mal wieder, aber für echte Fans sicherlich ein großes Plus.
Fremde Länder lassen sich in eine politische Richtung lenken und durch geschickte Diplomatie, kann man sich so manchen Feind vom Leibe halten.
Zwar gibt es auch hier noch kleine Logikfehler, aber das werden die nächsten Patches richten.

Die Grafik ist eigentlich wie immer ziemlich trocken geraten.
Zwar etwas schöner und besser als noch in "Hearts of Iron 2", aber sicherlich nicht das was möglich wäre.
Auch der Sound ist wie beim Vorgänger schnell "ausgelutscht" und wurde kaum überarbeitet.

Die Entwickler haben meiner Meinung nach, viel Potential liegen lassen.
Dem Spiel fehlt es sehr an historischer Tiefe.
Abwechslungsreiche Musik und viele historisch korrekte Events, hätten dem Spiel viel Atmosphäre gegeben.
Hier hat man wohl auf die Community verlassen, die in der Vergangenheit dieses Manko mit entsprechenden Mods ausgebessert hat.

Viele Events werden nun nicht mehr automatisch ausgelöst, sondern es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.
Nur sind es sehr wenige Events, so das das Spiel zeitweise wie eine Wirtschaftssimulation herüber kommt.

Wer dieses Spiel spielt, will sich auch wie ein Staatschef in den Wirren des Zweiten Weltkrieges fühlen.
Das erreicht man aber nicht, wenn man sich stundenlang mit Schiebereglern und der Organisation seiner Armeen beschäftigt.
Klar gehört das auch zu so einem Spiel, nur sollte es nicht den Großteil der Zeit einnehmen.
Ich möchte mich lieber mit den Entscheidungen der damaligen Zeit herum plagen.

Verfolge ich die realen Ereignisse oder wähle ich einen anderen Weg?
Welche Konsequenzen hat mein Handeln?

Das sind die Fragen, die hier zu selten gestellt werden und deshalb wirkt das Spiel etwas farblos.

Dennoch ist es ein gutes Spiel!
Stärken der Vorgänger wurden mit interessanten Neuerungen versehen.
Wenn jetzt bald die ersten Mods erscheinen, wird dem Spiel auch die nötige "Würze" verliehen.

Sehr positiv finde ich auch, das ich bisher keinen einzigen Absturz hatte.
Auch in den entsprechenden Foren, finden sich nur wenige Anwender mit wirklich schwerwiegenden Problemen.
Natürlich gibt es ein paar Bugs und nervige Features, die aber relativ leicht mit den nächsten Patches abgestellt werden können.

Die meisten Spiele werden ja mittlerweile halbfertig auf den Markt geworfen.
Dieses Spiel ist ist eine wohltuende Ausnahme und wirkt technisch ausgereift.

Für Veteranen eine klare Kaufempfehlung.
Neulinge sollten sich auf ein Strategiebollwerk gefasst machen und vielleicht erst mal die Demo antesten!
Wer die nötige Zeit investiert, wird unweigerlich süchtig nach dem Spiel werden!

UPDATE PATCH 1.2:

Nun ist der heiß ersehnte Patch 1.2 erschienen.
Das wichtigste zuerst, ja die Performance wurde verbessert.
Das Spiel läuft nun größtenteils flüssig und kommt sogar an die HOI II Performance heran.

Insgesamt soll es an die 400 Änderungen mit dem Patch geben, wobei nur die wichtigsten zu nennen sind:
- Automatischer Handel ist nun möglich
- Eine "Auto-Slider" Funktion wurde eingebaut, so das man die Produktionsschieber nicht mehr ständig manuell einstellen muss
- Eine Tag und Nacht Ansicht für die Minimap wurde eingebaut
- Viele Textbausteine wurden korrigiert, da manche Texte sehr unsinnig klangen
- Problem beim Abspeichern des Spiels und einige Absturzursachen behoben
- Viele KI und Balancing Verbesserungen
- Provinznamen werden nun sofort eingeblendet

Das Spiel ist auch nach dem Patch 1.2 noch nicht perfekt, da die KI immer noch gerne etwas spinnt, aber spielbar ist es jetzt allemal.
Nun haben die Modder auch angekündigt mit ihrer Arbeit zu beginnen, was auf baldige Mods hoffen lässt!

UPDATE PATCH 1.4:

Vor wenigen Tagen erschien ein weiteres Update für das Spiel.
Wieder einmal wurde an der Performance geschraubt und ein paar kleinere Verbesserungen eingefügt.

Das ändert aber nichts daran, das dieses Spiel wohl für Tod erklärt werden kann.
Das liegt hauptsächlich daran, das es sich als "Unmodbar" herausgestellt hat.

Wichtige Befehle, die noch bei HOI2 benutzt werden konnten, fehlen oder sind so umständlich zu bearbeiten, das die Community kaum noch an diesem Spiel arbeitet.
Die einschlägigen Foren stauben langsam zu und das Erscheinen von "Arsenal of Democrazy" zeigt, das sich die Spieler lieber mit einem aufgemöbelten HOI2 vergnügen, als mit einem mittelmäßigem HOI3.

Die wirkliche Spieltiefe und den Suchtfaktor dieses Spiels, haben meiner Meinung nach immer die Mods ausgemacht.
Da aber kaum Mods erschienen sind und auch erscheinen werden, wird dieses Spiel langsam aber sicher aussterben...

Schade eigentlich!
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Um das herauszufinden, muss man sich freilich erst in die nicht gerade leichte Materie von "Hearts of Iron III" hineinfuchsen. Die Spiele der schwedischen Softwareschmiede gelten seit jeher als höchst komplex und schwer zu erlernen. Der neuste Teil der Weltkriegssimulation macht da keine Ausnahme. Die Vielfalt an Möglichkeiten erschlägt einen zunächst, vor allem die ausgeklügelten Produktionsketten und Forschungsprojekte, die man als Staatschef in die Wege leiten kann. Zum Glück bietet "HOI III" die Möglichkeit, einige Spielelemente komplett von der KI übernehmen zu lassen. Wer will, kann die Diplomatie, Spionage, den Handel und die Forschung vollständig vom Computer lenken lassen und sich selbst auf das Militär konzentrieren ... oder die Streitkräfte den virtuellen Generälen anvertrauen und sich auf die Heimatfront konzentrieren. Denn die wohl größte Änderung zum Vorgänger ist die neue Armeestruktur. Truppen sind nun in verschiedene Hierarchien gestaltet, an deren Spitze die Hauptquartiere (HQ) und die "Theater" stehen (also die jeweiligen Kriegsschauplätze). Denen kann man präzise Befehle erteilen, sie zum Beispiel anweisen, die Maginotlinie zu beschützen, Gibraltar einzunehmen oder Königsberg einzukesseln. Hat man das Prinzip erst verstanden, geht die Kriegsführung erstaunlich leicht von der Hand. Leider ist die Zuteilung der Truppen zu neuen Hauptquartieren oder Kriegsschauplätzen recht fummelig; hier wäre ein Drag&Drop-System sicher besser gewesen. Hinzu kommt die schon fast sträflich schlechte Hilfestellung der Tutorials, die man kaum als solche bezeichnen kann; in den sechs Tutorials werden gerade einmal die wichtigsten Menüs erklärt (die der gesunde Menschenverstand gerade noch selbst begreifen kann),während die komplexe Armeeführung völlig ausgespart wird. Verstehe das, wer will ... bei einem strategischen Kriegsspiel!
Umso besser ist dafür das Handbuch geraten, dessen Lektüre dringend empfohlen wird. Nur so wird einem die ganze strategische Tiefe dieses Programms bewusst, und man kann mit den verschiedenen Spielelementen experimentieren. Etwa mit der Diplomatie, die es ermöglicht, Einfluss auf andere Staaten zu nehmen und diese im "Ideologiedreieck" dem jeweils präferierten Machtblock anzunähern. Oder die Spionage, die hier eine wirklich wichtige Rolle spielt, da nur sie den Nebel des Kriegs (teilweise) lichtet und enthüllt, welche Truppen des Gegners wo stehen. Aber man kann auch durch Propaganda die Kriegsmüdigkeit im gegnerischen Staat erhöhen oder die Angst vor einem Nachbarstaat schüren. In der Forschung werden hingegen neue Waffen, Flugzeuge, Panzer, Militärdoktrine und Dechiffriermaschinen entwickelt, um im technologischen Wettlauf mitzuhalten. Dazu wiederum benötigt man eine starke Industrie, die aus den Rohstoffen (Metalle, Energie, seltene Materialien, Öl) Schiffe und Flugzeuge, Treibstoff und Nachschublieferungen herstellt. Konvois transportieren diese Güter zu den jeweiligen Kriegsschauplätzen; wehe dem, der seine Nachschubwege nicht schützt, denn dann sind die Truppen abgeschnitten und verlieren ihren Organisationswert bis zum völligen Verfall, und Panzer bewegen sich ohne Treibstoff schlicht nicht mehr vom Fleck. Hier greifen Produktion, Innenpolitik und Kriegsführung Hand in Hand und erfordern strategisches Geschick.
Auch sonst gibt es interessante Features zu entdecken. Wird der eigene Staat ausgelöscht, kann man unter gewissen Umständen als Exilregierung bei einem Verbündeten unterschlüpfen und mit - wenigen - Operationseinheiten dem verhassten Feind Nadelstiche versetzen. Vielleicht gelingt es sogar, Teile des eigenen Territoriums zurückzuerobern? Ebenso reizvoll sind die nationalen Entscheidungen, die Meilensteine des realen Geschichtsverlaufs simulieren. Und natürlich jede Menge politische Parteien, die in Demokratien in Wahlen gegeneinander antreten, historische Minister und Generäle, ausgesuchte Ereignisse, eine detaillierte Wettersimulation und und und ...
Ist "Hearts of Iron III" also die ultimative Weltkriegssimulation? Ein paar Macken trüben das Bild, unter anderem die oft hanebüchene Lage und Bezeichnung der sage und schreibe 15.000 Provinzen, die etwas nervigen Popups (vor allem bei Handelsangeboten) und das auch nach aktuellem Patch noch nicht sonderlich stimmige Balancing, das zu kuriosen Kriegssituationen führt. Im Testspiel kam es vor, dass Australien unvermittelt die friesische Küste besetzt, Italien in Schottland einmarschiert oder Belgien der Kommunistischen Internationale beitritt. Hier wird man noch einiges nachbessern müssen. Doch schon die jetzige Version zeigt das unglaubliche Potential dieses Ausnahmespiels und bietet eine taktische Breite, die alle vergleichbaren Titel vermissen lassen.
Grafisch gibt sich "Hearts of Iron III" in guter Paradox-Tradition eher zweckmäßig. Statt Schauwerten dominieren die trist-braunen Farben der Epoche; die zoombare Karte kann dennoch beeindrucken. Truppen werden wechselweise als Sprites oder Counterstacks dargestellt, Gefechte werden in einer statistischen Kampfansicht abgehandelt. Wer das für zu trocken hält, hat das Grundprinzip des Spiels nicht verstanden; der strategische Biss steckt hier im Detail, und Kämpfe entscheiden sich oft durch eine kluge Nachschubversorgung, fähige Generäle, eine durchdachte Armeestruktur und ein raffiniert gesetztes Hauptquartier, von dem aus man die Truppen befehligt. Strategiefans können sich auf jeden Fall reichlich austoben - über Jahre hinweg.

"Hearts of Iron III" ist damit auch in seiner dritten Verkörperung (trotz des miserablen Tutorials und ein paar Balancing-Problemen, die hoffentlich bald durch Patches behoben werden) ein absolutes Highlight und Meisterwerk. Casualspieler und RTS-Zocker sollten natürlich die Finger von den Eisenherzen lassen. Geschichtlich interessierte Strategiehasen, die die nötige Einarbeitungszeit nicht scheuen, werden sich hingegen im siebten Himmel wähnen.
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spaß:   
denn so wie das Spiel jetzt ist, macht es einfach keinen Spaß! Ich habe auch die beiden Vorgänger gespielt und weiß also wie ein HOI in Perfektion in etwa aussehen muss und davon ist der dritte Teil leider noch meilenweit entfernt.

Das anfängliche Manko der Spielgeschwindigkeit hat man mit dem Patch 1.2 für meine Ansprüche auf jeden Fall aus dem Weg geräumt. Das Spiel schreitet nun zügig voran und hängt sich nicht immer kurzzeitig zwischen Menüsprüngen o.ä. auf.

Die Neuerungen des Spiels finde ich genial, die Forschung und vor allen Dingen die Spionage sind sehr viel tiefer und komplexer und erlauben einem eine viel größere Auswahl an Möglichkeiten.

Bis hierhin ist soweit noch Alles in Ordnung und sehr ansprechend und motivierend, wenn da nicht die verflixte KI wäre. Die wirklich ganz großen, unerträglichen Schwachpunkte sind die komplett verplanten Produktionen der computergesteuerten Nationen und zwar von den ganz großen, so wie UK oder Japan. Wozu braucht man denn bitte schön über 200 Transportschiffe? Man kann ja sehr schön das eigene Land auf Vordermann bringen und Alles bis ins kleinste Detail vorausplanen, aber wenn der Gegner dann kaum Kampfeinheiten produziert hat, dann ist eine richtige Spaßbremse.
Des Weiteren ist die KI nicht in der Lage zu entscheiden, wo welche Einheiten am Dringendsten benötigt werden und lässt dadurch ganze Frontabschnitte unbesetzt und schickt die Einheiten in ganz andere Gefilde, wo sie überhaupt nichts zu suchen haben.
Die KI zieht das Spiel dermaßen in die Tiefe, daß man hier nicht mehr von Spielspaß reden kann, besonders in Anbetracht der für ein Spiel benötigten Zeit.

Man hat also an den richtige Stellen von HOI2 angesetzt und sie weiter verbessert, aber um das Spiel genießen zu können, wird man wohl noch bis Patch 1.6-1.8 warten müssen.
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Vor 14 Monaten von Dennis Etzweiler veröffentlicht
Super !! Ein "Muss" für alle WW2 interessierten !
Hearts of Iron 3 ist ein Super Spiel!! Es gibt kaum ein WW2 Strategie-Spiel mit so einem beeindruckenden Tiefgang.
Ich kann es jedem nur empfehlen. Lesen Sie weiter...
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