Kurzbeschreibung
An der Ostküste Rügens, zwischen Straßnitz und Binz, sollte auf Befehl Adolf Hitlers ein gigantisches Seebad der NS-Organisation 'Kraft durch Freude' entstehen. Geplant für 20.000 Menschen, entwickelte sich dieses Gelände schnell zur größten Baustelle des Reiches. Der Rohbau war bis 1939 errichtet, doch zur Vollendung kam es nicht mehr. Nach Kriegsende begann die DDR-Volksarmee, das Gelände für sich zur nutzen, es wurde militärisches Sperrgebiet. Sein der 'Wende' erstmals der Öffentlichkeit zugänglich, kamen mit den staunenden Urlaubern auch die Immoblienspekulanten. Das große Streiten beginnt.
Über den Autor
Rostock, Jürgen: Stadtplaner und Publizist. Studium der Polygraphie und der Angewandten Mechanik an der TU Dresden, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für maschinelle Rechentechnik TU Dresden, 1968-90 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Städtebau und Architektur der Deutschen Bauakademie, Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Städtebaus, 1980 Promotion an der Fakultät für Bauwesen der TU Dresden über stadtökologische und städtebauliche Probleme. Mitglied des Kutatoriums der Stiftung NEUE KULTUR. Gegenwärtig Arbeit zum Aufbau eines Museums für Arbeits- und Sozialgeschichte des Nationalsozialismus in Prora/Rügen, zahlreiche Veröffentlichungen. Bücher im Ch. Links Verlag: »Paradiesruinen. Das KdF-Seebad der Zwanzigtausend auf Rügen« (mit Franz Zadnicek), 1992. Zadnicek, Franz: Jahrgang 1954, Fotograf, Mitglied im BBK, Fotograf am Stadtmuseum Dresden, zahlreiche Personalausstellungen in München, Prag, Chemnitz, Leipzig, Dresden, Prora. Bücher im Ch. Links Verlag: »Paradiesruinen. Das KdF-Seebad der Zwanzigtausend auf Rügen« (mit Jürgen Rostock), 1992.
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