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Paradies Gebundene Ausgabe – 23. August 2005


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Wagenbach, K; Auflage: 1., Aufl. (23. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3803131960
  • ISBN-13: 978-3803131966
  • Originaltitel: Paradise
  • Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 3,5 x 22,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 107.923 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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„Irgendwo in meinem Herzen wusste ich, dass noch schlimmer genau das war, was ich verdiente.“ Hannah Luckrafts Leben, knapp 40 Jahre alt, dümpelt in ‚beunruhigender Schieflage’. Je aussichtsloser die Situation für die Alkoholikerin, desto tiefer wird ihre Sehnsucht nach dem Paradies -- ein Roman der Spitzenklasse!

„Und das ist die Lektion des Lebens: Was voll ist, wird geleert werden.“ Hannah erwacht in einem Hotel, keine Ahnung und Erinnerung vom Wo, Wann oder Woher. Es passiert nicht viel in dem Roman, statt dessen lotet die Ich-Erzählerin ihre Seele aus: da gibt es tiefe Abstecher in die Kindheit und die Wehmut über das Ende eines behüteten Daseins, da ist die berufliche Aussichtslosigkeit, die Trauer, ständig aus den ‚Kurven des Jetzt getragen zu werden’ und die große innere Leere und Einsamkeit nach so vielen schrägen Typen. Doch dann lernt Hannah Robert kennen.

Ungemein eindrucksvoll lässt A.L.Kennedy ihre Protagonistin ein trostloses und perspektivloses Leben schildern. Die Ehrlichkeit und Offenheit mit der dies geschieht imponiert zutiefst, die bedrückende Chancenlosigkeit berührt. Langsam, ohne große Handlung gerät der Leser mit in den Sog von "lebhaften 40 Prozent Vollkommenheit“, folgt Hannah auf ihrem Weg der Selbstzerstörung. „Wie es passiert ist immer eine lange Geschichte.“

A.L. Kennedy schreibt gnadenlos, das ist nicht der erste Roman, der ihre ausgefallene, kompromisslose und unkonventionelle Art dokumentiert. Mal krass, erbarmungslos, fast grob, dann wieder einfühlsam, zärtlich. Wunderbar sarkastisch zeichnet sie diese Hannah, witzig und brillant und pointiert denkend, dann wieder melancholisch und in depressive Aussichtslosigkeit verfallend. Genial erfasst die bizarren Stationen eines Alkoholikers, Rausch, Visionen, Alpträume, Filmrisse, diese unendliche Hilflosigkeit aller, die Hannah kennen und lieben „...direkt vor ihm steht dieses glatte, große, eiskalte, herrlich sexy Scheissglas Bier.“

Die sprachlichen und stilistischen Schattierungen des Romans sind ebenso vielschichtig wie die Phasen eines Trinkers. Das unerschöpflich scheinende Vokabular, die fast ergreifenden Schilderungen der Etappen zwischen Entzug und voller Dröhnung, Darstellungen bis hin zur Lautmalerei im Rausch machen den Roman zu einem ausgesprochen klugen und fesselnden, sinnlichen, aber auch bedrückenden Lesestoff. „Geh, hol die Flasche. Und mein Glas.“--Barbara Wegmann

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alison Kennedy, geboren 1965 im schottischen Dundee, gehört zu den meistbeachteten Autorinnen in Großbritannien und gewann mehrere Preise. Sie lebt als Autorin, Filmemacherin und Dramatikerin in Glasgow.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 25. Januar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Hannah Luckraft, die Heldin des Romans ist Alkoholikerin, 36 Jahre alt und trinkt seit Schulmädchenzeiten. Sie ist besonders sensibel, intelligent und hat irgendwann einmal begriffen, dass diese Welt ein Irrsinn ist den, man ohne Alkohol eigentlich gar nicht ertragen kann. Sie kommt aus keiner „Katastrophenfamilie“, hat ganz liebevolle Eltern, die sich mögen und die auch ihre Kinder lieben. Hannah trinkt eigentlich gegen diese Eltern und vor allem gegen die Mutter, die im Leben alles richtig macht. Sie ist gütig, doch die einzige Form von Liebe, die diesen Namen eigentlich verdient, ist die Sorge, die mütterliche Sorge. Hannah trinkt sich „das Hirn weich“, trinkt sich um den Verstand, sagt, ich habe ein goldenes Herz und wirft bei diesem Ausspruch eine Rollstuhlfahrerin aus dem Stuhl. Da spielt so ein „Güte-Grausamkeitsmoment“ hinein, denn sie sagt sich, das wird so wie so passieren, also lasse ich es passieren.
Es sind die berufliche Ausweglosigkeit, die Wehmut über das Ende einer behüteten Kindheit, die Sehnsucht nach Freunden und Familie, schließlich die Sehnsucht nach dem Paradies. Das Hauptthema ist, wie kann ich existieren, ohne das ich mich betrinke, oder sonst einer anderen Sucht erliege? Man braucht ja einen Freund in dieser kalten Welt, an dem man sich wärmen kann. Und für Hannah ist eben der beste und verlässlichste Freund der Alkohol. Ihr Zustand ist dauerhaft und unheilbar. Der Rausch ist, wie Liebe, ein ästhetischer Zustand, ein Berauschungszustand. Und dann ist da auch immer wieder die Rede vom Tod. Die Protagonistin sagt einmal explizit:“ Trunkenheit ist die Gnade eines vorübergehenden Todes“. So beschert ihr der Alkoholismus ständig diesen kleinen Tod.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Barbara Dobrick am 27. Oktober 2005
Format: Gebundene Ausgabe
„Ich bin Trinkerin, und Trinker sind durchlässig und saugfähig", sagt Hannah. Sie trinkt seit ihrer Schulzeit. Nun ist sie knapp vierzig. Auf den ersten Buchseiten lernen wir sie kennen nach einem so vollständigen Filmriss, dass sie nicht weiß, an welchem Ort sich das Hotelzimmer befindet, indem sie aufgewacht ist.
Sich erinnernd setzt Hannah nach und nach ihr Leben wieder zusammen als wäre es ein Puzzlespiel. Und dieses Leben ist bestimmt von dem einen Gedanken, dem Gedanken ans Paradies. Das Paradies ist der erste Schluck oder der nächste. Das Paradies ist der nur schwer zu erreichende „ideale Grad der Trunkenheit". Aber das Paradies ist nicht zu haben ohne die Hölle. Einmal denkt Hannah: „Ich bin nur noch eine grinsende Haut, über den Anbruch der Hölle gespannt. Es ist gerade noch genug von mir übrig, um entsetzt zu sein."
A.L. Kennedy erzählt von Hannah als einer Ertrinkenden, einer, die nach dem lebensrettenden Halt sucht und doch die Fluten nicht verlassen kann, die ihr bis zum Hals stehen und manchmal auch darüber hinaus.
Robert, der Mann, in den sich Hannah verliebt hatte, ist auch ein Trinker, der die Komplizenschaft mit Hannah genießt und dennoch nach einer Weile aufkündigt, weil er nicht mit ihr untergehen will. Hannahs Liebe zu Robert ist aussichtslos, so wie ihre Liebe zu ihren Eltern, zum Bruder. Sie enttäuscht alle und kann gerade das am wenigsten ertragen. Aber ihre Selbstbezichtigungen führen zu nichts, außer in den nächsten Rausch, ins nächste Vergessen.
Die Geschichte, die A.L. Kennedy uns erzählt, ist nicht besonders spektakulär, aber wie sie sie erzählt, ist eine Sensation.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klaus Grunenberg VINE-PRODUKTTESTER am 7. Oktober 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Mühevoll beginnt sich Hannah zu besinnen, sich zusammenzuflicken nach diesem Abend mit dem Struppeligen, der doch Frau und zwei reizende Kinder hat. Und warum tut er oder sie dies? Und ist das Paradies doch schon unter uns, hier auf Erden, dort wo der Apfelbaum steht und blüht?
Alles Fragen, die man sich stellt, um diesen Roman mitzuerleben, richtig einzutauchen in die Phasen von Sucht und der Zeit danach. Wo es zu ganz genauen Hirnarbeiten kommen kann, zu ganz klaren Umrissen auch und dann wieder hin zu der Erwartung, hin zu Träumen, hin zur Wirklichkeit.
A.L. Kennedy hat mit diesem großen Roman einmal mehr aufgezeichnet, wie es sich anfühlt in der Einsamkeit, wie die Sehnsucht nach der Kindheit sich einstellt und doch wieder die Wirklichkeit, die Alltäglichkeit überfallartig (gottseidank!) zurückkommt, wenn man nur will. Wenn man sich nur herauswagt aus der eingeschlossenen Einsamkeit.
Genau, so ist es mit den Menschen und deshalb ist es gut, daß A.L. Kennedy sich wiederum traut, krass und einfühlsam, mit ungeheurem Humor und auch ehrlich all das zu zeigen, was eben auch existiert, die Sucht nach dem Pradies, die sich im Alkohol oder der ungeheuren Sucht nach der Nähe des Menschen ausdrücken kann und soll. Besser im Letzteren, ohne das Maß nach dem anderen zu verlieren.
Gleichzeitig ist dieser Roman auch ein Bild europäischer Zivilisation mit der Sehnsucht nach alkoholischen Getränken, nach dem billigen Abenteuer auf Sportplätzen und dergleichen, also den kleinen Genüssen des Lebens.
Einfühlsam immer und hart und scharf getroffen ab und zu, diese Mischung im Roman ist das Kennzeichen dieser großen Romanschreiberin, von der wir sicher noch manches lesen werden.
Man muß es langsam und mit Genuss lesen und in sich entwickeln lassen, dann kommt die Wirkung, wie nach einem guten Schluck.
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