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Papst-Entzauberung: Das wahre Gesicht des Joseph Ratzinger und die exakte Widerlegung seiner Thesen
 
 
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Papst-Entzauberung: Das wahre Gesicht des Joseph Ratzinger und die exakte Widerlegung seiner Thesen [Gebundene Ausgabe]

Hubertus Mynarek
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833480335
  • ISBN-13: 978-3833480331
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 17,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Hubertus Mynarek
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ratzinger-Papst gesungen, auf seine Ausnahme-Intelligenz, auf ihn als größten Theologen, der als einziger auf Augenhöhe mit den rationalistischsten Geistern der Gegenwart zu diskutieren verstehe, der die Versöhnung von Glaube und Vernunft zustande gebracht, der kirchen- und religionskritischen Aufklärung ihre Grenzen und Schwächen aufgezeigt habe.
Das vorliegende Buch zeigt in nüchterner, aber nie langweiliger, vielmehr höchst interessanter, konkret-anschaulicher Analyse, was an diesen Lobeshymnen auf den Papst wirklich dran ist. Es ist ein Enthüllungsbuch im besten Sinn des Wortes, indem es außerdem unbekannte bzw. fast vergessene Details aus Leben, Wirken und Reden des Papstes an den Tag befördert und auf diese Weise ein ganz neues, alternatives, viel objektiveres und umfassenderes Bild seines wahren Charakters und der Qualität seines Schrifttums erstellt. Punkt um Punkt wird auch Ratzingers Regierungsprogramm kritisch hinterfragt und seine Stellung zu allen gesellschaftlichen und politisch relevanten Themen sowie zum Islam in die Darstellung einbezogen. Einen besonders süffisanten Aspekt des Buches stellt die Entlarvung der Haltlosigkeit vieler Presseberichte über den Papst dar. Das Buch erfüllt alle Kriterien, um als das Standard-Werk der Aufklärung in Sachen Ratzinger zur Geltung zu kommen. "Ich möchte ausdrücklich sagen, dass ich gerade auch aus den kritischen Rezensionen viel gelernt habe. Am meisten bereichert und belehrt fühle ich mich durch die Ausführungen von Hubertus Mynare.In allen Zeitungen, Zeitschriften, auf allen TV-Kanälen wird das Loblied auf den Ratzinger-Papst gesungen, auf seine Ausnahme-Intelligenz, auf ihn als größten Theologen, der als einziger auf Augenhöhe mit den rationalistischsten Geistern der Gegenwart zu diskutieren verstehe, der die Versöhnung von Glaube und Vernunft zustande gebracht, der kirchen- und religionskritischen Aufklärung ihre Grenzen und Schwächen aufgezeigt habe.
Das vorliegende Buch zeigt in nüchterner, aber nie langweiliger, vielmehr höchst interessanter, konkret-anschaulicher Analyse, was an diesen Lobeshymnen auf den Papst wirklich dran ist. Es ist ein Enthüllungsbuch im besten Sinn des Wortes, indem es außerdem unbekannte bzw. fast vergessene Details aus Leben, Wirken und Reden des Papstes an den Tag befördert und auf diese Weise ein ganz neues, alternatives, viel objektiveres und umfassenderes Bild seines wahren Charakters und der Qualität seines Schrifttums erstellt. Punkt um Punkt wird auch Ratzingers Regierungsprogramm kritisch hinterfragt und seine Stellung zu allen gesellschaftlichen und politisch relevanten Themen sowie zum Islam in die Darstellung einbezogen. Einen besonders süffisanten Aspekt des Buches stellt die Entlarvung der Haltlosigkeit vieler Presseberichte über den Papst dar. Das Buch erfüllt alle Kriterien, um als das Standard-Werk der Aufklärung in Sachen Ratzinger zur Geltung zu kommen.

"Ich möchte ausdrücklich sagen, dass ich gerade auch aus den kritischen Rezensionen viel gelernt habe. Am meisten bereichert und belehrt fühle ich mich durch die Ausführungen von Hubertus Mynarek."
Joseph Ratzinger

Über den Autor

Hubertus Mynarek, geboren 1929, studierte katholische Theologie, Philosophie und Psychologie. Ab 1966 arbeitete er als Theologieprofessor in Bamberg, ab 1968 hatte er den Lehrstuhl für vergleichende Religionswissenschaft in Wien inne. 1971-72 war er Dekan der Theologischen Fakultät. 1972 wurde ihm die kirchliche Lehrbefugnis und der Lehrstuhl entzogen. Er ist Autor vieler Bücher, u.a. "Eros und Klerus", "Ökologische Religion", "Religiös ohne Gott?", "Mystik und Vernunft".

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24 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Its the theology - stupid! 5. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Opfer der Schwierigkeiten, die der Katholizismus mit der Moderne hat, hat das vorliegende Buch geschrieben.

Hubertus Mynarek schreibt als Priester und Theologieprofessor 1972 einen offenen Brief an Papst Paul VI und beklagt darin das Zölibat, sowie ein allgemeines Demokratiedefizit in der Kirche. Noch im selben Jahr tritt er aus und heiratet. Seitdem veröffentlicht er kirchenkritische Literatur.

In diesem Buch nimmt er sich beide Volkskirchen des dt. Sprachraums vor, denen er nicht einmal die Existenz Jesus von Nazareths als historische Tatsache zugesteht. Das Christentum sei, wegen des Dogmas von der Trinität, auch nicht wirklich eine monotheistische Religion, was zumindest das Judentum und der Islam von sich behaupten könnten. Von daher greift er den Vernunftbegriff Benedikts und sein Gottesbild in dessen Regensburger Rede vom 12.09.06 an. Die schlechte Meinung von der menschlichen Vernunft, welche nicht als "Magd der Theologie" auftrete, teile er sich, nebst einer leidverherrlichenden Kreuzestheologie, mit keinem Geringeren als Martin Luther. Im übrigen sei das Abendmahl ein kannibalistischer Ritus. Von einem Theologen erwarte ich Kritik dann doch auf etwas höherem Niveau.

Hubertus Mynarek möchte den Papst entzaubern und die Koryphäe der Theologenzunft als biederen Handwerker ausweisen, was ihm nur unzureichend gelingt. Stattdessen kloppt er das Christentum in die Tonne. Der amtierende Papst wird sowohl als solcher als auch als Präfekt der Glaubenskongregation ("Inquisitor") ab 1981, an den sattsam bekannten üblichen Baustellen nicht ohne Grund entscheidend für den Reformstau mitverantwortlich gemacht. In seiner Enzyklika "Deus Caritas Est" könne der Papst nur "theologisch abgehoben" über die Liebe referieren. Seine Ausführungen entbehrten der Empirie. Daß auch Hans Küng, Kommillitone und Konzilskollege, späterer theologischer Gegner Benedikts, von Herrn Mynarek sein Fett abkriegt, beweist aber die aufgezeigte Stoßrichtung des Buches. Zudem: Was erwartet er in einem päpstlichen Lehrschreiben zu finden? Its the theology, stupid!

Der Autor wird dem Papst biographisch nicht gerecht. Kein Wort über Benedikts Zeit als Schüler im katholischen Bayern über dieses Attribut hinaus, übrigens auch kein Wort dazu, daß sich die Schulzeit des späteren Kirchenführers fast komplett mit der Nazizeit deckt, was sicher ebenso Einfluß auf seine Gesinnung erlangt haben dürfte, wie seine religiöse Überzeugung und seine kritische Einstellung zur Studentenrevolte. Fast schon komisch mutet dann an, daß Herr Mynarek die, gern konstatierte, Weltfremdheit des Papstes auch daran festmacht, daß dieser den "FIFA-Weltfußballer des Jahrhunderts," Pele, nicht einordnen kann, als ihm der Brasilianer 28 Jahre nach Beendigung seiner Laufbahn vorgestellt wird.

Benedikt XVI steht einer Institution vor, die ein seltsames Talent dazu hat, sogar hauptberufliche Anhänger zu erklärten Gegnern zu machen. Hinterher ist man sich dann keiner Schuld bewußt, wenn auch das Evangelium von Jesus Christus Schaden nimmt.

Ohne Zweifel tut es das, wenn in einer Kirche des Gottes, der die Liebe ist, Dinge wie der Fall Mynarek zuhauf vorkommen. Es würde ausgezeichnete Auslegung dieser Schriftstelle bedeuten, wenn dem Bischof von Rom unter bezug darauf endlich klar würde, wie sehr er sich gerade als Theologe während der letzten 40 Jahre schuldig gemacht hat. Trotzalledem schüttet Herr Mynarek das Kind in diesem Buch mit dem Bade aus. Es ist nicht wirklich Benedikt, den er hier der Scharlatanerie zeiht, sondern seine Religion, das Christentum. Dieses jedoch zurück bis zu dessen Gründervätern, Jesus und Paulus. Sagt er ersterem nur sinngemäß einen ambivalenten Charakter nach, nennt er letzteren einen "genialen Erstfälscher." Die Stiftung einer Religion durch Paulus sei nicht im Sinne des Nazareners gewesen.

Das vorliegende Buch von Herrn Mynarek ist eher eine grundsätzliche Kritik des Christentums, als eine Entzauberung des Pontifex Maximus, welcher ihm weitgehend als Sündenbock dient, dem er die Allerweltserklärung "Früher Wachhund, heute Hirte" nicht zugutehält, den er hier auch mit "Joseph Ratzinger alias Benedikt XVI" bezeichnet. Ein Ausdruck aus der Kriminalistik also, wie schon bei Paulus.

Ein Schelm der Böses dabei denkt!
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41 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Warum muss ein ausgewiesener Kenner der katholischen Kirche, ein exzellenter Religionswissenschaftler, der noch dazu einen brillanten Schreibstil pflegt, sein Buch bei einem sogenannten Autorenverlag herausbringen? Die Erklärung ist einfach: Die Bücher von Hubertus Mynarek ließen sich zwar mit der PR-Maschinerie der großen Verlage problemlos zu Bestsellern machen. Doch der Preis dafür wäre zu hoch - man würde sich den geballten Unmut der katholischen Kirche zuziehen. Und dieser Unmut könnte sich sehr schnell in den Geschäftszahlen auswirken. Allgemein gehaltene Religionskritik ist zwar gern gesehen und lässt sich gut als angeblicher Tabubruch verkaufen, wie die neuesten Bücher von Richard Dawkins ("Der Gotteswahn") oder Christopher Hitchens ("Der Herr ist kein Hirte") zeigen. Aber von Büchern, bei denen es konkret wird und gar Sankt Joseph (Ratzinger) vom Sockel des obersten Intellektuellen der deutschen Republik gestoßen wird, lässt man lieber die Finger. Das erlebte Hubertus Mynarek vor fast 35 Jahren bei seinem von einer Prozessflut begleiteten Buch "Herren und Knechte der Kirche", das immerhin in einer einzigen Auflage bei Kiepenheuer & Witsch erschien. Das erlebte er unter anderem mit dem Buch "Die neue Inquisition", das Mynarek, um es überhaupt veröffentlichen zu können, in einem Verlag herausbrachte, der einer umstrittenen Sekte nahesteht. Bezeichnend ist, dass ihm Letzteres noch immer von Beckmessern zum Vorwurf gemacht, der Boykott durch die Großverlage hingegen großzügig übergangen wird. Und das erlebte der heute 78-Jährige mit seiner kritischen Wojtyla-Biografie "Der polnische Papst", die nach dem Tod des De-facto-Heiligen schließlich in dem kleinen Freiburger Ahriman-Verlag erschien. Da es der ehemalige Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien nicht bei der medienüblichen weich gespülten Kirchenkritik belässt, sondern den "Wir sind Papst"-Deutschen auf dem Thron Petri nach Strich und Faden theologisch, politisch und intellektuell demontiert, blieb ihm kein anderer Weg, als die Veröffentlichung seiner "Papst-Entzauberung" selbst zu finanzieren.
Auch beim neuesten Werk von Hubertus Mynarek gilt: In einer Zeit der Gegenaufklärung, der immer stärkeren Verfilzung von Staat und Kirche und eines erneuerten Bündnisses von Thron und Altar sind seine Bücher Lichtblicke. Lichtblicke für Menschen, die angesichts der veröffentlichten Meinung an ihrer eigenen Meinung irre zu werden drohen, sich aber bei Mynarek an einer Haltung unbeirrbarer Vernunft aufrichten können.
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28 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von sisyphus
Format:Gebundene Ausgabe
Ungeachtet aller (berechtigten) Kritik, die man an H.Mynarek vorbringen kann: sein Buch über Papst Ratzinger ist hervorragend recherchiert und von einer unbeirrbaren kritischen Rationalität getragen (soweit das bei theologischen Auseinandersetzungen überhaupt möglich ist). Mynarek weist nach, dass bei näherem Hinsehen nichts, aber auch gar nichts übrig bleibt von der hochgelobten Intellektualität des bayerischen Papstes. Was übrig bleibt, sind die ebenso erzreaktionären wie ebendeshalb völlig unbrauchbaren Auslassungen eines ewigvorgestrigen Soutanenträgers zu den Anforderungen und Konflikten der Zeit. Was Ratzinger etwa zum Verhältnis Mann./.Frau sagt, ist so hanebüchen, dass man sich fragt, wie es Verlage geben kann, die das auch noch drucken. Mynareks Buch ist die Entlarvung einer modernen Wanderlegende, die nämlich eines Intellektuellen auf dem sogenannten "Stuhl Petri".
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