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Papaya mit Rosinen Gebundene Ausgabe – 3. April 2009


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Fünf Raben Verlag; Auflage: 1. (3. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935566204
  • ISBN-13: 978-3935566209
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.284.429 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Helmut Gotschy hat einen Roman über sein Leben verfasst. Als klar wurde, dass tatsächlich die Kinderlähmung den achtjährigen Helmut niederstreckte, brach nicht nur für die Eltern eine Welt zusammen. Für ihn selbst bedeutete es eineinhalb Jahre Krankenhaus, weitere sechs Jahre vierteljährige Klinikaufenthalte, Schmerzen und Bewegungslosigkeit. Schluss mit Fußball, Rennen, Laufen. Ich war geduldet als eine Art weiterer Torpfosten, erinnert er sich und ein bisschen Bitterkeit dringt schon noch durch. Doch irgendwann zwischen 16 und 20 hat er Schluss gemacht mit Einschränkungen, Rücksicht und Selbstmitleid. Ich war entschlossen, trotz meiner Behinderung ein ganz normales Leben zu führen. Ein ganz normales Leben wurde es zunächst erst mal nicht, nein er ließ es richtig krachen. Sex and Drugs and Rock n Roll lautete seine Maxime, der er so nah wie möglich kommen wollte. Er machte abenteuerliche Tramperreisen durch Indien und Afghanistan, die für die meisten Nichtbehinderten undenkbar gewesen wären und suchte sich dann einen Beruf, der ebenfalls ungewöhnlich und keinesfalls behindertengerecht war. Ich habe am Erfolg meines Buches keinen Augenblick gezweifelt. Und wieder einmal haben Optimismus und Tatkraft erneut seine Fesseln gesprengt! (Marianne Schneider-Langer, Südwest-Presse, Januar 2009) (Marianne Schneider-Langer, Südwest-Presse, Januar 2009)

Papaya mit Rosinen - Eine Reise durch ein entfesseltes Leben! Wolfgang ist mein Freund. Gemeinsam schreiten wir durchs Leben, bestehen ein Abenteuer nach dem anderen, eines atemberaubender als das andere. Wolfgang nimmt mich mit auf den Weg durch sein Polioleben, weil das auch mein Leben ist. Wir hatten beide Kinderlähmung und schlagen uns heute mit dem Post-Polio-Syndrom herum. Dieses Buch rockt. Es ist voller Ritchie Blackmores, Phil Collins und Rory Gallaghers, voller irischer Deftigkeit, Sri Lanka-Exotik, indischer Armut und afghanischer Brutalität, und immer wieder mal riecht man dabei irgendwo den intensiven Duft einer Tüte. Überhaupt ist dieses Buch voller intensiver Gerüche, duftend und stinkend zugleich, alles vermischt sich, wird pralles Leben. Wenn man so will, sind es zwei Romane. Der eine spielt in einem Ayurveda-Resort und hat in gewisser Weise Ähnlichkeit mit einem Liebesroman im klassischen Sinne, der andere Roman erzählt in spannenden Episoden die Geschichte eines Menschen, dem bei seinen Unternehmungen durch das Leben ständig seine Behinderung im Wege ist, wobei der Autor nie davor zurück schreckt, die durch die Behinderung eingebauten Bremsen zu ignorieren, sie in Kauf zunehmen, geradezu herauszufordern. (Lothar Epe, Polio-Forum; Januar 2009) (Lothar Epe, Polio-Forum, Januar 2009)

Das Schicksal stellt Weichen, wirft Menschen aus der Bahn. Für Helmut Gotschy, geboren in Neu-Ulm, markiert der 20. Juni 1961 eine einschneidende Zäsur: An diesem Tag erkrankt der Achtjährige an Kinderlähmung. Sie begleitet ihn seither. Schon das Buchcover von Papaya mit Rosinen thematisiert die Geißel. Ein zerknittertes Bild zeigt ein Südseeidyll, doch an einer Stelle ist es zerrissen, grad so, als wäre ein Stück Glas aus einem Spiegel geborsten, und dahinter lauert ein Rollstuhl. Die Idylle ist trügerisch, nichts erscheint sicher. Die Kunst wird sein, sich zu behaupten. Helmut Gotschy kämpft. Mit 18 Jahren hat er sich so weit erholt, dass er die Fesseln des Rollstuhls sprengen und sich ins pralle Leben stürzen kann. Im Buch tut das - eins zu eins - sein Alter ego Wolfgang. Die turbulenten 70er-Jahre sind angebrochen; mit Freunden trampt er quer durch Europa, bandelt mit Mädchen an und haut schon mal eine Monatsrate Bafög auf den Putz für eine Kiste Châteauneuf-du-Pape. Wenn nicht jetzt, wann dann? ... Der Literaturbetrieb habe sofort Interesse an dem Stoff gezeigt. Ein Zufall? Nein, widerspricht Gotschy, Fügung! (Roland Ray, Schwäbische Zeitung, März 2009) - Papaya mit Rosinen -, das gleich vorweg, lamentiert nicht, klagt nicht, ist weder Betroffenheitsbericht eines ach so leidvoll vom Schicksal Geplagten noch ein Hohelied auf die südasiatische Lebensweisheit und geistige Entschlackung mittels Einlaufs und Erbrechen (so die deutschen Übersetzungen für Ayurveda und Panchakarma ), vielmehr und das macht das Buch so interessant und auch vielschichtig die spannende Erzählung einer ungewöhnlichen Biografie, eines abenteuerlichen und zuweilen risikoreichen (Tramper-) Lebens zwischen Deutschland, Irland und dem damaligen Ziel aller Hippies, Indien. Es berichtet von der wilden Zeit des Sex and Drugs and Rock n Roll in den 1970er und 1980er Jahren, die bis heute nachhallt in den Erinnerungen der Altachtundsechziger und all derer, die diese Zeit prägte, bevor sie sich zum Mythos verklärte. (Monika Thees, Berliner Literaturkritik, Mai 2009) (Roland Ray, Schwäbische Zeitung, März 2009 und Monika Thees, Berliner Literaturkritik, Mai 2009)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Helmut Gotschy, Jahrgang 1953, baut seit 30 Jahren Drehleiern, die weltweit gespielt werden. Sein Fachbuch über den Bau einer Drehleier (ISBN 978-3927240506) erschien im Jahre 2000 und startet demnächst in die zweite Auflage. Jahrelang träumte er davon, sein bewegtes Leben in Worte zu fassen und zu Papier zu bringen. Nun liegt mit Papaya mit Rosinen sein erster Roman vor.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Padberg am 17. April 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Eine spannende gelungene Schilderung eines besonderen Lebens. Berührend in jedem Moment, sehr emotional, einfühlsam und einfach großartig!
Ich habe alles an einem Wochenende gelesen und konnte es einfach nicht weglegen. Ich fand es ganz toll.
Ein Buch mit sehr viel Tiefe. Jedes Kapitel macht neugierig auf das was im Nächsten passiert.
Mit Emotionen, Feinsinnigkeit und auch Humor hat Helmut Gotschy mich mit seinem Erstlingswerk begeistert und es stellt sich die Frage, wann kommt sein nächster Roman.
Ich habe es genossen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klaus-Günter Stamner am 17. Juni 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Der autobiografische Debütroman eines seit dem 8. Lebensjahr unter den Folgen der Kinderlähmung leidenden Mittfünfzigers ist erstaunlich gut und ohne Larmoyanz geschrieben. Während der Anwendungen einer Ayurveda-Kur auf Sri Lanka lässt der Autor mit einfallsreichen, assoziativen Übergängen wichtige Lebenssituationen und Erlebnisse vorbei ziehen, die nebenbei auch das Lebensgefühl der 70iger und 80iger Jahre widerspiegeln. Man fühlt mit ihm, wartet gespannt auf die nächsten Erlebnisse und ist nur enttäuscht, dass das Buch nicht ein paar hundert Seiten mehr hat!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Barbara Döring am 3. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Papaya mit Rosinen...
entführt in das Reich der betörenden Süße. Wenn nicht der ernste Hintergrund, das schwere Leben des Protagonisten, den Leser immer wieder in die Realität zurückholen würde.
H. Gotschy ist es gelungen das Krankheitsbild eines Polyo-Erkrankten für die Außenstehenden einfühlsam darzustellen. Er beschreibt sehr bunt, fast möchte man sagen unterhaltsam und beeindruckend das Leben und den Alltagskampf eines jungen Menschen, der den Einschränkungen einer Polyoerkrankung ausgeliefert ist. Der Leser lebt mit, leidet mit, hofft auf Veränderung zum Positiven und wird doch gnadenlos damit konfrontiert, dass diese Krankheit nicht zu heilen ist.
Die Kraft des Protagonisten, der Wille, dem Leben trotz der Behinderung alles abzutrotzen ist auf jeder Seite zu spüren. Das Buch kann man nicht zur Seite legen, nicht bevor die letzte Seite gelesen ist.
Der Leser wird bereichert, wenn er die tiefe des Textes an sich herankommen lässt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hartmut von Voigt am 2. August 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Er hätte auch resignieren können. - 1961, die letzte Polio-Epidemie in Deutschland. Aber es gab bereits die Schluckimpfung. "... die war nur alle halbe Jahre in der Schule oder beim Hausarzt und ich hatte da immer was anderes, mal Mumps, mal Masern, mal Röteln und zum Schluss dann eben Kinderlähmung." Seit dem Alter von acht Jahren begleiten Helmut Gotschy die Folgen dieser tückischen Krankheit. Sicher, die langwierigen Therapien waren erstaunlich erfolgreich. Aber - viele Menschen wissen das gar nicht - was an selbständiger Mobilität erreicht werden konnte, bleibt bei weitem nicht für das ganze Leben erhalten. Die überstrapazierten Muskeln und Nerven können irgendwann einfach nicht mehr. Helmut Gotschy war sich über diese unausweichliche Entwicklung im Klaren. So hat er als erfolgreicher Musikinstrumentenbauer (die faszinierende Drehleier ist sein Hauptthema) bereits frühzeitig für seine selbst konstruierten Drehleiern (andere Drehleiern baut er nach historischen Vorbildern) ausgeklügelte Methoden der halb- und vollautomatisierten Produktion entwickelt, um sich von vermeidbarer anstrengender Handwerksarbeit zu entlasten. - Auch heute, Mitte fünfzig und mittlerweile auf den Rollstuhl angewiesen, liegt ihm Resignation fern. Statt dessen hat er sein Leben aufgeschrieben, in "Papaya mit Rosinen", einem autobiografischen Roman. "Die Personen und Dialoge sind teilweise frei erfunden, wobei sich Ähnlichkeiten mit lebenden Personen nicht immer ganz vermeiden ließen. Alle Namen sind jedoch geändert." Den Rahmen bildet ein Aufenthalt in einem Ayurveda Resort in Sri Lanka. Die Erinnerungen an ein intensives Leben sind als Rückblenden integriert und entsprechen in Grundzügen den eigenen Erlebnissen.Lesen Sie weiter... ›
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