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Moviemans Kommentar zur DVD: Bild und Ton sind altersbedingt etwas unter heutigen Standards, masteringtechnisch wurde aber gute Arbeit geleistet. Die Extras umfassen eine Bio- und Filmographie von Eisenstein, eine Bildergalerie und eine 16-Minuten-Doku über die verschiedenen Musikfassungen. Eisensteins Film war bahnbrechend in puncto Montage-Technik und Kameraarbeit. Die Bilder und die Geschichte sind zeitlos fesselnd. Die Bedeutung des Werkes für die Entwicklung der Filmlogig und Filmästhetik ist unübersehbar. Ein Meilenstein der Filmgeschichte.Absolut sehenswert
Bild: Der Film ist fast 80 Jahre alt und die Kopie stammt aus dem staatlichen Filmarchiv der DDR. Die Abtastung kommt mit dem alten Material gut zurecht. Die Schärfe erreicht natürlich keine heutigen Stadards, liefert aber eine verhältnismäßig solide Tiefenschärfe. Das Bild bleibt stabil auch bei großflächigen Bildveränderungen - ein Beleg für ein sauberes Mastering - (00.20.13, Segelboote). Von guter Qualität sind die Zwischentitel.
Ton: Die Musikfassung der vorliegenden Version basiert auf den Kompositionen von Nicolai Krjunkow und wurden 1949 eingespielt. Altersbedingt klingt sie natürlich etwas gedrückt, aber niemals übersteuert. Der Film ist zeitweise mit einem sozialistisch gefärbten DDR-Kommentar gesegnet, wobei der Sprecher klangtechnisch gut verständlich und fehlerfrei herüberkommt. --movieman.de
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Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Russisch-Japanischer Krieg im Jahre 1905. Mit unmenschlichen Maßnahmen sollen zaristische Marine-Einheiten diszipliniert werden. Auf dem Panzerkreuzer Potemkin aber schwelt der unruhige Geist des Widerstandes. Zu allem entschlossen, will der Kommandant ein furchtbares Exempel statuieren: Die Weigerung, Verdorbenes zu essen, soll einer handvoll Matrosen das Leben kosten. Doch ein Schrei setzt dem allen ein Ende: Die Waffen nieder.
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Russland 1905: Auf der "Potemkin" bricht eine Meuterei aus, da die Matrosen die menschenunwürdige Behandlung, die ihnen die Offiziere zukommen lassen, nicht mehr über sich ergehen lassen wollen. Unter der Führung des Matrosen Wakulintschuk gelingt der Aufstand, jedoch wird der Revolutionsführer ermordet. Die Nachricht von der Meuterei verbreitet sich wie ein Lauffeuer unter der Bevölkerung von Odessa. Die Menschen strömen in den Hafen, um die Besatzung der "Potemkin′" zu unterstützen. Sie versammeln sich auf der monumentalen Hafentreppe, die direkt zum Meer hinunter führt. Diese Treppe wird zum Schauplatz des grausamen Gegenschlags des Zaren-Regimes und ging als berühmte "Treppenszene von Odessa" in die Filmgeschichte ein.
Der Film gilt heute noch als ein Meilenstein der Filmgeschichte. "Panzerkreuzer Potemkin" ist in 2003 in den Filmkanon aufgenommen worden. Der Filmkanon wurde auf Initiative der Bundeszentrale für politische Bildung mit einer 19-köpfigen Expertenkommission zusammengestellt und soll jungen Menschen das Filmgenre