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Panopticon

Isis (Rock), Isis, Isis Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (18. Oktober 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Ipecac (Soulfood)
  • ASIN: B0002Z83KC
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 122.285 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
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Produktbeschreibungen

Amazon.de

Wer sich auf Panopticon von Isis einlassen will, der sollte sich erstens eine ungestörte Stunde ausbitten, zweitens seine Anlage bestmöglich zum Klingen bringen und sich drittens für hinterher erst mal nichts vornehmen, denn dann ist man ziemlich erschlagen. Kein Stück ist unter sieben Minuten zu haben, aber Langeweile gibt es keine Sekunde.

Wurden Isis aus Boston mit ihren ersten Alben noch als Neurosis-Jünger angesehen, so haben sie sich spätestens jetzt völlig freigeschwommen und müssen nur noch sich selbst als Messlatte akzeptieren. Die sieben Songs auf Panopticon folgen alle einem ähnlichen Schema: von ruhigen, psychedelischen Intros über mächtige Breitwand-Stoner-Riffs, die meist spärlich mit Gesang bestückt sind, um dann wieder in fließende und gleitende und fliegende Passagen auszuufern, die einen völlig in die Versenkung fallen lassen. Der Gesang ist tatsächlich einer, nur noch selten hört man das Death-lastige Growlen früherer Tage, am ehesten fällt einem Opeth in ruhigen Gewässern ein. Ebenfalls kommen einem die Briten Amplifier in den Sinn, manchmal die Collagen von Porcupine Tree, oft genung aber stehen die Mini-Epen um das Konzept des Panopticon (des Allsehenden) referenzlos im Metal-Raum. Trotz der musikalischen Fähigkeiten der ziemlich anonymen Musiker wird selten gefrickelt, Solo-Einlagen passieren so gut wie nie.

Trotzdem oder gerade deswegen ist Panopticon ein spannender Trip, eine musikalische Traumreise, nach der man, wie gesagt, das Gehörte erst mal in Ruhe verdauen möchte. --Deborah Denzer


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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das große Fließen 28. Mai 2011
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
"Panopticon" aus dem Jahr 2004 gilt als eines DER Genre definierenden Alben des Post Metal; manche sagen auch, es wäre DAS Post Metal-Album schlechthin. Im Back-Katalog der 2010 auf eigenen Wunsch (und für meinen Geschmack zu früh) von uns gegangenen Band Isis stellt es in mancher Hinsicht ihren künstlerischen Zenith dar. Nicht daß Platten wie "In The Absence Of Truth" [2006] oder "Wavering Radiant" [2009] platterdings schlechter wären als "Panopticon" - sie sind es nicht, nur "Panopticon" bringt die auf dem Vorgänger "Oceanic" [2002] schon so beeindruckend ausformulierte Ästhetik des Isis-Sounds zur Perfektion, und mit der Vokabel "perfekt" soll man ja verdammt vorsichtig sein, aber bei "Panopticon" kann man sie guten Gewissens verwenden.
TOOLs Maynard James Keenan prägte die Fantasiekategorie "Thinking Man's Metal". Im Zusammenhang mit Isis ist dieser Begriff immer wieder gefallen, aber er ist unglücklich: Einerseits diskriminiert er herkömmliche Metal-Fans, andererseits ist die Musik von Isis bei aller handwerklichen Qualität und struktureller Stringenz alles Mögliche, nur kopflastig ist sie nicht. Isis ist (in Album- oder Konzertlänge genossen) purer Stream Of Consciousness. Das große Fließen. Wer diese Musik beschreiben möchte, ergeht sich zwangsläufig irgendwann stammelnd und mit den Armen rudernd in Besorgnis erregender Metaphorik, bei der vor allem Landschaften, Wetterphänomene, nicht zuletzt die Unendlichkeit des Universums eine Rolle zu spielen scheinen. Mit anderen Worten: Isis' Musik ist voller Emotionen.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Böige Winde bis zur Stärke 10 4. Mai 2006
Von Knut
Format:Audio CD
So etwas habe ich noch nie gehört! Die Musik von Isis packt einen direkt ab dem ersten Akkord und lässt dich auch lange nach dem letzten noch nicht los. Wenn ich richtig informiert bin, macht man die Kategorisierung Emo vor allem am Gesang/Geschrei fest. Das wäre in diesem Fall ein Fehler. Wenn irgendetwas in meinem CD-Regal die Bezeichnung emotional verdient hat, dann diese Scheibe! Und das trotz der Tatsache, dass hier eigentlich so gut wie gar nicht gesungen wird. Im Prinzip ist es fast ein Instrumental-Album, aber wie gesagt, Emotion pur. Wie sie es mit ihren gitarrenlastigen Soundwänden, die immer wieder spontan von Waffenstillstand auf Angriff schalten, schaffen einen durch die Mangel zu drehen ist schon beeindruckend. Wildes Gebolze ist es dabei nie, es ist einfach der enorme Druck, den sie fast klammheimlich aufbauen um ihn sich zum perfekten Zeitpunkt entladen zu lassen. Allein der Opener "So did we" könnte wegen mir den ganzen Tag lang in einer Endlosschleife laufen, ohne dass es mir zu dumm wird. Uneingeschränkte Empfehlung für all jene, die ihr Innenleben gerne mit akustischen Reizen verknüpfen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik die die Welt absolut braucht !!! 13. Januar 2005
Von kwichybo TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Ich habe mich noch nie so schwer getan, eine Band zu kategorisieren. Aber es will mir bei ISIS einfach nicht gelingen. Zu eigenständig ist diese Band, die den Hörer auch auf Ihrem mittlerweile 3. Album "Panopticon" auf eine sagenhafte Reise durch noch nie erahnte Klangwelten mitnimmt. Die 7 Songs sind durchgehend im langsamen Mid-Tempo und transportieren eine musikalische Intensität, die mir schon seit dem ersten Hören die Sprache raubt. Melancholie, Trauer, Verzweiflung...alles ist so spürbar nah. Stellenweise drohen einem die Tränen in die Augen zu schießen, kann diese aber grad noch zurückhalten. Schließlich ist man ja ein Mann. Stattdessen fließt man einfach mit. Mit dem lava-artigen Sound, der aus deinen Boxen dröhnt. Egal ob ISIS grad metallisch lospowern oder auf akkustischen Pfaden unterwegs sind. Der Sound dröhnt, dröhnt dröhnt...Man vergißt alles um sich herum. Ein bekanntes Musikmagazin hat geschrieben, das die MUSIK selber fast zur Nebensache wird. Und damit hat es sowas von Recht. Und was schreib ich eigentlich noch ? Kauf dir "Panopticon" und tauch ein in ein neues Zeitalter. Das Zeitalter, wo Heavyness nicht mehr ausschließlich durch schneller, fieser, härter Gehabe definiert wird. Ach ja, eines noch: Wer NEUROSIS mag, wird ISIS lieben. Höchstnote !
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
... wenn man bedenkt, das ISIS vor nicht allzulanger Zeit mit dem Ruf der Neurosis-Kopien (auch namentlich beschleichte mich vor Jahren etwas...), so schält die Band auf Mike Pattons Ipecac-Label immer exakter das zum Vorschein, was ihr ureigenster Stil sein könnte. Noch immer gibt es erfreulicherweise brachiale Passagen, die einem Klar machen, wo die Wurzeln der Band liegen - im Hardcore Marke Neurosis. Jedoch - nimmt man einmal nur die Riffs unter die Lupe, ohne die brachiale Inszenierung mit Sunn-Amp-Sound und Fulltone-Verzerrern - werden Isis auch mit der Zeit noch etwas poppiger, als alleine schon auf dem Vorgänger Oceanic geschehen. Das ist nicht unbedingt schlecht, nur spätestens jetzt will der Gesang immer weniger zum Konzept passen. Mir hätte spätestens nun die Panopticon rein instrumental besser gefallen, als mit dem - wie ich finde - unnötig mit Hardcore-Geschrei versehenen Stil. Und er klang noch nie sonderlich gekonnt, eher atemlos und meist auch ziemlich schräg an der gespielten Tonlage vorbei. Da wollen die "grungigeren" Vocal-Passagen, die hier etwas mehr vertreten sind, besser zum Gesamtbild passen.
Wie dem auch sei, Isis habe ich vor kurzem in Karlsruhe im Substage gesehen, und war völlig begeistert (auch wenn der Gesamtsound vom Mixer durch übertriebene Lautstärke in ein Wummern umgewandelt wurde). Besonders umgehauen hat mich der allererste Track der Show, der gleichzeitig der erste Track auf Panopticon ist. Live kam aber noch ein Intro hinzu, was leider völlig auf der CD fehlt. Nun fängt die CD sofort und ohne Umschweife an zu rocken, was irgendwie seltsam ist - ohne ambientartigen Spannungsaufbau wirkt diese geniale Brachialität etwas halbstark. Aber das ist nun wirklich ein Detail. Wem Oceanic gefallen hat, sollte hier zugreifen!
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Veröffentlicht am 24. November 2010 von Etheriel
2.0 von 5 Sternen Naja
Als Tool Fan bin ich auf diese Band gestoßen und habe mir diese Scheibe blind gekauft. Da Tool Bassist Justin bei einem Song mitwirkt dachte ich die Platte kann nur genial... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2007 von Alex
5.0 von 5 Sternen Vertontes Leiden
ich habe schon viel Musik gehört. Wirklich viel Musik gehört. Aber diese Scheibe verdient einfach nur ein "Buuuahhhh". Unglaublich, was diese Jungs hier geschaffen haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2007 von Markus Michalke
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!
Ruhig, ausgetüftelt und spannend, anspruchsvoll, atmosphärisch und ätherisch; ab und zu ein Hardcore-ähnlicher Schreigesang und das alles von ausgezeichneten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. April 2007 von Nihilo
4.0 von 5 Sternen !!!
Westzeit

Boston ist offensichtlich ein gutes Pflaster für Institutionen, die die Welt nicht mehr unverändert zurücklassen: Mission Of Burma, Ally McBeal... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juli 2006 von Krystoff
2.0 von 5 Sternen Panopticon
Ich kann die ganze Euphorie über das neue Isis-Machwerk leider nicht teilen. Ich versteh sie ehrlich gesagt auch nicht! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2005 von Mannaus Szene24
5.0 von 5 Sternen Klangwelten.....
...tun sich auf beim rezepieren dieser Band. Isis, das sind fünf Jungs aus Boston, die sich zusammen getan, haben um Musik zu machen die sich jeder Kategorisierung entzieht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2004 von soundgourmet
5.0 von 5 Sternen Geniealbum
Bitte, Winter, komm endlich. Die Musik dazu hab ich schon. Ein unglaubliches Stück Musik. Schon der Vorgänger ,Oceanic' ist als brillant zu bewerten, doch mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. November 2004 von Robert Huber
4.0 von 5 Sternen schönes Album
Panopticon ist schon ein kleines Meisterwerk !
Schöne Harmonien, dichte Atmosphere, schöne Arrangements und hebt sich auf jeden Fall weit von der Masse ab. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2004 von A. Duewel
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