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Panopticon


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Produktinformation

  • Audio CD (18. Oktober 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Ipecac (Soulfood)
  • ASIN: B0002Z83KC
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 123.567 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. So Did We 7:30EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  2. Backlit 7:43EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  3. In Fiction 8:58EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  4. Wills Dislove 6:47EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  5. Syndic Calls 9:39EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  6. Altered Course 9:57EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  7. Grinning Mouths 8:27EUR 1,29  Kaufen 

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Wer sich auf Panopticon von Isis einlassen will, der sollte sich erstens eine ungestörte Stunde ausbitten, zweitens seine Anlage bestmöglich zum Klingen bringen und sich drittens für hinterher erst mal nichts vornehmen, denn dann ist man ziemlich erschlagen. Kein Stück ist unter sieben Minuten zu haben, aber Langeweile gibt es keine Sekunde.

Wurden Isis aus Boston mit ihren ersten Alben noch als Neurosis-Jünger angesehen, so haben sie sich spätestens jetzt völlig freigeschwommen und müssen nur noch sich selbst als Messlatte akzeptieren. Die sieben Songs auf Panopticon folgen alle einem ähnlichen Schema: von ruhigen, psychedelischen Intros über mächtige Breitwand-Stoner-Riffs, die meist spärlich mit Gesang bestückt sind, um dann wieder in fließende und gleitende und fliegende Passagen auszuufern, die einen völlig in die Versenkung fallen lassen. Der Gesang ist tatsächlich einer, nur noch selten hört man das Death-lastige Growlen früherer Tage, am ehesten fällt einem Opeth in ruhigen Gewässern ein. Ebenfalls kommen einem die Briten Amplifier in den Sinn, manchmal die Collagen von Porcupine Tree, oft genung aber stehen die Mini-Epen um das Konzept des Panopticon (des Allsehenden) referenzlos im Metal-Raum. Trotz der musikalischen Fähigkeiten der ziemlich anonymen Musiker wird selten gefrickelt, Solo-Einlagen passieren so gut wie nie.

Trotzdem oder gerade deswegen ist Panopticon ein spannender Trip, eine musikalische Traumreise, nach der man, wie gesagt, das Gehörte erst mal in Ruhe verdauen möchte. --Deborah Denzer


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Steffen Frahm am 28. Mai 2011
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
"Panopticon" aus dem Jahr 2004 gilt als eines DER Genre definierenden Alben des Post Metal; manche sagen auch, es wäre DAS Post Metal-Album schlechthin. Im Back-Katalog der 2010 auf eigenen Wunsch (und für meinen Geschmack zu früh) von uns gegangenen Band Isis stellt es in mancher Hinsicht ihren künstlerischen Zenith dar. Nicht daß Platten wie "In The Absence Of Truth" [2006] oder "Wavering Radiant" [2009] platterdings schlechter wären als "Panopticon" - sie sind es nicht, nur "Panopticon" bringt die auf dem Vorgänger "Oceanic" [2002] schon so beeindruckend ausformulierte Ästhetik des Isis-Sounds zur Perfektion, und mit der Vokabel "perfekt" soll man ja verdammt vorsichtig sein, aber bei "Panopticon" kann man sie guten Gewissens verwenden.
TOOLs Maynard James Keenan prägte die Fantasiekategorie "Thinking Man's Metal". Im Zusammenhang mit Isis ist dieser Begriff immer wieder gefallen, aber er ist unglücklich: Einerseits diskriminiert er herkömmliche Metal-Fans, andererseits ist die Musik von Isis bei aller handwerklichen Qualität und struktureller Stringenz alles Mögliche, nur kopflastig ist sie nicht. Isis ist (in Album- oder Konzertlänge genossen) purer Stream Of Consciousness. Das große Fließen. Wer diese Musik beschreiben möchte, ergeht sich zwangsläufig irgendwann stammelnd und mit den Armen rudernd in Besorgnis erregender Metaphorik, bei der vor allem Landschaften, Wetterphänomene, nicht zuletzt die Unendlichkeit des Universums eine Rolle zu spielen scheinen. Mit anderen Worten: Isis' Musik ist voller Emotionen.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Knut am 4. Mai 2006
Format: Audio CD
So etwas habe ich noch nie gehört! Die Musik von Isis packt einen direkt ab dem ersten Akkord und lässt dich auch lange nach dem letzten noch nicht los. Wenn ich richtig informiert bin, macht man die Kategorisierung Emo vor allem am Gesang/Geschrei fest. Das wäre in diesem Fall ein Fehler. Wenn irgendetwas in meinem CD-Regal die Bezeichnung emotional verdient hat, dann diese Scheibe! Und das trotz der Tatsache, dass hier eigentlich so gut wie gar nicht gesungen wird. Im Prinzip ist es fast ein Instrumental-Album, aber wie gesagt, Emotion pur. Wie sie es mit ihren gitarrenlastigen Soundwänden, die immer wieder spontan von Waffenstillstand auf Angriff schalten, schaffen einen durch die Mangel zu drehen ist schon beeindruckend. Wildes Gebolze ist es dabei nie, es ist einfach der enorme Druck, den sie fast klammheimlich aufbauen um ihn sich zum perfekten Zeitpunkt entladen zu lassen. Allein der Opener "So did we" könnte wegen mir den ganzen Tag lang in einer Endlosschleife laufen, ohne dass es mir zu dumm wird. Uneingeschränkte Empfehlung für all jene, die ihr Innenleben gerne mit akustischen Reizen verknüpfen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kwichybo TOP 1000 REZENSENT am 13. Januar 2005
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich habe mich noch nie so schwer getan, eine Band zu kategorisieren. Aber es will mir bei ISIS einfach nicht gelingen. Zu eigenständig ist diese Band, die den Hörer auch auf Ihrem mittlerweile 3. Album "Panopticon" auf eine sagenhafte Reise durch noch nie erahnte Klangwelten mitnimmt. Die 7 Songs sind durchgehend im langsamen Mid-Tempo und transportieren eine musikalische Intensität, die mir schon seit dem ersten Hören die Sprache raubt. Melancholie, Trauer, Verzweiflung...alles ist so spürbar nah. Stellenweise drohen einem die Tränen in die Augen zu schießen, kann diese aber grad noch zurückhalten. Schließlich ist man ja ein Mann. Stattdessen fließt man einfach mit. Mit dem lava-artigen Sound, der aus deinen Boxen dröhnt. Egal ob ISIS grad metallisch lospowern oder auf akkustischen Pfaden unterwegs sind. Der Sound dröhnt, dröhnt dröhnt...Man vergißt alles um sich herum. Ein bekanntes Musikmagazin hat geschrieben, das die MUSIK selber fast zur Nebensache wird. Und damit hat es sowas von Recht. Und was schreib ich eigentlich noch ? Kauf dir "Panopticon" und tauch ein in ein neues Zeitalter. Das Zeitalter, wo Heavyness nicht mehr ausschließlich durch schneller, fieser, härter Gehabe definiert wird. Ach ja, eines noch: Wer NEUROSIS mag, wird ISIS lieben. Höchstnote !
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Von Richard am 28. Dezember 2014
Format: Audio CD
Isis zählen als eine der Pionier-Bands des Post Metal. Vor allem das Vorgängeralbum "Oceanic" wird heute noch als Meilenstein des Genres angesehen und Isis auch nach ihrer Auflösung immer noch gefeiert. Jetzt soll das Album "Panopticon" beäugt werden.
Die 7 Songs bringen es schon alleine auf eine Stunde Spielzeit, also sind hier keine 0815-4 Minuten Songs zu erwarten, die Länge beschränkt sich auch auf 7-10 Minuten.
Schon der Opener "So did we" zeigt, was dieses Album auszeichnet. Ein sehr interessantes Wechselspiel aus laut-leise, schnell-langsam und ein geniales Wechselspiel aus Growl und einer sehr eigenwilligen klaren Stimme. Außerdem wird sehr viel Wert auf sich aufbauende Instrumentalabschnitte gelegt. Der Opener bringt diese Elemente am besten hin, er wird auch nicht umsonst von vielen als der vielleicht beste Post Metal Song bezeichnet.
Auch "Backlit" kann mit diesen Elementen punkten, vor allem die Vocals von Aaron Turner sind hier einfach überragend.
"In Fiction" baut sich erstmal 4 Minuten sehr atmosphärisch auf, um dann nach 4:45 Minuten erst so richtig auszubrechen. Auch ein sehr gelungener Song.
Lider können die nächsten 4 Songs dieses Niveau nicht so halten, da blieben mir auch nach mehrmaligem Hören nur ein paar Momente im Kopf hängen. Dies ist etwas schade (und auch eigener Musikgeschmack ;) ) und drückt die Note auf 9,25/10.
Positiv ist noch das Albumcover zu erwähnen, das ausgeklappt sogar noch besser aussieht und dem Namen des Albums alle Ehre macht.
Aus meiner Sicht konnte Isis weder vorher, noch später die Klasse vor allem der ersten 3 Songs erreichen. Auch wenn "Oceanic" und "In the Absence of Truth" doch echt gute Albums sind, aber an dieses Album kommen sie einfach nicht ran.
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