Ok, die Story ist dann doch recht dünn. Durch das Schwinden der Ozonschicht drehen ja wohl mal alle Tiere,
darunter Puma, Adler, Hunde, Bären usw. vollkommen durch.
In der heißen Wüste der Sierra Nova fallen dann ein paar Wanderer einer nach dem anderen, den im wahrsten Sinne
des Wortes "wilden Tieren" zum Opfer.
Die Effekte sind teilweise echt herrlich trashig, sowie auch der ganze Film ja wohl nicht ernst zu nehmen ist.
Aber irgendwie hat das ganze wieder eine Öko-Alibi-Seite, die aussagen soll: gib auf unseren Planeten acht und
wehe wenn sich die Natur, in diesem Falle, die Tiere der Sierra Nova, gegen uns stellen...
Typische Klischees und stereotype Charaktäre dürfen nicht fehlen, Leslie Nielsen spielt mal wieder (wie früher desöfteren) den erst ganz Netten, aber dann dann absolut rücksichtlosen Drückeberger, der sich natürlich mit
einem ausgewachsenen Grizzly anlegt. Obwohl recht gut in Szene gesetzt, ist diese Sequenz schlicht und einfach
lächerlich, da kein Mensch einem ausgewachsenen Grizzly nicht mal wenn er sehr stark wäre, das Wasser reichen könnte... Blödsinn hoch 10.
Wieso dann drei Sterne, relativ viel Gewalt für einen Film dieser Machart, durch den Trashfaktor wird der Filmgenuß noch etwas gesteigert, da die Effekte wirklich armselig sind und zu guter Letzt: dies ist ja wohl die Mutter aller Tierhorrorfilm, der sich mühelos in die Reihen, der Frösche, Vögel, Haie, Piranhas usw. eingliedern kann!
Trashiger Horrorfilm mit recht guten Darstellern!
jw