13.4.99, Saarbrücker Zeitung
Martin Bettinger ist mit dem "Panflötenmann" eine hinreißende Gesellschaftssatire geglückt, in der die Küßchen-Küßchen-Cliquen der Theaterfoyers ebenso vorkommen wie die Fitnesstudio-Besucher oder die Handlanger in einem Kaufhaus. Ein Buch, das man verschlingt, eine wunderbare Mischung aus Satire, Krimi und Love-Story.
3.3.99, Die Rheinpfalz
Mit der Verwechslung zweier Visitenkarten beginnt eine Liebesgeschichte der ungewöhnlichen Art, die Odyssee eines Diebes quer durch die Gesellschaftsschichten. Ironisch, lakonisch und frech ist dabei die Perspektive des Erzählers, und Bettingers Beschreibungen mögen mal witzig mal boshaft sein, sie treffen immer ins Schwarze. Eine Realsatire, in der beinahe jeder ein Stück von sich selbst und seiner Umgebung wiederfinden kann, und zwar lachend.