Produktbeschreibungen
An Bord eines riesigen Raumschiffes erwachen die Astronauten Payton (Dennis Quaid) und Bower (Ben Foster) aus tiefem Schlaf – ohne Orientierung, ohne jegliche Erinnerungen. Auf sich gestellt, bleibt den beiden nicht viel Zeit: Das Energiesystem des Raumschiffs steht kurz vor dem Zusammenbruch. Durch die engen düsteren Luftschächte macht sich Bower auf den Weg zur Brücke – die einzige Chance, dem Tod in der dunklen Unendlichkeit zu entgehen. Nur über Funk hält er Kontakt mit Payton. Doch es dauert nicht lange, bis beide feststellen, dass sie nicht allein an Bord sind …
In Pandorum begeben sich Hollywood-Star Dennis Quaid (The Day After Tomorrow) und Newcomer Ben Foster (Todeszug nach Yuma) auf eine lebensgefährliche Reise in eine ungewisse Zukunft. Unterstützung erhalten sie von Antje Traue als taffe deutsche Wissenschaftlerin Nadia. Vom Brandenburger Institut mit der Herstellung von DNS-Proben beauftragt, lernte sie schnell, unter den Extrembedingungen auf dem Raumschiff zu überleben. Mit Pandorum feiert die Wahlberlinerin Traue ihr internationales Debut und tritt in die Fußstapfen kampfstarker Actionheldinnen. Martial-Arts-Weltmeister Cung Le und Newcomer Cam Gigandet (Twilight – Biss zum Morgengrauen) komplettieren die Crew. In weiteren Rollen sind André M. Hennicke (Antikörper) und Wotan Wilke Möhring (Das Experiment) zu sehen.
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Der klaustrophobische Eindruck wird akustisch und optisch nachhaltig unterstützt. Auch die Idee, den Film über Bild-im-Bild mit dem Storyboards zu verknüpfen ist interessant, wenn auch eher für den Freak.
Bild: Der Kontrastumfang ist hoch. Im Dunkel der Raumschiffgänge bei grünem Neonlicht bleibt trotzdem noch die nähere Umgebung recht deutlich erkennbar. Konsolen auf der Kommandobrücke werden sehr scharf wiedergegeben (13.40). In Neonlichtszenen wirken Gesichter aufgeweicht, was aber bei diesem Licht völlig normal ist. Da der Film nahezu ausschließlich im Dunkeln oder unter grünem und blauem Kunstlicht spielt, ist eine Beurteilung der Farbwiedergabe schwierig. Auch in schnellen Bewegungen bleiben Nachzieheffekte bis auf ein paar Ausnahmen aus (33.50, 37.48, 38.05). Grieseln tritt nur gelegentlich in großen Helligkeitssprüngen auf.
Ton: Mit immensem Druck wird die Szene des Aufwachens von Bower absolviert. Der Surroundeindruck ist fundamental und wird von enormem Bassdruck belebt. Dialoge sind kraftvoll und vital und folgen auch Personen außerhalb des Centerfokus. Die deutsche Dolbytonspur klingt ein gutes Stück voluminöser als die DTS-Tonspur und die englische Dolbytonspur. Die Stimme von Bower im Schacht klingt sehr authentisch und klaustrophobisch. Gezielt werden akustische Effekte aus allen Richtungen mit großer Dynamik als Schockeffekt eingesetzt (19.20, 35.45). Vor allem Effekte aus den rückwärtigen Kanälen klingen bisweilen außerordentlich laut und drückend.
Extras: Der deutsche Kommentar geht weitgehend analog zu dem, was Christian Alvart auch im englischen Kommentar sagt. Insofern lassen sich die fehlenden deutschen Untertitel hier etwas verschmerzen. Jeremy Bolts Aussagen bleiben allerdings für den englisch unkundigen unverständlich. Interessant ist die Idee, den kompletten Film mit einem PiP zu versehen, dessen Fenster die kompletten Storyboardscans zeigt. --movieman.de

