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An Bord eines riesigen Raumschiffes erwachen die Astronauten Payton (Dennis Quaid) und Bower (Ben Foster) aus tiefem Schlaf – ohne Orientierung, ohne jegliche Erinnerungen. Auf sich gestellt, bleibt den beiden nicht viel Zeit: Das Energiesystem des Raumschiffs steht kurz vor dem Zusammenbruch. Durch die engen düsteren Luftschächte macht sich Bower auf den Weg zur Brücke – die einzige Chance, dem Tod in der dunklen Unendlichkeit zu entgehen. Nur über Funk hält er Kontakt mit Payton. Doch es dauert nicht lange, bis beide feststellen, dass sie nicht allein an Bord sind …
In Pandorum begeben sich Hollywood-Star Dennis Quaid (The Day After Tomorrow) und Newcomer Ben Foster (Todeszug nach Yuma) auf eine lebensgefährliche Reise in eine ungewisse Zukunft. Unterstützung erhalten sie von Antje Traue als taffe deutsche Wissenschaftlerin Nadia. Vom Brandenburger Institut mit der Herstellung von DNS-Proben beauftragt, lernte sie schnell, unter den Extrembedingungen auf dem Raumschiff zu überleben. Mit Pandorum feiert die Wahlberlinerin Traue ihr internationales Debut und tritt in die Fußstapfen kampfstarker Actionheldinnen. Martial-Arts-Weltmeister Cung Le und Newcomer Cam Gigandet (Twilight – Biss zum Morgengrauen) komplettieren die Crew. In weiteren Rollen sind André M. Hennicke (Antikörper) und Wotan Wilke Möhring (Das Experiment) zu sehen.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
102 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hat das Zeug zum Kult,
Von
Rezension bezieht sich auf: Pandorum (DVD)
Auch ich habe mich damals durch schlechte Kritiken vom Kinobesuch abhalten lassen - das war ein Fehler!Zwar bietet der Film nichts wirklich Neues und stellt eine Melange aus The Descent, Alien und Event Horizon dar, das Ganze ist aber optisch brilliant und sehr spannend in Szene gesetzt. Im Übrigen hat Paul W. S. Anderson, der Regisseur von Event Horizon, einem meiner Lieblingsfilme, hier mitproduziert. Dies erkennt man auch im düsteren Setting. Zur Handlung kann man oben alles nachlesen, sollte man aber nicht tun, denn der Film kommt am besten, wenn man darüber nicht allzu viel weiß. Die schauspielerischen Leistungen von Dennis Quaid und Co. sind gut, die Story ebenso. Vielleicht hätte der Film sogar noch besser gewirkt, wenn einiges mehr im Dunkeln geblieben wäre, aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Ich als überzeugter Science-Fiction-Fan bin jedenfalls sehr angetan und kann auch nur vermuten, dass der Film bei besserem Marketing ganz groß hätte rauskommen können. Dass dem nicht so ist, ist schade, da ja der Regisseur Christian Alvart Deutscher und offensichtlich begabt ist, was sich schon bei Antikörper andeutete, und der Film in Babelsberg entstanden ist. Daher sollte man nun wenigstens auf dem DVD- und Blu-Ray-Sektor seine Unterstützung für diesen Film leisten, zumal auch die Bild- und Tonqualität prima ist. KAUFEN! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
82 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schlechtes Marketing? Der Film ist doch klasse...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Pandorum (DVD)
Also ich konnte es beim besten Willen nicht erwarten, den Film PANDORUM im Kino zu sehen, auch wenn der Trailer vielleicht nicht so vielversprechend war. Aber ich wurde eines Besseren belehrt und finde diesen Film einfach hammermäßig.Was ich hierbei allerdings nicht verstehe, ist, wieso dieser Streifen in den Kinos (sowohl USA als auch in Deutschland) einfach floppt. Paramount macht doch sonst so gutes Marketing, und der Film ist doch einfach genial - kommt vielleicht nicht ganz an die Alien Filme ran, aber im Großen und Ganzen ist die Story doch echt klasse, der Weg zu einem neuen Planeten inklusiver Verschwörungsakte, mit denen der Zuschauer überhaupt nicht rechnet, seltsam mutierte Wesen, die einem schon ganz schön Angst einflößen, und allgemein die Top-Schauspieler tun einfach ihr Bestes. Die Synchronisation ist auch super verlaufen. Hat Thomas Danneberg den Dennis wieder super seine Stimme geliehen, und der schwarze Bösewicht wurde auch von Steven Seagals neuem Standardsprecher synchronisiert. Und natürlich, irgendwo gibt es ja immer Leute, die gewisse Filme verreißen, die Geschmäcker sind halt verschieden. Aber ich bin dennoch der Meinung, dass durch besseres Marketing und einem besseren Trailer die Kinos viel besser besucht worden wären. Ich hatte selbst schon einen Schreck bekommen, als ich mit knapp 20 Mann in einem riesigen UCI Saal saß. Aber naja, in den Top 10 der Kino-Charts ist der Film dann auch nicht zu finden. Der hat es sogar noch schwerer als das Remake von PELHAM 123 mit Travolta, was ich genauso nicht wirklich verstehe. Aber PANDORUM wird für mich auf jeden Fall einen Platz in meiner DVD Sammlung finden, und da werde ich bestimmt nicht der einzige sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Völlig losgelöst von der Erde....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Pandorum (DVD)
Im Jahr 2173 sind beinahe alle Ressourcen der Erde erschöpft. Das riesige Raumschiff "Elysium" verlässt den sterbenden blauen Planeten und unser Sonnensystem mit 60.000 Besatzungsmitgliedern in Richtung Tanis, ein Planet weit weg, der aber ähnliche Bedingungen wie die Erde aufweist und somit eine Überlebens- und Besiedelungsmöglichkeit für die menschliche Rasse bietet.Der Film "Pandorum" beginnt damit, dass die beiden Astronauten Bower (Ben Foster) und Payton (Dennis Quaid) aus einem jahrelangen Tiefschlaf erwachen, die Folge des langen Schlafes ist ein Gedächtnisverlust, der sie zunächst orientierungslos macht und der nur nach und nach Bruchstücke der Vergangenheit liefert. Die beiden Männer wissen anfangs weder, wo sie sind, noch was ihre eigentliche Mission war. Das rudimentäre Wissen über ihre eigene Funktion an Bord kommt langsam zurück und so versuchen sie die gemeinsam Bruchstücke ihrer Erinnerung zusammenzusetzen und Schlüsse zu ziehen. Sie reden über diesen Pandorum-Effekt, eine Art Weltraumkoller, der die Astronauten in eine Art Psychose mit Wahnvorstellungen drängt. Bower erinnert sich auch daran, dass die Reisenden ein Mutagen verabreicht bekamen, um besser mit die Lebensbedingungen auf Tanis zurechtzukommen. Anscheinend gehören sie beide zu dem Team 5, das für die Wachablösung dieses gigantischen Kolonialisierungsschiffes vorgesehen war. Doch vorerst scheint es, dass die beiden alleine sind. Die Energieversorgung des Raumschiffs steht kurz vor dem Kollaps und ihnen bleibt nur noch sehr wenig Zeit zur Rettung. Der junge Bower dringt in die düsteren Gänge des Raumschiffs vor, während der ältere und vorgesetzte Payton ihn über Funk durch die verlassenen Luftschächte und labyrinthartigen Gänge dirigiert. Bald merkt Bower, dass sie nicht alleine sind. Es gibt weitere Überlebende an Bord und sogar Bösartige menschenähnliche Kriegerwesen mit Hang zum Kannibalismus lauern in den dunklen Gängen. Der Weg zum rettenden Reaktor ist alles andere als ein Spaziergang... In den letzten Jahren gab es leider nur wenig nennenswerte Science-Fiction Filme, es lag fast schon der Verdacht nahe, dass das Genre in die Bedeutungslosigkeit abglitt. Immerhin gibt es derzeit wieder erfreuliche Belebungstendenzen. "District 9" wurde ein grosser Erfolg und nun liegt mit "Pandorum" wieder eine Genrevariante vor, die den Menschen bei der Erkundung ins All zeigt. Science-Fiction-Filme fungieren dann am besten, wenn sie neben der Vision auch noch ein Abbild ihrer Zeit präsentieren. Ein Spiegeln der Gegenwart und eine sich daraus ableitende Zukunft. Eigentlich sollte das Genre on Top sein bei all den zukunftsträchtigen Fragen und "Pandorum" ist zumindest der löbliche Versuch dazu. Regie der deutsch-amerikanischen Coproduktion führte Christian Alvart, der sich durch den Serienkillerfilm "Antikörper" bereits einen Namen gemacht hat. Sein Science-Fiction Beitrag pendelt zwischen mysteriösem Pessimismus und schnellgeschnittener Action der Marke "Jäger und Gejagte" hin- und her. Dabei sind die kriegerischen Wesen sehr gut gelungen und wirken angsteinflössend. Vielleicht wären etwas weniger hektische Schnitte und auch etwas weniger dominierende Computer Generated Imagery kein Fehler gewesen. Das Setting ist allerdings klasse und auch der Kameramann Wedigo von Schultzendorff leistet gute Arbeit. Auch die Darsteller Ben Foster, Dennis Quaid oder Cam Giganet in der Nebenrolle des jungen Gallo können überzeugen. Der hohe Spannungslevel des Anfangs kann leider nicht ganz gehalten werden, denn Alvart setzt zur Mitte mehr auf Action statt auf beklemmende Atmosphäre, dies führt zu einem unterhaltsamen Genrewerk mit Möglichkeiten, die leider aufgrund des "Bum Bum Faktors" nicht voll ausgespielt werden. Hier wäre mehr drin gewesen...trotzdem 4 Sterne, für ein mögliches Kultpotential ähnlich wie "Pitch Black" und vor allem auch für die längst schon überfällige Belebung des Genres. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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