Ein großer Wurf!
Das Songwriting ist wie immer: im deutschen Gothicbereich spitze, die Stimme von Jörg Kleudgen gewohnt knödelig aber manchmal überraschend wenig dunkel, was die Band eher in Richtung Gitarren-Wave als in die Gothic-Ecke rückt und die Varianz deutlich erhöht.
Das größte Plus gegenüber den alten Alben: Neuzugang Tom O'Connell hat den Alt-Grufties von THOU eine mächtige Vitalitätskur verpasst.
Sein Gitarrenspiel wechselt gekonnt zwischen erdigen The Mission und atmosphärisch-düsteren Fields of the Nephilim.
Anspieltipps: "How far can we go" sowie "Coming Home" mit gigantischen Melodien, die sofort ins Ohr gehen und dort bleiben.