Produktinformation
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Vor langer langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie erblickten sechs Cyborgs das Licht der Welt ohne zu wissen, dass sich ihre Wege einmal kreuzen würden. Unabhängig voneinander wurden sie als Säuglinge von ihrem Heimatplaneten Planet Rock auf die Erde gesandt, um den Funk zu retten. Doch das Universum führte die sechs vermeintlichen Menschenkinder zusammen, damit sie ihre Mission im Kollektiv erfüllen konnten. Crush, Maniak, Hennessy, Harry Van Halen, DJ Uppercut und Gregor Kanone spürten, dass sie für etwas Überirdischeres bestimmt waren: Das Ziel war es, der eigenen Unzufriedenheit an der aktuellen Musik entgegenzuwirken und einen neuen Sound zu schaffen, den man selber am liebsten gehört hätte – ohne Rücksicht auf Verluste und frei von stilistischen Barrieren. Nach einigen Jahren des musikalischen Ausprobierens taten sich die sechs Cyborgs 2006 zusammen und bündelten ihre übernatürlichen Kräfte: Als Hardsoul sollten sie gemeinsam dafür sorgen, dass die Erde ins Wanken gerät.
"Kommt mit Bus und Bahn, fahrt im Benz vor. Wir landen mit dem Ufo auf dem Dancefloor"
Die Menge weicht kreischend zur Seite als ein strahlendes, buntes Raumschiff auf der Tanzfläche landet. Das All hat seine besten Männer erneut auf die Erde geschickt, damit ihre Mission fortgesetzt werden kann: Bewaffnet mit extraterrestrischen Bassbomben, funkensprühenden Funk-Raketen und elektrisierenden Synthie-Strahlern steigen sechs Cyborgs aus dem Ufo, um mit ihrem neuen Album nun zum zweiten Mal für ordentlich Unordnung auf der Erde zu sorgen: Pandemonium (engl.: Chaos, Tumult) heißt der Nachfolger von Hardsoul's Debut- Album Die Ghettos müssen verrückt sein (2009). Wo vor zwei Jahren noch ein Raumschiff im Ghetto gelandet ist und für Aufruhr gesorgt hat, beschreibt der neue Langspieler nun das, was sich diesmal nach Ankunft der Cyborgs auf der Erde abgespielt hat: das totale Chaos! Der Ausnahmezustand wurde ausgerufen, weil die junge Bevölkerung sich in einen feierwütigen, hedonistischen Partymob verwandelt hat
So liefert Hardsoul den intergalaktischen Soundtrack für eine gelungene nächtliche Eskalation ("Kurzschluss", "Schwerelos"), glorifiziert das dafür notwendige Zubehör ("Whisky Cola", "Gib dir den Shit"), setzt sich mit Erdbewohnerinnen der etwas einfacheren Sorte auseinander ("Sie ist nicht so Eine", "KMF") und reflektiert nebenbei auch noch die Schattenseiten der täglichen Sauferei im Allgemeinen ("Verlierer") und einer einzelnen durchzechten Partynacht im Besonderen ("Linkesaugeblau").
Pandemonium vermittelt also nicht nur inhaltlich die altbekannte Weisheit 'Alles kann, nichts muss', sondern auch soundtechnisch ist die Band diesem Motto treu geblieben. Crush, Harry Van Halen und Gregor Kanone spiegeln mit ihren kosmischen Beats ihre Offenheit und Unbeschwertheit im Umgang mit Musik wider. Im Gegensatz zum Vorgänger ist beim zweiten Streich allerdings ein roter Faden hörbar, der durch die immer wieder erkennbaren Einflüsse des Funk und des Old School Rap gesponnen wird. Komplettiert wird der Sound durch die Texte der Rapper Crush, Maniak und Hennessy und durch DJ Uppercut an den wheels of steel, der dazu beiträgt, dass jede Liveshow zu einem exorbitanten Erlebnis wird.
"Independence Day – heute wird gerockt. Aliens auf dem Dancefloor, wer nicht tanzt ist ein Stock."
Ohne musikalische Ausbildung und Vorkenntnisse entsteht so ein schwereloser Sound zwischen HipHop, Elektro und Funk, den der blaue Planet zuvor noch nicht gehört hat. Die verschiedenen Analog-Synthesizer der Band und die Talkbox- Einsätze schaffen durch die 80s-Ästhetik eine unvergleichbare Atmosphäre und einen übernatürlichen Groove. Eben Mucke von einem anderen Stern.
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