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am 1. Februar 2011
4,5 Sterne gibt es leider nicht - deshalb 4 Sterne mit einem kleinen Plus.

Eine Diskussion oder ein Vergleich gegenüber Vario-Objektiven wie dem Lumix Kit-Objektiv 14-42 mm ist müßig und bei einer Festbrennweite auch völliger Blödsinn. Deshalb hier eine Rezension, die Vorteile und Nachteil(e)beschreibt und etwas mehr Einblick in den Nutzen bringen soll.

Zunächst zum Grund für den Kauf:

Als Besitzer einer "relativ" großen G2 war ich auf der Suche nach einer flachen Linse, die mit wenig Licht auskommt und eine sehr gute Abbildungsleistung hat. Große Objektive habe ich ja schon mit dem 14 - 45 und dem 100 - 300 und einen Adapter von mFT auf M42 ebenfalls um mein Altglas an manuellen Objektiven zu nutzen. Da die manuellen Objektive jedoch keinen Autofokus benutzen können und die mFT Vario-Objektive nicht lichtstark und klein genug sind brauchte ich da eine gute Festbrennweite mit Autofokus.

Verarbeitung:

Diese Verarbeitung von Panasonic ist gewohnt gut, das Bajonett ist aus Metall und das Pancake hat ein Filtergewinde von 46 mm. Der Objektivbeutel ist recht klein, aus dem gleichen Material wie der Beutel des Kit-Objektivs der G2 und beherbergt das Pancake leider ohne viel Raum zu lassen für eine Gegenlichtblende aus dem üblichem Zubehörmarkt.

Praxisbetrieb Vor- und Nachteile:

Hier gibt es viel zu Schreiben - denn hier machen sich die Vor- und Nachteile bemerkbar. Zwei Nachteile sind mir dabei aufgefallen.

- Nachteil 1 -
Der Autofokus, denn es funktioniert nur der Single AF (AFS) welcher nicht kontinuierlich nachgestellt wird, also ist das Scharfstellen mit dem Pancake durch das halbe Herunterdrücken des Auslösers "fest" und man kann bei verschiedenen Objekten, die sich bewegen, nicht nachführen ohne an Schärfe zu verlieren. Beim Anschrauben des Objektivs erscheint im Display die Meldung "Auf AFS schalten" manueller Fokus ist natürlich auch möglich und der Touch-AF funktioniert bei der G2 ebenfalls.

- Nachteil 2 -
Ein weiterer Nachteil ist die "Blitzproblematik". Das bedeutet die Tatsache, dass die Blitzeinstellung durch die Kamera, die ja bei der G-Serie ( G2, GH2, GF ) durch die Linse ( Through The Lens = TTL ) gemessen wird, für das Pancake in geschlossenen Räumen etwas stark überbelichtet. Hier schafft das Reduzieren des Blitzes über das Menue der Kamera Abhilfe, alternativ könnte man einen Steckdiffusor für den Blitz benutzen.

+- Neutral -
Das Pancake hat keine Gegenlichtblende im Lieferumfang, es gibt jedoch auf dem freien Zubehörmarkt Gummi-Gegenlichtblenden, die mit dem Filtergewinde von 46 mm am Objektiv befestigt werden können. Allerdings ist es hier wichtig auf die Bewegung des Filtergewindes zu achten, denn durch den Autofokus (AFS) erzeugt das Objektiv ja eine Bewegung am Filtergewinde und eine Gegenlichtblende könnte beim Fokussieren so an das Objektivgehäuse anschlagen. Bei mir konnte ich Abhilfe durch die Verwendung einer Filterlinse mit herausgenommenem Glas als Abstandhalter schaffen. Diese glaslose Filterlinse mit einem 46mm Außengewinde und einem 46mm Innengewinde dient somit als Verlängerung des Filtergewindes.
Die Gegenlichtblende aus Gummi gibt es auch hier bei Amazon, z.B. vom Anbieter Enjoyyourcamera. Die dreistufige Gummi-Gegenlichtblende mit Verlängerung des Filtergewindes ( glaslose Linse ) von Enjoyyourcamera kann übrigens umgestülpt werden und passt somit noch in den Objektivbeutel.

- Vorteile -
Das Objektiv hat mit f1,7 natürlich eine große Lichtstärke und ermöglicht noch kurze Verschlusszeiten bei wenig Licht, ein weiterer Vorteil ist die Größe, damit mutiert eine G2 zu einer kleineren und handlichen Kamera für die Jackentasche. Die Brennweite von 20 mm ist in etwa deckungsgleich mit der von mir am häufigsten benutzten Brennweite an den klassischen Kameras, denn 20 mm beim Pancake sind umgerechnet 40 mm äquivalent zum Kleinbildformat. Eine optimale Brennweite für ein sehr breites Spektrum. Wer sich für die IR-Fotografie mit IR-Filterlinsen interessiert wird auch hier den Vorteil der Lichtstärke erkennen. Ich nutze sowohl meinen IR-Filter als auch alle anderen Filterlinsen vom Kit-Objektiv über einen 46 x 52 mm StepUp-Adapter, der auf das Filtergewinde des Pancake passt( natürlich mit dem oben beschriebenen glaslosen Abstandring ) und die 52 mm Filter nutzbar macht. Ebenfalls eine sehr gute Eigenschaft ist die Serienbildfunktion, die aufgrund des AFS in Verbindung mit JPEG enorm schnell sein kann - dazu muss man allerdings die Funktion RAW+JPEG auf nur JPEG ändern.

Die Abbildungsleistung ist wirklich sehr gut, hier habe ich echt viel optische Leistung über alle Blendenstufen festgestellt, einzig bei Offenblende und "weniger" Licht zeigen sich am Bildrand minimal sichtbare Vignettierungen. Andere optische Effekte gibt es ,soweit ich das beurteilen kann, nicht bei dieser Festbrennweite.

Fazit:

In der Summe macht das Objektiv Spaß, es ist handlich, schnell und lichtstark und mit Gegenlichtblende als Zubehör auch toll im Freien bei Gegenlicht/Streulicht. Die Verarbeitung ist gewohnt gut. Einzig der Umstand, dass Blitzbetrieb teilweise überbelichtet erscheint und der fehlende, nachführende Autofokus (AFC) lassen einen halben Stern Abzug zu. Warum ausgerechnet das 20 mm Pancake nur AFS hat und das 14 mm Pancake AFC und AFS kann ich nicht nachvollziehen. Der Preis für eine lichtstarke Festbrennweite ist natürlich nicht gerade gering, allerdings habe ich das bisher nicht bereut.
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am 30. März 2013
Da ich auch an der OMD gerne lichtstarke Festbrennweiten nutze, war ich vor kurzem auf der Suche nach einer Linse
für Streetfotografie, also so unauffällig wie möglich sein. Es standen für mich nur zwei Linsen zur Auswahl, dass 25er Panasonic und das 20er Panasonic.

Warum habe ich mich für das 20er und nicht für das lichtstärkere 25er entschieden:

1. Das 20er ist schön schlank (Objetivlänge), trägt also nicht so auf wie das 25er.
2. Das 20er hat zwar "nur" eine Lichtstärke von 1.7 im Gegensatz zum 25er mit 1.4, ist aber ca. 200 Euro günstiger als das 25er.

Abbildungsqualität:
Da gibt es wirklich nichts negatives, sehr schöne Freistellungsmöglichkeiten, sehr scharfe Bilder.

Autofokus:
Hier muss ich bestätigen, bei schlechtem Licht neigt der AF zum "pumpen", dass wusste ich aber durch Recherchen im Netz schon vorher.

Ich werde mal ein unbearbeitetes Bild (die rostige Dose auf den Schienen) hochladen, da kann man sehen was mit 1.7 möglich ist.

Ich kann dieses Objektiv, trotz des etwas langsameren AF (bei schlechtem Licht), uneingeschränkt für die OMD empfehlen
und ich würde es jederzeit wieder kaufen!

Viele Grüsse,
Holger Goetz
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am 20. Juni 2010
Ich kann mich den anderen 5 Sternerezensionen hier nur anschließen. Es gibt an dem Objektiv nichts auszusetzen und es funktioniert an meiner Olympus EP-2 einwandfrei.

Ich benutze das Objektiv vor allem, um bei schlechten Lichtbedingungen ohne Stativ und Blitz zu fotografieren. In Verbindung mit dem eingebauten Stabilisator der Olympus EP-2 kann man auch bei wenig Licht noch akzeptable Belichtungszeiten erzielen, ohne den Isowert stark hochdrehen zu müssen.

Schön ist auch, dass man bei offener Blende Personen Objekte einigermaßen vom Hintergrund freistellen kann.

Ein Must Have für jeden Nutzer einer MicroFourThirds Kamera.

Nachtrag:
Ein halbes Jahr später und ich bin immer noch sehr glücklich mit diesem Objektiv.
Mir gefällt vor allem, dass man mit diesem Objektiv keinen Kompromiss eingeht.
Es ist klein, es ist lichtstark und es ist offen schon sehr scharf. Normalerweise bekommt man, wenn überhaupt, nur zwei der genannten Punkte in einem Objektiv und dann auch nur für deutlich mehr Geld. Dass das Pancake alles ohne Abstriche in sich vereinen kann, finde ich nach wie vor beachtlich.
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am 21. März 2011
Eigentlich wollte ich mir für meine Olympus E-PL2 ja das Olympus-Pancake-Objektiv mit umgerechnet 34mm Brennweite kaufen.

Wichtig war mir die im Vergleich zum Kit-Objektiv höhere Lichtstärke für Aufnahmen bei nicht so optimalem Licht, beim Olympus-mFT-Pancake F2.8. Sicherlich nicht schlecht, immerhin eine Blende besser als die Kit-Optik, die bei F3.5 beginnt. Doch dann sah ich bei einem Arbeitskollgen das Modell mit umgerechnet 40mm Brennweite von Panasonic.

Sicher, dass Panasonic-Modell ist gut 100 Euro teurer, bietet dafür aber eine deutlich höhere Lichtstärke von F1.7. Das Objektiv ist sehr gut verarbeitet und macht einen wertigen Eindruck. Im Vergleich dürfte es auch etwas schwerer und größer als das Olympus-Pendant sein. Zum Lieferumfang gehört noch ein kleiner, lecht gepolsterter Nylonbeutel, ebenfalls schön. Der Fokusring gleitet nicht zu schwer und nicht zu leicht, genau richtig.

Auch wenn ich erst ein paar Innenaufnahmen gemacht habe, die Schärfe ist subjektiv absolut überzeugend, wird allerdings von der grandiosen Lichtstärke noch übertroffen. Aufnahmen bei dämmrigem Licht und 1/30 Sekunde ohne Stativ sind durchaus möglich (die E-PL2 verfügt zudem über einen Gehäuse-internen optischen Bildstabilisator, die Panasonic-Modelle GF1 und Gf2 leider nicht). Ach ja, Filter mit 46mm Durchmesser können problemlos verwendet werden.

Hosentaschentauglich wird eine mFT-Kamera durch das Pancake natürlich trotzdem nicht, zumal man sich bei einer Festbrennweite umstellen muss. Was sonst der Zomm bequem erledigt macht dann der Fotograf zu Fuß, allerdings wird er dadurch auch ein wenig zum Nachdenken angeregt, ich merke jedenfalls, dass ich mich mit einer Festbrennweite mehr um den optimalen Ausschnitt bemühe als mit Zoom. Natürlich möchte ich keinesfalls auf mein Zoom (14-150) verzichten, aber das Pancake passt immer noch problemlos zusätzlich in die Tasche. :-)

Fazit: Besser hätte ich die 100 Euro mehr im Vergleich zum Olympus-Pancake nicht anlegen können, bin mit dem "markenfremden" Objektiv an meiner E-PL2 sehr zufrieden und würde es sofort wieder kaufen.
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TOP 500 REZENSENTam 5. November 2015
Das Panasonic 20mm 1.7 gilt als Klassiker unter den MFT-Objektiven.
Klein, leicht und lichtstark. Ich selber habe es erst an meiner Panasonic G5 und später an einer Olympus OM-D E-M10 eingesetzt.
Dabei hat es bei mir den folgenden Eindruck hinterlassen.

Design und Haptik:

Das Objektivgehäuse ist aus Kunststoff, dieses wirkt aber sehr wertig und auch der Fokusring ist griffig und lässt sich gut drehen.
Bajonett ist aus Metall, was den guten ersten Eindruck verstärkt! Auf meiner E-M10 saß das Objektiv recht stramm, war aber noch im Rahmen.

Bildqualität:

Bei der Bildqualität, genießt das Objektiv einen sehr guten Ruf den ich nur bestätigen kann! Bei Offenblende ist es bereits sehr scharf.
Im Vergleich zum Sigma 19mm 2.8 ist das Pana 20mm bei gleicher Blende etwas schärfer. Den Schärfevergleich zum Olympus 17mm 1.8 gewinnt das Pana ebenfalls. Die Farben der Bilder sind gut, das Sigma erzeugt aber im Vergleich die etwas lebhaftere Farbtöne.

Interessant ist der Bildwinkel, welcher mit umgerechnet 40mm KB zwischen Reportage und Normalbrennweite angesiedelt ist.
Dadurch ist das Objektiv sehr universell, da es sich gut für eine Vielzahl von Bildern eignet, egal ob Straßenszenen, Ganzkörperportraits oder z.B. auch Innenräume. Bei letzteren kommt auch die Lichtstärke von 1.7 zum Tragen. Bei moderaten Isowerten lässt sich sonnoch gut bei Partys etc. Fotografieren. Schön ist auch die geringe Größe des Objektiv. Besonders mit meiner Olympus OM-D E-M10 ergab es eine sehr kleine und trotzdem leistungsstarke Kombination.

Bis hierher jede Menge Lob für das Objektiv. Aber es hat auch leider eine Schattenseite. Wahrscheinlich aufgrund der wirklich sehr kleinen Konstruktion, hat es Schwächen beim Autofokus. CAF geht gar nicht und der SAF ist bei schnellen Bewegungen überfordert. Besonders als ich meine Kinder auf dem Kinderkarusell fotografiert habe ist mir das Aufgefallen. Es ist das einzige Objektiv, welches besaß und dabei Probleme hatte. Interessant dabei ist, an meiner E-M10 ist der Autofokus deutlich besser als an der Panasonic G5.
Er war dann zwar immer noch nicht schnell, aber dann doch recht brauchbar.

Fazit:

Wer eine kleine, lichtstarke Festbrennweite sucht, kommt an dem Panasonic 20mm 1.7 nicht vorbei. Zumal dieses auch noch zu den günstigsten gehört! Der Autofokus ist langsam, aber profitiert deutlich von Kameras der neuesten Generation. Olympus Kameras liefern, dabei ebenfalls gute Ergebnisse.

Insgesamt war ich aber immer sehr zufrieden mit dem Objektiv, weswegen ich gerne 5 Sterne vergebe.

Wenn die Rezension gefallen hat, würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.
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am 8. Januar 2012
Damit man diese Rezenszion richtig versteht:
Ich bin ambitionierter Hobbyfotograf. Habe 2000 mit einer digitalen Kompaktkamera angefangen, dann zu einer Bridgekamera gewechselt und nun habe eine Lumix G2 mit zwei Zoomobjektiven.
Das Pancake ist meine allererstes Festbrennweite (na gut, meine alte Rollei und Instamatic hatten auch keinen Zoom).
Das Pancake habe ich mir für den Urlaub zu Weihnachten gegönnt und ich hätte nicht gedacht, dass ich das Objektiv fast ausschließlich nutzen werde.
Es ist schon eine interressante Erfahrung, wieder mit den Füssen zu zoomen.
Beim Annäherungsprozeß macht man sich einfach mehr Gedanken über den Bildaufbau und geht dann doch noch ein zwei Schritte weiter nach links oder rechts. Und wenn man dann doch nicht nah genug herankommt, bildet das Objektiv so scharf ab, dass man noch gut hinterher das Bild beschneiden kann. Die Abbildungsschärfe des Objektivs ist für 12 oder 14 Megapixel tatsächlich ausreichend, was selten ist.
Was noch toll ist: Die Lichstärke ist so gut, dass man in geschlossen Räumen bei normaler Beleuchtung ohne Blitz fotografieren kann und die Brennweite ist dafür auch geeignet. OK, bei 800 ISO rauscht es ein wenig, aber fürs Schulfest und den 50igsten von Onkel Karl reichen auch 1600 ISO.
Den fehlenden Stabilisator vermisse ich nicht, bei der Lichststärke kann man mit den Belichtungszeiten heruntergehen. In Situationen, bei denen ich den Stabi brauchen könnte, nehme ich ein Stativ.
Aber es wird sicher Motive und Situationen geben, bei denen ich ein anderes Objektiv brauchen werde.

Zusammenfassung:
+ Lichtstark
+ Knackscharf (meines jedenfalls, es soll aber eine Serienstreuung geben)
+ Klein und kompakt
+ idealer Brennweitenbereich für Vieles (nicht alles)
+ zwingt zur Disziplin (nicht einfach auf die Zoomwippe drücken)

Negatives weiss ich aber auch zu berichten:
- Das Bajonett ist zwar aus Metall, ist aber grenzwertig schwergängig.
- Der Autofokus ist in der Tat für Videoaufnahmen zu laut. Da heisst es dann: Manuell fokussieren
- Es ist eine leichte Vignettierung zu beobachten, aber nicht so schlimm, dass keine Panoramen mehr möglich sind. Ich habe es ausprobiert.

Zum Preis: Das Objektiv ist allein teuerer als meine letzte Bridge-Kamera, und die war eine gute. Daher habe ich auch lange überlegt, es zu kaufen.
Aber klar: Eine große Sensorgröße erfordert auch eine aufwändige Optik. Eine Bridge-Kamera hat einen Mini-Sensor, das macht die Optik billig.

Ich hab's also gekauft und ich bin zufrieden
-> klare Empfehlung von mir.
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am 9. Dezember 2010
Ich nutze das Objektiv in Kombination mit der Olympus E-PL1 und habe mittlerweile damit eine ganze Menge Fotos gemacht, auch unter schwierigen Lichtverhältnissen.
Die meisten Vorzüge wurden schon genannt und stehen auch so in zahlreichen Tests:

+ Sehr kompakt
+ Sehr lichtstark
+ Scharf
+ Wertiges "Anfassgefühl"

Nachteile, die in Tests zu lesen sind:

- Vignettierung (Abschattung) bei offenen Blenden (1,7)

Ein Nachteil, der mir in den Tests nicht so aufgefallen ist, aber mich ziemlich stört:
- Chromatischer Fehler bei bestimmten Lichtverhältnissen (starke Hell-Dunkel-Kontraste)

Dieser Fehler, so scheint es mir nach Lesen eines Nutzerkommentars, wird offenbar bei Panasonic-Modellen elektronisch korrigiert und fällt deshalb nicht so auf. Auch Olympus-Nutzern wird der Fehler bei kleinformatigen Fotos nicht gleich auffallen, bei Innenaufnahmen, Porträts ... wird er auch meist kein Problem sein. Gemildert wird der Fehler in Gegenlichsituationen sicher auch durch eine Streulichblende (Sonnenblende). Trotzdem hätte ich bei einem Objkektiv dieser Preisklasse da mehr erwartet.
Negativ, im Vergleich zum Kit-Zoomobjektiv (M.ZUIKO DIGITAL 14-42mm), fällt mir auch das lautere Geräusch bei automatischem Fokus und sogar der Blende auf. Es ist tolerierbar, aber eben deutlich lauter.

Insgesamt durchaus ein gutes Objektiv, aber nicht so ein Spitzenobjektiv wie ich es von meinen alten ZEISS-Linsen gewohnt war. Fairnesshalber muss man die besondere, kompakte Bauform (Pancake) berücksichtigen.

Ich versuche noch ein Bild hochzuladen, das den beschriebenen Farbsaumeffekt demonstriert.
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am 25. Februar 2011
Das mit der Olympus PEN gelieferte Kit-Objektiv (gilt auch für die Panasonic GF) ragt ziemlich weit aus der Kamera hervor, vor allem, wenn es gezoomt wird. Ein Pancake-Objektiv ist dagegen extra flach (26 mm laut Datenblatt) und trägt kaum auf. Dadurch wirkt die PEN wie verwandelt: aus einer Kamera für die Kameratasche wird eine Kamera für die Mantel- oder (große) Jackentasche. Auch am Trageriemen um den Hals kann man sie unter der Jacke tragen, was im Winter praktisch ist um den Akku am Leben zu halten. Endlich kann ich die PEN dafür verwenden, wofür sie meiner Meinung nach gedacht ist: als vollwertige immer-dabei-Kamera.

Die zweite Verwandlung erlebt man bei wenig Licht: mit einer Lichtstärke von f1,7 ist sie etwa zwei Blenden besser als so gut wie jedes andere mFT-Objektiv mit Autofocus (das Olympus 20mm f2.8 ist eine Blende schlechter und weniger scharf). Auf einmal eignen sich die PENs und GFs, die ja durch den Sensor bedingt nicht so rauschfrei sein können wie Kameras mit APS-C oder Vollformatsensor, auch für available-light-Aufnahmen. Schnappschüsse auf einer Party ohne Blitz? Street photography bei Nacht? Alles möglich.

Der Autofocus ist schnell, kein Vergleich mit dem lahmen Kit-Objektiv von Olympus (das von Panasonic ist besser) und recht leise, aber nicht geräuschlos. In ruhiger Umgebung hört man interessanterweise die Blende (!) arbeiten, wenn man die Kamera schwenkt und dabei das Licht sich ändert.

Einen Bildstabilisator gibt es nicht, was für die Olympus kein Problem ist, denn der Stabilisator ist im Gehäuse der Kamera eingebaut. Bei Panasonic muss man die Kamera ruhig halten, was bei der Brennweite aber kein echtes Problem ist: die alte Faustregel "Verschlusszeit >= 1/Brennweite in Sekunden" ergibt 1/30s aus der Hand. Wer langsamer belichten will sollte vielleicht ein Stativ verwenden (auch mit Stabilisator) und sich in jedem Fall Gedanken über die Bewegungen des Motivs machen.

Das vorderste Linsenelement ist etwas nach außen gewölbt. Dadurch (und durch die geringe Höhe des Objektivs) ist es das einzige meiner Objektive, bei dem ich regelmäßig Fingerabdrücke auf dem Glas habe. Ich werde eine Gegenlichtblende montieren, diese Bauart Fotodiox Pro Winkel Gegenlichtblende, Sonnenblende für RF RangeFinder Entfernungsmesser Kamera 46mm soll recht gut funktionieren und ist in der Bucht für ca. €10 zu haben. Eine andere Möglichkeit ist ein hochwertiger UV-Filter, wie dieser B+W UV-Filter F-Pro MRC 010M SH 46mm.

Das Objektiv ist das bisher durchwegs schärfste, das ich für mFT bisher kenne. Ja, es hat kleine Schwächen, aber bis auf die Vignettierung bei offener Blende, die sich leicht am Rechner korrigieren lässt, muss man wirklich danach suchen. Das Voigtländer Nokton 0,95/25mm MFT ist wohl noch besser, kostet aber derzeit mehr als das doppelte, ist fast drei mal so lang, wiegt das vierfache und wird ausschließlich manuell scharf gestellt (letzteres muss kein Nachteil sein).

Die Brennweite ist Geschmacksache: früher galten 50mm bei Kleinbildkameras als "Normalobjektiv", mit 40mm Kleinbildäquivalent ist man nur ein Bisschen weitwinkliger. Mich stört etwas, dass ich für Personenaufnahmen sehr nah sein muss, ansonsten komme ich gut zurecht, obwohl ich eher zu längeren Brennweiten tendiere.

Das Fehlen eines Zooms ist eine Befreiung - ich liebe das Puristische einer Festbrennweite und die Herausforderung, durch Bewegung einen geeigneten Bildausschnitt zu finden. Falls das mal nicht klappt, lässt sich das Bild ja auch am Rechner beschneiden.

Wenn ich mir 50mm Objektive von Canon oder Nikon ansehe, dann erhalte ich für das gleiche Geld eine Blende mehr Licht oder zahle nur ein drittel des Preises des Panasonics für die gleiche Lichtstärke. Bei Objektiven ist ein Großteil des Preises durch die Menge des (hochpräzisen) Glases bedingt. Durch die wesentlich kleinere Öffnung hat mFT hier einen riesigen Vorteil gegenüber den KB-Formaten und trotzdem sind letztere deutlich billiger? Ich kann nur vermuten, dass Panasonic die Tatsache, dass dieses Objektiv konkurrenzlos ist für mFT kräftig eingepreist hat. Der Preis ist, kurz gesagt, eine Frechheit und führt zum Abzug eines Sterns.

Wie eingangs erwähnt, habe ich mir die PEN als immer-dabei-Kamera gekauft. Mit dem Kit-Objektiv war das möglich, hat mir aber nie so richtig Spaß gemacht. Seit ich das Panasonic 20mm aufgeschraubt habe, lasse ich die anderen Objektive daheim und nehme einfach die PEN mit dem 20mm mit. Das trägt kaum auf und macht riesig Spaß!

Meine Empfehlung: wer sich eine Olympus PEN oder Panasonic GF kauft, sollte sich das Panasonic 20mm f1,7 sehr genau ansehen. Es ist lichtstark, scharf und kompakt aber vergleichsweise teuer. Trotzdem halte ich es für das derzeit beste mFT-Objektiv für unter €500 und würde es, wenn ich nur ein Objektiv haben könnte, jedem anderen vorziehen.
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am 5. November 2009
Ich habe diese Linse für meine Lumix GF1 angeschafft. Damit macht die Kamera noch mehr Spaß. Das Objektiv ist knackscharf. Mit dieser Kombi wird die Blitzerei in Räumen beinahe überflüssig. Bei der Brennweite vergisst man rasch, dass es auch noch weitere Gläser für die GF1 gibt. Ich habe auch die beiden Stücke 14-45 und 45-200(die benutze ich höchst selten). Aber die 20er Optik habe ich am meisten in Gebrauch. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das "Pancake" auch die G1/Gh1 adelt. Ich kann dieses 20er nur wärmstens empfehlen.
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am 29. September 2011
Bin von dem kleinen Pancake echt begeistert. Superlichtstark. Die Aufnahmen sind echt scharf über das gesamte Bild. Es ist schön klein und macht sich an meiner Lumix GF1 klasse. Will es gar nicht mehr gegen das größere, lichtschwächere Zoomobjektiv tauschen. Der Autofokus ist zwar gefühlt etwas langsamer als beim normalen Zoomobjektiv, aber trotzdem noch flott für Schnappschüsse. Auch hört man den Autofokus arbeiten, aber so laut empfinde ich es nicht, das es mich stört, im Gegenteil, ich mag es wenn man merkt, das sich da was tut. Weswegen ich einen Stern abgezogen habe ist fast schon nebensächlich, aber am Anschluss ist es von der Konstruktion optisch nicht so plan gefertigt wie das Zoomobjektiv. Beim ersten Anbringen habe ich gedacht, da stimmt was nicht, das ist das falsche Objektiv. Das es ja extra für die GF1 entwickelt wurde, um die Kamera schön kompakt zu halten, frage ich mich schon, ob die Entwickler in Japan das nicht anders hätten lösen können. Auf den Bildern im Internet ist meist der Blickwinkel so gestaltet, dass man das nicht direkt sieht. Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt. Bin mit dem Kauf und dem Preis echt zufrieden.
Zu Info: Bin kein Profifotograf. Die Lumix GF1 und das Pancake sind somit meine Hauptkamera, mit der ich jetzt noch lieber Bilder mache.
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