Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

143 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 1. September 2008
Ich durfte die LX3 schon vor einigen Wochen für einige Tage "probetesten". Ich hatte sie mir eigentlich bereits gekauft, habe sie jedoch wieder zurückgegeben. Warum, darauf möchte ich später eingehen.

Ich benutze seit fast 2 Jahren das erste Modell der LX-Serie, die LX1. Mich hat am meisten der 16:9 Modus an dieser Kamera fasziniert, außerdem die kompakten Ausmaße und dennoch ein professionelles Feature-Set mit RAW-Modus. Die LX1 hatte jedoch einige Nachteile: Der Sensor hat ziemlich stark gerauscht, die Rauschunterdrückung der damalingen Venus-Engine (wie der von Panasonic benutzte Bildprozessor genannt wird) hat zu matschigen und fleckigen Ergebnissen geführt, was auch in vielen Tests kritisiert wurde. Über ISO200 konnte man die LX1 überhaupt nicht sinnvoll verwenden. Ich habe aus dem Grund nur ISO80 gemeinsam mit dem RAW-Modus genutzt. Serienbildfunktion oder Auto-Bracketing war bei der LX1 im RAW-Modus nicht möglich. Aber mit einer schnellen Karte dauerte das Speichern von RAW-Bildern gerade mal 2 Sekunden, womit ich leben konnte.
Die LX2 brachte eigentlich keine großartigen Neuerungen mit. Das Display wurde größer und nun nativ im 16:9 Format ausgeführt, die Pixelanzahl erhöht und die Bildbearbeitung etwas verbessert, sodass die LX2 auch bei höheren Empfindlichkeiten etwas bessere Ergebnisse liefern konnte. Durch die größeren Dateien, dauerte jedoch das Speichern von RAW-Dateien nun noch länger, ausserdem hat sich Panasonic entschieden bereits bei RAW-Dateien die dunklen Bereiche stark zu bearbeiten, was zu unschönen Ergebnissen geführt hat, wenn man bei der Bildbearbeitung die Schatten nachträglich aufhellen wollte.
Die Ankündigung der LX3 hat seit der LX2 mehr als 2 Jahre benötigt, und Panasonic hat einen großen Schritt gewagt und einige interessante Neuerungen eingeführt. Die Pixelanzahl ist beinahe gleich geblieben (im Gegensatz zu vielen anderen Kameraherstellern, die sich am Megapixelrekord messen wollen).
Das Zoomobjektiv wurde nun von 4x auf 2,5x reduziert, jedoch der Weitwinkel von 28 auf 24mm erweitert. Der Telebereich, falls man überhaupt noch von so einem sprechen darf, liegt bei 60mm (im Gegensatz zu den früheren 112mm). Die wichtigste Neuerung ist jedoch die Lichstärke, die im Moment bei Kompaktkameras eine wirkliche Rarität darstellt (mit Ausnahme der bereits mehrere Jahre alten Olympus C5050 Canon G3-G7 und Sony 707 Kameras). Bei Weitwinkel liegt die offenste Blende bei 2.0 (früher 2.8) bei vollem Zoom bei 2.8. Beim Vorgänger hatte man in diesem Zoombereich bereits 4.0, bei vollem Zoom sogar 4.9.
Die nächste wichtige Neuerung ist der vergößerte Sensor, bei dem nie die volle Fläche gleichzeitig genutzt wird, was dazu führt, dass die Brennweite bei allen Bildformaten erhalten bleibt. Bei 4:3 gewinnt man oben/unten ein bisschen dazu. Bei 16:9 wächst das Bild in der Breite. Bei anderen Kameras, wie auch schon bei der LX1 und LX2 werden die unterschiedlichen Bildformate bloß durch einfache Beschneidung links/rechts oder oben/unten erzielt. Dadurch dass der Schalter zur Formatumschaltung direkt am Objektiv sitzt, zählt die LX3 zu den wenigen Kameras, wo man bereits während der Aufnahme schnell und unkompliziert durch Wahl des Bildformats viel zur Bildgestaltung und Bildkomposition beitragen kann.
Auch wichtig zu erwähnen ist nun der eingebaute RAW-Buffer, der es erlaubt bis zu 3 RAW Files in Serie aufzunehmen, somit Auto-Bracketing auch mit RAW möglich ist (sehr von Vorteil für HDR-Aufnahmen). Außerdem kann man mit der LX3 problemlos ein RAW File nach dem anderen schiessen, ohne dass die Kamera jemals ins Stocken gerät. Zum Auto-Bracketing sei noch angemerkt, dass es leider nur maximal -1 und +1 Belichtungsstufen überbrückt. Dafür gibt es aber auch ein Aspectratio-Bracketing, das 3 Bilder hintereinander mit jeweils unterschiedlichem Format aufzeichnet, wenn man sich nicht entscheiden kann, in welchem Format das Motiv am besten zur Geltung kommt.
Für Studiofotografen ist endlich auch ein Blitzschuh mit E-TTL Messung vorhanden, wodurch die LX-Serie einen deutlich professionelleren Charakter erhält.

Bei meinem direkten Vergleich von LX1 und LX2 ist mir sofort der viel bessere Bildschirm aufgefallen. Er ist auch bei Sonnenlicht gut erkennbar und verfügt über eine abschaltbare Aufhellautomatik, die je nach Umgebungslicht variiert. Den optischen Sucher habe ich schon bei meiner LX1 nicht vermisst. Bei meiner alten Canon G5 hatte ich zwar einen, hab diesen jedoch nie genutzt. Durch das zuschaltbare Live-Histogramm kann die Belichtung schon vor der Aufnahme gut kontrolliert werden. Überbelichtete Stellen sind nach der Aufnahme durch ein Blinken erkennbar, das sich übrigens auch abschalten lässt. Ich hatte übrigens das Auto-Review bei mir völlig abgeschaltet, da ich auf die Art ohne zu warten das nächste Bild schiessen konnte. Neben dem normalen 2-Sekunden Review ist auch ein Zoomreview möglich, der sich nach der Aufnahme kurz ins Bildzentrum reinzoomt um die Schärfe besser überprüfen zu können.
Durch den vergrößerten Griff liegt die LX3 auch besser in der Hand. Die Bedienelemente wurden fast unverändert von den Vorgängern übernommen. Der Joystick mit dem Quickmenü ist sehr hilfreich und bietet Zugang zu den wichtigsten Kameraeinstellungen, ohne sich durch Menüs wühlen zu müssen. Der Wiedergabemodus hat jetzt einen eigenen Schiebeschalter spendiert bekommen, früher musste man dafür das Wählrad umstellen. Die Kamera ist sehr gut verarbeitet, irgendwelche Mängel sind mir nicht aufgefallen. Auch hatte ich nie das Gefühl als würden sich die Tasten billig anfühlen, ganz im Gegenteil.

Bei der Bildqualität hat sich zum Vorgänger einiges getan. Die JPEGs sind nun viel reiner und weisen viel weniger Bearbeitungsartefakte auf. Die Unterschiede sind im RAW-Modus noch viel deutlicher. Wo die LX1 und LX2 bei ISO400 bereits so stark gerauscht haben, dass die Bilder kaum noch vernüftig zu bearbeiten waren (was jedoch bei der kamerainternen JPEG-Bearbeitung einfach weggewaschen wurde), sind die Bilder der LX3 problemlos nutzbar. Ich habe A3-Ausdrucke von einigen ISO400 Bildern gemacht und war von den Ergebnissen erstaunt. Sogar ISO800 ist mit etwas Bearbeitung noch nutzbar, vor allem wenn man in RAW aufnimmt, und die Bilder selbst bearbeitet und nachträglich entrauscht. Bei ISO1600 ist die Grenze des sinnvoll machbaren. Aber das trifft auf die Bilder der hochgelobten Fuji F30/31fd genauso zu. Trotzdem gewinnt man durch die höhere Lichtstärke des LX3-Objektivs, den sehr effektiven Bildstabilisator an die 2-3 zusätzliche Blendenstufen. Ich konnte mit der LX3 scharfe Bilder bei ISO80 machen, wo die F30 bereits ISO400 benötigt hat. Für Kompaktkameras kann die LX3 durchaus als top bezeichnet werden. Wer noch bessere Bildqualität benötigt, der kann nur zu einer digitalen Spiegelreflex oder der Sigma DP1 greifen, wobei letztere bei höheren Empfindlichkeiten genauso zum Rauschen neigt. Auch nicht zu vergessen, dass ein bloßes 2.0 Objektiv deutlich mehr kostet als die gesamte LX3 (ganz zu schweigen von der Größe). Bei einem unstabilisierten 3.5 Objektiv wäre man bei der Spiegelreflex bereits bei ISO400 oder sogar ISO800, wo man mit der LX3 noch mit ISO100 schiessen könnte.

Was mir bei meinen Vergleichen mit der LX1 noch aufgefallen ist, dass die LX3 etwas weniger Details aufzeichnet. Es handelt sich wirklich nur um Nuancen, aber die LX1 lieferte von Haus aus schärfere Bilder, was sich jedoch durch das viel höhere Rauschen relativiert. Bei RAW konnte ich jedenfalls zusätzliche Details aus den Bildern rauskitzeln, wobei zur Zeit nur das beigelegte Silkypix die LX3 RAW-Dateien öffnen kann. Weitere RAW-Konverter werden erwartungsgemäß in den nächsten Wochen/Monaten folgen.

Leider ist mir auf vielen meiner Testfotos eine deutliche Unschärfe zum linken Bildrand hin aufgefallen, die in dieser Preisklasse und vor allem bei einem "Leica"-Objektiv nicht zu akzeptieren ist. Aus diesem Grund habe ich die Kamera wieder zurückgegeben. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass auch andere Benutzer dieses Problem haben, es jedoch auch Exemplare gibt, die ein durchgehend scharfes Bild von Rand zu Rand liefern. In Foren wird gemunkelt, es könne sich um Produktionsungenauigkeiten aus der ersten Charge handeln. Ich warte deshalb noch weitere Erfahrungsberichte ab, bevor ich mir wieder eine LX3 kaufe. Für meinen Urlaub nächste Woche werde ich dann doch noch meine LX1 einsetzen müssen.
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
51 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2008
Nach 2 Jahren Suche nach einer Kamera, die so wenig Kompromisse wie möglich abfordert, bin ich nun mit der LX3 wohl am Ziel. Als letzte hatte ich u.a. die F31fd, TZ5 und F100fd.

Hier nur ein paar der wichtigsten Pluspunkte:
+ keine Farbsäume bei Gegenlicht (Purple Fringing)
+ keine CA's (Chromatische Aberration)
+ bester Kontrastumfang aller aktuellen Kompakten -> keine abgesoffenen Schatten, gut gezeichnete Wolken
+ sehr natürliche Farben
+ niedriges Rauschen bis ISO 400
+ 24mm Super-Weitwinkel mit sehr geringer Verzeichnung
+ keine Vignettierung
+ 4:3, 3:2, 16:9 Bildformat ohne einfach abzuschneiden
+ Macro ab 1cm, im Tele ab 23cm (gemessen)
+ 350 (+/-10) Bilder pro Ladung, mit Mehrfachbelichtung (Multifilm) bis zu 800
+ manuelle und automatische WA-Korrektur möglich
+ über die "C"-Speicher Programmierung eigener Programme möglich (!)
+ dank aktuellem FW-Update (10/09) ist die Kamera mit einem frei-Hand (1Bild) HDR-Modus ausgestattet -> man muß zwar fast immer Nachbearbeiten (Sättigung), aber die Ergebnisse sind genial!

Das aufgeräumte und übersichtliche Menü bietet, dadurch daß man alle Einstellmöglichkeiten auch noch untereinander kombinieren kann, einen riesen Raum für den persönlichen Geschmack und die Kreativität. Die Kamera verfügt z.B. über mehrere Bildstile, genannt "Filmmodis", zu denen man bei jedem einzelnen Kontrast, Sättigung, Schärfe und Rauschreduzierung in jeweils 5 Stufen einstellbar, zuordnen kann. Dazu lassen sich dann noch im Quickmenü Gegenlichtkorrekur, ISO-Wert, Weißabgleich (auch manuell korrigierbar) usw. auf die Schnelle verändern. Obendrein kann man aus diesen ganzen Einstellungen dann im entsprechenden Menüpunkt sich seinen eigenen Modus (bis zu 4!, C1=1, C2=3) zusammenstellen und diesen Abspeichern. Dieser ist dann über das obige Einstellrad direkt erreichbar. Alle Settings werden schon vor dem Abspeichern als Live View auf dem großen, kristallklaren Display dessen Helligkeit sich dem Umgebungslicht anpaßt, angezeigt.
Aufgrund der Lichtstärke und dem guten Stabi sind selbst Nachtbilder, wie eine Tankstelle oder Einkaufspassage, frei Hand mit der niedrigsten ISO-Stufe möglich. Damit läßt sie die bisherige "Königin der Nacht" die F31fd, locker hinter sich. Langzeitbelichtungen bis zu 60 Sekunden erlauben Bilder in fast völliger Dunkelheit.
Dank des 16:9 Videomodus (genannt HD) kommt beim Ansehen Kinofeeling auf. Eine bessere Videoqualität habe ich bisher noch nicht gesehen. Dies bezieht sich aber nur auf die reine Bildqualität, da der Film nicht ganz 100% flüssig läuft. Es ist zwar kein Ruckeln, aber man "spürt" eben doch die Bildfolge. Der Grund sind die 24, statt 30 Bilder pro Sekunde, wie bei einigen anderen Kameras ja durchaus üblich, was sicher der Kompromiss zur guten Film-Bildqualität ist. Der Filmmodus läßt sich auch in verschiedenen Formaten und Qualitätsstufen einstellen.
Das einzige worüber ich vor dem Kauf skeptisch war, ist der magere 2,5fach Zoom. Aber zum Glück kann man auch damit zufrieden sein. Der reicht nämlich, außer für chronische Zoogänger oder Vogi-Knipser VÖLLIG aus! Zudem läßt die gute Bildqualität weitere Ausschnittsvergrößerungen zu.
Mit dem Thema RAW-Entwicklung werde ich mich nie beschäftigen, da mir das viel zu aufwendig erscheint (schon wegen der Dateigrößen). Wer sich damit auskennt wird, wie im DSLR-Forum zu sehen, noch mehr rausholen können, aber die Out of the Cam-JPGs sind wirklich auch schon erste Sahne.
Das einzige, was gewöhnungsbedürftig ist, ist daß man vor dem Knipsen die Objektivklappe abnehmen muß. Diese läßt sich aber, anders als an anderer Stelle beschrieben, auch im Dunkeln oder im stark angetrunkenen Zustand, sehr leicht auf- und absetzen.
Ansonsten noch: SEHR gute Verarbeitung und fast alles, oder mindestens gefühlt, aus Metall. Lediglich Akkuklappe und der Umschalter von Aufnahme zu Vorschau sind aus Plaste. Dieser Schiebeschalter ist zudem noch wacklig angebracht. Man benötigt ihn aber nicht immer, da man mit einer Direkttaste auch eine Einzelkurzvorschau bekommt. Dem Zubehör liegt ein Halsgurt aus Leder bei, mit dem man die Kamera um den Hals tragen kann. Somit wird dann keine Gürteltasche benötigt, die ich immer lästig fand.
Für Leute ohne PC währe noch interessant dass man, neben dem Zuschnitt, in der Kamera den Horizont ausrichten kann.
Das Laden des Akkus dauert knapp 1,5 Stunden und der No-Name Akku mit dem weißen Aufkleber hier bei Amazon von Handy Now bringt ca. 220 Bilder.
Wer sich einen Überblick über alle Funktionen verschaffen will, sollte sich das PDF bei Panasonic herunterladen.
------
Edit: nach Monaten bin ich durch Zufall auf die automatische Weißabgleichsanpassung gestoßen. Erreichbar über das Quickmenü der Weißabgleichsauswahl. Statt dann im Kreuzdiagramm diesen zu justieren drückt man einfach OK und die Kamera ist perfekt eingestellt, was sich dann auch als eigenständiger WA solange gespeichert bleibt bis man das Menü neu aufruft. Somit erübrigen sich alle Diskusionen über rotstichige Bilder / Gesichter bei Lampenlicht. Weitere ausführliche Infos zur Kamera im DSLR-Forum.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Kunden im Bereich der Digitalen Kompaktklasse haben meist keine Ahnung vom Fotografieren. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich die Kompaktklasse weg von Qualität, hin zu Megapixel mit möglichst noch riesigem Zoom entwickelt hat.

Schön, dass mit dieser Misere jetzt, beginnend seit ca. 2010 endlich langsam gebrochen wird. Die renomierten Hersteller produzieren im Kompaktbereich langsam wieder Kameras, die Wert legen auf das Ergebnis und nicht mit Blendwerk (Pixel, Zoom) aufwarten. Und die LX3 gehört in diese Ausnamegruppe der sehr hochwertigen Kompaktkameras.

Für wen ist die Kamera gedacht?
Für den versierten Hobbyfotographen, der eine handliche Lösung sucht. Dabei häufig auf kurze Distanz und gerne auch mit Weitwinkel arbeit. Viele Aufnahmen entstehen im Behausungen mit schlechten Lichtverhältnissen. Blitz sollte möglichst vermieden werden um die Stimmung der Situation nicht zu zerstören - präzise und schnell muss da Objektiv sein.

Wer sich hier angesprochen fühlt, der kann getrost zugreifen.

Was hat die Kamera zu bieten:
- Sensor: 1/1.63" mit 11Mio Pixel (10 effektiv), bei normalem 3:2 Verhältnis. Da die Kamera neben diesem "originärem" Verhältnis aber auch 4:3 und 16:9 beherrschet, bedient sie sich eines Tricks und benutzt in allen 3 Modi nur einen Teil des Sensors. Das mag widersinnig erscheinen, hat aber den Vorteil, dass in allen Modis ungefähr gleich viele Pixel benutzt werden.
Der Sensor hat 24 Megapixel pro quadratzentimeter. Das ist für mich die wichtigste Kennzahl schlechthin. Je kleiner umso besser. Denn die unsägliche Megapixeljagt hat uns immer mehr Pixel pro Fläche beschert mit dem Resultat, dass das Bildrauschen immer schlimmer wird, die Lichtstärke schwächer und die Dateien trotz schlechterer Qualität sich immer mehr aufblähen. Typisch für diese Generation sind 40MP/qcm und mehr. Mal zum Vergleich eine Profi Spiegelreflex liegt bei 2-3 und teilweise auch drunter. 24 ist für diese Art von Kamera ein sehr guter Wert.
- Objektiv: F2.0 - F2.8, Leica. Das Objektiv ist sehr schnell, dh. lichtstark mit F2.0, im Weitwinkel.
- ISO: Es geht los bei 80, Standard 100, dann ist 200 auch noch sehr gut zu nutzen. Darüber hinaus sieht man bereits negative Effekte durch Rauschunterdrückung. Ab 400 aufwärts ist es nicht mehr zu benutzen, wenngleich für mich unverständlich die ISO bis 1600 hochgeht.
- Bildstabilisator und Fähigkeit in Dunkelen Situationen zu arbeiten:
Der Bildstabilisator arbeit gut, verbunden mit dem schnellen Objektiv und einem relativ großen Sensor mit vergleichsweise geringen 24 MP/cm² ergibt ein super Gesamtpacket um in schwierigen Lichtsituationen klar zu kommen. Die Ergebenisse sind so gut wie sich das Packet auch liest. Die Zoomfähigkeit ist meiner Meinung nach auch in dunkelen Situationen überaus zufriedenstellen, wenngleich die Kompakten hier gegenüber den Spiegelreflex gnadenlos im Rückstand sind. Ich bin mit der LX3 aber selten außerhalb des Focus.
- Weitwinkel: Die meisten sprechen auf Zoom an. Aber diese Spezialanwendungen finden beim normalen Hobbyfotographen bei realistischer Betrachtung doch recht selten eine echte Nutzung. Viel Interessanter ist da doch die Fähigkeit des Weitwinkels. Auch hier hat die deutsch Linsenschmiede Leica mit 24mm Brennweite hervorragendes geleistet.
- Makro: gute Makroeigenschaften mit separatem Makro-Autofocus.
- Reaktionsschnelligkeit: Hier ist die Kamera im dem Segment im oberen Drittel, reißt aber mit den Daten keine Bäume aus. Manchmal wünschte ich mir schon sie sei etwas schneller.

Noch kurz ein Wort zum Automatikprogramm:
Leider wird hier meiner Meinung nach viel zu viel Wert drauf gelegt. Denn eines ist doch klar, selbst das leistungsfähigste Automatikprogramm ist letzendlich stupide. So weiß es doch nie welche Wirkung der Photograph erzeugen will, welches die Parameter der jeweiligen Situation sind. Daher benutze ich diesen Modus nie und werde es auch nicht. Meine Frau schwört allerdings darauf und findet ihn gut.

Fazit: Klar gibt es digitale Spiegelreflexkameras, die noch mehr leisten. Aber wer will das schon immer mit sich rumschleppen. Und besser als eine hervorragende Aufnahme die nicht gemacht wurde, ist eine Gute, die im Kasten ist.
Die kleine LX3 vereint Handlichkeit und Leistung perfekt.
Allein schon aufgrund der Tatsache, dass sich die kleine LX3 traut gegen den Strom der Zeit zu schwimmen und mal wieder auf photographische Qualität, Lichtstärke und Weitwinkel setzt verdient sie 5 Sterne. Da sie es mit Bravour leistet - umso mehr.
Wer sich diese Kamera kauf, weiß was er will und outet sich als Kenner der Szene. Der Preis geht da in Ordnung.
88 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2008
Meine Anforderungen im Vorfeld waren:
Was kleines für die JAckentasche/Handtasche.
Profimöglichkeiten (Manuelle Belichtung...)
Studioeinsatz möglich.

Handhabung/Gehäuse:
Sehr gut verarbeitet, liegt "satt" in der Hand, kleiner als ich erwartet habe, wertig, alle Knöpfe gut bedienbar, Knöpfe aus Kunststoff aber scheinen stabil zu sein.
Kamera liegt gut in der Hand, auch mit beiden Händen gut haltbar (wenn man so eine Haltung von den SLR's gewohnt ist.
Einschaltzeit ist grad noch so ok, also auch relativ Schnappschusstauglich.
Fokussierzeit und Auslöseverzögerung gemäß Kompaktklasse völlig ok. Vor paar Jahren wäre sowas sensationell gewesen.
Bedienung der Knöpfe während dem fotografieren ist super, alles an seinem Platz.

Einstellungen/Menus:
Ok, hier können sich Technikfreaks austoben. Ich war schon mit ner F4s zufrieden, sprich, ein paar Drehräder und gut wars.
Die lx3 bietet viele Konfigurationsmöglichkeiten wobei die Menus immer übersichtlich bleiben und 90% ohne Anleitung einleuchtet.
Der Ai ist ziemlich gut, sprich selbst ich mag ihn, denn er produziert ausgewogene Belichtungen auch mit Blitz. (Der Ehefrauen-Modus, sorry ;-) )

Fotos:
Hmmm, naja 14Millionen Testberichte und Testfotos hatte ich mir angesehen, und war immer noch unschlüssig. Wie immer musste ich mich selbst überzeugen.
->Solange ausreichend Licht vorhanden ist, kann man von excellenter Bildqualität sprechen, mal von den Tausend Labortests abgesehen. Ich will einfach nur saubere Prints bis max. 20x30 machen. Hierfür ist sie mehr als ausreichend.
Die Schärfe des Objektivs ist genial. Die Brennweite sowieso.
Bei AvailableLight ist sie auch genial, weil sie es kann!
Klar rauscht sie dann.
Wenn ich aber bedenke wie meine Nikon D100 bei ISO400 rauschte!
Und selbst da hatte ich Aktfotos in A1 auf Ausstellungen hängen.
Also auch hierfür ausreichend.
ABER:
Jede Kamera kannn auch nur so gut arbeiten, wie sie der Fotograf bedienen kann.
Soll heissen: optimale Einstellungen raustesten (für jeden persönlich) um damit das beste Ergebniss zu erzielen.
->Der Ai Modus z.B. arbeitet bei wenig Licht auch ziemlich "extrem", nimmt oft ISO 800 oder sogar mehr.(kann man aber begrenzen)

Thema rauschen:
Ja, ab ISO 400 ist schon ein Rauschen da, jedoch völlig ok. Früher habe ich auf Film maximal mit ISO400 gearbeitet, und das "Korn" war immer auch ein gewisser "Kunstfaktor".
Akt auf ISO800 Ilford war auch schön, übertragen auf die LX3 wäre das evtl. der "Sandstrahlmodus" bzw. ISO800 in b/w.
Durch den Stbi und das lichtstarke Objektiv kommt man aber eh fast nie über ISO400.

Stabi:
erstaunlich gut. 1/5 aus der Hand. Bin ich gar nicht gewohnt!

Fazit:
Extrem geile Kompaktcam, immerdabei Faktor (also ich bekomm sie problemlos in meine Jackentasche)
review image review image review image
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2010
Viele Jahre habe ich nur mit meiner CANON AE-1 PROGRAM Spiegelreflexkamera fotografiert. Das analoge Urgestein war mit externem Blitz und zwei Wechselobjektiven 25 Jahre lang ein treuer Begleiter in jedem Urlaub und auf allen Familienfeiern. Machte super Fotos, war jedoch ziemlich schwer und aufwändig zu transportieren.
Dann kam die Digitalfotografie auf den Markt. Meine erste Panasonic war klein, leicht und kompakt und ersetzte die analoge Spiegelreflex immer öfter, obwohl die Fotos nicht so gut waren.
2009 habe ich mir dann die Lumix DMC-LX3 gekauft. Gegenüber dem Vorgänger besticht diese Kamera durch eine extrem lange Akkulaufzeit, brillanten und scharfen Fotos. Früher musste ich den Akku einmal am Urlaubstag wechseln. Heute reicht ein Akku für einen ganzen Urlaub. Das Weitwinkelobjektiv ist spitze. Denn das benötigt man in 95% aller Fälle. Ich habe das bewusst in Kauf genommen und auf den Zoomfaktor verzichtet. Denn Dinge ranholen kann man mit dieser Digicam nicht so gut. Es ist keine Kamera für Teleaufnahmen. Sie ist geeignet für Landschaftsbilder, Personenaufnahmen und für alle Dinge, wo man einfach zu nah davor steht und ein (altes) 50er oder 35er Objektiv nicht alles auf's Bild brachte. Das schafft die LX3 mit ihrem vergleichbaren 28mm Objektiv mit links.
Ich würde sie wieder kaufen.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2010
Als fünfte Kamera nach einigen Cybershot-Modellen (incl. WX-1) und der recht guten Lumix Fx-55 entschloss ich mich zum Kauf der Lx-3, weil sie mir zum einen optisch und haptisch sehr gut gefiel, zum anderen, weil sie beste Referenzen im Internet aufzuweisen hatte: ihre Testergebnisse können sich, obwohl die Entwicklung seit ihrer Markteinführung weiterging, sehen lassen. Dass sie seit damals praktisch nicht im Preis gefallen ist, sagt alles.
Neben den vielen manuellen Einstellmöglichkeiten in Bezug auf alle möglichen Schwerpunkte (Blende, Belichtungszeit, Farbabstimmung u.a.), 4 Speicherprogrammen für individuellen Einstellungen und einer Menge hervorragender Details, ist besonders die Möglichkeit zur erwähnen, dass die Lumix-Lx-3 Fotos im RAW-Format aufnehmen kann!
Dieses besondere, allerdings auch speicherintensive Format, eignet sich, wie der Name (RAW=Roh)schon sagt, hervorragend dazu, wenn man wirklich alles aus seinen Bildern herausholen will, ohne grosse Kompressionsverluste, wie beim JPEG-Format üblich, erleiden zu müssen. Man nachbearbeitet seine Fotos wortwörtlich RAW, archiviert/kopiert sie dann überwiegend verlustfrei und konvertiert sie erst zum "Endgebrauch" um zu JPEG. Die dafür notwendige Software "Silkypix" ist der Kamera beigelegt, Kenner verwenden jedoch eher die Freeware "Raw-Therapee", die es auch auf Deutsch im Internet zu finden gibt.
Zurück zur Kamera selbst: alles an ihr wirkt professionell und edel. Jeder Knopf hat Griffigkeit, wirkt straff und nicht so "billig" wie bei den meisten anderen Kompakten; die Kamera hat also Stil und Qualität.
Das Display ist sehr hoch auflösend, verzerrt aber bei starkem Gegenlicht genau so, wie es auch von den meisten anderen Digicams bekannt ist. Wunder gibts also auch bei LX-3 nicht. Dafür aber eine Menge Qualität, wahnsinnig gute Makroeigenschaften, ein 24mm Weitwinkelobjektiv mit hoher Lichstärke und lauter brauchbare Details, die die Kamera zu einem guten Freund für die kommenden Jahre machen.
Die Nachteile (geringer Zoom-Bereich, nur 24 Bilder pro sec. im HD-Videobereich)sind bekannt, aber vernachlässigbar. Wenns sein muss, reicht der kombinierte Echt/Digitalzoom (brauchbare Bildqualität bis ca. 6 fache Vergr., möglich sind 17fache Vergr.) und das VGA-Videoformat (640x480 bei 30 pict./sec) allemal.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist meines Erachtens gut.
Also: 5 Sterne verdient.

Hinweis: Passende Fototaschen gibts in genügender Auswahl im Mediamarkt. Hab dort 5 Modelle verschiedener Hersteller gefunden, bis hin zum schicken Lederetui. Denn ganz so kompakt ist die Kompakte dann doch nicht. Ein wenig grösser als der Rest. Aber so ist sie ja auch "innen" - ein wenig grösser als der Rest....:-)
review image review image review image review image
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Meine LX1 ist schon etwas betagt. Sie rauscht wie der Teufel und doch fotografiere ich mit der Lumix sehr gern. Sie hat eine tolle Ausstattung, ist gut verarbeitet und hat mich nie im Stich gelassen.
Trotz der verbesserten Bildqualität hat mich die zweite Evolutionstufe der LX Reihe nie wirklich interessiert. Erst das Erscheinen der neuen 3er hat bei mir das Interesse an Panasonics LX Reihe wiederbelebt. Von der verbesserten Ausstattung, sowie der deutlich verbesserten Bildqualität war landauf und landab zu lesen. Um mich selbst von den ihr nachgesagten Qualitäten zu überzeugen, habe ich sie mir hier bestellt.

Nach dem Auspacken fällt erstmal auf, daß die Lumix in der dritten Generation erwachsen geworden ist. Sie hat in jede Richtung ein paar Milimeter zugelegt, ist höher breiter länger. Das Gehäuse hat nun einen "Griffwulst" der mit einem eingelassenen Kunststoffteil griffiger gemacht wurde und das Handling verbessert. Das Display ist deutlich auf 3" gewachsen. Der manuell ausfahrbare Blitz lugt jetzt weiter aus seinem Gehäuse. An der Oberseite thront nun ein Blitzschuh, ansonsten hat sich an der Draufsicht nicht viel geändert. Zoomwippe, Drehrad, der Powerknopf, alles da. Nur der ehemalige OIS Schalter dient nun dem manuell zu positionierenden Focus.
Am Objektiv ist bis auf den Deckel rein äusserlich(dazu später mehr) alles beim Alten geblieben. Oben sitzt der Schalter für das Bildformat. Seitlich der Schalter für die AF Modi. Die Rückseite zeigt sich deutlich verändert. Das tolle Display mit 460.000 Bildpunkten dominiert klar das Rückteil. Der kleine "Joystick" ist geblieben, ebenso die Pfeiltasten rund um den Menüknopf. Darunter sitzt der Schalter für die Anzeige und den Papierkorb. Neu ist der AF/AE Lock Schalter sowie der Schiebeschalter zum Umschalten von Fotografieren auf Darstellung. Bei den Vorgängerinnen war die Play Funktion noch am Wählrad. Luxuriöser Weise hat die LX nun eine zweite Gurtöse und einen vollwertigen Gurt im Lieferumfang enthalten. Der Akku ist ein "alter Bekannter", was Besitzern von älteren FX/LX Modellen freuen wird.

Bei den inneren Werten hat sich deutlich mehr getan. Im Inneren sitzt ein im Verhältnis zur LX1 deutlich größerer Sensor 1/1,63". Was das Rauschverhalten der LX3 verbessern soll und auch tut. Die Brennweite des Objektivs hat sich von 28-112mm bei der LX1 zu 24-60mm bei der aktuellen 3er doch deutlich verändert. Angenehm dabei ist, daß das neu konstruierte Leica Summicron Objektiv schon bei Anfangsbrennweite von 24mm, im Gegensatz zu vielen anderen Objektiven, kaum verzeichnet. Unschärfen am Rand oder Vignettierung sind ebenfalls kein Thema für die LX3. Das Objektiv hat 2.0 Lichtstärke im Weitwinkel und 2.8 am anderen Ende des Spektrums, was die Kamera doch deutlich von anderen abhebt. Der Zoom der neuen Lumix ist 13-stufig und damit sehr präzise.

Spannend war für mich auch, ob und wie sich die Qualität der Bilder im Vergleich zu den Vorgängerinnen verändert hat.
Um es kurz zu machen: Die Bildqualität der LX 3 ist meines Erachtens genial. Detail- und Farbwiedergabe sind topp. Die Lumix liefert sehr angenehme, natürliche Bilder. Beim Rauschverhalten liegen Welten zwischen der LX1. Aber auch zwischen LX2 und der aktuellen 3. LX Version ist der Unterschied deutlich. ISO 400 ist für die 3er kein wirkliches Problem. Bei höherer ISO Zahl wird es zunehmend unansehnlicher. Positiv an der LX 3 finde ich, das es ein Hersteller schafft, eine konsequente Weiterentwicklung eines Kameratyps auf den Markt zu bringen, ohne die Auflösung ins Uferlose zu treiben. So kommt die LX3 im Schnitt(je nach Bildformat unterschiedlich) mit 10MP aus. Verarbeitet werden die Bilddaten übrigens in JPEG und dem Panasonic eigenen RAW Format. Neu ist auch der verbaute Venus Engine IV Prozessor.
Die Bedienung der LX lässt keine Wünsche offen und ist auf dem gewohnt hohem Panasonic Niveau. Die vielen manuellen Eingriffsmöglichkeiten lassen das Hobbyfotografenherz höher schlagen. Einen optischen Sucher vermisse ich durch das stark in Auflösung und Darstellung verbesserte Display nicht.

Das Stativgewinde ist so angebracht, das der Wechsel des Akkus, bzw. der Speicherkarte ohne Demontage möglich ist. Die Akkulaufzeit habe ich noch nicht ausgelotet. Ich nehme aber an, daß die ähnlich gut ist wie bei den Vorgängerinnen. 200 Bilder sollten mit 1150mAh locker drin sein.
Wie bereits erwähnt ist im Lieferumfang ein Schultergurt enthalten.
Mittlerweile ist es auch für mein ACD Pro möglich die RAW Dateien der LX 3 lesbar zu machen. Ein Update kann bei ACD heruntergeldaen werden. Für das Adobe Lightroom gibt es wohl ebenfalls schon ein Update. Weiterhin könnte Panasonic bei einer Kamera dieser Preiskategorie ein vollwertiges Handbuch in Printversion beilegen. Zu allem Unglück passt auch die schöne Leica Echtledertasche nicht mehr für die LX3. Allerdings gibt es von Panasonic ein ähnlich schönes Täschchen für die LX3. Nur leider nicht bei uns.

Mein Fazit: Die LX3 ist keine "Verschlimmbesserung" sondern eine konsequente Weiterentwicklung, mit sinnvollen Verbesserungen der LX Reihe. Der "Ausstieg" aus dem Megapixelrennen hat der LX gut getan. Die Verbesserung an den inneren Werten, sowie das in meinen Augen geniale 24-60mm Leica Summicron Objektiv werten die Neue voll auf. Die LX3 ist eine sehr hochwertige und interessante "Nischenkamera" die ihre "Fangemeinde" hat und neue "Fans" finden wird. Diese werden noch viel Freude an der Neuen haben. Das ist sicher.

Mittlerweile hat sich die Problematik mit der Verarbeitung der RAW Dateien aus der LX komplett erledigt. Wenn jetzt Panasonic noch das passende Echtledertäschchen aus Japan importiert gibts zum 5ten noch einen Stern dazu.
PS: Auf panasonic.net ist eine neue Firmware(1.3) abrufbar
review image
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Januar 2009
Ich habe lange das Internet durchforstet und diverse Herstellerseiten besucht, bis ich schließlich bei dieser Kamera gelandet bin. Das Gerät ersetzt meine in die Tage gekommene Fujifilm FinePix F610.

Meine gestellten Anforderungen an eine neue Kamera waren:
-Kompaktkamera
-möglichst gute Bildqualität (wenig Rauschen)
-Weitwinkel von mindestens 28mm
-gute Akku-Laufzeit
-mind. 2,5 Zoll Monitor (bevorzugt Widescreen) mit möglichst hoher Auflösung
-volle manuelle Einstellbarkeit
-Aufnahmen direkt im Format 3:2 (herkömmliches Fotoformat)
-manueller Weißabgleich
-lichtstarkes Objektiv (Anfangslichtstärke mindestens 2.8)
(-mindestens 3-fach optischen Zoom)

Bis auf die letzte Eigenschaft wurden alle Anforderungen von dieser Kamera erfüllt und ich bin froh mich für dieses Gerät entschieden zu haben. Da ich mit meiner Vorgänger-Kamera nahezu ausschließlich bei 35mm Brennweite fotografiert und auch den kompletten Zoomfaktor 3x nur sehr selten verwendet habe, war dies für mich nicht besonders tragisch.

Mit Fujifilm war ich eigenltich immer sehr zufriegen, was die Bildqualität und die Bedienung etc. sowie den Service angeht. Leider wiesen meine Kameras aber immer kurz nach Ende der Garantie-Zeit einen Defekt an den Bedienelementen auf und konnten nur noch mit Mühe verwendet werden. Deswegen kam für mich diesmal nur ein anderer Hersteller in Frage.

Eigenltich bin ich auch kein Anhänger von Panasonic-Kameras, da diese meistens mit mehr Bildrauschen und geringerem Dynamik-Umfang im Vergleich zu den Mitbewerbern (Canon, Nikon, Fujifilm, Sony etc.) zu kämpfen haben. Die LX-Serie stellt anscheinend eine Ausnahme bei den kompakten Kameras von Panasonic dar. Das soll nun nicht heißen, dass die anderen Kameras von Panasonic schlecht sind. In Sachen Objektiv, Verzeichnung, Akku-Laufzeit, Verarbeitung etc. sind die Geräte meist besser als die der Konkurrenz. Es kommt immer darauf an, worauf man besonderen Wert legt. Und das ist bei mir die Bildqualität.

Eine Konkurrenz zur Panasonic Lumix LX3 stellen die G10 von Canon, die P6000 von Nikon und die GX200 von Ricoh dar. Als einzige dieser Kameras muss bei der LX3 ein Objektiv-Deckel - wie auch bei DSLRs - abgenommen werden. Das ist anfangs etwas nervend, allerdings gewöhnt man sich schnell daran. Die anderen Kameras bieten den üblichen automatischen Objektiv-Verschluss, wie er bei Kompaktkameras üblich ist.

Wie ich festgestellt habe, ist schwer sich zwischen diesen vier Kameras zu entscheiden. Alle bieten ihre kleineren Vor- und Nachteile. Und alle Geräte sind sehr ausgereift.
Schließlich hat aber vorallem das Lichtstarke Objektiv mit einer Anfangslichtstärke von 2.0 sowie die wirklich sehr gute Bildqualität bei ISO 100 den Ausschlag für diese Kamera gegeben. Die Bildqualität meines eigentlichen Favoriten (Ricoh GX200) ist leider selbst bei geringen ISO-Werten zu schwach (starkes Rauschen) für das Preissegement in dem sich diese Kameras bewegen. Denn für knapp 100 Euro mehr erhält man schon eine Einstiegs-DSLR, welche durch den verwendeten viel größeren APSC-Sensor auf jedem Fall rauschärmere und bessere Fotos macht. Allerdings nimmt man eine DSLR aufgrund ihrer Größe und des Gewichts auch nicht überall mit hin. Und gerade darum ging es mir. Ich wollte eine möglichst gute Immer-Dabei-Kamera.

Die Bedienung der LX3 ist durchweg einleuchtend und erschließt sich schnell. Wenn gleich auch die Modelle von Ricoh noch etwas intuitiver sind.

Die Verarbeitungsqualität der Kamera ist sehr gut. Es fällt lediglich auf, dass die Abdeckungen für den Akku etc. und das Modus-Wahlrad auf der Oberseite aus Kunsstoff gefertigt wurden. Bei dem Gewicht der Kamera und vorallem dem Preis, hätte man auch auf Aluminium zurückgreifen können. Das hätte den wirklich sehr wertigen Eindruck des Gerätes nochmals erhöht.

Durch den Bildstabilisator und das Lichtstarke Objetiv lassen sich Aufnahmen noch mit ISO80 machen, wenn andere Kompaktkameras schon bei ISO400 angekommen sind. Für eine kompakte Kamera ist die Bildqualität wirklich sehr gut. ISO200 bringt auch noch wirklich gute Ergebnisse. Ab ISO400 nimmt die Bildqualität merklich ab. Höher als ISO400 sollte man nur im Notfall gehen. Allerdings wird man das auch selten müssen. Selbst bei Innenaufnahmen ohne Blitz bin ich bisher nicht über ISO200 hinausgekommen.

Auf den JPEG-Fotos zeigen sich kaum Verzeichnung, Vignettierung oder Chromatische-Aberrationen. Nimmt man Fotos nicht nur als JPEGs sonder auch im RAW-Format auf, erkennt man, dass die Leistung der Kamera nicht alleine auf das gute Objetiv zurückzuführen ist. Die Verzeichnung des Objetivs wird beispielsweise durch die Kamera-Elektronik vor der Erzeugung der JPEG-Datei beseitigt.

Das ganze mag sich nun teilweise etwas negativ anhören. So ist dies aber nicht gemeint - schließlich habe ich auch fünf Sterne für dieses Gerät vergeben. Ich habe die wirklich sehr wenigen Punkte, die meiner Meinung nach noch leichter Verbesserung bedürfen, in diesem kurzen Bericht herausgestellt.
Ich bin rundum zufieden mit dieser Kamera. Wegen des doch recht hohen Preises hätte ich ihr allerdings nur 4,5 von 5 möglichen Sternen gegeben. Doch das lässt das Bewertungssystem leider nicht zu.

Fazit: Wer eine voll manuell kontrollierbare Kamera mit Weitwinkel und überdurchschnittlich guter Bildqualität sucht und außerdem auf Tele-Aufnahmen verzichten kann, dürfte mit dieser Kamera glücklich werden.
Durch das lichtstarke Objektiv kann man bei Innenaufnahmen auch häufiger mal auf den Blitz verzichten - was zu viel stimmungsvolleren Fotos führt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2010
Die LX3 habe ich mir vor einem knappen Jahr gekauft. Zuerst hatte ich Bedenken wegen des fehlenden Telezooms gegenüber der älteren LX2. Inzwischen ist die LX3 meine Immer-dabei-Kamera, die LX2 längst verkauft und vergessen und das Tele vermisse ich eigentlich nie.
Auf der Habenseite stehen für mich in jedem Fall das lichtstarke Weitwinkelzoom, die zahlreichen manuellen Einstellmöglichkeiten wie man sie von einer Spiegelreflex gewohnt ist, guter Makromodus, der Multiformatsensor für 4:3, 3:2, 16:9 und eine für die Kompaktklasse gute Bildqualität.
Mit der aktuellen Firmware 2.1 wurde die Kamera noch einmal deutlich aufgewertet: das Objektiv "merkt" sich die Brennweitenposition wie auch die Position des manuellen Fokus bis zum nächsten Einschalten. Auslöseverzögerung und automatischer Weißabgleich sind besser geworden, wenn auch nicht perfekt. Bei den meisten Fotos ist meines Erachtens noch immer eine Belichtungskorrektur von -0,3 EV nötig. Über Aufnahmen mit Blitz und den Videomodus kann ich ich nichts sagen, da ich diese nicht benutze und über den Objektivdeckel wurde schon genug gesagt und geschrieben. Die Verarbeitungsqualität des Metallgehäuses wie auch die Abbildungsqualität des Monitors sind wie zu erwarten sehr gut.

Panasonic hat hier eine sehr gute Edelkompakte mit nur wenigen Schwächen im Programm, von mir bekommt sie deshalb fünf Sterne.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2008
Die beiden älteren, ausführlichen Rezensionen sind so zutreffend, dass ich ausdrücklich als Ergänzung nur einige Kleinigkeiten hinzufüge, die die praktische Nutzung aus meiner Erfahrung betreffen, also aus der eines Freizeit-Knipsers.

Die Verkürzung von rund 110mm (äquivalent) auf 12/60mm (äquivalent) ist spürbar. Ich vermisse den zusätzlichen Zoom recht oft und muss dann das Bild freistellen. Weil die 10 Megapixel meistens dafür genug Luft lassen, vor allem aber wegen der Lichtstärke des Objektives lasse ich dennoch in der Regel meine D-Lux 3 (Lumix LX2) daheim und nehme die LX3 mit.

Mitte Oktober 2008 gibt es weder für Photoshop noch für Lightroom einen RAW-Decoder für die LX3. Das behindert den Workflow deutlich.

Silkypix und die interne Engine für JPEGs begradigen das Bild - vor allem mit Blick auf Kissenverzerrungen - erheblich. Dennoch sind die Verzerrungen deutlicher spürbar als bei den Vorgängermodellen, und zwar nicht nur bei 5.1/20mm. Wie extrem das Objektiv verzeichnet, erkennt man bei Nutzung eines anderen RAW-Konverters, etwa DCRAW. Inzwischen erkennt auch PTLENS die LX3 und begradigt beide Versionen, was dieses Problem wieder entschärft.

Mir scheint, dass zumindest bei meinem Modell auch trotz paralleler Bildebene eine perspektivische Verzerrung auftritt (ein nach rechts abfallendes Trapez). Dafür habe ich auch als früher Käufer nicht das Randschärfeproblem.

Ich lasse die Kamera nur bis ISO 200 wählen, wenn ich meine RAWs mit für mich erträglichem Rauschen haben möchte. Dies dann aber automatisch. Das mag aber persönlicher Geschmack sein, und die Empfindlichkeit gegenüber Rauschen kann genauso modeabhängig sein wie die Frage, ob man gerne ein scharfes Bild hätte. Insofern soll dies nicht als ernsthafter Widerspruch gegenüber den Rezensenten verstanden sein, die auch ISO 400 oder 800 insofern noch für brauchbar halten.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)
  -  
Schnelle und präzise LUMIX Kameras. Aktuelle Modelle auf einen Blick.
  -  
Holen Sie sich den Testsieger 2015. Beste Kameras im Test & Vergleich.
  -  
Explore Panasonic DMC 7 Lumix Learn More on When.com!