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Panasonic Lumix DMC-LX3 Digitalkamera (10 Megapixel, 2.5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Bildstabilisator) silber
 
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Panasonic Lumix DMC-LX3 Digitalkamera (10 Megapixel, 2.5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Bildstabilisator) silber

von Panasonic
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)



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Produktmerkmale

  • Lumix DMC-LX3EG-S Silber
  Weitere technische Details

Produktinformation

Technische Details [schwarz] [945KB PDF]
  • Größe und/oder Gewicht: 2,7 x 10,9 x 5,9 cm ; 227 g
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 980 g
  • Modellnummer: 5025232485680
  • ASIN: B001DXD866
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 11. August 2008
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.886 in Kamera & Foto (Siehe Top 100 in Kamera & Foto)

Produktbeschreibungen

Panasonic Lumix DMC-LX3EG-S silber

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261 von 264 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Farbe:schwarz
Seit einigen Jahren kenne ich die ein oder andere Panasonic Digitalkamera aus eigener Erfahrung. Ich nutze die LC1, FX8, FZ8, L1 und hatte mehrere Wochen lang die FX500. Der Vergleich mit älteren Lumix-Modellen fällt mir also leicht.

Fast könnte man meinen, die LX3 wäre eine Mischung aus der alten LC1 Bridgekamera mit dem hervorragenden Leica 28-90/2.0-2.4 (KB) und der alten FX8 Minikamera. Das Objektiv der LX3 reicht natürlich nicht an die LC1 heran und die LX3 ist größer und schwerer als eine Kamera der FX-Serie. Ganz abwegig ist der Gedanke allerdings nicht, daß Panasonic der Versuch, LC1, FX8 und sogar L1 DSLR in einem Gerät zu vereinen, gelungen ist.

Vorbildlich ist die Verarbeitung der LX3. Das ist bei Lumix-Kameras zwar nicht ungewöhnlich, dennoch war ich froh, keine Mängel im Detail erkennen zu müssen, wie ich sie zuletzt bei mehreren Exemplaren der aktuellen FX500 gesehen hatte. (Knackendes Gehäuse beim Drücken des Mode-Schalters, weil die Frontplatte nicht vernünftig befestigt wurde und sich bewegte...) Die Teile sind hauptsächlich aus Metall, von den Knöpfen und dem Batteriefach abgesehen. Das Gehäuse ist rundum sauber verarbeitet, alle Teile sitzen fest, Knacken und Knirschen sucht man vergebens. Das große LCD löst angenehm auf, Pixelfehler im Display scheint es bei Panasonic ohnehin nicht zu geben, ich selbst hatte bisher jedenfalls keine. Der Ein/Aus-Schalter ist nicht so wackelig wie bei der FX500.

Die Schutzabdeckung für das Objektiv - welches relativ rabiat ausfährt - ist nicht unbedingt für Grobmotoriker oder Wurstfinger geeignet. Das Abnehmen mag noch gehen, beim, Anbringen sollte man allerdings höchste Aufmerksamkeit walten lassen. Ich kann mir gut vorstellen, daß die heute gängigen Alkoholtests künftig dadurch abgelöst werden, daß man den Autofahrern eine LX3 übergibt und sie auffordert, den Objektivschutz zu befestigen...

Der Tragegurt der LX3 fällt positiv auf. Man kann die Kamera um den Hals hängen. Beim Radfahren und Wandern ist das praktischer als die üblichen Handschlaufen.

Der Akku ist der LX3 ist ein alter Bekannter aus der FX8, bei mir sorgte das für Freude und sparte mir 50 Euro für einen Zweitakku.

Der optische Sucher ist getrennt erhältlich und kann auf den Blitzschuh gesteckt werden. Vollkommen überzogen ist die Preisvorstellung von Panasonic. Mit etwa 50 Euro hatte ich gerechnet, 250 Euro soll dieses winzige Stück Glas kosten. Für den gleichen Preis gibt es brauchbare Festbrennweiten für digitale Spiegelreflexkameras zu kaufen...

Die Bildqualität der LX3 ist für eine Kamera dieser Größe beachtlich. Wer Kameras aus der Zeit der FX8 oder LC1 kennt, weiß, daß alle ISO-Werte jenseits der 100 in der Praxis unbrauchbar waren, zumindest bei Panasonic. Wie schon bei der FX500, kann man auch bei der LX3 bedenkenlos bis ISO 400 gehen. In Verbindung mit der ISO-Automatik, bei der man den maximalen ISO-Wert festlegen kann, ist das sehr nützlich. OIS arbeitet gewohnt zuverlässig, wie immer sollte man es im Mode 2 laufen lassen.

Das Objektiv bildet auch bei voller Brennweite, die lobenswerterweise auf 60 mm (KB) begrenzt wurde, ausgesprochen gut ab, für ein Gerät dieser Größe eigentlich hervorragend.

Wie bei Panasonic üblich, kann der automatische Weißabgleich bei Bewölkung nicht wirklich überzeugen, man sollte ihn in solchen Situationen manuell auf "Wolken" stellen.

Die Kamera fokussiert schnell, ich wähle gewöhnlich 1-Feld-Highspeed. Im Makromodus dauert das Fokussieren allerdings oft länger, als man es sich wünscht.

Das Schreiben der Fotos auf die Speicherkarte in der Kombination Jpeg + RAW geht verhältnismäßig schnell.

Die auf Wunsch vollständige manuelle Kontrolle bis hin zum manuellen Fokussieren ist besonders in Extremsituationen sehr hilfreich. Das manuelle und freie Festlegen des AF-Punktes ist genau so angenehm wie die Funktion, die versucht, die Schärfe bei bewegten Motiven nachzuführen.

Die mitgelieferte Software Silkypix liegt mittlerweile in der Version 3 vor. Besitzer der L1 DSLR wird es freuen, daß man auch die RAW-Daten dieser Kamera mit Silkypix verarbeiten kann. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, die zur L1 mitgelieferte Silpypix-Version konnte allerdings keine Fotos der LC1 öffnen. Aufnahmen aus der LC1 erkennt Silkypix 3 übrigens nicht.

Mein Fazit: Wer die Leistungsfähigkeit, aber auch Größe und Gewicht von digitalen Spiegelreflexkameras kennt, wird in der LX3 keinen wirklichen Ersatz, dennoch eine praxistaugliche, angenehme Ergänzung finden. Wer bisher nur digitale Kompaktkameras genutzt hat, wird in der LX3 einen großen Schritt nach vorn sehen.

Ergänzung:

Panasonic bietet für die LX3 verschiedene Taschen an. Die klassisch anmutende Originaltasche aus schwarzem Leder ist zweiteilig. Das Unterteil wird am Stativgewinde der LX3 verschraubt. Die "Schraube" ist so gestaltet, daß in ihre Unterseite ein Stativkopf geschraubt werden kann. Die LX3 kann also in der Tasche verbleiben, wenn sie auf einem Stativ befestigt ist. Das Oberteil der Tasche ist mit drei Druckknöpfen am Unterteil befestigt. Es kann für schnelle Schnappschüsse zurückgeklappt oder bei längeren Fototouren abgenommen werden. Der Innenbereich dieser hochwertig verarbeiteten Tasche ist mit weichem Stoff ausgekleidet. Besser können die Taschen alter Analogkameras seinerzeit kaum gewesen sein.

Die Tasche ist nicht günstig, wertet die LX3 aber enorm auf. Sie schützt die Kamera und sieht gut aus. Außerdem kann man die LX3 besser greifen und stabiler halten, wenn sie in der Originaltasche sitzt.

Unverständlich ist, warum in Deutschland nur eine einfache Tasche für die LX3 angeboten wird. Die "richtige" Tasche muß man in Japan oder in USA/Kanada einkaufen, im Internet ist das kein Problem. Nicht vom Preis abschrecken lassen, es lohnt sich wirklich... Sie nennt sich DMW-CLX3.

2. Ergänzung - Oktober 2009:

Mittlerweile hat Panasonic die Kamerasoftware Version 2.0 veröffentlicht. Es gibt einige Ergänzungen und Verbesserungen, die zeigen, daß man die LX3 bei Panasonic auch weiterhin "ernst" nimmt und pflegt. Persönlich freue ich mich am meisten über die folgenden Änderungen:

Der Name des Fotografen kann endlich im Kameramenü eingegeben werden, auf Wunsch zusätzlich die eigene Internetseite usw...

Die LX3 erlaubt es nun, daß die Kamera sich die letzte Position des Menüs merkt. Ruft man das Menü zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf, startet es an der zuletzt verwenden Stelle. Das erspart das erneute Durchklicken der einzelnen Menüseiten. Sehr praktisch.

Nicht weniger praktisch ist die neue Funktion der LX3, sich die aktuelle Brennweite des Zoomobjektivs zu "merken". Schaltet man in den Wiedergabemodus, fährt das Objektiv bekanntlich kurz danach ein. Ein Zurückschalten in den Aufnahmemodus führte bisher dazu, daß das Objektiv in seine Ausgangsposition von 24 mm (KB) ging. Das passiert nicht mehr, hatte man zuvor 50 mm eingestellt, fährt es nun auch wieder genau an diese Position. Das trifft auch auf den manuellen Fokus zu.

Die Belichtstungsanpassung ist nun bis +3 und -3 möglich, bisher lag die Grenze bei +2 bzw. -2.

Das Bildformat 1:1 ist nun im Menü auswählbar. Kreative Leute werden das zu schätzen wissen. Die LX3 bietet jetzt die Formate 3:2, 4:3 und 16:9 ohne Auflösungsverlust und 1:1 mit (naturgemäß) entsprechendem Verlust der Auflösung.

Nach einem Jahr mit der LX3 bin ich noch immer sehr zufrieden mit der kleinen Kamera. Neben der LX3 habe ich eine Nikon D3, meine persönliche Meßlatte liegt entsprechend hoch. Natürlich gibt es enorme Unterschiede zwischen diesen beiden Kameras. Das, was die D3 im Bereich professioneller Spiegelreflexkameras ist - die derzeit beste Wahl für Fotografie bei schwachem Licht - ist die LX3 für Minikameras. Es macht einfach Spaß, mit diesem kleinen Ding unterwegs zu sein. Ich bin gespannt, was die LX4 im nächsten Jahr bieten wird. Viel muß sich meiner Meinung nach nicht verändern. Die ohnehin gute LCD-Auflösung könnte man verdoppeln, das Rauschverhalten sollte optimiert werden, so daß ich die Grenze, die ich bei der LX3 auf ISO 400 gelegt habe, auf 800 erhöhen kann. Außerdem wünsche ich mir endlich einen Anschluß für einen Kabelfernauslöser.
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138 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von oluv TOP 500 REZENSENT
Farbe:schwarz
Ich durfte die LX3 schon vor einigen Wochen für einige Tage "probetesten". Ich hatte sie mir eigentlich bereits gekauft, habe sie jedoch wieder zurückgegeben. Warum, darauf möchte ich später eingehen.

Ich benutze seit fast 2 Jahren das erste Modell der LX-Serie, die LX1. Mich hat am meisten der 16:9 Modus an dieser Kamera fasziniert, außerdem die kompakten Ausmaße und dennoch ein professionelles Feature-Set mit RAW-Modus. Die LX1 hatte jedoch einige Nachteile: Der Sensor hat ziemlich stark gerauscht, die Rauschunterdrückung der damalingen Venus-Engine (wie der von Panasonic benutzte Bildprozessor genannt wird) hat zu matschigen und fleckigen Ergebnissen geführt, was auch in vielen Tests kritisiert wurde. Über ISO200 konnte man die LX1 überhaupt nicht sinnvoll verwenden. Ich habe aus dem Grund nur ISO80 gemeinsam mit dem RAW-Modus genutzt. Serienbildfunktion oder Auto-Bracketing war bei der LX1 im RAW-Modus nicht möglich. Aber mit einer schnellen Karte dauerte das Speichern von RAW-Bildern gerade mal 2 Sekunden, womit ich leben konnte.
Die LX2 brachte eigentlich keine großartigen Neuerungen mit. Das Display wurde größer und nun nativ im 16:9 Format ausgeführt, die Pixelanzahl erhöht und die Bildbearbeitung etwas verbessert, sodass die LX2 auch bei höheren Empfindlichkeiten etwas bessere Ergebnisse liefern konnte. Durch die größeren Dateien, dauerte jedoch das Speichern von RAW-Dateien nun noch länger, ausserdem hat sich Panasonic entschieden bereits bei RAW-Dateien die dunklen Bereiche stark zu bearbeiten, was zu unschönen Ergebnissen geführt hat, wenn man bei der Bildbearbeitung die Schatten nachträglich aufhellen wollte.
Die Ankündigung der LX3 hat seit der LX2 mehr als 2 Jahre benötigt, und Panasonic hat einen großen Schritt gewagt und einige interessante Neuerungen eingeführt. Die Pixelanzahl ist beinahe gleich geblieben (im Gegensatz zu vielen anderen Kameraherstellern, die sich am Megapixelrekord messen wollen).
Das Zoomobjektiv wurde nun von 4x auf 2,5x reduziert, jedoch der Weitwinkel von 28 auf 24mm erweitert. Der Telebereich, falls man überhaupt noch von so einem sprechen darf, liegt bei 60mm (im Gegensatz zu den früheren 112mm). Die wichtigste Neuerung ist jedoch die Lichstärke, die im Moment bei Kompaktkameras eine wirkliche Rarität darstellt (mit Ausnahme der bereits mehrere Jahre alten Olympus C5050 Canon G3-G7 und Sony 707 Kameras). Bei Weitwinkel liegt die offenste Blende bei 2.0 (früher 2.8) bei vollem Zoom bei 2.8. Beim Vorgänger hatte man in diesem Zoombereich bereits 4.0, bei vollem Zoom sogar 4.9.
Die nächste wichtige Neuerung ist der vergößerte Sensor, bei dem nie die volle Fläche gleichzeitig genutzt wird, was dazu führt, dass die Brennweite bei allen Bildformaten erhalten bleibt. Bei 4:3 gewinnt man oben/unten ein bisschen dazu. Bei 16:9 wächst das Bild in der Breite. Bei anderen Kameras, wie auch schon bei der LX1 und LX2 werden die unterschiedlichen Bildformate bloß durch einfache Beschneidung links/rechts oder oben/unten erzielt. Dadurch dass der Schalter zur Formatumschaltung direkt am Objektiv sitzt, zählt die LX3 zu den wenigen Kameras, wo man bereits während der Aufnahme schnell und unkompliziert durch Wahl des Bildformats viel zur Bildgestaltung und Bildkomposition beitragen kann.
Auch wichtig zu erwähnen ist nun der eingebaute RAW-Buffer, der es erlaubt bis zu 3 RAW Files in Serie aufzunehmen, somit Auto-Bracketing auch mit RAW möglich ist (sehr von Vorteil für HDR-Aufnahmen). Außerdem kann man mit der LX3 problemlos ein RAW File nach dem anderen schiessen, ohne dass die Kamera jemals ins Stocken gerät. Zum Auto-Bracketing sei noch angemerkt, dass es leider nur maximal -1 und +1 Belichtungsstufen überbrückt. Dafür gibt es aber auch ein Aspectratio-Bracketing, das 3 Bilder hintereinander mit jeweils unterschiedlichem Format aufzeichnet, wenn man sich nicht entscheiden kann, in welchem Format das Motiv am besten zur Geltung kommt.
Für Studiofotografen ist endlich auch ein Blitzschuh mit E-TTL Messung vorhanden, wodurch die LX-Serie einen deutlich professionelleren Charakter erhält.

Bei meinem direkten Vergleich von LX1 und LX2 ist mir sofort der viel bessere Bildschirm aufgefallen. Er ist auch bei Sonnenlicht gut erkennbar und verfügt über eine abschaltbare Aufhellautomatik, die je nach Umgebungslicht variiert. Den optischen Sucher habe ich schon bei meiner LX1 nicht vermisst. Bei meiner alten Canon G5 hatte ich zwar einen, hab diesen jedoch nie genutzt. Durch das zuschaltbare Live-Histogramm kann die Belichtung schon vor der Aufnahme gut kontrolliert werden. Überbelichtete Stellen sind nach der Aufnahme durch ein Blinken erkennbar, das sich übrigens auch abschalten lässt. Ich hatte übrigens das Auto-Review bei mir völlig abgeschaltet, da ich auf die Art ohne zu warten das nächste Bild schiessen konnte. Neben dem normalen 2-Sekunden Review ist auch ein Zoomreview möglich, der sich nach der Aufnahme kurz ins Bildzentrum reinzoomt um die Schärfe besser überprüfen zu können.
Durch den vergrößerten Griff liegt die LX3 auch besser in der Hand. Die Bedienelemente wurden fast unverändert von den Vorgängern übernommen. Der Joystick mit dem Quickmenü ist sehr hilfreich und bietet Zugang zu den wichtigsten Kameraeinstellungen, ohne sich durch Menüs wühlen zu müssen. Der Wiedergabemodus hat jetzt einen eigenen Schiebeschalter spendiert bekommen, früher musste man dafür das Wählrad umstellen. Die Kamera ist sehr gut verarbeitet, irgendwelche Mängel sind mir nicht aufgefallen. Auch hatte ich nie das Gefühl als würden sich die Tasten billig anfühlen, ganz im Gegenteil.

Bei der Bildqualität hat sich zum Vorgänger einiges getan. Die JPEGs sind nun viel reiner und weisen viel weniger Bearbeitungsartefakte auf. Die Unterschiede sind im RAW-Modus noch viel deutlicher. Wo die LX1 und LX2 bei ISO400 bereits so stark gerauscht haben, dass die Bilder kaum noch vernüftig zu bearbeiten waren (was jedoch bei der kamerainternen JPEG-Bearbeitung einfach weggewaschen wurde), sind die Bilder der LX3 problemlos nutzbar. Ich habe A3-Ausdrucke von einigen ISO400 Bildern gemacht und war von den Ergebnissen erstaunt. Sogar ISO800 ist mit etwas Bearbeitung noch nutzbar, vor allem wenn man in RAW aufnimmt, und die Bilder selbst bearbeitet und nachträglich entrauscht. Bei ISO1600 ist die Grenze des sinnvoll machbaren. Aber das trifft auf die Bilder der hochgelobten Fuji F30/31fd genauso zu. Trotzdem gewinnt man durch die höhere Lichtstärke des LX3-Objektivs, den sehr effektiven Bildstabilisator an die 2-3 zusätzliche Blendenstufen. Ich konnte mit der LX3 scharfe Bilder bei ISO80 machen, wo die F30 bereits ISO400 benötigt hat. Für Kompaktkameras kann die LX3 durchaus als top bezeichnet werden. Wer noch bessere Bildqualität benötigt, der kann nur zu einer digitalen Spiegelreflex oder der Sigma DP1 greifen, wobei letztere bei höheren Empfindlichkeiten genauso zum Rauschen neigt. Auch nicht zu vergessen, dass ein bloßes 2.0 Objektiv deutlich mehr kostet als die gesamte LX3 (ganz zu schweigen von der Größe). Bei einem unstabilisierten 3.5 Objektiv wäre man bei der Spiegelreflex bereits bei ISO400 oder sogar ISO800, wo man mit der LX3 noch mit ISO100 schiessen könnte.

Was mir bei meinen Vergleichen mit der LX1 noch aufgefallen ist, dass die LX3 etwas weniger Details aufzeichnet. Es handelt sich wirklich nur um Nuancen, aber die LX1 lieferte von Haus aus schärfere Bilder, was sich jedoch durch das viel höhere Rauschen relativiert. Bei RAW konnte ich jedenfalls zusätzliche Details aus den Bildern rauskitzeln, wobei zur Zeit nur das beigelegte Silkypix die LX3 RAW-Dateien öffnen kann. Weitere RAW-Konverter werden erwartungsgemäß in den nächsten Wochen/Monaten folgen.

Leider ist mir auf vielen meiner Testfotos eine deutliche Unschärfe zum linken Bildrand hin aufgefallen, die in dieser Preisklasse und vor allem bei einem "Leica"-Objektiv nicht zu akzeptieren ist. Aus diesem Grund habe ich die Kamera wieder zurückgegeben. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass auch andere Benutzer dieses Problem haben, es jedoch auch Exemplare gibt, die ein durchgehend scharfes Bild von Rand zu Rand liefern. In Foren wird gemunkelt, es könne sich um Produktionsungenauigkeiten aus der ersten Charge handeln. Ich warte deshalb noch weitere Erfahrungsberichte ab, bevor ich mir wieder eine LX3 kaufe. Für meinen Urlaub nächste Woche werde ich dann doch noch meine LX1 einsetzen müssen.
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46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bin begeistert! 2. November 2008
Farbe:schwarz|Von Amazon bestätigter Kauf
Nach 2 Jahren Suche nach einer Kamera, die so wenig Kompromisse wie möglich abfordert, bin ich nun mit der LX3 wohl am Ziel. Als letzte hatte ich u.a. die F31fd, TZ5 und F100fd.

Hier nur ein paar der wichtigsten Pluspunkte:
+ keine Farbsäume bei Gegenlicht (Purple Fringing)
+ keine CA's (Chromatische Aberration)
+ bester Kontrastumfang aller aktuellen Kompakten -> keine abgesoffenen Schatten, gut gezeichnete Wolken
+ sehr natürliche Farben
+ niedriges Rauschen bis ISO 400
+ 24mm Super-Weitwinkel mit sehr geringer Verzeichnung
+ keine Vignettierung
+ 4:3, 3:2, 16:9 Bildformat ohne einfach abzuschneiden
+ Macro ab 1cm, im Tele ab 23cm (gemessen)
+ 350 (+/-10) Bilder pro Ladung, mit Mehrfachbelichtung (Multifilm) bis zu 800
+ manuelle und automatische WA-Korrektur möglich
+ über die "C"-Speicher Programmierung eigener Programme möglich (!)
+ dank aktuellem FW-Update (10/09) ist die Kamera mit einem frei-Hand (1Bild) HDR-Modus ausgestattet -> man muß zwar fast immer Nachbearbeiten (Sättigung), aber die Ergebnisse sind genial!

Das aufgeräumte und übersichtliche Menü bietet, dadurch daß man alle Einstellmöglichkeiten auch noch untereinander kombinieren kann, einen riesen Raum für den persönlichen Geschmack und die Kreativität. Die Kamera verfügt z.B. über mehrere Bildstile, genannt "Filmmodis", zu denen man bei jedem einzelnen Kontrast, Sättigung, Schärfe und Rauschreduzierung in jeweils 5 Stufen einstellbar, zuordnen kann. Dazu lassen sich dann noch im Quickmenü Gegenlichtkorrekur, ISO-Wert, Weißabgleich (auch manuell korrigierbar) usw. auf die Schnelle verändern. Obendrein kann man aus diesen ganzen Einstellungen dann im entsprechenden Menüpunkt sich seinen eigenen Modus (bis zu 4!, C1=1, C2=3) zusammenstellen und diesen Abspeichern. Dieser ist dann über das obige Einstellrad direkt erreichbar. Alle Settings werden schon vor dem Abspeichern als Live View auf dem großen, kristallklaren Display dessen Helligkeit sich dem Umgebungslicht anpaßt, angezeigt.
Aufgrund der Lichtstärke und dem guten Stabi sind selbst Nachtbilder, wie eine Tankstelle oder Einkaufspassage, frei Hand mit der niedrigsten ISO-Stufe möglich. Damit läßt sie die bisherige "Königin der Nacht" die F31fd, locker hinter sich. Langzeitbelichtungen bis zu 60 Sekunden erlauben Bilder in fast völliger Dunkelheit.
Dank des 16:9 Videomodus (genannt HD) kommt beim Ansehen Kinofeeling auf. Eine bessere Videoqualität habe ich bisher noch nicht gesehen. Dies bezieht sich aber nur auf die reine Bildqualität, da der Film nicht ganz 100% flüssig läuft. Es ist zwar kein Ruckeln, aber man "spürt" eben doch die Bildfolge. Der Grund sind die 24, statt 30 Bilder pro Sekunde, wie bei einigen anderen Kameras ja durchaus üblich, was sicher der Kompromiss zur guten Film-Bildqualität ist. Der Filmmodus läßt sich auch in verschiedenen Formaten und Qualitätsstufen einstellen.
Das einzige worüber ich vor dem Kauf skeptisch war, ist der magere 2,5fach Zoom. Aber zum Glück kann man auch damit zufrieden sein. Der reicht nämlich, außer für chronische Zoogänger oder Vogi-Knipser VÖLLIG aus! Zudem läßt die gute Bildqualität weitere Ausschnittsvergrößerungen zu.
Mit dem Thema RAW-Entwicklung werde ich mich nie beschäftigen, da mir das viel zu aufwendig erscheint (schon wegen der Dateigrößen). Wer sich damit auskennt wird, wie im DSLR-Forum zu sehen, noch mehr rausholen können, aber die Out of the Cam-JPGs sind wirklich auch schon erste Sahne.
Das einzige, was gewöhnungsbedürftig ist, ist daß man vor dem Knipsen die Objektivklappe abnehmen muß. Diese läßt sich aber, anders als an anderer Stelle beschrieben, auch im Dunkeln oder im stark angetrunkenen Zustand, sehr leicht auf- und absetzen.
Ansonsten noch: SEHR gute Verarbeitung und fast alles, oder mindestens gefühlt, aus Metall. Lediglich Akkuklappe und der Umschalter von Aufnahme zu Vorschau sind aus Plaste. Dieser Schiebeschalter ist zudem noch wacklig angebracht. Man benötigt ihn aber nicht immer, da man mit einer Direkttaste auch eine Einzelkurzvorschau bekommt. Dem Zubehör liegt ein Halsgurt aus Leder bei, mit dem man die Kamera um den Hals tragen kann. Somit wird dann keine Gürteltasche benötigt, die ich immer lästig fand.
Für Leute ohne PC währe noch interessant dass man, neben dem Zuschnitt, in der Kamera den Horizont ausrichten kann.
Das Laden des Akkus dauert knapp 1,5 Stunden und der No-Name Akku mit dem weißen Aufkleber hier bei Amazon von Handy Now bringt ca. 220 Bilder.
Wer sich einen Überblick über alle Funktionen verschaffen will, sollte sich das PDF bei Panasonic herunterladen.
------
Edit: nach Monaten bin ich durch Zufall auf die automatische Weißabgleichsanpassung gestoßen. Erreichbar über das Quickmenü der Weißabgleichsauswahl. Statt dann im Kreuzdiagramm diesen zu justieren drückt man einfach OK und die Kamera ist perfekt eingestellt, was sich dann auch als eigenständiger WA solange gespeichert bleibt bis man das Menü neu aufruft. Somit erübrigen sich alle Diskusionen über rotstichige Bilder / Gesichter bei Lampenlicht. Weitere ausführliche Infos zur Kamera im DSLR-Forum.
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