Viele Dinge sind, wie von einem Vor-Rezensenten geschrieben, in der Tat benutzerfreundlich. Andere allerdings auch nicht. Aber das wird bei keiner anderen Kompaktkamera besser gelöst sein. Was ich z. B. meine:
Bedienung der Halbautomatiken AP und SP sowie der Manuellen Einstellung: um Blende und/oder Verschlusszeit zu regeln, muss erst Expousure gedrückt werden, um dann mit den "Pfeiltasten" Blende und/oder Verschlusszeit einzustellen. Schöner wäre ein extra Rädchen oder Wippe oder ähnliches, um direkten schnellen Zugriff darauf zu haben.
Im View-Modus fährt sich das Objektiv ziemlich schell ein. Wenn man wieder auf Fotografieren schaltet, stellt sich das Objektiv wieder auf 25mm Brennweite ein, nicht auf die zuletzt benutzte Brennweite, was m. E. Sinn machen würde. Ich weiß, dazu gibt es eine Option (Brennweite speichern oder sowas in der Art), aber dabei wird auch für das komplette Ausschalten die Brennweite gespeichert. Nach dem Ausschalten wiederrum ist es OK, immer mit 25mm zu starten. Nichtsdestotrotz werde ich diese Einstellung mal testen.
An die Menüführung muss ich mich noch gewöhnen, denn um eine Einstellung zu erreichen muss man "rechts" drücken. Ich drücke (als vormaliger Pentax Nutzer) intuitiv auf OK und fliege dann aus dem Menü raus.
Leider werden Herstellerspezifische Akkus verwendet, Laden ist über den Ladeadapter vorgesehen, dazu muss der Akku aus der Kamera raus. Da keine Ladung in der Kamera über USB-Kabel möglich ist, kann man die Akkus nicht über externe Akkupacks nachladen. Also habe ich mir schon 2 zusätzliche Günstig-Akkus für ca. 15 EUR zugelegt, die bisher wunderbar funktionieren.
Leider kein optischer Sucher. Das bietet in dem Segment nur noch Canon, habe mich aber aus verschiedenen Gründen gegen eine vergleichbare Canon Kamera entschieden.
Das waren die negativen Punkte die mir auf Anhieb nach erstem Testen einfallen. Die Positiven überwiegen allerdings vollkommen:
- super Brennweitenbereich von 25mm bis 300mm, und das bei kompaktem Maß und echt günstigem Preis.
- Es gibt einen manuellen Modus und Halbautomatiken, das hatte meine bisherige kompakte Kamera nicht
- Verwendung von SD Karten anstatt teuren Speziallösungen. Deswegen brauche ich auch kein Kabel um Fotos zum PC zu übertragen, da ein SD Slot in meinen PC eingebaut ist. Schell bereit zum Fotografieren und schelles Auslösen
- Massenhaft Motivprogramme zum Ausprobieren.
Ich habe mich übrigens für die TZ8 statt der TZ10 entschieden, da ich die Kamera hauptsächlich zum Fotografieren benutzen werde. Was die TZ10 mehr bietet, darauf verzichte ich bewusst:
- Besseres Display der TZ10. Das Display ist für mich zur Bildkontrolle und reicht vollkommen. Richtig anschauen mache ich am PC oder als ausgedruckte Fotos.
- Filmen mit besserer Qualität und längere Filmaufnahmen mit der TZ10 (bei TZ8 nur 15 Min am Stück). Liegt für mich wie gesagt nicht im Fokus.
- GPS Modul bei TZ10. Habe ich noch nie vermisst, brauche ich auch nicht, und wenn es eingeschaltet ist verbraucht es zusätzliche Energie, und das vermutlich nicht zu knapp, wenn ich an den Stromverbrauch eines iPhone mit eingeschaltetem GPS denke.
Wer auf diese Features Wert legt, ist mit der TZ10 vermutlich besser bedient.