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143 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. August 2014
Ich kann diese Kamera jedem nur ans Herz legen, speziell wenn man neben genialen Fotos Wert auf perfektes Video legt. Das Geld lohnt sich. Mehr als das. Warum? Ich will gar nicht gross auf die 4k-Fähigkeit eingehen, das kann die Kamera auch beeindruckend. Viel mehr begeistert mich das perfekte Full-HD Bild, welches die Kamera durch runterrechnen von 4K erzeugt. 4:2:2 bei 10 bit und einer Datenrate bis 200 mb/s ist hier über den hdmi out möglich, was in der Postproduktion, hinterher am Rechner, viel mehr ermöglicht als 4:2:0 8bit. Ich kenne keine Videokamera unter 5000 Euro, die das möglich macht, ausser vielleicht die Teile von blackmagic, wo man aber für das Zubehör noch einiges auf den Tisch legen muss und von der Handlichkeit doch in eine andere Richtung geht.

Ich klebte beim sichten der Full HD Aufnahmen mit der Nase am Monitor und fand KEINE Unreinheiten oder Artefakte. Das hier ist ohne Zweifel die Profi Liga unter 2000 Euro mit 10bit. Colour grading, um den umworbenen cine-look zu bekommen ist eigentlich hinterher schon fast nicht mehr nötig, denn der Clou ist, dass die Kamera neben cine-modi auch die Möglichkeit bietet im Fotomodus direkt mit den verschiedensten Fotofiltern auch zu filmen. Der Drehregler steht also auf Fotomodus mit einem speziellen Bildlook/Filter und ich kann trotzdem in diesem Modus die Rec-Taste drücken und in diesem look filmen. Die einzelnen Filter kann man dann auch noch anpassen, wenn man möchte, sogar über Kurven, wie in Photoshop die Kurvenformen in die gewünschte Form ziehen (per touch). Variable Bitraten von 25-200mb/s. einstellbar, Superzeitlupe, alles dabei und Wahnsinnsbild. Ich wollte eigentlich eine neue Videokamera, aber das Ding toppt Stand Juli 2014 jede Videokamera bis besagten 5000 Euro und macht nebenbei noch göttliche Fotos. Lasst Euch nicht von den "nur" 16 Megapixeln verrückt machen. Panasonic und auch Olympus waren schon immer so, dass sie die Sensorgrössen meistens vernünftiger ausgeschöpft haben, anstatt mit Megapixeln anzugeben, die auf viel zu kleine Sensoren gequetscht werden, wo dann das Bild miserabel ist. Ich habe mit der GH4 speziell für Video einen Glücksgriff gelandet und konnte durch Kauf in einem Aktionszeitraum die Garantie von 2 auf 5 Jahre verlängern.

Ergonomie: Neben einer Canon Mark III wirkt die GH4 fast winzig. Danke, Panasonic. Vorbei die Zeit, in der man ungewollt mit einem "halben Fernseher" vor der Brust auf dicke Hose macht und am Ende mit Rückenschmerzen nach Hause geht. Mit dem Gewicht und den Verschlusszeiten der GH4 kann man noch nach einer Flasche Whisky wie John Wayne aus der Hüfte schiessen und das Bild passt ! Auto Modus würde ich hierbei allerdings nicht nehmen. Liegt also super in der Hand. Ich habe recht grosse Hände und hatte noch nie Probleme mit der Bedienung, weder mit den Tasten/Drehreglern, noch mit dem touch-display.

Ab hier geht es eigentlich nur für etwas extremere Videocutter weiter. Wer daran kein Interesse hat, kann das getrost auslassen. Ich hoffe, dass ich bis hierher schon mal jemandem helfen konnte.

Achtet darauf, dass Euer Videoschnittprogramm die Videodateien der GH4 verarbeiten kann. Hiermit meine ich die MOV und MP4 Dateien der Kamera. Edius 6 kann es z.B. nicht, da es die Kamera zu dem Zeitpunkt noch nicht gab und keine updates mehr für Edius 6 kommen. In meinem Edius Pro 7 laufen ALLE GH4-Dateien wunderbar, egal mit welcher Datenrate. Alternativ kann man aber auch noch in AVCHD aufnehmen, was in jeder halbwegs aktuellen Schnittsoftware funktionieren wird. Ich habe lange im Vorfeld recherchiert, die schon etwas ältere Canon Mark III, Nikon D800 und diverse andere videotechnisch mit der GH4 verglichen. Keine kann der GH4 in dem Bereich das Wasser reichen. Bei einem Kit-Preis von 1999 Euro (nur Body 1400 Euro) bin ich sehr gespannt, wie Canon und Nikon mit ihren umklappenden Spiegeln auf diese Rocket reagieren. In diesen Tagen kam nun auch der Nachfolger Nikon D810 raus. Spart Euch den Vergleich. 4k wurde nicht nachgelegt (auch wenn das für viele noch nicht so wichtig ist), aber auch in Full HD erreicht sie weiterhin nicht die Klasse der GH4, obwohl sie einiges teurer ist als die GH4. Bei Fotos wird die Nikon sicher die Nase leicht vorn haben, wer aber nach einer Hammer Fotoknipse mit Profi Videofunktion sucht, der kommt aktuell nicht an der GH4 vorbei, erst recht nicht zu dem Preis. Kleiner Tip für alle, die aus vielen Shootings mit Serienbildern das perfekte Bild/den perfekten Moment suchen und das Bild sowieso nur in einem Video eingesetzt wird: Gar nicht erst Tonnenweise Serienbilder schiessen. Wenn man mit der GH4 einfach in 4k filmt, kann man sich auch aus einer Filmaufnahme das perfekte Standbild raussuchen und hat die Auswahl von Bildern aus einer durchgehenden Filmaufnahme, denn ein Standbild in 4k hat immerhin noch 8 Megapixel. Das reicht einerseits noch locker für einen A4 Ausdruck und erst Recht für ein Full-HD Video. Wozu also mal wieder ärgern, dass man nicht im richtigen Moment abgedrückt hat. Einfach durchgehend filmen und hinterher freie Auswahl aus dem Filmmaterial !

Ich habe die GH4 noch um das Objektiv mzuiko 1.8 45mm Festbrennweite erweitert, für Portrait und dunkleres Szenario. Perfekt ! Das Objektiv ist von Olympus, passt ohne Adapter. Fremdfirmen-Objektive werden also auch unterstützt.

Die Schärfekontrolle finde ich noch erwähnenswert. Zum einen schaltet sich eine Lupe dazu, um auf dem display besser zu bewerten und es bildet sich eine Art grünes grieseln um das scharf gestellte Objekt. Drehe ich am Schärfering zu weit, verschwindet der "grüne Schleier", bedeutet unscharf. Lupe und grüner Nebel sind also eine super Hilfe, um die Schärfe eines Objektes zu kontrollieren.
Gut finde ich auch den Augensensor am Sucher. Schaue ich durch den Sucher, schaltet sich das touch-display sofort ab. Bewege ich das Auge vom Sucher weg, schaltet sich das touch-display blitzschnell wieder ein.

WIFI: War ich skeptisch. Brauche ich das? Ja, wenn ich ein Foto von mir und meiner Freundin machen will, mein Arm nicht bis zum Auslöser reicht und ich in Kolumbien nicht unbedingt jemanden wegen Foto machen belästigen will. Panasonic GH4 App aufs Handy (ich bin eigentlich kein app-Freund) und schon kriege ich das live-Bild der Kamera inklusive Auslöser und Menüfunktionen aufs Handy. App auf dem Handy öffnen, beim ersten Mal nur den Data-Matrix Code auf dem GH4 Display mit dem app-Fenster auf dem Handy einfangen. Fertig ist die Verbindung und wird beim nächsten mal gleich als Favorit vorgeschlagen. Fotos von der GH4 zum Handy schicken? Kein Problem. Das App-Menü ist gut und verständlich aufgebaut. Mehr habe ich WIFI-technisch noch nicht gemacht, aber das live Bild auf dem Handy finde ich schon besser, als nur eine traurige Fernbedienung ohne was zu sehen. Da muss ich als old-school-Typ schon zähneknirschend zugeben: Die App macht mal Sinn und gefällt.

Solltet ihr über einen externen fieldrecorder nachdenken, um die teils riesigen Videodateien in Raw (prores) für die Postproduktion aufzuzeichnen, taucht der Name Atomos bei fieldrecordern oft auf. Beachtet aber hierbei, dass es aktuell nur der Atomos-Shogun schafft die 50p aus Full HD oder das 4K der Kamera über HDMI in Raw aufzuzeichnen. Nur dieses Modell von Atomos kann aktuell das volle Programm der GH4 in Raw mit 10 bit Farbtiefe und bis zu 200 mb/s aufzeichnen. Alle anderen Formate (MOV,MP4, AVCHD bzw. MTS) in 4K und Full-HD mit 4:2:2 und 8 bit kann man auch problemlos auf die interne Speicherkarte der GH4 speichern, inklusive 50p. Und ja, auch die internen Aufnahmen sind noch besser, als alles was ich bisher gesehen habe. Für viele, wird die interne Aufzeichnung absolut reichen, da bin ich sicher. Ich benutze eine 64gb Karte (class 10) die Aufnahmen bis 100 mb/s ohne jegliche Probleme aufzeichnet, das reicht mir im Moment massig. Es gibt auch noch eine Karte mit 64 gb, die bis 280 mb/s schafft, aber die kostet auch zur Zeit noch stolze 200 Euro, da sie aktuell das neueste in der Form ist, was es auf dem Markt gibt. Also beim Speicherkartenkauf nicht unbedingt geizen und darauf achten, dass sie ordentlich Zunder (mb/s) für die Videoaufzeichnung auf dem Etikett hat, denn in der GH4 geht bit-mässig die Post ab, was ich bereits in Zahlen beschrieb. Wer also eine 20 Euro Karte mit zu wenig mb/s in die GH4 steckt, kann sicher sein, dass die hochwertigen Videos nicht richtig aufgezeichnet werden.

Man könnte noch 10 Seiten zu der GH4 schreiben. Ich denke im Text sollte für jeden etwas dabei sein. Nackte Zahlen für die freaks und verständliche Sätze für Otto-Normalverbraucher. Hoffe ich zumindest.

Viel Spass mit diesem Wahnsinnsteil !

Update 17.02.2015:
Die Kundenwünsche und speziell die GH4 scheinen Panasonic sehr am Herzen zu liegen, denn mitlerweile ist das dritte Firmwareupdate erschienen. Sehr viele schlaue Überarbeitungen, die man dort in der Auflistung findet, auch auf die Firma Atomos bezogen, die ich weiter oben erwähnte. Nun ist es auch möglich Standbilder aus einer 4k Videoaufnahme direkt als Foto zu speichern und man muss dies nicht mehr im Nachgang über Software tun. Gut gemacht, Panasonic. Auch start/stop Signal und time code Daten gehen nun über den hdmi out in Richtung fieldrecorder, wenn man denn einen hat und nicht auf der internen Speicherkarte aufzeichnen möchte.
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. September 2014
Da es im Internet zahlreiche Tests und Informationen zu dieser Kamera gibt, die sich mit den herausragenden technischen Daten und Features befassen, möchte ich mich hier vor allem darauf konzentrieren, einen Erfahrungsbericht zu schreiben. Ich hatte die Kamera jetzt auf zwei Reisen mit. Objektive waren neben dem Kit 14-140 zB das Panasonic 100-300 Telezoom und das Nocticron.

Bilder und Handling:

Der größte Vorteil der Kamera ist ihre Vielseitigkeit bei trotzdem sehr hoher Bildqualität, fast eine eierlegende Wollmilchsau sozusagen. Aufgrund des micro-four-thirds Standards sind sie und ihre Objektive klein genug, um auch einen ganzen Tag problemlos ständig einsatzbereit getragen zu werden. Die Objektive trage ich direkt in einer Gürteltasche und kann sie im Stehen (notfalls im Gehen) rasch wechseln. Man ist dadurch auch eher bereit, vom Kitobjektiv auf das passende Telezoom oder Prime zu wechseln.
Sehr praktisch ist, dass die Kamera trotz der vielen Funktionen sehr schnell hochfährt. Ebenso ist der Autofokus schneller als bei den meisten anderen Kameras. Der Shutter kann mit 1/8000 belichten, was bei schnellen Bewegungen (in meinem Fall von Tieren in der Natur) vorteilhaft ist. Dabei hilft auch die maximale Serienbildgeschwindigkeit von 12fps single-focus oder gar 40fps bei elektronischem Shutter.
Die Kamera verfügt über zahlreiche Hilfsfunktionen wie Zebra, flexibel einstellbares Autobracketing oder zb beim manuellen Fokus peaking und Lupe, auf den man übrigens auch ohne Absetzen mit dem Daumen umschalten kann. Auch viele weitere Funktionen lassen sich mit nur einem Schritt, zb über das zweite Wahlrad oder die zahlreichen Funktionstasten einschalten. Die Kamera lässt sich auch mit einem silent mode (zB für Tempel/Kirchen) völlig stummschalten, es wird dann kein Signalton, der elektronische Shutter und kein Blitz oder Hilfslicht verwendet.
Wer gerne mit Monitor statt mit Sucher fotografiert wird seine Freude auch am Multitouch haben. Generell lassen sich die Tasten und die Touchbedienung beliebig kombinieren, also zB das Histogramm irgendwohin ziehen, dann die Einstellungen zum Autofokusfeld per Taste anwählen, seine Größe dann mit multitouch oder mit dem Stellrad verändern etc..
Eigenartig ist, dass die Kamera zwar zahlreiche und konfigurierbare Kreativprogramme hat, aber nicht automatisch Panoramen erstellen kann, das muss man halt dem Bildbearbeitungsprogramm überlassen. In den Kreativprogrammen kann man auch filmen, wenn es wem Spaß macht, in Sepia zu drehen.

Video:

Dass die 4K-Videotauglichkeit bei dieser Kamera derzeit konkurrenzlos ist, war ein wichtiges Kaufargument. Es macht sehr viel Spaß, die Fotos einer Reise mit Videoclips zu ergänzen, vor allem, wenn man den Moment eben nur mit einem Bewegtbild einfangen kann. Warum dabei 4K? Neben der Möglichkeit, aus den 4K-Informationen auch Einzelbilder zu extrahieren, muss man sich im Klaren sein, dass man Fotos und Videos ja als Erinnerung macht. Wenn ich in zehn Jahren wieder auf die Aufnahmen zurückgreife, wird 4K wohl Standard sein. Die Filme werden auch wirklich schön.

Verarbeitung:

Die Kamera ist auch sehr gut verarbeitet und sehr robust. Die Einstellräder haben einen angenehmen Widerstand, der Monitor rastet nach getaner Arbeit (er ist auch „selfietauglich“) gut ein. Das Gehäuse ist spritzwassergeschützt gebaut, überlebte ohne Probleme aber auch Handling bei starkem Regen (Foto und schnell wieder unter das Cape – ich hatte leider keinen „Kameraregenmantel“ dabei)

Warum die GH4:

Gegenüber Bridge: Wer eine Bridgekamera erwägt, ist bei der GH4 eigentlich falsch schon vom Preis her. Einer der größten Vorteile der Kamera ist, dass man die Objektive aufgrund der vergleichsweise geringen Größe leicht mitführen und tauschen kann, sodass die Kamera ihre qualitativen Vorzüge entfalten kann.

Gegenüber einer GH3 oder ähnlichen günstigeren Systemkameras : der Vorsprung liegt hier neben durchaus nützlichen Details (höhere Sucherqualität, schnellerer Autofocus, besserer Shutter) in den semiprofessionellen Videofunktionen.

Gegenüber einer SLR: Die GH4 weist eine so hohe Bildqualität auf, dass eine SLR im ähnlichen Preissegment nur Sinn macht, wenn man das deutlich höhere Gewicht in Kauf nehmen kann (zB bei Portrait-Fotografie) und bei der Videofunktionalität deutliche Abstriche akzeptieren kann. Selbst im Action/Sport-Fotografiesegment kann die GH4 mithalten. Eine SLR wird auch dann die bessere Wahl sein, wenn man viel bei schlechten Lichtverhältnissen fotografiert und viel mit Schärfentiefe arbeitet. Auch mit der GH4 lassen sich aber beeindruckende Schärfentiefeeffekte einbauen mit lichtstarken Primes wie dem Nocticron. Ich nutze solche Effekte vor allem bei Personenfotografie, um Architekturdetails darzustellen oder bei Food-Fotografie. Letztlich muss man noch bedenken, ob man Bedarf am Ausdrucken sehr großer Formate hat, dann empfiehlt sich ein größerer Sensor mit mehr Pixeln. Allerdings habe ich auch eine Wandtapete aus den Fotos erstellt, die sehr gut aussieht.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. April 2015
So eine tolle Kamera und so wenig Bewertungen. Ich will hier nicht auf das Technische eingehen und was die Kamera ALLES kann, denn dazu gibt es im Netz aberhunderte Testberichte und hunderte Videos auf Youtube!

Ich habe diese Kamera gekauft, da dies jetzt meine Hauptkamera zur einer Lumix G6 ist. Im Vergleich zu einer G6 ist die GH4 ein echter Mehrgewinn, denn die GH4 hat Fokus-Peaking in zwei verschiedenen Stärken (Low und High) und das noch in !SECHS! Farben, drei verschiedene in Stufe Low und 3 verschiedene in der stufe High, die G6 hat nur eine Stufe und nur eine Farbe. Eine tolle Zebra-Funktion ist ebenfalls vorhanden, die einen sofort die überbelichteten Bereiche anzeigt, das ganze auch noch in zwei Stufen. Leider fehlt diese tolle Funktion bei meiner G6. Außerdem ist die Serienbildgeschwindigkeit im AFC mit 7 Bilder/s höher als bei der G6.
Aber Achtung! Denn diese hohen Geschwindigkeiten von 12Bilder/s (AFS) und 7Bilder/s (AFC) erreicht man nur mit drei Objektiven: den Panasonic 14-140mm 2generation, den Panasonic 12-35mm und 35-100mm von Panasonic! (Selbst getestet)
Das Panasonic 100-300mm was sich ebenfalls in meinen Besitz befindet, ist an der GH4 eine lahme Krücke, aber das betrifft nur die Serienbildgeschwindigkeit und nicht die Bildqualität des 100-300!!!

Zur Verarbeitung des Gehäuses: Kurzum --- Es ist eine Wucht!

Ein sehr solider Body, im Vergleich zur einer G6 ist die GH4 eine andere Hausnummer, nein eigentlich eine andere Welt. Absolut robust und schwer typisch Magnesium halt, alles sehr sehr edel und wertig. Klar die GH4 ist die größte Systemkamera auf den Markt, aber sie ist nicht so schwer wie eine Mittelklasse Spiegelreflex. Obwohl die Größe eigentlich schon einer Einsteiger oder Mittelklasse Spiegelreflex hat, profitiert man aber immer noch von den kleinen und leichten mft Linsen. Sehr gut in Vergleich zur G6 ist die noch ausgeprägtere Griffmulde, aber das was mir am meisten gefällt ist das die GH4 über sehr viele Direktzugriffstasten verfügt, vor allem bei der Wahl der Fokus-Methode oder der Betriebsart Einzelbild, Serienbild oder den Selbstauslöser. Es geht alles sehr schnell von der Hand nicht so wie bei meiner G6 in der ich immer ins Quick-Menü muss um was einzustellen.

Der Sucher mit seine 2,4 Mio. Bildpunkten ist der Hammer, man erkennt keine Pixel. Das habe ich aber auch nicht bei meiner G6 entdeckt, obwohl die nur einen Sucher mit 1,4 Mio. Bildpunkten hat. Nur die manchmal langen Dunkelphasen beim Auslösen und Nachzieher vor allen in der Dämmerung oder bei schlechten Lichtverhältnissen. Bei der GH4 hat der Sucher keine Nachzieher und nur sehr sehr kurze Dunkelphasen beim Auslösen was ich sehr schätze. Es lässt sich ebenfalls das komplette Menü im Sucher einblenden, den diese Funktion habe ich lieben gelernt vor allem bei hellem Sonnenschein in der man in der Live-View sehr wenig bis gar nichts erkennt. Mann muss aber die Tasten schon auswendig kennen, damit man die Kamera über den Sucher einstellen kann.

Der neue DFD (Depth from Defocus) Autofokus ist rasend schnell und wenn ich meine schnell dann meine ich sauschnell. Nebenbei hat er noch so eine hohe Trefferquote und das auch noch bei Dämmerung oder schlechten bzw. nicht ideale Lichtverhältnissen. So gut wie kein Ausschuss nur vereinzelt und sehr selten. Einfach fantastisch! Das habe ich noch nie erlebt geschweige denn meine Freunde, einige schon alte Hasen in Sachen Kameras.

Die GH4 hat ebenfalls die tolle Touchpad AF Funktion der G6 geerbt bekommen, man sieht durch den Sucher und mit dem nach links ausgeklappten Monitor führt man den Daumen auf dem Touch-Display den AF Punkt dort hin wo er fokussieren soll. Ein richtiges Alleinstellungsmerkmal der Lumix Kameras! Einfach nur toll!

Die GH4 ist wohl wohl eine der besten Systemkamers auf den Markt, klar es gibt bessere, aber die GH4 ist irgendwie eine Eierlegende Wollmilchsau, extrem gute Videofunktion und ausgezeichnete Fotofunktion in einem Gehäuse, und das bei dieser Größe, Gewicht und vor allem einen angenehmen Preis für dieses Meisterwerk der Technik.

Ein Traum!
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2014
Vorweg: Dieses ist eine Rezension für das Kit mit 14-140mm Objektiv. Die Kamera allein hätte 5 Sterne verdient.

Die Kamera:

Ich habe die GH4 nun sein fast 3 Monaten im Einsatz und bin von der GH3 umgestiegen. Die Kamera kann fast alles besser, als die GH3. Nur ich habe das Gefühl, dass das Bildrauschen auf dem Sensor besonders bei Videoaufnahmen stärker ist. Muss dann später zwingend mit Rauschfilter beim Videoschnitt ausgeglichen werden.

Ich benutze die Kamera praktisch nur noch für 4K Video und kaum für Foto. Wenn ich ein Foto haben möchte, dann entnehme ich einfach ein Videostandbild. Ob das Bild dann 8,3 Megapixel hat oder 12 (16:9 Format), ist dann auch egal.

Als SD-Karten nehme ich UHS (I) Karten mit 45MByte/s Geschwindigkeit, die reichen für 4K Video völlig aus. UHS (III) Karten braucht man nicht. Bei 100 MBit/s 4K Video sind das 12,5 MByte/s, passt also locker.

Schade nur, dass für die 4K-Aufnahmen nicht der ganze Sensor genutzt werden kann, sondern nur das Mittelfeld, da fehlen dann links und rechts je ca. 400 Pixel. Auch dass bei High-Speed-Aufnahmen manuell fokussiert werden muss, ist eigentlich Blödsinn, weil es bei Highspeed ja schnell gehen muss. Somit ist hier die Nutzung sehr eingeschränkt. Auch ist mir die Kamera bei einer High-Speed-Aufnahme schon abgestürzt.

Die Einstellungsmöglichkeiten sind enorm, das meiste brauche ich aber nicht, das überlasse ich dann dem Videoschnittprogramm.

Nun zum Objektiv:

Das 14-140mm F3.5-5.6 ist für diese Kamera ungeeignet. Sprich: zu schlecht.

Die Eingangslichtstärke von 3.5 ist im Weitwinkel (14mm) praktisch unbrauchbar, weil die Randunschärfen schon sehr extrem sind. Das Zentrum ist super scharf, aber der Rand leider sehr ungenügend. Bei mehr Blende (ab 6 aufwärts) wird es besser, aber wirklich gut wird es im Weitwinkel nie. Der Rand ist mir viel zu unscharf.

Diese Randunschärfe ist schon bei Full HD Videos zu erkennen, bei 4K Video wird es dann störend. Ab ca. 20-25mm aufwärts gelingen dann aber ganzflächig recht scharfe Fotos und 4K Videos. Im Bereich von ca. 20-140mm ist das Objektiv also recht gut brauchbar.

Wenn man nun noch bedenkt, dass bei 4K Video bei der GH4 bereits etwas Rand fehlt und dann das Objektiv im Weitwinkel sehr schwach ist, dann muss ich zum Fazit kommen: Für 4K Video ist dieses Objektiv mit der Kamera keine gute Kombination.

Schön bei diesem Objektiv ist gegenüber dem Vorgänger, dass es etwas kompakter ist.

Somit für die Kamera 5 Sterne und das Objektiv 3. Macht 4 Sterne im Endergebnis.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2015
Diese Kamera ist für professionelle Photographen oder Filmemacher perfekt geeignet. Verschiedene Aufnahmemöglichkeiten sowie Erweiterung mit Mikrophone und mehr möglich. Die Bilder sind klar und die Aufnahmen super scharf (bei mir etwas überlichtete aber ich habe die Einstellungen hier auch nicht bearbeitet). Auf jeden Fall lohnenswert!
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1 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2015
Habe die GH4 zusammen mit dem Video-Interface erworben. Zum Video-Interface wird kein Netzteil mitgeliefert; ein solches ist auch von Panasonic nicht erhältlich. Im Internet auch nur aus China mit einer Lieferzeit von ca. sechs Wochen. Auf Nachfrage wurde mir vom Panasonic-Service erklärt ich könne mir ja selbst ein Netzteil mit dem nicht gebräuchlichen Stecker erstellen...Sagenhaft Panasonic!!!!!

Habe nun ein Netzteil erwerben können; damit ist die Kameranutzung mit Videointerface ok.
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5 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2015
Ich kann die positiven Bewertungen leider in keinster Weise nachvollziehen, oder hab ich eine Riesen große Gurke bekommen?
Die Kamera hab ich nicht über Amazon bestellt sondern hab sie im Fachhandel gekauft.
Ich selbst fotografiere mit einer Canon 5D III, die GH4 sollte für mich hauptsächlich wegen der 4K zum Einsatz kommen.
Der erste richtige Einsatz war über Weihnachten bei einer Kreuzfahrt in den Emiraten, wobei ich meine 5D zuhause gelassen haben, dies war der größte Fehler in meinem Leben. Einen Tag lang hielt du GH4 , dann nur noch Ausfall, lila Fotos, Videos mit Mustern und und...der Urlaub war gelaufen! Die Kamera wurde eingeschickt, wobei ich dringend darauf bestand eine neue Kamera zu bekommen. Trotz meiner Einwände wurde die Kamera repariert. Jetzt stand erneut Urlaub an und ich nahm die GH4 mit und jetzt geht mir der Hut erst richtig hoch! Batteriedauer ca. 5 Minuten mit einem Akku im Filmmodus, durch laufendes zurücksetzen auf Werkseinstellungen ging es immer wieder eine bestimmte Zeit. Ich verstehe die ganzen Testberichte verschiedener Fachzeitschriften nicht, ich kann die Beurteilungen in keinster Weise nachvollziehen. Das rauschverhalten selbst bei ISO 100 ist total unakzeptabel, der Focos sitzt überall nur nicht wo er soll. Einstellungen werden manchmal behalten oder auch nicht, die Kamera macht was sie will.
Fazit, ich fotografiere seit 45 Jahren, aber so etwas ist mir noch nicht untergekommen! Für diesen stolzen Preis, Schrottware!!!!
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