Fashion Sale Hier klicken indie-bücher Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 roesle Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. November 2014
Ich möchte keine fachmännische Detailbewertung abgeben, das haben andere hier bereits sehr professionell getan.
Ich bin Hobby-Fotograf, mache gerne Bilder, reise viel und habe den Anspruch an eine Kamera, dass mir die Bilder gefallen und mir das Fotografieren Spaß macht.
Zusätzlich zum Gefallen der Bilder benötige ich einen möglichst großen Zoombereich und es muß eine vernünftige Qualität für kurze Filme vorhanden sein. Letzten Endes hat dies dazu geführt, dass ich mit einer Spiegelreflexkamera, mindestens drei Objektiven und einer Videokamera unterwegs war. Jedoch war das sehr unpraktisch, mit einem Rucksack, der noch dazu nicht leicht war, durch die Gegend zu laufen Objektive zu wechseln und dann noch den Camcorder rausholen je nach Bedarf. Dabei ist mir schon die ein oder andere gute Szene entgangen.
Nach meinen letzten Afrika Safari Urlaub habe ich dann beschlossen, mein Augenmerk auf kleinere Systemkameras zu lenken, die alles können. Ich war also auf der Suche nach der Eierlegenden Wollmilchsau.
Ich habe mir die Panasonic Lumix DMC-FZ150EGK gekauft und war mit der Bildqualität und dem Zoombereich recht zufrieden. Die Bildqualität war nicht so gut wie die bei meiner Spiegelreflexkamera aber durch die Einsparung an Ausrüstung konnte ich das doch verschmerzen. Leider fand ich die Videoqualität nicht so gut, weit schlechter als von meinem Camcorder. Erwähnenswert an dieser Kamera finde ich noch die Slowmotion Funktion. Jedoch nur in sehr geringer VGA Qualität und somit ist es nur ein nettes Gimmick und nicht wirklich brauchbar.
Im nächsten Step kamen dann die noch kleineren Kameras mit Superszoom in meinen Focus.
Der Sony Cyber-SHOT DSC-HX50V wurde eine exzellente Videoqualität nachgesagt und brauchbare Bildqualität verbunden mit einem sehr großen Zoombereich.
Kurzerhand habe ich mir die Kamera letztes Jahr während eines USA Urlaubs gekauft.
Diese Kamera hat dann meine DMC-150 auch erfolgreich ersetzen können. Die Videoqualität ist wirklich super und merklich besser als die er DMC-150. Der Superzoom ist spitze. Die Bilder sind recht gut, vor allem im Dunklen macht diese Kamera auf den ersten Blick gute Bilder. Auf den zweiten Blick sehen die Bilder aber nur deswegen so gut aus, weil sehr viel an den Bildern modifiziert wird. Im Dunkeln verschwinden sehr viele Details, dafür werden die noch verbleibenden Details stark betont. Somit gefallen die Bilder zwar, aber sie sehen nicht mehr ganz so natürlich aus, wie bei der DMC-150. Zudem funktioniert mit beiden Kameras das Freistellen nur beschränkt und im Zoombereich.
Die ganze Zeit fragte ich mich, warum setzt man keinen größeren Sensor in eine kompakte Kamera?
Und immer wieder wurde mir gesagt, das geht nicht, zu wenig Platz, man bracht dann Wechselobjektive … Na ja und was musste ich sehen, als ich kürzlich aufgrund meines anstehend Safariurlaubs mal wieder Testberichte durchforstet habe?
Plötzlich klappt es, ein größerer Sensor, wenn auch nicht annährend so groß wie in einer Spiegelreflexkamera und trotzdem noch eine annehmbarer Zoombereich!
Zwei Kameras kamen in Frage, die Sony DSC-RX10 und eben die FZ1000.
Da die RX10 ist nicht rechtzeitig, vor meinem Urlaub eingetroffen ist, konnte ich die Kameras noch nicht vergleichen, jedoch werde ich wohl meine FZ1000 nicht mehr hergeben.
Die Sony ist sicher ebenbürtig und noch etwas kleiner und anscheinend wertiger verarbeitet.
Jedoch gefällt mir die FZ1000 so gut, dass sich ein Vergleich wohl erübrigen wird. Vor allem, weil die FZ1000 den größeren Zoombereich hat => 16x vs. 8x.
Zudem habe ich das komplett drehbare Display lieben gelernt. Damit lassen sich auch mal schnelle „Selfies“ machen, die durch das drehbare Display sogar richtig gut werden, da man sieht, was man fotografiert.
Bei der Sony ist das Display nur klappbar.

Die Bilder der FZ1000 sind sensationell gut bei gutem Licht aber auch bei wenig Licht in Innenräumen. Selbst ohne Blitz habe ich ansprechende Ergebnisse erzielt. Der Blitz arbeitet hervorragend sodaß die Bilder perfakt belichtet werden.
Das Freistellen funktioniert wirklich sehr gut und kinderleicht indem man die Blende über ein Stellerad sehr schnell passend einstellen kann. Ich sehe da ehrlich gesagt keine riesengroße Unterschiede zur Vollformatkamera eines Bekannten.
Die Videoqualität gefällt und ist im 4K Modus überragend. Man kann schön Objekte scharf stellen und den Hintergrund verschwimmen lassen, was recht professionell aussieht und die Slowmotion Funktion ist klasse. Diese kann jetzt, da in HD Auflösung, anders wie bei der DMC-150, auch verwendet werden uns ist somit mehr als nur ein Gimmick!
Jedoch ist der Ton nicht besonders gut. Man hört permanent Betriebsgeräusche der Kamera und zusätzlich noch beim Zoomen. Dreht man die Mikrofonstärke runter, werden die Betriebsgeräusche zwar leiser, jedoch eben auch alle anderen externen Geräusche.
Das ist leider ein Wermutstropfen für mich, da ich die Kamera zum gelegentlichen Filmen benötige.
Trotzdem gebe ich alle Sterne, weil ich für mich eine relativ gute Lösung gefunden habe, durch die sehr gute Rezension eines anderen Kunden hier. Ich benutze nun zum Filmen das folgende externe Mikrophon zusammen mit dem zugehörigen Fellwindschutz.
- EDUTIGE Lavalier Microphone ETM-006
- EDUTIGE Fur Windscreen EWS-003
Vorteil: Sehr klein und keine Batterie notwendig. Es ist relativ schnell angestöpselt und dann lasse ich es entweder einfach herunterhängen oder ich klippe es mir an die Jacke / Hemd/ etc. Die Tonqualität ist super, keine Betriebsgeräusche da komplett von der Kamera entkoppelt. Kleiner Nachteil: Nur Mono
Hinsichtlich der weiteren Details der Kamera empfehle ich eine der anderen ausführlichen und professionellen Rezensionen hier. Ich kann mich den positiven Ausführungen dort nur anschießen.
Die Verarbeitung des Gerätes ist meiner Meinung nach tadellos. Die Größe geht in Ordnung, etwas größer und schwerer als die DMC-150, liegt aber super in der Hand. Die Bedienung ist intuitiv, die Köpfe liegen logisch. Vor allem der Ein-Ausschalter liegt perfekt. Man kann die Kamera in der Hand halten und mit sich herumtragen und mit dem Zeigefinger beim Hochnehmen die Kamera einschalten! Somit ist man sofort einsatzbereit. Die Fokussierung arbeitet wirklich unglaublich schnell und sehr zuverlässig.

Ich hatte mit der DMC-150 und der Sony HX50V zwar auch viele schöne Bilder gemacht. Jedoch empfand ich nicht mehr die Begeisterung am Fotografieren wie früher mit meiner Spiegelreflexkamera.
Diese Begeisterung, dieses Wow Gefühl ist plötzlich wieder zurück!

Meine Spiegelreflexkamera hat wohl endgültig ausgedient!

Anbei noch ein par Bilder, die ich ohne große manuelle Einstellungen, ohne Stativ, angefertigt habe.
review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image
77 Kommentare|183 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. September 2015
Als Besitzer einer Lumix G2 mit mehreren Objektiven habe ich mir jetzt, den 1'-Chip und den motorisch angetriebenen Zoom nicht scheuend, eine FZ1000 gekauft (nachdem ich vor einigen Monaten noch der Meinung war, dass sie, aus genau diesen Gründen, für mich nicht infrage kommt) und besitze damit (endlich) wieder eine Bridge (keine Objektivwechselei mehr für einen trotzdem größeren Zoombereich (wenn auch weniger Weitwinkel), Makrofähigkeit, mein Metz-Blitzgerät kann ich weiter verwenden, ein Rode-Mikrofon hatte ich mir schon im Zusammenhang mit dem Kauf einer G6 gekauft - die G6 hatte ich wieder verkauft).

Bisher habe ich diesen Kauf nicht bereut! Die Kamera ist ziemlich groß und nicht grad leicht, aber sie lässt sich gut halten (ohne dabei versehentlich irgendwelche Knöpfe zu berühren) und auch gut über die 3 Drehregler, die 5 Funktionstasten und die Cursortasten bedienen (ohne ständig in das Menü gehen zu müssen). Trotz des kleineren Chips - die Schärfe der Aufnahmen, die Wahl von Helligkeit und Farbe und die Rauscharmut auch bei höheren ISO-Zahlen ist m. E. sehr gut. Sie erhält dafür von mir 5 Sterne!

Das Gehüse (wie ein Rezensent schrieb) ist aus Kunststoff und die Kamera nicht spritzwassergeschützt. Das ist schade, aber soll ich für die GH4 (Metallgehäuse) erheblich mehr Geld ausgeben, als für die FZ1000 inklusive Objektiv? Regler und Schalter sind durch diese Bauweise außerdem lt. der vorliegenden Tests, präziser zu bedienen. Und mit meiner G2 und den MFT-Objektiven (alle nicht spritzwassergeschützt) habe ich selbst bei verregneten Fußballspielen viele Aufnahmen gemacht, Plastetüten sei Dank!

Von Kritikern wird von einem 'Brummen' der Kamera berichtet. Also, da brummt nichts! Das Objektiv gibt ein eher mahlendes Geräusch ab, das man auch leider mit dem Stabi nicht abschalten kann (obwohl, wer will schon den Stabi abschalten?). Das Geräusch gibt es bei allen Objektiven dieser Bauart. Bei der FZ1000 mag es vielleicht sogar noch etwas stärker sein, mich stört es nicht!

Und:
Sie macht Videos im 4k-Modus (habe ich nur wenig Erfahrung mit) und seit Kamera-Version 2.2 auch im 4k-Photo-Modus mit einer bei 16:9 sportfreundlichen Brennweite von 37-1184 mm -
und darauf zielt meine Rezension hauptsächlich ab!
Meine Großkinder spielen in der A-Jugend bei Eintracht Braunschweig und beim FC Förste (siehe fussball.de). Bisher habe ich pro Spiel an die 3000 Serien-Aufnahmen 'geschossen' (mit jeweils einer Batterie, übrigens!). Aber ich will das Schicksal ja nun nicht unnötig heraus fordern: Bei meiner G2 blieb nämlich (3 Tage vor Ende der Garantie) der mechanische Verschluss hängen. Videos im 4k-Photo-Modus bestehen aus 25 Bildern pro Sekunde (mit einer gegenüber normalen Videos kürzeren Belichtungszeit), die ohne Einsatz des mechanischen Verschlusses entstehen, neigen dafür allerdings bei schnellen Bewegungen durch den Rolling-Shutter-Effekt eventuell zu Schieflagen im Bild. Bei einem Spiel kommen so 10000e Bilder zustande. Das beste Bild ist damit garantiert dabei.

Aber, wie komme ich an die Einzelbilder (übrigens mit gut auflösenden 8 MPixeln)? Mit der Kamera selbst? Das geht, aber das Verfahren ist mir zu beschwerlich bei soviel Bildern (trotz der da bestehenden Möglichkeit, zu mit Fn1 markierten Bildern zu springen). Ich verwende lieber den PC mit z. Zt. PhotoFunStudio 9.5 PE (es geht mit Lightroom 5 auch, allerdings ist der Exif-Datensatz sehr mager), lasse das Video ablaufen, stoppe an den interessanten Stellen, gehe eventuell noch mal zurück und wieder vor, und speichere über das Kamerasymbol das gewünschte Bild ab.
Mit diesem 4k-Photo-Mode-Video habe ich bei einem Fußballspiel am letzten Sonnabend experimentiert. Ich habe dabei etwa 80 Videos mit einer Gesamtlänge von unter 20 Minuten aufgenommen, aus denen ich dann etwa 33 Fotos gewonnen habe. Da das Spiel sehr interessant war, verwendete ich außerdem 7 Videos, die ich unter DOKIKIK alle bei fussball.de hochgeladen habe. Da kann man dann auch sehen, dass Fotos und Videos trotz der schlechten Wetterverhältnisse ganz gut geworden sind.

Der 4k-Photo-Modus ist m. E. nicht gut für alle Zwecke einsetzbar, für die er beworben wird, zumal der Bearbeitungsaufwand größer ist. Für die Sportfotografie eröffnet er aber viele Möglichkeiten.

Leider hat PhotoFunStudio seine Tücken, stürzt oft ab, schreibt auch verwirrend viele zusätzliche Dateien in den Ordner (nutzt eben leider keine Datenbank) und weist auch weitere Mängel und Unübersichtlichkeiten auf. Also, der Fun hält sich in Grenzen. Das Programm gibt es aber kostenlos von Panasonic dazu und hilft zunächst einmal weiter. Hiermit lassen sich übrigens auch Videos von 4k auf FHD kopieren. Vielleicht geht das aber mit Lightroom auch?

Nachtrag 1:
Mein Rechner ist für 4k zu langsam. Um wichtige Szenen in 4k-Photo-Videos zu entdecken, verwende ich jetzt den VLC, mit dem ich (mit -) so ein Video langsamer abspielen und auch vor- und zurück springen kann (weitere Hotkeys im VLC s. Werkzeuge/ Einstellungen). Der VLC kann auch einen Videoschnappschuss erstellen, leider ohne EXIF-Daten. Dafür muss ich also doch noch PFS bemühen, mit dem ich dann über die Aufnahme-Zeit das gewünschte JPG orte und speichere.
Bei der Gelegenheit sieht man gleich noch, welch tolle Sache der VLC ist!

Nachtrag 2:
Ich habe meinen PC mit einer besseren Grafikkarte (GTX 75oTI) ausgerüstet. Die 4k-Photo-Videos laufen jetzt direkt in PhotoFunStudio ruckelfrei mit 25 Bildern/sec (HW-Beschleunigung einschalten!). Das Fußballspiel der A-Junioren JSG Sösetal (FC Förste) - JSG HarzTor habe ich auf diese Weise gefilmt und wichtige Bilder daraus bei fussball.de veröffentlicht. Da das Spiel bei bedecktem Himmel sehr spät begann, ist die Qualität der Bilder (zum Ende hin mit ISO 2500) entsprechend - aber immer noch erstaunlich gut (sie wäre besser, wenn die Bilder bei fussball.de nicht so radikal komprimiert werden würden).

Ich gebe zu, dass der letzte Teil sehr speziell ist, für diejenigen mit entsprechendem Interesse aber hoffentlich hilfreich!
0Kommentar|46 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 8. August 2014
Auch nach 1 Jahr vielfältiger Nutzung bin ich noch sehr zufrieden mit der Kamera und in dem Preisniveau ist sie weiterhin konkurrenzlos.
Was Sony und Canon inzwischen vorgestellt haben kostet weit mehr oder bringt wieder Verzicht mit sich.

Die neue Bridge-Superzoom-Kamera mit großen 20 MP Sensor, gutem Sucher, voll beweglichem Monitor, 5 Achsen Bildstabi, 4K Filmen und der bisher besten Bedienung.'
'Kennen Sie das, wenn Sie eine Kamera in die Hand nehmen, alles ist schnell, alles ist gleich logisch, alle Fotos werden gleich scharf und es stehen so viele neue Möglichkeiten zur Verfügung und Sie wollen sie nicht mehr ausschalten?'
Der 5-Achsen Bildstabilisator leistet wirklich Wunder, es ist unglaublich in welchen Situationen noch unverwackelte Fotos entstehen.
NEIN?
Dann nehmen Sie die neue Panasonic FZ1000 besser nicht in die Hand. 'Ich habe sie jetzt seit zwei Wochen und mehr als 8000 Auslösungen - und sehe Motive, die es vorher gar nicht gab, oder die mir zu mühsam waren mit DSLR- langem Super-Tele & Stativ aufzunehmen...'
Stellen Sie sich vor, Sie können bei halbwegs gutem Licht blitzschnell auf alles scharfstellen und das bei einem Bildausschnitt der bis zu 800 mm Brennweite entspricht - und Ihre Fotos werden alle scharf, auch von Autos, Läufern, Radfahrern, Hunden etc.

Kompaktkamera? Ja! Der Sensor ist plötzlich 4x so groß und trotzdem fast doppelt so hoch auflösend und dazu ein perfekt abgestimmtes 25-400 mm Objektiv und alles LAUTLOS, PFEILSCHNELL und UNAUFFÄLLIG aus der Hand!
Es ist der Wahnsinn, was plötzlich möglich ist. Ein Dank an Sony für den sehr guten 1" Sensor mit 20 MP und ein besonderer Dank an Panasonic für diese innovative Kamera!'
Wer denkt 830g sind ein hohes Gewicht, der hat keine Erfahrung mit Tele-Objektiven ' ein Teleobjektiv braucht Gewicht um es einwandfrei ruhig halten zu können ' die 830g sind eigentlich noch etwas zu wenig, denn 400 mm Brennweite ' und 800 mm Bildausschnitt fühlen sich am besten an mit 1,5 Kilo Gewicht ' dann fotografiert man bewusst. Mit zu leichten Kameras neigt man zum 'knipsen'.
Sicher enttäuscht vielleicht ein wenig, das schon bei 100 mm praktisch nur noch f:4,0 zur Verfügung steht, vor allem weil die Bezeichnung f:2,8-4,0/25-400 mm suggeriert das mal zumindest bis 200 mm Brennweite auch Blende f:2,8 zur Verfügung steht. Aber das ist bei Zooms mit variabler Lichtstärke leider nie der Fall, die hohe Lichtstärke gilt immer nur bei geringster Brennweite.'
Spannend ist auch, dass die Bildergebnisse sogar bei 800 mm Digital-Bildausschnitt in der Kamera noch sehr ansehnlich sind. Dann ist nur zu beachten, dass die Belichtungszeit entsprechend kurz ist (besser kürzer als 1/500 Sek) oder ein Stativ oder eine Kameraauflage verwendet wird.'Den Digitalzoom auf 1600 mm Bildausschnitt auszuweiten macht nur Sinn bei ISO-Empfindlichkeiten bis 400!
Und auch dann sehen manche Motive eher nach Malerei aus ' aber zumindest die Motive bleiben gut zu erkennen und zur reinen Doku kann auch 1600 mm verwendet werden.
Schon nach den ersten Tagen steht für mich fest, diese Kamera ist konkurrenzlos, so etwas hat es bisher noch nie gegeben und es ist ein großer Sprung!'Ideal als Reise und Schnapp-Schuss-Kamera - ich möchte keine Kamera mehr mit kleinerem Sensor als 1" haben und auch die Handykameras sollten größere Sensoren bekommen.'
Schon jetzt eine der wichtigsten/besten Kameras 2014! Die FZ1000 macht SÜCHTIG - wie seit sehr vielen Jahren keine Kamera mehr!

LICHT:
+ 2,8-4,0/25-400 mm Leica OIS Objektiv
+ 1" Zoll Sensor mit 20 MP
+ Sucher mit 2,3 MP in Echtzeit
+ 5 Achsen Bildstabilisator!!!
+ 5 Zoomgeschwindigkeiten
+ präziser Zoomring für Zoom oder Schärfe
+ extrem schneller AF mit 49 Feldern & frei beweglich
+ bis 12 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung
+ voll beweglicher Monitor mit hoher Auflösung
+ 80-25.600 ISO - realistisch bis maximal 3200 gut brauchbar
+ sehr gute Details und geringes Rauschen bis 800 ISO
+ auch bei 800 mm Bildausschnitt noch brauchbare Fotos
+ 830g Gewicht
+ Farben & Abstimmungen sehr gut einstellbar
+ natürliche Farbgebung, noch wenig Korrektur sind die JPEGs einwandfrei und brauchen praktisch selten Bearbeitung
+ HDR, Filter, Panorama, Zeitraffer, Zeitlupe - alles an Bord
+ Tasten programmierbar für schnellen Funktionsabruf
+ sehr gute Akku-Kapazität - 2400 Aufnahmen am sonnigen Tag sind kein Problem
+ 4K Video (mit eingeschränkten Funktionen)
+ Bedienung ähnlich der GH4
+ das Rad mit 2 Ebenen ist wieder da (Blende oder +/- Korrektur)
+ bis zu 50 Serienbilder in JPEG & 16 in RAW
+ WLAN Steuerung vom Handy und leichtes Versenden der Fotos auf Handy
+ rund 750€ (eingeführt für 950€)

SCHATTEN:
- kein ND-Filter
- ab 100 mm Brennweite nur noch F:3,9 Lichtstärke
- mit 750€ als Komplettpaket zwar preiswert, aber hoher Betrag
- kein Touch-Screen
- langes Menü
- Akku-Kapazität nicht sehr lange, Zweit-Akku notwendig
- HDR nur im Bereich 26-400 mm
- schneller elektronischer Verschluß bis 1/16000 nur in JPEG nutzbar
- im RAW-Modus keine digitalen Funktionen, Brennweite begrenzt auf 400 mm
- Stativanschluß nicht Zentral, sondern versetzt unter der Kamera - schlecht für Panorama
- leichte Auflösungsverluste jenseits 300 mm
- keine perfekte Video-Kamera - auch nur ab 37 mm Brennweite im WW
- Filmen in 24P nicht möglich

Jedes Gerät hat seine LIMITS - wo ist die FZ1000 am Limit?'
Eine so schnelle Kamera mit so rasanten Verarbeitungszeiten, ist bei Serien im RAW bei 16 Bilder am Limit. Die rasanten Reaktionen nützen natürlich wenig, wenn nicht gleichzeitig auch kurze Belichtungszeiten, besser kürzer als 1/125 Sekunde, zur Verfügung stehen.
Wie erreicht man die? Mit offener Blende - das ist kein Problem, doch meistens wird man mit f:4,0 arbeiten müssen, weil f:2,8 nur bei 25 mm zur Verfügung steht. Oder mit hohen ISO-Empfindlichkeiten, doch mehr als 1600 ISO sollte man hier nicht ausreizen. Auch die extremen digitalen Bildausschnitte ab 800 mm bis 1600 mm sind nur sinnvoll, wenn ISO 400 nicht überschritten wird. Denn High-ISO und elektronische Aufbereitung gleichzeitig vertragen sich natürlich nicht.'Der Traum wäre, eine solche Kamera mit durchgehen f:2,8 anzubieten, wie bei der FZ200, doch dann geht das nicht mehr mit dem großen Sensor und der war zur Qualitätssteigerung unbedingt notwendig.' Deshalb - mehr als die FZ1000 ist derzeit nicht denkbar. Sony versucht das mit der RX10II - mit modernerem BSI-Sensor - aber zum doppelten Preis bei nur 200 mm Endbrennweite - also echte Konkurrenz sieht für mich anders aus :-)

Die PANASONIC FZ1000 ist Nichts für:'
- Fotomenschen die sich selbst über RAW definieren, obwohl sich natürlich problemlos und schnell RAW-Dateien abspeichern lassen.
'- sie ist nichts für ausgesprochene Porträt-Fotografen - da würde ich auf jeden Fall das Leica 1,2/42,5 an einer GH4, das Fuji 2.0/90 mm an der X-T1 und Canon Eos 5DSR mit 1,2/85 mm L II als heutige Bestmarke setzen!'
- Für Nachtschwärmer ist sie weniger geeignet, weil natürlich 20 MP auf 1" Sensor auch ab 1600 ISO nicht ohne Bildrauschen und Detailverluste geht'
- Für Zoofotografie und Gitter - weil die nicht wirklich ausgeblendet werden können und der Frontdurchmesser oft zu groß ist um hindurch zu kommen'
- für modische Menschen, die eine Kamera in eine Hosen- oder Hemd-Tasche quetschen wollen - die nehmen besser ihr Handy'
- nichts für Menschen die denken 830g sei viel Gewicht für eine Kamera mit diesen Möglichkeiten'
- für Menschen die nicht erkennen, dass ein ausgeprägter Handgriff rechts und eine gute Unterstützung unterm Objektiv, ein exzellenter Sucher und ein beweglicher Monitor immer zu besseren Fotos führen - ist die Kamera kaum interessant

Die Panasonic FZ1000 ist die beste Kamera für:'
- Reisefotografen die spontan und unbeschwert sein wollen '- die perfekte Ergänzung für Reisen und Safari, damit man auch mal spontan viel Brennweite hat'
- Städtereisen'- Partys und Feste '- Familienfotos jeder Art
'- Sehr gut brauchbar für Nahaufnahmen von Blumen, Vögeln, Fröschen, Insekten etc'.
- am besten nutzbar für Hobby-Sportfotografie, für Hunde, Pferde und andere bewegte Motive'
- Pressefotografie
Ich habe ja zu Zeiten einer Nikon F3, Pentax LX die Pressefotografie gelernt und heute laufen die Kollegen mit der Eos 1Dx oder 70D rum und schleppen sich an den 2,8/16-35 mm - 2,8/24-70 mm - 2,8/70-200 mm kaputt und wechseln da panisch herum um kein Motiv zu verpassen und dann sind sie total abhängig von guten Licht und im Telebereich sowieso beschränkt und langsamer - ganz ehrlich, wenn ich jetzt noch mit Pressearbeit mein Geld verdienen wollte, hätte ich an der einen Schulter die GH4 mit 2.8/7-14 mm und an der anderen die FZ1000 und wäre schneller und flexibler als alle anderen Kollegen - bei einer BQ die weit mehr bietet als ich brauche.

Klar kann ich ab und zu mit RAW-Schiebereglern noch etwas mehr heraus holen, und sicher, eine Panasonic LX7 oder Sony RX100 hat ihren Reiz in der Hosentasche - aber nur so lange man keine Macro-, und keine Tele-Motive mag.
'Ich weiß nicht wie Sie was fotografieren, aber ohne Tele-Macro und Super-Tele gehe ich nie aus dem Haus - beides brauche ich immer! 'Und dann sind die ganzen kleinen Knipskisten total überfordert. Alles andere kann heute das Smartphone. Oder ich bekomme Aufträge und gute Honorare und dann nehme ich eine EOS 5DSR.

Auf einer Tigersafari kann eine FZ1000 allenfalls ergänzen, aber sicher keine Hochleistungs-Vollformat ersetzen. Genauso ist mir klar, das eine solche Super-Zoom-Kamera nie akzeptabel sein wird für den Landschafts- und Architektur-Fotofreund und der Nachtschwärmer wird sich eine Fuji X-T1 mit 1.4/23 mm oder 1.4/35 mm leisten oder eben eine Eos 6D mit 2,0/35 mm & 1,4/50 mm oder wegen mir auch eine Nikon D610 mit 50iger. 'Es hat alles seine Berechtigung!'
Aber die FZ1000 ist für mich der beste Kompromiss seit vielen, vielen Jahren!

Panasonic FZ1000 für Filmer?'
Die Abstriche muss der Videofilme machen. Auf den ersten Blick sieht 4K super aus, viel schärfer als Full HD. 'Doch der Zoom ist nicht so gleichmäßig nicht immer leise genug, der Bildstabi nicht so wirklich effektiv zum Filmen und vieles mehr stört zum perfekten Filmgenuß. Da ist eine GH4 für 1500€ eine ganz andere Kamera.'Die FZ1000 ist eher dafür gedacht mal kurz eine Bewegung fest zu halten und in toller BQ wiedergeben zu können.

Erreichbare Bildqualität bis 800 ISO: ****
Erreichbare Bildqualität über 800 ISO: ***
Sucher/Monitor: **** / *****
Schnelligkeit: *****
Objektiv ' Zoom-Bereich: *****
Qualitätsanmutung: ***
Kreatives Potential: *****
Größe / Gewicht: ****
Preis ' Leistung: ****

VIER volle STERNE - 1 Abzug, weil nichts was Menschen herstellen je perfekt sein wird!

12 Monate später:
Ich bin immer noch sehr zu frieden mit meiner Foto-Maschine und nutze sie öfter als je gedacht.
Der Touch-Screen mit sofortiger Aufnahme über den Monitor (GH4) wäre mir noch sehr wichtig.
Aber sonst ist sie bis heute absolut konkurrenzlos. Auch Kameras, die heute bis 1000, 1200 und gar 2000 mm Brennweite reichen sind mit dem alten 1 2/3" Sensor 4x kleiner und entsprechend schlecht auflösend und schwach bei wenig Licht.
Ich denke die FZ1000 hat ein Potential, dass bis heute von den allerwenigsten erkannt wird.
Ich ergänze sie mittlerweile häufiger im Normalbereich durch die kompaktere Panasonic LX100, die ebenfalls superschnell und leistungsfähig ist und
mit 1,7-2,8/24-75 mm (24-150 mm Bildausschnitt bei guter BQ) auf mFT ein toller Kompromiss ist.
Trotz Vollformat und EOS 7D2 und Panasonic GH4 - die FZ1000 habe ich immer bei mir und ich bin habe immer schneller, als mit jedem anderen System, mein Motiv scharf auf dem Speicher.
Panasonic sollte eine noch besser belederte Version mit größerem Akku und besserer Qualitätsanmutung bringen.
2525 Kommentare|330 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. August 2014
Ich fotografiere seit 35 Jahren mit SLR-Kameras, seit 2003 mit DSLR (EOS 300D, 450D, 50D, 7D).
"Die beste Kamera ist die, die man immer dabei hat". Das war meine letzte DSLR, die 7D nicht mehr.
Mit dem Canon L-Objektiv 4/100-400 habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, ist halt recht schwer, machte aber 90% aller Aufnahmen damit. Besitze (noch) fünf Objektive, benutzte aber außer dem schweren 100-400 sonst nur noch das Tamron 18-270 als Universalobjektiv (mit deutlichen qualitativen Abstrichen natürlich).

Die FZ1000 stellt das alles auf den Kopf!!!

Klar ist ein L 4/100-400 immer noch ein Stück besser, aber dieses Stück ist nicht so groß. Lediglich das Bokeh der FZ1000 ist deutlich unterlegen. Vergleiche der FZ 1000 mit einer FZ72 (60-fach Zoom) und einer Canon SX260HS zeigen sehr große Unterschiede. Die Bildqualität der FZ1000 mit 16-fach Zoom erreicht meiner Meinung nach bis ISO 1600 locker das Niveau der EOS7D mit dem Tamron 18-270!'

Die große Mehrheit der DSLR-Nutzer haben Kit-Objektive drauf oder irgendeine "Immerdrauf"-Linse wie das 18-270 oder jetzt ganz neu 16-300. Mit der Bildqualität dieser Kombis hält die FZ1000 locker mit. Bei meinem 18-270 hatte ich immer Unschärfen und recht heftige chromatische Aberationen. Bei meiner FZ1000 erkenne ich keine Chromatischen.

Wenn ich eine günstige DSLR mit einem "Immerdrauf" kaufe, liegt die Panasonic FZ1000 eher günstiger, kann aber viel mehr!
Das Gewicht dürfte dann etwa dasselbe sein.

Wie in anderen Beiträgen bereits beschrieben:
- der Autofokus ist sehr schnell, hatte noch keine DSLR, die da dran riechen kann,
- genauso die Serienbildgeschwindigkeit inkl. Verarbeitung, auch bei RAWs ist sagenhaft schnell, nicht nur im Prospekt,
- 4k-Videos sind atemberaubend (wenn auch mit leicht eingeschränkter Brennweite 37mm-...),
- der lektronische Sucher ist der erste, der mich überzeugt. Deswegen habe ich mich langen an DSLRs geklammert, weil ich einen Sucher möchte. Mein Sucher an der FZ72 ist brauchbar, aber um Welten schlechter.
- die Einstellmöglichkeiten sind extrem umfangreich, auch viele Funktionstasten frei belegbar
- mit der kostenlosen ImageApp (IOS und Android) ist echtes tethered-shooting per WLAN möglich. Sehr viele Einstellungen können vom z.B. iPad aus gemacht werden, auch der motorische Zoom, auch manuelles Fokussieren mit Lupe. Genial!
- Bedienung und Haptik liegen mir weitaus besser als meine EOS7D
- Monitor klapp- und schwenkbar
- Augensensor im Sucherbetrieb
- AF sucht vorrangig Augen im Motiv zum Fokussieren
- per Remotebuchse fernsteuerbar (ich mache mit einem Gigapan Epic 100 Gigapixel-Panoramen)
- in puncto kreatives Fotografieren hat die FZ1000 mehr drauf als die meisten DSLRs
- ich finde die Bildqualität bis ISO1600 hervorragend und sogar sehr rauscharm. Die Schärfe ist bei allen Brennweiten ausgezeichnet und fällt mE im Telebereich nicht merklich ab (wie das sonst bei vielen Superzooms der Fall ist)

Einziger Kritikpunkt:
- Es wird ein Objektivdeckel mitgeliefert mit Öse, aber das Schnürchen zum Sichern an der Kamera fehlt und ich konnte auch keines im Web finden (außer diese Anklebdinger, die nix taugen). Es braucht eben ein etwas längeres Schnürchen wegen des Tele und der Sonnenblende. Hab' mir dann selbst eines gebastelt aus ganz dünner Gleitschirmleine... .
- dass das Kameragehäuse aus Plastik ist stört mich nicht.
- die SD-Karte ist nur von unten entnehmbar (jedes Mal vom Stativ lösen...), aber damit kann man auch leben

Diese Kamera ist eine echte DSLR-Alternative für jene, die nicht mehrmals täglich ihre Objektive wechseln und sich ohnehin keine sehr teuren Objektive leisten können oder wollen wie z.B. die Canon L-Serie.
Ein Lob an Panasonic. Die FZ1000 ist eine echte Bild-Qualitätsoffensive in einer Bridgekamera.
Für z.B. Pressefotografen oder ambitionierte Einsteiger das ideale Gerät und unschlagbar für jeden, der nicht so viel Ausrüstung rumschleppen will, von einer Kamera aber deutlich mehr verlangt als eine Knipse.
Ich würde sie sofort wieder kaufen.

EDIT 09-2015 nach über einem Jahr Praxis:
Nach mittlerweile über 10.000 geschossenen Fotos und einem Jahr Übung kann ich meine erste Aussage nur untermauern.
Diese Kamera ist spitze. Habe in den letzten Wochen viele alte RAW-Aufnahmen in Lightroom überarbeitet; diese stammten von einer Canon 300D, 450D, 50D, 7D und un der FZ1000. Fazit: Im Bereich bis 800 ISO rauscht diese Kamera klar weniger als die vorgenannten Canon DSLRs. Und zwar im RAW-Bild, nicht im JPG, da könnte jeder Hersteller rumbiegen... . In Lightroom reicht mir fast immer die Schiebereglereinstelllung auf Wert 30. Da bruachte ich bei den DSLRs immer 40 aufwärts, oft 50, 60!
Klingt unglaubhaft, weiß ich. Arbeite nicht für Panasonic und musste meine zweite FZ1000 auch ganz regulär kaufen, nachdem sie mir im Dezember 2014 auf dem Stativ aus 1,7 Meter Höhe mit dem Objektiv voll auf den Betonboden geknallt war. Aus. Ende. Vorbei.
Der Reparaturfachbetrieb gab über 500 Euro für Ersatzteilkosten ohne Einbau an. Also wirtschaftlicher Totalschaden.
Zwischenzeitlich habe ich von mit dieser Kamera aufgenommenen Fotos mehrere Bannerabzüge bis zu einer Größe von 3 x 2 Meter anfertigen lassen als Schaufensterrückwandmotive. Ebenso ließ ich vier Abzüge auf Leinwandrahmen aufziehen 90x70cm.
Unglaublich diese Qualität für einen 1" Sensor!
Ich musste in Lightroom für Aufnahmen dieser Kamera noch nie die chromatischen Aberationen korrigieren, bei meinen Sigma 18-200 oder Tamron 18-270, sogar beim Tokina 11-16/2,8 war die Korrektur chromatischer Aberationen in Gegenlichtsituationen sehr häufig nötig und von mir schon als normaler Workflow-Schritt im Schema drin.
Die bei vielen Tele- oder Superzoomobjektiven (unterhalb der L-Serie) übliche "Weichheit" im Tele-Endbereich ist hier nicht bemerkbar, ich habe sogar den Eindruck bei vollem Tele ist die Abbildungsqualität am besten. Kommt mit entgegen,weil sehr viel mit vollem Tele fotografiere.

Eines hat sich auch bewährt, obwohl die FZ100 kein Leichtgewicht ist (für diesen hochwertigen Zoombereich aber schon noch) :
ich habe sie praktisch immer dabei, und eben dadurch habe ich Fotos in einer Häufigkeit schiessen können, wie es vorher nur sehr selten und per Zufall möglich war. Klar ist: es ist keine Nachteule wie eine Super DSLR, aber durch das geringere Gewicht, kann man viel mehr fotografische Gelegenheiten wahrnehmen als vorher mit der L-Objektiv-Schlepperei.
Bei meiner täglichen 15 km-E-Bike-Fahrt zur Arbeit habe ich die FZ1000 in der Früh IMMER in der Fototasche auf dem Rücken, nie in der Satteltasche. Für mich war dies eine sehr gute Entscheidung und meine Ausrüstung ist nun recht überschaubar. Meine Fotoschublade hat nun wegen Nicht-mehr-Ausnutzung des Platzes noch Zuwachs bekommen vom Fahrrad-Zubehör... .
1414 Kommentare|183 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2015
Seit einigen Jahren fotografiere ich relativ ambitioniert und bin inzwischen bei der Canon EOS 6D gelandet. Die Bildqualität dieser Kamera im Zusammenspiel mit einigen ordentlichen Objektiven ist für mich einfach genial, dennoch erwische ich mich immer häufiger dabei, dass ich es insbesondere im Urlaub verfluche, permanent mit einem etwa 10 kg schweren Fotorucksack auf dem Rücken rumzulaufen (auch bei mehrstündigen Wanderungen).

Von daher hoffe ich darauf, dass irgendein Kamerahersteller irgendwann den Mut aufbringt (und es auch unter physikalisch-technischen Gesichtspunkten hinbekommt), eine Bridgekamera mit einem APS-C oder möglichst sogar mit einem KB-Sensor auf den Markt zu bringen, welche dann zwar vielleicht 'nur' 80 oder 90 % der Bildqualität meiner EOS 6D schafft, mir aber ermöglicht, alle Objektive zu verkaufen und mit nur einer Kamera auf Reisen zu gehen (höchstens noch eine kleine Systemkamera mit Weitwinkelobjektiv für Landschaftsaufnahmen zusätzlich).

Natürlich war mir klar, dass die FZ1000 dies nicht schaffen würde. Und ehrlich gesagt vergleiche ich sie an dieser Stelle nur deshalb mit meiner 6D, weil ich in anderen Rezensionen gelesen habe, dass die Panasonic die DSLR-Ausrüstung anderer Rezensenten ersetzen würde (darunter auch Leute mit Vollformat-DSLR).

Nur mal zur Klarstellung: wir vergleichen hier eine Kamera für knapp EUR 700 mit einer Spiegelreflex, welche ohne Objektive immer noch mehr als das doppelte kostet. Mit ein paar Objektiven, welche dieselbe Brennweite abdecken wir die FZ1000, landen wir hier schnell in einem Bereich von EUR 3.500 bis EUR 5.000 (wobei nach oben freilich nur wenig Grenzen gesetzt sind).

Der Vergleich ist unabhängig vom Preis unfair, da die Sensorgröße nun mal aus physikalischen Gründen Einfluss auf zwei Faktoren hat, welche anders nicht hinzubekommen sind: das exzellente Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten und die Möglichkeit, Objekte verstärkt freizustellen. Natürlich schlägt sich die FZ1000 bei einer Offenblende von 4.0 bei 400mm mit ihrem 1-Zoll-Sensor recht ordentlich und im Vergleich zu Kompaktkameras sogar sehr gut, aber klar: der Vollformatsensor ermöglicht hier ganz andere Dimensionen. Von der Bildqualität bei ISO-Werten von 6.400 aufwärts wollen wir mal gar nicht sprechen' Beides hat aber nichts damit zu tun, dass die FZ1000 schlecht wäre, vielmehr handelt es sich einfach um das Ergebnis von physikalischen Gegebenheiten.

Nochmals: ich vergleiche beide Kameras nur, weil ich die Aussagen in einigen Rezensionen recht erstaunlich fand. Lässt man den Vergleich mit einer (KB-)Spiegelreflex hinter sich, so bleibt folgendes festzuhalten:

Die Bildqualität bei geschlossener Blende und sehr niedrigen ISO-Werten ist beachtlich. In der Tat schlägt sich die Kamera hier auch laut einem Video von Traumflieger besser als teure Spiegelreflexkameras in Verbindung mit einem sog. Superzoom (und eben auch nur dann!). Bei ISO1600 lässt die Schärfe dann schon erheblich nach (aber wie gesagt: hier bin ich wirklich verwöhnt von meiner 6D).

Was mich richtig begeistert hat, ist der Autofokus. Ich muss gestehen, dass ich niemals eine Kamera bedient habe, welche einen derart flotten und treffsicheren Autofokus hat. Hier hat Panasonic exzellente Arbeit geleistet, in der Tat würde es vielen Spiegelreflexkameras gut zu Gesicht stehen (auch meiner!), ein derart gutes Autofokus-System 'an Bord' zu haben.

Die Videoqualität ist erheblich besser als die meines etwa 3 Jahre alten Full-HD-Camcorders. Darüber hinaus ermöglicht der 1-Zoll-Sensor gerade im Telebereich eine bessere Freistellung von Objekten, als dies mit dem Camcorder möglich gewesen wäre. Da ich noch keinen 4K-TV habe, kann ich die Qualität insoweit noch nicht beurteilen. Die in vielen Rezensionen als negativ genannten Geräusche des Bildstabilisators stören mich persönlich nicht, zumal ich den Mikrofonpegel auf -12 gedrosselt habe.

Fazit: alleine als Camcorder-Ersatz und auch als 'Zweitkamera', welche vermutlich schwerpunktmäßig von meiner Frau benutzt werden wird, werde ich die Panasonic behalten und bin mit der Kamera sehr glücklich. Sie hat die Erwartungen, welche ich aufgrund der technischen Daten hatte, absolut erfüllt und zum Teil erheblich übertroffen. Einen DSLR-Ersatz (wie dies in einigen Rezensionen dargestellt wird) stellt sie jedenfalls nach meinen Ansprüchen an die Bildqualität aber eindeutig nicht dar. Ich habe nach wie vor die Hoffnung, dass Panasonic oder auch andere Anbieter das Konzept einer Bridgekamera mit großen Sensoren weiterverfolgen, so dass ich hoffentlich eines Tages das Gewicht meiner Kameraausrüstung reduzieren kann.

____

Update 27.06.2015: während meines Urlaubs ging meine Spiegelreflex dank eines qualitativ offenbar nicht gerade hochwertigen Gurtes kaputt und ich war gezwungen, knapp über die Hälfte des Urlaubes ausschließlich mit der Panasonic zu fotografieren. Dabei entstanden knapp 3000 Bilder (ausschließlich RAW) und ich will drei sehr positive Punkte ergänzen, welche mir durch die intensive Nutzung aufgefallen sind:

+ Der Dynamikumfang der Kamera scheint mit tatsächlich ein wenig höher zu sein als bei meiner 6D. Dies ist mein subjektiver Eindruck, ich habe einige Aufnahmen gemacht, bei welchen ich mit der Spiegelreflex entweder mit einem Grauverlaufsfilter oder mit einer Belichtungsreihe gearbeitet hätte.

+ Die Bilder im Telebereich werden bei offener Blende genauso scharf wie bei geschlossener Blende. Bei meiner 6D in Verbindung mit dem Sigma 50-500 muss ich auf 8 abblenden, um die volle Schärfe zu erhalten, bei der Panasonic arbeitete ich mit der Offenblende 4. Dies wirkt sich natürlich enorm auf den ISO-Wert aus und die Panasonic kompensiert auf diese Weise zum Glück einiges gegenüber der DSLR.

+ Was das Menü und die Einstellmöglichkeiten angeht, sollte sich Canon mal ein Beispiel bei der Panasonic nehmen. Während man für die DSLR z.B. für Zeitrafferaufnahmen externe Fernbedienungen benötigt, hat man bei der Panasonic unzählige, kamerainterne Einstellungsmöglichkeiten. Tolle Sache - und hier bin ich sehr verärgert über Canon, denn wer sich mit dem Thema Magic Lantern beschäftigt, weiß, dass es die Canon-DSLR natürlich auch könnte, nur will dies Canon bewusst nicht und stellt diese Möglichkeiten mit der FIrmware nicht zur Verfügung.

Nochmals: die 6D spielt in Sachen Bildqualität in einer anderen Liga als die Panasonic (was man angesichts der Sensorgröße, der verwendeten Objektive und im Hinblick auf den Preis auch erwarten sollte), aber im Urlaub war ich verdammt froh, mit der FZ1000 eine sehr, sehr gute Bridgekamera als "Reserve" dabei zu haben. Als Beispiel habe ich mal ein Foto eines Papageientauchers beigefügt. Hier ein paar Daten: RAW, Blende 4.0, Brennweite (KB) 226mm, ISO 400, nachbearbeitet mit Photoshop CC (teilweise nachgeschärft, Hintergrund minimal weichgezeichnet).
review image
99 Kommentare|85 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2015
Panasonic Lumix FZ 1000

Die FZ1000 war für mich als Test gedacht, evtl. zum Übergang bis etwas „vernünftiges“ auf dem Markt kommt.
Ich fotografiere seit ca. 40 Jahren und schon lange Digital, von der Canon 300D (wer kennt sie noch?), 20D, 30D, 40D, 450D, 5D, 7D, Nikon D300, D90, D700, Sony A77, Nex7/6 plus diversem Zubehör an Objektiven etc..

Mit den Jahren verringerte sich meine Motivation, das ganze Zeug mit mir herumzuschleppen zunehmend, die Ausrüstung blieb immer öfter zu Hause. Erst die NEXen von Sony konnten diesen Umstand ändern. Leider sind auch diese, mit entsprechenden Objektiven, nicht mehr wirklich kompakt und entsprechende Teleobjektive machen das Kamerahandling mit der der NEX auch nicht wirklich gut.
Deshalb hatte ich bereits die Sony RX10 im Visier, die lag mir nicht gut in der Hand und war für meine Bedürfnisse am Teleende zu kurz.
Die Panasonic FZ1000 wurde mir von einem Bekannten empfohlen und ich hab mir die Kamera zum Testen gekauft, ohne große Erwartungen.

Zwei Dinge sind mir sofort aufgefallen, die Kamera ist intuitiv zu bedienen und die Haptik ist verbesserungswürdig, nicht schlecht aber auch nicht sonderlich gut.

Gehäuse/Menü/Sucher

Kompakt ist diese Bridge nun wahrlich nicht mehr, mit dem möglichen Zoombereich von 25-400mm geht das aber noch in Ordnung.
Die Tastenanordnung ist sinnvoll, 5 frei belegbare Tasten, zwei Drehräder, das lässt kaum Wünsche offen.
Das Wählrad hinten hat eine Umschalt/Auswahl-Funktion, wenn es gedrückt wir, wird eine andere Funktion aufgerufen oder bestätigt, das finde ich gut gelöst.
Das ist meine erste Panasonic und ich muss sagen, das passt. Die Menüstruktur ist logisch, selten so wenig suchen müssen im Menü.
Die Kamera lässt sich, wenn vorkonfiguriert, auch sehr gut mit nur einer Hand bedienen.

Der Sucher ist sicher ein Highlight der FZ1000, klar, schnell, hell und groß – so groß dass man ihn kaum gesamt überblicken kann. Leider mit leichten Verzerrungen an den Rändern, hier scheint Panasonic etwas an der Vorsatzlinse gespart zu haben. Trotzdem nutze ich den Sucher nun wieder überwiegend, das hatte ich mir an der NEX weitgehend abgewöhnt. Das Display ist gut, vor allem ausreichend hell – reicht auch für draußen in der Sonne.

Bildqualität

Nach den ersten Tests, mit wenig Licht und Freihand, die erste Überraschung. Der kleine 1“ Sensor, dem ich wenig zugetraut hatte, erzeugt weniger Bildrauschen als befürchtet. Noch mehr beeindruckt die Abbildungsleistung des Leica Objektivs, bereits bei Offenblende über den gesamten Bereich.
Es liefert bbei 400mm f4 scharfe Bilder und kann so ohne Einschränkung (Abblenden) genutzt werden, das war die nächste Überraschung. Teleobjetive verlieren am hinteren Ende eigentlich immer und müssen oft mind. ein zwei Stufen abgeblendet werden. Dazu kommt der überaus wirksame 5-Achsen Stabilisator der Panasonic.

Da kommt man schon ins Grübeln, beim Anschaffungspreis von Wechseloptiken die in dieser Liga spielen.

AVL-Fotografen mit Portrait Ambitionen, werden sicher mit einer DSLR/Systemkamera und entsprechend lichtstarken FB besser bedient sein.
Insgesamt und das ist für mich schon überraschend, steht die FZ1000 vielen Body/Linsenkombinationen, vor allem Superzooms, in nichts nach, bzw. übertrifft diese deutlich.
Die JPG-Engine von Panasonic erzeugt OOC gute bis sehr gute, dynamische Bilder. RAW erhöht auch hier die Möglichkeiten, noch etwas mehr herauszuholen in kritischen Bereichen (Lichter/Schatten).

Bedienung/Geschwindigkeit

AF und allgemeines Handling
Wenn das alte Sprichwort, „Geschwindigkeit ist keine Hexerei“ auf eine Kamera zutrifft, dann sicher auf die FZ1000. Unter einer Sekunde Schussbereit wenn ausgeschaltet. AF-S Scharfstellung über den gesamten Zoombereich (25-400mm), praktisch verzögerungsfrei. Anfangs dachte ich häufig es wäre noch nicht scharfgestellt.
Insgesamt reagiert die Kamera auf jeden Tastendruck ohne Verzögerung. Das Menü läuft flüssig, wenn ich da an Sony denke. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit- z.B. aus 150 Einzelbildern (volle Auflösung) (Timelaps) ein 4K Video erstellen, dauert keine Minute.
12 Bilder/Sek. sind auch nicht zu verachten. Kurz und gut, die Geschwindigkeit ist schon nahe an Perfekt.

Zählt man die Möglichkeiten im Videobereich, 4K, Timelaps, Superzeitlupe 120 Bilder/Sek. etc. dazu, kommt schon ein bisschen der Verdacht auf, das Panasonic mit der FZ1000 eine Marke setzen wollte, deutlich über ihre Preisklasse hinaus.
Wenn nicht, auch gut, dann ist jedenfalls eine Kamera auf dem Markt, die in vielen Bereichen wildert.
Man merkt es meiner Einschätzung sicher an, diese Kamera begeistert mich und das ist nicht so leicht.

Die Kontrapunkte sind schnell aufgezählt

- Akkulaufzeit- erbärmlich, hier geht die Tendenz mindestens zum Drittakku
- SD-Kartenfach im Akkufach unten!!??
- Stativgewinde außerhalb der Objektivachse (Schnellwechselplatten verdecken (Akku-Speicherkartenfach)
- Zoomgeschwindigkeit ist schwer zu dosieren (evtl. Übungssache)
- leider kein manueller Zoom (techn. bedingt)

Pro
- eigentlich alles

Fazit

Eine derart komplette Kamera ist mir bis dato noch nicht untergekommen, sie kann fast alles und meistens auch noch richtig gut, eine seltene Kombination. Bis ISO 1600 muss sie sich hinter keiner Kamera verstecken, wer mehr braucht muss schon ins VF wechseln, APS-C hat kaum Vorteile und wenn, muss schon richtig teures Glas davor.
Die Standardvariante – Kamerabody XY plus Kitobjektiv und Billigzoom, schlägt die FZ1000 um Längen.
Der 1“ 20MP Sensor (vermutl. Sony) ist wohl „State of the Art im Moment“.
Mit 830gr ist die FZ1000 kein Leichtgewicht – wenn ich dann aber an das Gewicht der z.B 7D mit Canon 100-400 plus Normalobjektiv denke, bzw. das anderer Hersteller, sind 830gr fast wieder federleicht.
Ultraweitwinkel und Superfreistellung gehen der Panasonic ab, alles andere macht sie bravourös.
44 Kommentare|52 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2016
Ich habe die FZ1000 jetzt seit über 1 jahr , und ich bin noch immer sehr zufrieden.
Es ist meine liebste Bridge die ich bis jetzt hatte .
Sehr schnell , sehr gute Bildqualität , super Zoom ,
Lichtstark genug obwohl ein bisschen mehr natürlich nicht schaden würde .
Gute Programme für Anfänger und genügend einstellungsmöglichkeiten Fortgeschrittene.
(Zu anfangs fand ich auch das Buch "Lumix Superzoom Fotoschule FZ1000" sehr hilfreich)
Das einzige das mich wirklich stört (wie viele ander auch) ist der Video Ton .
Beim nachfolger der FZ1000 kann es eigentlich nur mehr die Eierlegende Wollmilchsau werden .
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2015
Nach 1 Jahr Panasonic Lumix G6 mit mittlerweile 3 Objektiven hatte ich die Objektivrumschlepperei und -wechselei satt. Meistens hatte ich doch nur das 14-140-Objekiv als `Immerdrauf' in Gebrauch, war aber mit dessen Bildqualität nur bedingt zufrieden.
Glücklicherweise fiel mir dann ein Vergleichstest der Zeitschrift Colorfoto zwischen der Lumix G6 vs. Lumix FZ1000 in die Hände, mit dem Überraschungssieger FZ1000. Hierdurch war natürlich mein Interesse an der Bridgekamera geweckt.
Mittlerweile habe ich sie ausführlich getestet und behalten. Warum??? Darum:

Das Kunststoffgehäuse wirkt stabil und lässt sich hervorragend fassen. Die Knöpfe sind größer und robuster als bei der G6, die Drehräder rasten gut und knackig, das Handling, dank der Individualisierbarkeit der Fn-Tasten, ist insgesamt ausgezeichnet.
Die Ausstattung ist ähnlich der G6, neu und äußerst praktisch das Antriebsmodusrad links oben.
Da ich bei Portraits und Gegenlicht häufig mit Aufhellblitz fotografiere, habe ich den integrierten Blitz sehr schätzen gelernt, er arbeitet gut, die Lichtmenge lässt sich korrigieren. Das ist keine Selbstverständlichkeit mehr, gibt es doch Kameras ohne integrierten Blitz. Da kann ich nur den Kopf schütteln, soll ich denn neben Wechselobjektiven auch immer noch ein externen Aufsteckblitz mitschleppen?

Die Geschwindigkeit und Präzision des Autofokus ist phänomenal, die Aufnehme von Serienbildern macht Spaß, schneller geht es nicht, eben eine `Leihgabe' der großen Schwester GH4.

Und die Bildqualität, das letztlich Entscheidende?
Nach meiner Meinung fast auf Augenhöhe mit der G6, partiell sogar besser, zumindest verglichen mit der G6 + 14-140-Objektiv. Insbesondere am langen Ende des tollen Zoomobjektivs sind die Bilder nicht so weich und detailarm. Insgesamt scharf mit guter Farbgebung, für meine Ansprüche absolut ausreichend. Das ein 16-fach-Zoom gewisse Kompromisse bei der Bildqualität in manchen Brennweitenbereichen erfordern kann ist klar, insgesamt ist das bei der FZ1000 ein guter Kompromiss. Ein viel besseres Objektiv mit diesem Zoombereich wird man m.E. im Bereich der Systemkameras auch nicht finden.
Das Rauschen ist bis ISO 800 fast gar nicht wahrnehmbar, ab ISO 1600 evtl. sichtbar aber noch akzeptabel.
Sensorbedingt ist die Tiefenschärfe größer als bei MFT- , APS- oder Vollformatsensoren, was sich bei freigestellten Portraits nachteilig bemerkbar machen kann. Nutzt man alle technischen Möglichkeiten (große Blende, große Brennweite, großer Motiv-Hintergrundabstand) erhält man eine leidliche Hintergrundunschärfe und Freistellung des Motivs. Trotzdem: Wer gerne und viel mit unscharfen Hintergründen spielt, sollte m.E. eher keine Bridgekamera wählen.

Früher hatte ich nur als JPEG gespeichert, da mir die Nachbearbeitung der Fotos im RAW-Format mit den z.T. aufwendigen Fotobearbeitungsprogrammen zu zeitaufwendig war.
Die FZ1000 bietet nicht nur die Möglichkeit im RAW-Format aufzunehmen, sondern auch zu bearbeiten. Im Wiedergabemodus hat man unter dem Menüpunkt RAW-Bearbeitung die Möglichkeit die Bilder vielfältig zu korrigieren und anschließend in JPEG umzuwandeln, sozusagen RAW-Bearbeitung light. Ich nutze mittlerweile diese Option gerne bei etwas schwierigeren Aufnahmesituationen.

Wem die Bildqualität nicht reicht, kommt an einer Systemkamera nicht vorbei, muss dann aber um das Potenzial des Sensors auszuschöpfen, einen großen Zoombereich auf mehrere Objektive verteilen.

Insgesamt stellt die FZ1000 für mich ein sehr überzeugendes Komplettpaket dar, was mich von der Entscheidung befreit hat: Welches Objektiv nehme ich jetzt und was nehme ich heute alles mit. Darüber hinaus war die andere Ausrüstung 3 mal so teuer.

Für mich eine wirklich gute und günstige Alternative zu einfachen Systemkameras, wie z.B. der Lumix G6.

PS. Von dem Verkauf der älteren Ausrüstung konnte ich mir nicht nur die FZ1000 kaufen, sondern hatte noch Euro 650,- übrig. Ich habe die Entscheidung nicht bereut.
review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image review image
22 Kommentare|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Dezember 2015
als langjähriger Nikon Fan war ich auf der Suche nach einem Nachfolger für meine in die Jahre gekommene D 90.Meiner ersten Begeisterung für die Nikon D 7200 folgten dann aber nach und nach erste Zweifel.Kein Schwenk-Klappdisplay ,hmm, hatte ich selbes doch schon oft bei der D 90 vermisst.Videomodus war eher zweitrangig für die Wahl, aber bei einem Body der rund 1000 EUR kostet und "nur" HD Videos bietet dann schon.Zusätzliche Tests mit pumpendem AF im Videomodus ließen dann doch immer mehr Zweifel an meiner Wahl aufkommen.
Eine Umschau bei Canon und Sony machte auch nicht restlos glücklich und so stellte ich meine Kaufabsicht erstmal wieder hintenan.
Durch Zufall wurde ich dann auf die FZ 1000 aufmerksam.Hmm, keine Spiegelreflex,keine Wechselobjektive und kleinerer Sensor.
Aber die vielen positiven Meinungen von Tests und Käufern machten mich doch zunehmend neugierig.Was wollte ich ? Da mich viele Bereiche der Fotografie interessieren und eine Kamera für mich in erster Linie Werkzeug und kein Prestigeobjekt darstellt, ging ich relativ neutral an die Sache ran.Ein Blick ins Handbuch machte dann Lust auf noch mehr.Wer will nutzt die wirklich umfangreichen Automatikmenüs und Presets,wer lieber alles selbst einstellt kann das auch,wenn auch mit kleinen Zugeständnissen (keine Entfernungs-und Blendenanzeige auf dem Objektiv)
Aber mal ehrlich,der tolle Sucher und das Display mit all seinen Anzeigen lässt hier absolut nichts vermissen.Hab mir die Kamera dann vor Ort im hiesigen Elektromarkt angeschaut und die gängisten Tasten erklären lassen.Äh, ach ganz vergessen zu fragen wie ging das mit dem Blitz gleich nochmal ?, aber schau'n wir erst mal.Wie die macht trotzdem helle,scharfe Bilder,und warum ist der Autofokus sooo schnell ? Der Zoom ist beeindruckend und der Bildstabilisator arbeitet hervorragend.Selbst eine Makroaufnahme aus der Hand gelang auf Anhieb und das sogar mit AF.
Nach einer viertel Stunde später war ich wirklich begeistert und ich hab sie mir spontan gekauft.Ein ausgiebiges Testwochenende machte wirklich so viel Freude am fotografieren wie lange nicht mehr.Die Presets und Autofunktionen sind überwiegend sinvoll und brauchbar;4K Videos,Makro,Tele,Weitwinkel, der sauschnelle AF, Belichtung;einfach der Wahnsinn und kaum Anlass zu Kritik.
Natürlich ist mir trotz aller Begeisterung klar, das eine gute APS-C-Format Kamera die bessere Bildqualität und (meistens) auch die höherwertige Verarbeitung bietet.Auch wird das kein dauerhafter Abschied von Nikon sein.Wenn ich jedoch das Preis-Leistungs Verhältnis nehme bleibt die Lumix eine pfeilschnelle,auf den Punkt arbeitende Kamera mit sehr guter Bildqualität und tollen Features.
P.S (Am Wochende bin ich mit einer Bekannten und deren Nikon 800 Vollformat auf dem Weihnachtsmarkt gewesen.Wir haben beide ohne Blitz und Stativ fotografiert.Die Lumix hat wesentlich weniger Ausreißer hinsichtlich Unschärfe und Verwackler gemacht.Gut, die Bilder der 800 die was geworden sind haben natürlich eine höhere Qualität; wenn sie was geworden sind...)
33 Kommentare|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. März 2015
Seit 2005 meine siebte und eindeutig beste Digitalkamera. In zeitlicher Reihenfolge waren das: Nikon Coolpix 995, Panasonic FZ50, Canon S5 IS, Panasonic FZ100, Canon EOS 600D mit zwei Kitobjektiven und Fujifilm HS20. Diese euphorische Beurteilung bezieht sich allerdings vorrangig auf das Fotografieren, beim Filmen ist da das erhebliche Problem mit dem Betriebsgeräusch und der fehlende Kopfhörer-Anschuss. Innerhalb meiner bisherigen vier Superzoomkameras ist die FZ1000 ein deutlicher Fortschritt. In Hinblick auf die hier genannten Schwächen ein noch nicht wirklich ausgereiftes Produkt, aber ein spürbarer Schritt dahin.

Stärken:

++ Tolle Bildqualität - sowohl beim Fotografieren als auch Filmen. Auch Bildausschnitte unter 10% ja sogar unter 5% der originalen Bildgröße sind von so guter Qualität, dass ich sie auf mein flickr-Account hochlade. Bei ISO 125 ist die Auflösung so gut, dass sogar 1:1-Ausschnitte von noch brauchbarer Qualität sind.

+ Option für 4K-Videos. Wobei allerdings allerdings auch schon die von mir bisher verwendeten "normalen" HD-Videos viele Probleme bereiten: Riesiger Platzbedarf; lange Hochladungszeiten; meine bei flickr abgelegten Videos stocken auch bei meiner sehr schnellen Internet-Zugang öfters mal, viele meiner Bekannten können die Filme niemals richtig sehen, sie stocken dort im Sekundentakt.

++ Superschneller und sicherer Autofokus. Weit entfernt von dem, was ich bisher bei Superzoomkameras erlebt habe. Kürzlich habe ich gehört, dass sie sogar schneller ist als Spiegelreflexkameras. Ich kann das nicht beurteilen, da ich mein billiges Canon EF-S 3,5-5,6/18-55 IS II nicht als Maßstab nehmen möchte.

+ HDR-Programm. Sowohl Himmel mit den Wolken als auch die Landschaft und der Vordergrund sind gut erkennbar, in natürlichen Farben und es gibt keine Überstrahlungen. Bei dieser Kamera zum ersten Mal kennengelernt, bin begeistert. Man muss allerdings beim Auslösen die Kamera sehr ruhig halten oder ein Stativ verwenden.

+ Drehbarer Monitor. Bewegliche Monitore sind für mich fast ein Muss, was man auch an meiner Kamera-Palette sehen kann. Bodennahe und Über-Kopf-Aufnahmen sind ganz erheblich einfacher, das Fotografieren und Filmen von Menschen ist viel diskreter und man kann kleinere Stative verwenden beziehungsweise muss die wackelige Mittelsäule nicht ausfahren.

++ "Focus Peaking", das bedeutet, dass beim manuellen Fokussieren die scharfen Bereiche mit einem "bläulichen Glitzern" markiert werden können. Diese Funktion stammt aus dem Bereich der Videokameras und ist besonders beim Filmen nützlich, wenn das Herumspringen des Autofokus oft sehr viel störender wäre, als zeitweilig unscharfe Bereiche. Für das Fotografieren im Tele- und Makrobereich allerdings wenig geeignet, da hier offenbar die Definition von "scharf" großzügiger ist. So stört es wenig, wenn bei einer Filmaufnahme das Auge eines Kleintieres nicht absolut scharf ist oder nur zeitweilig. Fotos mit unscharfen Augen sind jedoch wertlos.

+ Leica-Objektiv 2,8-4,0/25-400 mm KB. Ein ausreichender Superzoombereich, lichtstark, optisch offenbar sehr gut. In zwei Schritten kann man die Brennweite digital auf 800 mm-KB und 1600 mm-KB verlängern. Insbesondere über 800 mm hinaus sinkt die Bildqualität jedoch sehr stark und auch schon vorher scheint der Stabilisator überfordert.
Einige beklagen den, je nach Einstellung, deutlich geminderten Weitwinkelbereich im Videobetrieb. Der extremste Fall ist bei der Einstellung von 4K-Video mit 16:9-Format, die niedrigste Bennweite liegt dann nur noch bei 37 mm-KB. Aber selbst das ist beim Filmen vollkommen ausreichend. Schauen Sie einmal bewusst Fernsehen, gleichgültig ob Dokumentation, Fernseh- oder Kinofilm, Sie werden kaum jemals eine Weitwinkelaufnahme sehen. Das Filmen mit Weitwinkel ist ein typischer Amateurfehler, genauso häufig zum Beispiel die Zoomfahrten, zu lange Sequenzen, zu weite Schwenks oder das zeitgleiche Kommentieren.

+ Gute Bildqualität beider Monitore, also auch im Sucher. Bei vielen meiner Superzoomkameras war der Suchermonitor miserabel, nur eine absolute Notlösung bei zu starkem Seitenlicht. Wie ich kürzlich hörte, soll das immer noch für neuere Canon-Modelle gelten.

+ Kamerawasserwaage. Inzwischen wohl verbreitet, fehlte aber zum Bespiel noch bei meiner Panasonic FZ100 und auch deren Folgemodell FZ200.

+ Keine wahrnehmbaren Auslöseverzögerungen, aber das ist wohl seit einiger Zeit ebenfalls bei besseren Kompaktkameras die Regel.

+ Wirklich effizienter Stabilisator. Habe einen singenden Vogel freihändig bei 416 mm KB - 1/125 sec. - Bl. 4,0 - ISO 400 fotografiert. Sogar in der 1:1 Ansicht von einer erstaunlich brauchbaren Bildqualität.
(Der Stabilisator der, oft hoch gelobten, Panasonic FZ50 war übrigens ein Witz, und nur einer von vielen Schwachpunkten. In meiner Kamerapalette war sie der einzige echte Fehlkauf. Bemerkenswerter Weise der selbe Hersteller und wahrscheinlich die selben Ingenieure wie bei der FZ1000!)

+ Blitzschuh, natürlich mit TTL-Messung.

+ Filtergewinde (62 mm). Habe immer einen UV-Filter als Linsenschutz aufgesetzt und benutze oft Nahvorsätze von Raynox. Über einen Adapterring 62mm-55mm kann man auch den Panasonic-Televorsatz DMW-LT55 (1,7x) anschließen.

++ Fünf selbst programmierbare Fn-Tasten. Meine derzeitige Belegung:
Fn1 - Verschlusstyp (Der optionelle elektronische Verschluss ist lautlos, kann jedoch nicht mit dem Blitzlicht verwendet werden)
Fn2 - HDR-Funktion
Fn3 - LVF/MON - Wahl zwischen Monitor und Sucher und automatischer Umschaltung
Fn4 - Bewegung des AF-Feldes
Fn5 - Blitzkorrektur

+ Zwar hoher, aber mir ganz angemessen erscheinender Preis. Die Leica-Version "V-Lux" kostet stolze 1100 €.

[++ Die Super-Makrofunktion ist nicht, wie üblich, auf die stärkste Weitwinkeleinstellung beschränkt, sondern lässt sich auf 75 mm KB hochzoomen! --- Dieser Punkt entfällt leider, denn später gab es die große Ernüchterung. Die mit den besagten 75-mm-KB-Supermakro gemachten Insektenfotos hatten eine sehr bescheidende Auflösung. Nach einiger Suche dann die Ursache gefunden. Das ist lediglich ein Digitalzoom, also ein automatische Ausschnittsvergrößerung. Eine schon etwas ältere Frage: Sind Digitalzooms Blödsinn und Augenwischerei? Allerdings haben sie zumindest den Vorteil, dass man den AF-Punkt genauer anvisieren kann.]

++ Die Belichtungsreihenfunktion lässt sich am Drehrad oben links arretieren. Zum Beispiel bei meiner Fujifilm HS20 musste man sie nach jedem Einschalten der Kamera erneut einstellen. Mache inzwischen fast alle Fotos mit dieser Einstellung, außer HDR- und Blitz-Aufnahmen bei denen diese Option nicht besteht. Das spätere Löschen der falsch belichteten Aufnahmen am Computer oder auch schon, bei sehr offensichtlichen Fällen, an der Kamera, nimmt bei etwas Übung nur noch wenig Zeit in Anspruch. Eine Nachbearbeitung eines einzelnen falsch belichteten Fotos würde deutlich länger dauern und ist bei JPEG-Aufnahmen auch nur begrenzt möglich.
Seit ich pauschal diese Funktion benutze, habe ich kein einziges Motiv durch Fehlbelichtung "verloren". Einer der drei Bilder ist immer korrekt. Wobei ich allerdings betonen muss, dass ich schon seit Jahren mit der Belichtungskorrektur-Funktion arbeite und entsprechend damit Erfahrungen hab. Viele der Dreierreihen sind also bereits im manuell korrigierten Bereich gemacht worden.
Nach meinen Schätzungen ist bisher in 60 bis 70 % der Fälle die mittlere Aufnahme die richtige, in 40 bis 30 % die unterbelichtete und nur in wenigen Ausnahmefällen einmal die überbelichtete.

++ Option eines sehr kleinen Autofokusfeldes, nützlich bei Makroaufnahmen mit ihrer geringen Tiefenschärfe. Bei Kleintieren muss man auf die Augen, bei Blüten auf die Staubblätter halten. Ich benutzte diese Einstellung fast permanent. Man muss dann allerdings bei strukturarmen Motiven mitunter länger nach einem fokusierbaren Detail suchen.

Schwächen:

- - - Eingeschaltet macht die Kamera ununterbrochen ein SCHLEIFENDES, RATTERNDES GERÄUSCH. Zumindest beim Filmen in ruhiger Umgebung hört man es auf der Aufzeichnung und wirkt wie ein in der Entfernung vorbei fahrender Zug. Dieses Geräusch soll vom Stabilisator kommen, es nutzt aber nichts diesen auszuschalten. Während ich, bei meinem mittleren Alter, das Schleifen auch noch höre wenn die Kamera mehrere Meter entfernt ist, können manche ältere Menschen es nicht einmal wahrnehmen wenn sie das Gerät ans Ohr halten. Deswegen gibt es wohl im Internet einige widersprüchliche Angaben zu dieser Sache.
Bei konstanten Hintergrundgeräuschen wie Gesprächen, Autoverkehr und Musik ist das alles kein wesentliches Problem, bei fast allen Naturaufnahmen allerdings sehr wohl. Es ist für mich das große Manko dieser Kamera. Die Verwendung eines Richtmikrofons brachte in dieser Hinsicht leider gar nichts. Zeitweilig verwendete ich ein Ansteckmikrofon und achte darauf, dass der Empfangsbereich etwa 30 bis 50 cm von der Kamera entfernt war. Diese Entfernung reichte aus, dass auf den Aufnahmen nichts mehr von den Kamerageräuschen zu hören war. Ich knotete den Kabelbereich unmittelbar unterhalb des Mikros an einen Bügel meines Kameratasche fest. Keine elegante aber effiziente Lösung. Allerdings ist es bald kaputt gegangen, wohl möglich durch einen Kabelbruch im Knotenbereich. Außerdem hatte ich bei dem Ansteckmikrophon mehrmals hässliche Windgeräusche. Zurzeit benutze ich ein Richtmikrophon (Rode Videomic) mit Fellwindschutz. Manchmal ist der Ton in Ordnung, manchmal wirkt er aber dumpf (durch den billigen ebay-Fellschutz?) und vor allem gibt es oft Klapper- und Rumpelgeräusche, die offenbar schon bei geringen Bewegungen entstehen können. Eine wirklich gute, wenn auch recht teure Lösung habe ich wohl möglich kürzlich auf einem Youtube-Video von Stefan Traumflieger gesehen: Das kabellose Ansteckmikrophon Canon WM-V1. Dieses besitzt sogar einen eigenen Kopfhöreranschluss. - Mal sehen.

- - Ein von Panasonic vielleicht vorsätzlicher Ausstattungsmangel ist der fehlende Kopfhöreranschluss. Man bemerkt erst daheim, wenn im Mikrofon Windrauschen oder das besagte Gerumpel entstanden ist.

- Das Stativgewinde ist so dicht neben dem Deckel des Akku-Speicherkarten-Fachs, dass dieser durch fast jede Stativ-Schnellkupplung blockiert wird. Besonders lästig ist das beim häufig notwendigen Akkuwechsel unterwegs. Das Gewinde liegt auch nicht in der optischen Linie des Objektives, was aber kein Zufall sein soll, denn durch den einfahrbaren Objektivtubus ist dort nicht genug Platz.
Eher zufällig bin ich vor einiger Zeit zu einem Stativ gewechselt dessen Schnellkupplung keine Schraube mit Münzschlitz sondern mit Drehbügel hat. Das ist nun eine spürbare Erleichterung auf die FZ1000-Besitzer beim Kauf von Stativen achten sollten.

- Genauso groß und schwer wie eine digitale Spiegelreflexkamera mit Zoomobjektiv. Während ich mich aber vor zwei Jahren immer wieder über das Gewicht und die Größe meiner Canon EOS 600D ärgerte, bin ich diesmal erheblich kulanter. Bei der EOS kamen halt noch eine ganze Reihe von Nachteilen hinzu, unter anderem: Nervtötendes Objektivwechseln, Spiegelschlag, massive Einschränkungen beim Videobetrieb, im Live-View-Modus lächerlich langsamer Autofokus, erstaunlich mittelmäßige Bildqualität (vermutlich auch Schuld der billigen Canon-Kitobjektive) und bei Nahaufnahmen oft zu geringe Tiefenschärfe.

- Wie bei Kameraherstellern üblich, sind die originalen Ersatzakkus sehr teuer. Zur Zeit benutze ich zwei ganz erheblich billigere Li-ion-Akkus von Patona (950 mAh, 6,8 Wh, 7,2 V). Die geringere Kapazität störte mich bisher nicht, es kann allerdings sein, dass auch ihre Lebensdauer deutlich geringer ist. Bis jetzt bin ich aber überraschend zufrieden mit ihnen.

- Aus welchen Gründen muss man den Bildstabilisator abstellen? Es gibt vermutlich welche, aber es erscheint mir dennoch unsinnig dafür extra einen eigenen Schalter am Objektiv einzurichten. Vor allem ist dieser Schalter so groß und hoch, dass ich ihn schon mehrmals unabsichtlich auf Off stellte. Nach meiner Meinung würde es vollkommen ausreichen, wenn diese Funktion im Menü untergebracht wäre.

FAZIT: Für meine Ansprüche, in erster Linie einiger Maßen hochwertige Naturfotografie und -film ohne großen Aufwand und ohne großes Gepäck, ziemlich sicher die derzeit beste Kamera der Welt. In der nächsten Zeit kann sich das ändern, wenn zum Beispiel ein genauso ausgestattetes kleineres, leichteres Gerät ganz ohne Betriebsgeräusche herauskommt.
Eine echte Konkurrenz wäre auch schon jetzt die Panasonic GH4, die ebenfalls 4K-Video besitzt und wohl lautlos arbeitet. Sie kostet aber auch schon ohne Objektive ganz erheblich mehr und vor allem ist das einzige stabilisierte Autofokus-Superzoom das Panasonic 3,5-5,6/14-140 mm OIS (28-280 mm-KB). 280 mm-KB sind als maximale Teleeinstellung zu wenig und die Naheinstellgrenze liegt bei 30 statt 3 Zentimetern. Mehr oder weniger notwendig wäre dann also ein Makro (Panasonic-Leica 2,8/45 OIS, 700 €, 230 g) und ein Telezoom (Panasonic 4,0-5,6/100-300 OIS, 530 €, 520 g). Man wäre dann schon über 2500 € und einem mehrfachen Gewicht. Und man hätte wieder das lästige Objektivgewechsel, bei dem auch noch Staub, Schmutz und Wasser in das Innere der teuren Geräte gelangen kann.
0Kommentar|38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 220 beantworteten Fragen anzeigen