Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 

Palucca-Ich will nicht hübsch & lieblich tanzen [VHS]

 Freigegeben ohne Altersbeschränkung   Videokassette
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Derzeit nicht verfügbar.
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.



Hinweise und Aktionen


Produktinformation

  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Hirsch Film
  • Spieldauer: 56 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006JMPK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.888 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Die Tänzerin und Tanzpädagogin Gret Palucca in einem Dokumentarfilm von Konrad Hirsch und Ralf Stabel. Der Film zum 100. Geburtstag von Palucca verbindet bisher unveröffentlichtes Originalfilmmaterial mit Zeitzeugenaussagen einiger ihrer Bewunderer, Kritiker, Schüler und Kollegen. Diese Mischung schafft eine neue, einzigartige Sicht auf die Tänzerin, die Pädagogin aber auch auf den Menschen: Palucca. Zu Wort kommen Zeitzeugen wie Leni Riefenstahl, die 1920 zusammen mit Palucca die Meisterklasse von Mary Wigman in Dresden besuchte, der Kunstpsychologe Rudolf Arnheim, die Choreografen John Neumeier, Tom Schilling, Dietmar Seyffert, der Journalist Klaus Geitel, der ehem. DDR-Kulturfunktionär Eberhard Rebling, der Rektor der Palucca Schule Dresden Enno Markwart, die künstlerische Leiterin der Palucca Schule Dresden Hanne Wandtke, Paluccas Pianist Peter Jarchow und andere.

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
5.0 von 5 Sternen
5.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich will keine Nachahmer 14. September 2002
Von "gorgas4"
Es ist noch immer so, wie der Tanzhistoriker Eberhard Rebling die heitere Ausstrahlung von Palucca beschreibt. Wenn man über sie sprach, erinnert er sich, begann man immer zu lächeln. Auch Leni Riefenstahl, ebenso Meisterschülerin der Wigman und im gleichen Jahr wie Palucca 1902 geboren, beschreibt sie als ein Bündel an Fröhlichkeit: sie sei wie eine tanzende Blume, die sich auftut im Sprung. Nicht minder prägnant das Sprachbild von Klaus Geitel: Die Wigman habe sich überrannt gefühlt vom lichtvollen Temperament der Palucca und zugleich von ihrer hehren Warte aus auf sie herabgeblickt.
Wohl jeder Betrachter, der über den Film von Konrad Hirsch und Ralf Stabel wahrhaft körperlich, emotional mit Palucca konfrontiert ist, sie in lebendigen historischen Aufnahmen erlebt, erfährt, wie andere sie erfahren haben, wird wohl zwangsläufig diese Fröhlichkeit in sich tragen. Selbst, wer ihr nie zu Lebzeiten begegnete, bekommt eine Ahnung davon, welche unglaubliche Kraft in dieser Frau steckt. Überhaupt ist es ein Plus des Filmes, und auch zu danken der Kenntnis von Ralf Stabel, der mit seiner Palucca-Biografie Aufsehen erregte, dass darin so zahlreich Wissende zu Wort kommen. Die sämtlich wirklich etwas zu sagen haben. Weil jeder auf seine Weise von Palucca geprägt ist. In ihrer Menschlichkeit, ihrer künstlerischen Eigenart blieb sie immer anfechtbar, war nicht nur gerecht, generös, konnte auch verletzen und verstoßen. Aber gerade das Menschliche machte ihre Größe aus. "Ich will gewiss keine Nachahmer erziehen." Hanne Wandtke zitiert Palucca, ein Gedanke der auch heute wichtig ist für die Arbeit an der nunmehrigen Tanzhochschule.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Palucca im Film - Sehenswert! 7. September 2002
Ein fabelhafter Film! Er zeichnet in 56 Minuten ein ungemein vielschichtiges Porträt von Palucca - dem Menschen in all seinen Widersprüchen, der Tänzerin und Pädagogin - ihre Jugend in Dresden, die Anfänge bei Wigman, ihre steile Karriere als die so ganz andere Ausdruckstänzerin, ihre enge Freundschaft mit den Bauhaus-Künstlern, ihre Überlebensstrategien während der Nazi - und der noch schwierigeren DDR-Jahre - ihre so unglaublich vitale Alters-Serenität in den Improvisationsklassen mit jungen und jüngsten Schülern.
Vor allem aber vermittelt er einen Eindruck davon, wie der Tanz für sie zu einem Lebenselixier wurde - ihrer unbändigen Lust am Tanz, ihrer so ganz persönlichen, kraftvoll energetischen Art zu tanzen, ihrer Fröhlichkeit, ihrer ingeniösen Musikalität.
Als Autor hat es Ralf Stabel geschickt verstanden, ihren Zeitgenossen Kommentare über Palucca zu entlocken, die ihre Persönlichkeit umkreisen, wenn sie schon nicht zu deren Kern vorzudringen vermögen (da Palucca alle derartigen Versuche entschieden abzublocken verstand,) und sie auf diese Weise gewissermaßen einzukreisen und zu orten: Neumeier vor allem, Schilling, Seyfferth, Siegert und ein gutes Dutzend andere.
Als Regisseur hat Konrad Hirsch mit seiner Kamera und unter Zuhilfenahme von viel Archivmaterial (darunter auch zahlreiche bisher nicht zugängliche Aufnahmen) und seinem rhythmisch spannungsvollen Schnitt einen Film geschaffen, der den Beschauer mit einem Virus infiziert, den er nicht wieder loswird. Vor Ansteckung kann nur gewarnt werden. So schön war er also, der "German Dance" in seiner großen Zeit!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar