Palmer Land = Untergangene Kulturen, mystische Stätten, eine Zivilisation unter tausend Meter dicken Eis, ein wenig Sandford, ein wenig Rollins, ein wenig Reilly und eine prise Hapgood machen den Roman zu etwas ganz besonderen. Seit Upuaut wissen wir das die Pyramiden von Gizeh auf den Oriongürtel ausgerichtet sind und das sie immer noch Geheimnisse bergen. Dreitausendjahre alte Tempel, doch wer hat sie gebaut und zu welchem Zweck? Eine einfache Grabstätte, ein Zeugnis architektonischer Handwerklichkeit? Doch wie hat man die schweren Steine bewegt, wie wurden sie aufeinander geschichtet, warum diese Ausrichtung und was ist mit den vier Luftschächten?
Richard Hayer will in seinem Roman keine Antworten geben, doch er schreibt rasant und sehr informativ. Wer sich für Ägypten interessiert und auch nichts gegen Antarktisgeschichten hat findet in Palmer Land einen gigantischen und spaannungsgeladenen Thriller den es so noch nie gab.
Georg Slimistinos
ZZT Frankfurt